Beiträge von Caro07

    @ Cogito
    Im Prinzip hast du mit deiner Einschätzung Recht. Besonders wichtig finde ich den Austausch an der Nahtstelle der verschiedenen Schulen.
    Allerdings sehe ich es so, dass Grammatikwissen im Lauf der Schulzeit immer weiter erweitert und entsprechend modifiziert wird.
    Das passiert nicht nur mit den Verben so, das betrifft z.B. auch die Pronomen. In der Grundschule lernen die Schüler systematisch nur die einfachen Personalpronomen, andere Arten gebrauchen sie intuitiv, wird aber nicht kategorisiert.

    Es ist und bleibt ein Bauchgefühl mit eben Empfehlungscharakter.

    Empfehlungscharakter ja (die Noten machen es ja in Bayern), Bauchgefühl nein.
    "Bauchgefühl" hört sich für mich so an, wie man einmal in den Nebel hinein aus einem gefühlten Eindruck spricht.
    Wir empfehlen aufgrund der Beobachtungen, die wir gemacht haben. Wir an der Grundschule sind verpflichtet sehr genau zu beobachten, zu dokumentieren und zu analysieren. Außerdem haben wir die Kinder in vielen Fächern.
    Aber gerne können wir wieder eine Aufnahmeprüfung mit Probezeit für alle Schüler einführen, dann ist der schwarze Peter weitergereicht.

    Bei uns ist die Empfehlung über den Notenschnitt geregelt.
    Aber:
    Man schaut sich im Hinblick auf die weiterführenden Schulen neben den erreichten Noten die Arbeitshaltung und die Auffassungsgabe an.

    Es kommt auch darauf an, ob gute Noten nur mit sehr viel Fleiß und evtl. Druck erreicht wurden - das Verständnis aber an eine Grenze kommt oder ob das einigermaßen locker und selbstständig ging.
    Wenn Ersteres der Fall ist, spreche ich die Problematik den Eltern gegenüber schon an.

    Ich habe schon solche Fälle, wo Eltern Schulen für ihre Kinder wählen, die eine Nummer zu groß sind. Ich kann mich noch an eine Mutter erinnern, wo ich eher zur Realschule geraten habe, das Kind aber auf das Gymnasium ging, weil es den Schnitt erreicht hatte. Das Kind "versprach" den Eltern zu lernen.
    Letztendlich wurde dieses Kind nach zwei Jahren direkt bis zur Mittelschule (Hauptschule) durchgereicht. Mit der Nummer zu groß war überhaupt nichts gewonnen, eher etwas verloren, nämlich das Selbstbewusstsein. Das Kind kann natürlich in Bayern über die Hauptschule wieder in weiterführende Schularten gehen, das ist bei uns kein Problem, wenn man die entsprechenden Leistungen zeigt.
    Ein Gegenbeispiel: Ein Kind aus einer verarmten Familie. Die Mutter musste schauen, wie sie ihre Kinder durchbringt. Ich kann mich noch erinnern, wie die Mutter und ich versucht haben, in die Zukunft zu schauen, ob ihr Kind das Gymnasium alleine ohne Hilfe schaffen würde - die Mutter war deswegen zögerlich - das Kind war gut, aber kein Überflieger, ich sah eher eine gymnasiale Tendenz. Das Kind hat das Gymnasium geschafft trotz weiterer Schicksalsschläge in der Familie. Hätte das Kind eher eine Tendenz zur Realschule und eine "Kann- Vielleicht - Tendenz" zum Gymnasium gehabt, hätte ich unter dem erschwerenden Aspekt, dass das Kind alleine auf sich gestellt ist, vom Gymnasium abgeraten.

    Was ich damit sagen will, man muss bei Beratungen alle Umstände schon mit einbeziehen. Die Schüler sollen sich auf einer Schule auch wohlfühlen, wo sie hingehen und nicht ständig am Limit sein.

    Die Wahl der weiterführenden Schule muss nicht unbedingt die endgültige Wahl sein. Es gibt immer einmal wieder so "Zwischendrinfälle" (Notenschnitt knapp erreicht), wo eine Reihe Eltern und Kinder sagen - ich versuche es, wenn es nicht klappt, gehe ich "runter".

    Als Viertklasslehrkraft kann man natürlich nur aufgrund der augenblicklichen Situation bzw. der Situation der Zeit, in der man das Kind hatte, eine Empfehlung aussprechen. In die Zukunft blicken kann keiner.

    Da würden mich auch neue Ideen freuen. :top:

    Ich nutze die CD "Vom Frühstückssong zum Abschiedsgong" schon, manchmal nach der Morgenarbeit, das Aufforderungslied zum Stuhlkreis und das Aufräumlied nach dem Kunstunterricht. Alle Stücke sind dort nochmals instrumental eingespielt.

    Ansonsten nutze ich eher Meditations- bzw. Entspannungsmusik. Nicht alles kann man hernehmen, aber ein bisschen flottere finde ich schon gut. In unserer Buchhandlung gab es einmal eine ganze Serie solcher gut gemachter unterschiedlicher CDs, die man vorher anhören konnte, da habe ich mir ein paar geeignete angeschafft. Ansonsten werden bei uns noch Stücke von Rondo Veneziano oder klassische Flötenstücke (z.B. Le Basque, gespielt von James Galway )verwendet.

    Vielleicht nur etwas zum Weiterdenken:
    Als bekannteste Geschichte zu diesem Thema wird bei uns "Swimmy" (Leo Lionni) gehandelt.

    Ich lese manchmal meinen Dritt- oder Vierklässlern Bilderbücher zu sozialen Themen vor und wir reden darüber.
    "Das kleine Wir" von Daniela Kunkel bietet z.B. verschiedene Situationen - sehr bildhaft -, wo das Positive vom gemeinsamen Erleben und Handeln herausgestrichen wird und auch das Gegenteil benannt wird.

    Welche umgangssprachlichen Begriffe meinst du?
    Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel werden gleich richtig benannt, Subjekt und Prädikat auch.
    Im alten Lehrplan war es noch anders, da gab es die lateinischen Begriffe nur für die leistungsstarken Schüler.

    Vielleicht nochmals zu der Einteilung der Verben:
    Ich denke, dass die 4 Verbunterarten (Zustände, Vorgänge, Tätigkeiten und Handlungen) für das, was man in der Grundschule macht, gut mit diesen beiden Fragen abgedeckt sind:
    Was tut er, sie, es?
    Was geschieht?
    So verlangt das z.B. unser Sprachbuch und durch diese Art der Fragen finden die Schüler schnell die Verben.

    Veben und konkrete Nomen werden schnell gefunden, das ist weniger das Problem. Dadurch, dass diese Wortarten lange gemacht werden und in jedem Satz vorkommen, ist es leicht. Adjektive kommen seltener vor, werden aber auch noch akzeptabel bestimmt.
    Schwieriger wird es bei manchen abstrakten Nomen. Auch werden von schwächeren Schülern (Artikel), Pronomen und Bindewörter (ist bei uns als Wortart auch im Lehrplan) schwer unterschieden. Ich vermute, dass das alles für diese Schüler irgendwelche kurze "Füllwörter" sind.

    Nein, so ganz "allgemein" war das eigentlich ziemlich schnell (von Anfang an?) nicht mehr gemeint.

    Für mich sind das Tragen von Messern und die Gewaltbereitschaft insgesamt unterschiedliche Stiefel. Im Eingangsbeitrag werden sowohl eine Statistik zur Gewalt als auch eine Beispiel einer Messerattacke verlinkt. Da ich die verlinkte Info von Herrn Wendt zufällig gerade gelesen habe (musste ich dann zwangsläufig zitieren, nachdem man mir unterstellt hat, ich hätte sie nicht richtig gelesen), dachte ich, dass das dazu passt und sozusagen dann meine Beispiele, die man mathematisch in der Richtung widerlegt hat, dass sie unbedeutend seien.

    Das Problem ist, dass man diese Aussage, die ich zitiert habe, schnell auf das allgemeine Gewaltthema projeziert hat, mich wahrscheinlich dadurch sogar noch in die rechte Ecke gestellt hat - wie ich vermute - und - das will ich in diesem Zusammenhang aus loswerden - die Messergeschichte ins Lächerliche gezogen hat.

    aber nicht nur die Verben, die "Zeit" wird ja sprachlich auch durch Zeitadverbien kenntlich gemacht. Die Zukunft wird z.B. fast immer durch das Präsens (und nicht Futur I) angezeigt etc.

    Stimmt, und genau das wird in Bezug auf das Futur thematisiert. Es geht beim Futur um die verschiedenen Arten, wie man das Futur ausdrücken kann, aber man spricht auch die traditionelle Zukunftsform Futur I an. Das reicht dann aber auch für die Grundschule.
    Ich habe sie zur Vollständigkeit oben erwähnt, bei der Verbenbetrachtung in der Grundschule spielt die Zukunftsform eine untergeordnete Rolle.

    Also nein, aus dem Konsens möchte ich persönlich mich ausklammern.

    Warum interkulturelle Beispiele? Es ging im Eingangsbeitrag - wie ich ihn verstanden habe - um Gewaltbereitschaft allgemein.

    Also bist du und die, die dir zustimmen, überzeugt davon, dass die These der Überschrift nicht stimmt, das ist die Folgerung, die ich für mich daraus ziehe.

    In 3/4 kommen aufbauend auf die Erkenntnisse von 1/2, weitere Aspekte dazu:

    1) Bei Verben: Kennenlernen der Zeitformen: Gegenwart, 1. und 2. Vergangenheit, Zukunftsformen
    Außerdem lernen die Schüler die Grundform und Personalform im Zusammenhang mit den Pronomen vertiefend kennen. So lernen die Schüler, dass die Verben den wichtigen Zeitaspekt verkörpern.
    2) Satzglieder: Bei Montessori gibt es den Satzstern, wo das Prädikat (gleiches Symbol wie das Verb, nur größer) tatsächlich im Zentrum des Ganzen steht und die Satzglieder sternförmig außenherum gebaut werden.
    3) In 3/4 werden die Nomen erweitert - konkrete und abstrakte Nomen, typische Nachsilben von Nomen, wovon es viele abstrakte Nomen gibt, die 4 Fälle
    4) Adjektive in den Steigerungsformen

    Die Schüler lernen, wie schon oben erwähnt, einige Strategien, wie sie die wichtigsten Wortarten erkennen können. Ich arbeite z.B. nach einem Unterrichtswerk, wo die verschiedenen Beweise der Wortarten verlangt werden um zu begründen, warum das diese spezielle Wortart ist. Je mehr Kriterien dazukommen, desto mehr Strategien.

    Es ist in der Grundschule nicht zwingend erforderlich, nach Montessori zu unterrichten, ich mache z.Z. gute Erfahrungen damit, was die Nachhaltigkeit betrifft. - habe es auch lange anders gemacht.

    Ich kann dir es nur so weit sagen, dass es für die 3. Klasse - wenn ich sie dann ab der 3. Klasse weiterführe - eine enorme Erleichterung ist, wenn sie die Symbole kennen.
    Bei vielen ist das Symbol genauso stark abgespeichert, sogar noch besser als die Wortart selbst.
    Manche Schüler meiner aktuellen Klasse wissen manchmal schneller das Symbol als den Namen der Wortart. Aber sie kategorisieren richtig. Offenbar prägt sich die Wortart im Zusammenspiel mit dem Symbol gut ein.

    Also scheint doch ein Konsens zu bestehen, dass die Gewalt(bereitschaft) im Lauf der Jahre an den Schulen zugenommen hat, wenn man auf die Ausgangsfrage zurückkommt.
    Nur geht jeder anders damit um. Den einen erschreckt es, den anderen nicht.
    Dass man da immer dranbleiben muss, steht für mich außer Frage und sieht man z.B. durch das Vorhandensein von Sozialarbeitern (bei uns zumindest) an den Schulen.

    Hast du nicht diese schwarz-weiß-Bilder vor deinem inneren Auge, auf denen Jungs mit Lederranzen und Kniestrümpfen sich prügeln? (Sach dit nochmal, dann jibts Keile). Auf dem Schulhof natürlich nicht, da musste man noch in den Vierzigern im Kreis laufen...

    Stimmt....
    So weit habe ich nicht zurückgedacht.
    Ich hatte es auf meine Erfahrungen als Lehrerin - ich bin schon lange dabei - bezogen.

    Mit den mangelnden Erfahrungen draußen könntest du Recht haben.

    Dennoch meine ich, dass nach dem Abflauen der von dir geschilderten Fälle aus der Nachkriegszeit sich die Gewaltbereitschaft in den letzten 10 Jahren wieder erhöht ist. Ich führe das hauptursächlich auf schlechte Vorbilder in den Medien zurück - Gewaltszenen in Fernsehen, Gewaltspiele, Handykonsum, fragwürdige Botschaften in Raps usw. Dadurch ist die Hemmung gesunken. Vor ca. 25 Jahren wurde uns einmal in einer Fortbildung gesagt, dass die Fäkalsprache auf der Straße zunehmen wird. Das habe ich mir gut gemerkt, weil es mich damals verwundert hat. Ist alles eingetroffen und hat sich nicht nur auf der Straße etabliert.

    Wenn ich jetzt mal bei der Geschichte bleibe:
    Ich dachte, in der Arche sind nur gute Menschen, nämlich Noah, seine Familie und die Tiere....

    Warum muss man da die Angst in der Arche so extrem thematisieren? Die theologische Grundaussage dieser (erfundenen) Geschichte ist, dass Gott die Bösen vernichtet, die Guten rettet und mit ihnen einen Bund schließt und ihnen als Zeichen den Regenbogen gibt.
    Aus der theologischen Forschung wissen wir, dass dieser Kulturraum sehr gerne in Bildern spricht.

    Natürlich tritt der Gott in dieser Geschichte sehr brutal auf - gefällt mir übrigens nicht und ist auch nicht meins. Er tritt in dem Sinn brutal auf, dass er "das Böse" vernichtet.

    Mag glauben, wer das will. Das ist eine andere Sache. Doch die theologische Aussage sollte klar sein.

    Hallo maka,
    Guck doch mal bei 4teachers (ich hoffe, die Seite ist dir ein Begriff) nach, da gibt es eine ähnliche Stunde.

    Allerdings darfst du dich in meinen Augen nicht zu sehr auf die Angstgefühle versteifen, denn das ist nicht die Grundaussage der Noahgeschichte.
    Meine Meinung: Befasse dich in der Sachanalyse nochmals mit der theologischen Aussage, die dahintersteckt und versuche diese dann im Unterricht herauszuarbeiten und überlege dir dann die Methoden, wie man da hinkommt.

    @ Kalle
    Deinen Ausführungen kann ich zustimmen. Natürlich kann man in diesem Sinn persönliche Erfahrungen nicht verallgemeinern.

    Es gibt allerdings auch die anderen Sichtweise, die ich schon geschrieben habe. Das Problem ist nie vorgekommen und plötzlich tritt es auf mit steigender Tendenz. Da gehe mathematisch von einer Nulllinie aus und bewege mich plötzlich auf einer zunehmenden Kurve. Da kann ich dann schon Aussagen treffen.

    Zu den Untersuchungen: Wendts Nachweise habe ich jetzt nicht überprüft, ich gehe davon aus, dass er nicht das Blaue vom Himmel herunter behauptet.

    Wenn du das Interview gelesen hättest, würdest du feststellen, dass er keinerlei Belege aufführt für seine Behauptungen.

    Ich zitiere den entsprechenden Ausschnitt:

    "Nach einer Reihe von Messerangriffen wird über ein mögliches Messer-Verbot diskutiert. Brauchen wir das?
    Wendt: Ich verstehe überhaupt nicht, warum bestimmte Messer in der Öffentlichkeit getragen werden dürfen. Klappmesser etwa sind erlaubt und die werden dann auch in Discos, Schulen oder Jugendtreffs getragen. Und wenn es Streit gibt, dann kann das schnell tödlich enden.
    Ist die Gefahr, Opfer eines Messerangriffs größer geworden?
    Wendt: Es gibt Studien, etwa aus Hessen, die nahelegen, dass immer mehr Personen, meist Jugendliche oder junge Männer, Messer bei sich tragen. Und es deutet einiges darauf hin, dass dies bei Zuwanderern besonders häufig der Fall ist. In manchen Kulturen ist das Tragen eines Messers für Männer normal. Wir müssen klar machen, dass dies bei uns nicht der Fall ist. Wir müssen uns fragen, ob wir eine messertragende Jugend haben wollen. Auch hier geht es darum, vor einer Verbotsdiskussion erst einmal die Lage zu erfassen, herauszufinden, was die Leute dazu treibt, mit einer Stichwaffe herumzulaufen. Wir sind keine schusswaffentragende Gesellschaft wie etwa die USA. Ich denke, wir sollten auch keine messertragende Gesellschaft werden."

    Quelle: Interview Augsburger Allgemeine

    Da werden schon Untersuchungen genannt.

    Zu der angeblichen Stichprobe:
    Es ist keine Stichprobe, sondern es sind für meine Schule 2 Beispiele zu viel. Ebenso ist es ein Beispiel zu viel, dass wir den Fall hatten, dass auf einen am Boden liegenden Schüler eingeprügelt wurde und die Umstehenden nichts getan haben, sondern noch ermuntert haben.
    Ich bin schon länger Lehrerin, aber solche Fälle habe ich davor nicht erlebt!
    Übrigens haben bei uns in der Gegend diese Sachen keinen Migrationshintergrund, du @kalle kannst also beruhigt sein.

    kalle: Ich habe den Eindruck, dass du die Dinge aufgrund mathematischer Berechnungen verharmlosen willst. Kannst du gerne. Bei uns ist allgemein der Tenor, dass Gewalttaten zugenommen haben und wir erleben die Anzeichen jetzt schon an Grundschulen, wo wir dieses Ausmaß nie hatten.

    Die Erklärungen von Herr Wendt - ich stehe nicht hinter allen seinen Ausführungen - finde ich in Bezug auf das Mitführen von Messern schon glaubwürdig und auch, dass dies durch andere Kulturkreise (habe ich extra so ausgedrückt, weil die Kulturen und die Sichtweise von Menschen, die in einer Kultur leben, unterschiedlich sind - was übrigens auch bereichernd sein kann) wieder populär geworden ist, ist ein offenes Geheimnis. Hier bewerte ich nicht, sondern stelle fest. Mich ärgert, dass da gleich mitschwingt, man hätte etwas gegen Ausländer. So ein Quatsch.

    Nachtrag @Buntflieger (sorry, habe ich jetzt erst genauer gelesen):
    Da verallgemeinerst du meine Aussage. Ich habe mich nicht auf die allgemeine Gewalt bezogen, sondern auf das Mitführen von Messern, darum ging es ja im ersten Link von Marie.

    Was mich zum Nachdenken bringt, ist, was ich über Messer gelesen habe: Es wird unter männlichen Jugendlichen und jungen erwachsenen Männern immer üblicher, Messer mit sich zu führen, bedingt durch die Einflüsse durch andere Kulturkreise, wo das Tragen von Messern üblich ist. D.h., in Schulen ab der Sekundarstufe muss man davon ausgehen, dass immer mehr Schüler Messer mitführen. Wo Aggressionen sind, ist schnell ein Messer herausgeholt.
    Darüber gibt es gerade ein aktuelles Interview mit Rainer Wendt. (Quelle: Augsburger Allgemeine)

    Darauf muss man reagieren! Steht das bei euch schon explizit in der Hausordnung? Gibt es präventive Maßnahmen?
    Wir hatten bei uns in der Grundschule in den letzten Jahren 2 Fälle von mitgeführten Messern (an ein Kind kann ich mich erinnern, das kam aus einem solchen Kulturkreis), wo Gott sei Dank nichts Schlimmeres passiert ist.

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