Beiträge von Caro07

    Ist es wirklich so, dass die Eltern prinzipiell überhaupt niemanden haben, der einmal die Kinder beaufsichtigen kann? Vielleicht kann man das Gespräch zeitlich so legen, dass die Eltern jemanden haben zum Beaufsichtigen.

    Die Situation scheint schon ganz schön verfahren, dass die Schule sich so wenig kompromissbereit zeigt. Das hört sich für mich an, wie da eine Vorgeschichte dahinter wäre und man die Geduld veloren hat.

    Ein Problem sehe ich schon vor allem bei Kindern. Sie lernen, Pille einwerfen hilft.

    Hm... wenn ich als Kind in den 60igern krank im Bett war, kam der Hausarzt. Fast egal welche Diagnose, ob Kinderkrankheit (ich habe fast alle durchgemacht) oder Erkältungskrankheit, ich bekam immer Madribon und Penicillin. Meistens hantierte er mit halben Tabletten. Das ist in mir eingebrannt wie ich es auswendig gelernt hätte. Wobei ich nicht das Gefühl habe, dass ich gelernt habe, dass ich immer ein Mittel brauche, es ist eher umgekehrt der Fall. Ich versuche (chemische) Mittel zu vermeiden, wo es nur geht. Schmerzmittel nehme ich keine, nur wenn es nicht mehr aushaltbar wäre.

    Zauberwald

    Interessant, was du schreibst. Anscheinend kann man tatsächlich Wasseradern auffinden, was ich bisher kritisch gesehen habe und bestimmte Dinge können halt doch etwas auslösen.

    Ich war vor vielen Jahren bei einem Arzt, auf den viele schwören und der einen guten Ruf hatte, der aufgrund von irgendeinem Armtest ein Mittel bei mir herausgefunden hatte und mit Bioresonanz arbeitete. Ob das Mittel wirklich zielgenau passte, weiß ich nicht mehr, das ging um irgendwelchen Darmaufbau, also nichts Weltbewegendes. Da war das erst im Kommen, dass man auf den Darm achten sollte, also war die Richtung zumindest einmal richtig. Dass mein Arm so oder so reagierte, fand ich faszinierend. Später stritt ich mit ihm wegen der Rechnung. Weil mir das alles überteuert vorkam, ging ich nicht mehr hin.

    Wie du und auch Quittengelee schreiben, gibt es im Gesundheitsbereich sehr viele Methoden und gerade bei Heilpraktikern muss man genau hinschauen, was da so empfohlen wird. Unbedarft ohne selbst zu recherchieren würde ich da nie hingehen oder etwas einnehmen. Das mache ich auch bei Ärzten so, die mir außergewöhnliche Methoden vorschlagen. Denn manchmal muss man aufpassen, dass man nicht Versuchskaninchen ist (wie es bei meiner Mutter passiert ist).

    Man muss die Zusatzausbildung anschauen (Osteopathen können z.B. nur selbst abrechnen, wenn sie zusätzlich auch Heilpraktiker und auch Mitglied in einem Heilpraktikerverbund sind). Die Empfehlungen der Heilpraktikerin, die ich bei Erkältungskrankheiten und anderen harmlosen Sachen um Rat frage, sind in der Regel zielführend. Sie hat sich auf Homöopathie und ähnliche Therapien, auch pflanzenbasierte, spezialisiert und lange Erfahrung. Sie arbeitet zusätzlich noch als studierte Biologin im Krankenhaus. Die Ärztin, bei der ich vorher war, hat ähnlich gearbeitet, hat aber leider ihre ortsnahe Praxis aufgelöst. Ansonsten bin ich so oder so bei Ärzten, suche mir aber meistens welche, die alternative Methoden anbieten.

    Okay, danke und wie wird das gewichtet?

    Letztendlich regelt das die Schulvereinbarung, also die Gesamtlehrerkonferenz. Man orientiert sich an den Bereichen des Lehrplans. Dieser besteht aus 4 Bereichen.

    1. Sprechen und Zuhören

    2. Lesen und sich mit Literatur befassen

    3. Schreiben (Texte verfassen)

    4. Sprachgebrauch (Sprache untersuchen und reflektieren)

    Der Trend geht dazu, jeden Bereich gleich zu werten (also den Durchschnitt). Wir haben in 3/4 Texte verfassen höher gewertet, aber wie es jetzt aktuell ist, weiß ich nicht.

    Letztlich ist Rechtschreiben ein Teil von Nr. 4. Es werden aber auch Sprachlehreproben geschrieben. An meiner Schule schreiben bzw. schrieben wir meistens kombinierte Proben (Sprachlehreteil und Rechtschreibteil), da das besser zum Sprachbuch passte, man immer genug Stoff hatte und das besser zum Unterricht passte. Oft muss man überlegen, ob die Aufgabe jetzt eher zu Rechtschreiben oder zur Sprachlehre passt. Es gibt Sachen, die sich überschneiden.

    Wenn man Rechtschreibproben so aufbaut, dass man auch Regelwissen abfragt, könnte man dieses schon werten. Oder das Nachschlagen im Wörterbuch, was auch zu einer Rechtschreibprobe gehört oder Abschreiben. Bei manchen wurde nur das Auswendigschreiben nicht gewertet, das andere schon. Das kam auf den "Schweregrad" an.

    Kennen sich diejenigen, die pauschal über Heilpraktiker schimpfen, überhaupt aus?

    Sicher gibt es solche und solche und zu allen würde ich nicht hingehen. Aber es gibt auch gute.

    Z.B. sind die Osteopathen Heilpraktiker, diejenigen, die intensiv eine Akupunkturausildung gemacht haben und sich darauf spezialisiert haben (nicht nur einen C- Schein haben wie Ärzte) sind ebenfalls Heilpraktiker. Bezüglich einer speziellen Behandlung gehe ich lieber zu einer Heilpraktikerin, die sich darauf spezialisiert hat und die entsprechende Ausbildung hat als zu einem Arzt, der nebenbei an ein paar Wochenenden einen Kurs besucht und einen Schein gemacht hat und dann dafür extrem viel Geld verlangt. Gerade in der Akupunktur zahle ich bei einem Arzt nahezu das Doppelte als bei einer Heilpraktikerin und diese macht das professioneller.

    Es kommt doch immer darauf an, was man hat. Natürlich muss man bei lebensbedrohlichen Erkrankungen zu Ärzten gehen. Aber es gibt durchaus Dinge, wo man einmal zur Schulmedizin alternative Methoden versuchen kann, egal ob bei einem darauf spezialisierten Arzt (die es leider nicht viel gibt) oder bei einem Heilpraktiker, der sich spezialisiert hat.

    Ich würde unter Proben jeglicher Art absolut keine hypothetische Note drunter schreiben. Denn den Notenschutz hat das Kind ja unter anderem, um nicht ständig frustrierende schlechte Noten ertragen zu müssen. Ob die am Ende "zählen" oder nicht, ist doch egal. Es fühlt sich auf jeden Fall unschön an, wenn da eine 5 oder 6 steht, ob in Klammern oder nicht.

    Ich finde es sogar kontraproduktiv eine hypothetische Note darunter zu schreiben. Damit ein Notenschutz (in Bayern) gewährt wird, geht eine gründliche und aufwändige Überprüfung durch Beratungslehrkräfte und/oder Schulpsychologie voraus in deren Konsequenz z.B. die Maßnahme "Notenschutz" steht. Entweder man hat diese Überpüfung als Eltern beantragt und lebt mit der Konsequenz, die für das Kind gut ist oder man hat es eben nicht. Spätestens nach der Grundschule wird so oder so wieder überprüft, wie es mit der Rechschreibleistung aussieht und ob der Notenschutz noch gewährt werden kann.

    Ich hatte im Lesen- und Schreiben vereinzelt Fälle, wo die Schutzmaßnahmen nicht mehr alle notwendig waren und man das angepasst hat. Das war allerdings vor allem beim Lesen der Fall. Die Schutzmaßnahmen wurden prinzipiell individuell auf das Kind angepasst.

    Gestern kam die Dokumentation "Die Unbeugsamen". Ich fand fand diese Dokumentation sehr interessant. Vor allem auch deswegen, weil das die Zeit war, wo ich eine junge Erwachsene war und es aufzeigt, wie wir und die Vorreiterinnen, die etwas älter sind als ich, um Anerkennung gekämpft haben, für Dinge, die heute selbstverständlich sind. Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen, und doch erscheint es mir, wie das noch gar nicht so lange her ist.

    Man sieht auch, wie es damals im Bonner Parlament zuging und wie Frauen Probleme hatten, ernst genommen zu werden.

    https://www.zdf.de/dokus/die-unbeugsamen-124

    ich habe seit vielen Jahren Tinnitus, schon 'zig Ärzte konsultiert, alle gängigen Therapien und Alternativtherapien ausprobiert, keine Besserung, im Gegenteil. MRT zeigt nichts.
    Ich kann weder einschlafen, noch durchschlafen, noch ohne Anstrengung und Kopfschmerzen unterrichten. Dazu kommt, dass die neuen 5er ständig bei jeder Gelegenheit klatschen - gut, der Rest der Klasse schläft dann nicht ständig ein, aber ich zucke nur noch zusammen.
    Habt ihr vielleicht Vorschläge - wie kommt ihr mit eurem Tinnitus zurecht?

    Was hast du denn alles schon ausprobiert? Bei mir tritt er unterschiedlich auf, ich bekomme ihn aber auch nicht ganz los. Am schlimmsten ist es, wenn ich daran erinnert werde oder ich mich damit befasse. Da ich ihn schon Jahrzehnte habe, habe ich gelernt ihn meistens zu überhören. Am besten helfen dann andere Geräusche.

    Ich habe versucht mich über die Tinnitus-Liga und weiter übers Internet schlau zu machen. Die Ärzte konnten mir bisher bis auf anfängliche Infusionen beim HNO nicht weiterhelfen, weil ich keinen Hörsturz hatte und die Ursachen vielfältig sein können. Das Buch: "Vergiss den Tinnitus" gibt in meinen Augen einen guten Überblick über die Therapien und Ursachen, die es zur Zeit gibt. Bei mir vermute ich eher ein antomisches Problem, das mit meinen Knochen zu tun hat, denn der nervigste Ton (von drei Tönen, die anderen sind aber nicht immer wahrnehmbar) trat während einer Physiotherapie zum ersten Mal auf und ging dann nicht mehr weg. Irgendwann - so habe ich es mir vorgenommen - versuche ich es nochmals über eine Heilpraktikerin, die etwas anbietet, was ich noch nicht ausprobiert habe.

    Nimm die Variante, wo es für dich stimmiger ist, es besser zur Klasse und dir passt und die Kriterien des guten Unterrichts besser erfüllt sind. Ich überlege gerade, welches Schulbuch der Grundschule 18 Zootiere beinhaltet. Bei Sally ist das nicht der Fall. Das erscheint mir doch etwas umfangreich. Müssten die Vokabeln dann alle noch eingeführt und gefestigt werden?

    Wenn du das Thema "Zootiere" wählst und doch noch andere mit reinpackst, wäre das für mich ein Kritikpunkt.

    Dazu gehören z.B. Scoobe-Screens, der Zwang zur Nutzung eines Microsoft-Kontos

    Komisch. Unter Windows11 habe ich nichts anderes wie ich auch unter Windows 10 hatte. Bei mir poppt auch kein Scoobe Screen auf. Ich bin entfernt davon eine Computerexpertin zu sein, aber alles, was nervig war - auch bei Windows 10 - habe ich über den Task Manager ausgeschaltet. Ein privates Microsoftkonto habe ich auch nicht; dem Computer ist wie bei Windows10 eine Email-Adresse zugeordnet.

    Im Übrigen halte ich "Verwirrend"-Smileys nicht für sonderlich verletzend. Aber ich diskutiere auch mit Menschen im Internet, da bin ich vielleicht abgestumpft.

    Das Problem ist, dass das "Verwirrend"- Smiley sowohl in der ursprünglichen Bedeutung genutzt wird (und da empfinde ich es nicht als negativ) und dafür, dass man nicht mit dem Kommentar einverstanden ist, als Ersatz für den Daumen runter. Das hat sich bei manchen so eingebürgert. Die zweite Bedeutung kann man schon als verletzend sehen. Die Frage ist, wie kann man erkennen, wie das Verwirrend- Smiley gemeint ist?

    Verwirrend finde ich schon den Eingangsbeitrag, wenn er nicht gelöscht worden wäre.

    Warum wollt ihr unbedingt Windows 10 behalten und dann für die Updates Geld ausgeben? Ich denke, wenn die Hardware ein Update nicht mehr schafft, dann ist es Zeit für einen neuen Computer. Ich habe mir 2021 einen Aldi-Computer gekauft, nachdem mein alter Computer, den ich mir bei einer Firma habe mit Komponenten zusammenstellen lassen, trotz verschiedener Maßnahmen zu langsam geworden ist und mich das lange Hochfahren genervt hat. Beim Nachfolgercomputer habe ich die Werbesachen wie z.B. irgendeinen Virenscanner deaktiviert und mir einen Virenscanner drauf getan, den ich gut fand. Angemeldet habe ich nur, was ich musste.

    Also mein aktueller Computer hat ohne Probleme das Upgrade zu Windows 11 gepackt.

    Auch andere Gruppen Jugendlicher sind nicht automatisch Monster.

    Mit Sicherheit nicht. Ich habe mich gewundert, dass so eine Aktion, wo man einiges an Eigenverantwortung aufbringen muss, im schulischen Rahmen ging und habe die Lehrkräfte bewundert (sie hatten 2 Lehrkräfte dabei und noch junge Erwachsene), die sich darauf einließen. Aber offensichtlich war das mit diesen Jugendlichen unproblematisch.

    Das ist jetzt anekdotisch:

    Ich habe auf einem Campingplatz eine Gruppe von ca. 20 jugendlichen Schülern einer Waldorfschule kennengelernt, die im Rahmen einer AG eine Paddeltour auf einem Fluss machten. Sehr positiv empfand ich, dass das Jugendliche waren, die sich ganz normal und unauffällig (ohne Lärm bis spät in die Nacht) auf dem Campingplatz verhielten und man sich mit ihnen ganz normal unterhalten konnte. Die waren offen und freundlich.

    Schade, dass die Folgebeiträge gelöscht wurden, die vielleicht nochmals mehr Infos gegeben hätten.

    Ich sehe/lese es so: Das war ein Missverständnis und du hast es geklärt. Der Kollege hat sich durch die Namensnennung angegriffen gefühlt und wollte das richtig stellen. Die Reaktion des Schulleiters und des Kollegen stellt für dich ein Angriff dar.

    Na ja, so fängt eine Sache an zu eskalieren. Ich würde mir überlegen, wie ich mich verhalten könnte, um die Sache zu deeskalieren. Gefallen lassen muss man sich nichts, aber manche Sachen basieren schlichtweg auf Missverständnissen, die man dann ausräumen kann. Ansonsten versuchen zu denjenigen auf die nötige Distanz zu gehen, mit denen man sich nicht so gut versteht, dann bietet man auch nicht unbedingt eine Angriffsfläche. Diese Sache würde ich erstmal auf sich beruhen lassen und mich meinem Alltagsgeschäft widmen. Dann stellt sich heraus, ob das eine einmalige Sache war oder andere Dinge folgen.

    Wenn in einer Schule Strukturen schon jahrelang festgewachsen sind, muss man als Neuling sehr vorsichtig sein und erstmal schauen, wie der Hase läuft und sich langsam einfinden, so meine Erfahrung.

    Vorteil der ausgewiesenen Sprechstunde: man kann Eltern auch sagen, dass man die nächsten drei Wochen keine Zeit hat. Wen man das will. Termin voll ist eben Termin voll... Bei Eltern, die gefühlt alle paar Wochen wegen absoluten Nichtigkeiten kommen wollen, ist so etwas vielleicht ganz gut.

    Das genau ist meine Erfahrung. Wenn es dringend war oder jemand in der Sprechstunde nicht konnte, dann habe ich Zusatztermine angeboten. Andere, die turnusgemäß kommen wollten, haben dann ganz normal gewartet.

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