Beiträge von Caro07

    Plattenspieler

    Interessant ist aber, dass ich schon öfter Kinder hatte, die in einer SVE waren und das in Klasse 3/4 nicht aufgefallen ist. Sie sind ganz normal auf eine weiterführende Schule gegangen. Da war alles dabei: von Mittelschule bis Gymnasium. Das, was sie noch nicht konnten, hatten sie auf der SVE aufgeholt. Und das meine ich ja auch mit Vorschule: Da sollten die Defizite, die die Kinder noch nicht schulfähig machen, aufgeholt werden.

    https://www.km.bayern.de/lernen/schular…nde-einrichtung

    Tests: Die Tests in Hamburg finde ich vorbildlich. So etwas Ähnliches könnte ich mir deutschlandweit vorstellen. Ich selbst habe mit meinen KollegInnen in der (Brennpunkt)Schule, wo ich in Ba- Wü tätig war, solche Tests, wie sie im Film gezeigt wurden, zur Einschulung durchgeführt. Wir hatten damals Ende der 80iger eine Vorschule (vermutlich Schulversuch ) angegliedert, wo eine Lehrkraft von uns tätig war. Hier an meiner Schule in Bayern gibt es Sprachstandstests, Beobachtung im Kindergarten durch Lehrkräfte im letzten Kindergartenjahr und Rückmeldungen der Erzieherinnen.

    Vielen Dank für den Link. Der Film zeigt auch generell auf, mit welchen Problemen man u.a. in der Grundschule am Anfang zu kämpfen hat: Konzentration, Feinmotorik, Sprache... Disziplinmäßig massiv auffallende Kinder hat man nicht gezeigt, aber erwähnt.

    Hier in Bayern gibt es an Förderschulen die SVEs, die Schulvorbereitenden Einrichtungen.

    Die finde ich super, das ist ja so etwas wie eine Vorschule. Diese sollte verpflichtend werden für alle (so weit ich weiß, ist es freiwillig), die in geeigneten Tests auffallen.

    Die hier eingeführte Sprachförderung in Kitas finde ich wie einen Tropfen auf einen heißen Stein, falls sich nichts daran geändert hat, wie ich es noch vor 3 Jahren erlebt habe. Da gehen in der Woche für 2 Stunden Grundschullehrerinnen in die Kita bzw. die Kinder kommen in die Schule und da gibt es dann Sprachunterricht. Besser als nichts, aber eine täglich verpflichtende Vorschule wäre viel besser für solche Kinder.

    Einige Schulen hier haben eine flexible Eingangsphase, da sind die Jahrgangsstufen 1 und 2 in einer Klasse zusammengefasst. In dieser Klasse kann man zwischen einem und drei Jahren verweilen. Die Idee wäre nicht schlecht, wenn es dafür genügend Personal und kleine Klassen gäbe, denn hier muss man viel individueller arbeiten. Aber letztendlich ist das zum Sparmodell geworden. Gerade kleine Grundschulen entscheiden sich das zu machen, wenn sie nicht genügend Kinder für eine Jahrgangsstufe zusammen bekommen. Dann wird zusammengelegt und es gibt eine große Klasse. Und große Schulen haben in solchen Klassen ca. 24 Kinder mit einer Lehrkraft.

    Nur davon auszugehen, dass die Kolleg*innen es formal abgeklärt haben, puh...
    Dann hatte ich bisher seltsame Kollegien, wo es immer den einen oder anderen Kollegen gab.

    Ich glaube, dass man viel verhindern kann, wenn man bei Gesamtlehrerkonferenzen bestimmte Sachen anspricht. Wir hatten zwar öfter gestöhnt über die Länge unserer Konferenzen, aber eine ausführliche rechtliche Aufklärung war immer am Anfang des Schuljahrs dabei und bei manchen Schulleitungen bekamen wir das sogar noch einmal schriftlich. Auch wenn es sich von Schuljahr zu Schuljahr wiederholte, aber steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.

    Nein, nicht alle. Ich sehe die Fragen zur Aufsichtspflicht bei einer 7. Klasse wie geschrieben ebenfalls und halte auch absolut nichts von unprofessionellem Wegschauen à la „geht mich nix an“, „der Kollege weiß schon, was er macht“, „ich bin da eh aus der Verantwortung raus“. Es gibt erschreckend viele Lehrkräfte mit erschreckend großen schulrechtlichen Wissenslücken. Die Aufsichtspflicht ist da keine Ausnahme. Darüber hinaus sind das 13jährige, da muss ich als Lehrkraft natürlich reagieren, wenn ich so etwas mitbekomme und klären mit dem Kollegen, was tatsächlich los ist und wie das geregelt ist, sowie ggf. die Schulleitung in Kenntnis setzen, sollte das eine unabgesprochene Entscheidung des Kollegen sein.

    Ich gehe davon aus, dass man einen legeren Umgang miteinander pflegt. Ich hätte kein Problem damit, den Kollegen salopp zu fragen, ob das eigentlich die Schulleitung weiß. Wenn dieser vermeint, kann man ihm den Rat geben, es lieber mit der Schulleitung abzusprechen, damit der Kollege auf der sicheren Seite ist. (Sollte es Kollegen geben, denen das nicht bewusst ist.) Wenn man den richtigen Ton wählt, könnte der Kollege sogar froh um den Hinweis sein, falls die Sache tatsächlich so wäre.

    Bolzbold

    Ich stimme dir in fast allem zu, was du geschrieben hast, bis auf das:

    Die Klassenleitung sollte m.E. schon informiert sein, gerade um Missverständnisse zu vermeiden. Der/die TE berichtete darüber, dass er/sie KlassenlehrerIn sei.

    Es geht in meinen Augen über die Befügnisse einer Klassenlehrkraft hinaus, sie ist ja nicht mit ihrem Unterricht betroffen. Da könnte auch ein anderer Lehrer den Schüler, der sich vermeintlich zu einer ungewöhnlichen Stunde im Schulhaus befindet, ansprechen. Das ist in der Klassenstufe (7. Klasse) normal, dass man Schüler anspricht, wo es einem komisch vorkommt.

    Es geht um die Aufklärung, ob sich der Schüler nicht irgendwo herumdrückt. Der TE hat beim Kollegen nachgefragt und die Anwort bekommen. Wenn er damit ein Problem hat, kann er, wie du geschildert hast, sich dezent erkundigen.

    Wenn jemand eigenmächtig Schüler in diesem Alter später kommen lässt, finde ich es ungewöhnlich, da würde ich immer davon ausgehen, dass das abgesprochen ist. Bei Unklarheiten bei ähnlich gelagerten Problemen habe ich immer im Vorfeld die Schulleitung gefragt. Damit ist man auf der sicheren Seite. Im Hintergedanken muss man immer haben, dass es versicherungstechnische Probleme geben könnte. Bezgl. Aufsichtspflicht und Versicherung erwarte ich von Schulleitungen, dass sie da Bescheid wissen und wissen, was geht und was nicht.

    Aber es ist nicht die Aufgabe des nicht betroffenen Lehrers, da zu intensiv kontrollieren, sondern es ist zu erwarten, dass der agierende Lehrer sich erkundigt hat und weiß, was er tut.

    Dejana

    So ähnlich habe ich das auch immer in den Rundmails - falls ich einmal welche geschrieben habe - gemacht. Passend zum Unterrichtsthema wie man zuhause bzw. in Alltag vorbereiten bzw. vertiefen könnte, wenn es um etwas ging, was für alle interessant war. Mit Maßeinheiten in der Küche hantieren, analoge Uhr üben usw. Diese Art finde ich voll okay und auch nicht übergriffig, sie wird sogar manchmal in den Lehrermaterialien vorgeschlagen. Warum sollte man allgemein nicht lesen empfehlen, wenn man sieht, dass es für viele notwendig ist?

    Die Empfehlungen hatten immer einen Hintergrund. Man kann sich selbst aussuchen, ob man der Empfehlung folgen will oder nicht. Es sind eher Tipps und die Lehrerin macht sich die Mühe, Tipps zu geben. Allerdings muss man natürlich schauen, dass sie richtig formuliert sind, im passenden Zusammenhang geschrieben werden und damit nicht übergriffig wirken.

    Ist vermutlich ein Fehler vom Verlag oder du kommst auf eine andere Methode zu den verschiedenen Varianten der Schrift. ich habe auch schon Westerman Materialien gekauft, aber irgendwie waren die Schriften so in den Dateien verpackt, dass ich sie extra anwählen konnte.

    Ich war einmal westlich von Antalya, ich glaube in Marmaris. Wenn ich in mein altes Fotoalbum schaue, sind zwei Bilder als Strände kommentiert: "Holland"strand (sieht zumindest von den Bergen her so ähnlich aus wie auf dem Bild) und Schildkrötenstrand. Da kann ich mich noch daran erinnern, dass wir dorthin eine Bootstour gemacht haben.

    Bin ich da schon in der Richtung, was du meinst bzw. habe ich irgendetwas "blind" getroffen?

    Das Beschäftigungsverbot war zurecht bei Corona und hat sich danach irgendwie ein Stück weit durchgesetzt. Meine Frauenärztin erzählte mir neulich, dass seit Corona immer mehr Schwangere, die in die Praxis kommen, aktiv ein Berufsverbot wollen.

    Kris24 Genau. Du hast es erraten. Dinkelsbühl ist tatsächlich ein Touristenziel wegen seines mittelalterlichen Flairs. Rothenburg, Nördlingen... das sind echt schöne mittelalterlich geprägte Städte dort. Das 2. Bild weist auf die Kinderzeche in Dinkelsbühl hin, die sogar einen extra Wikipediaeintrag hat. Wird auch ordentlich gefeiert, ich war aber zu der Zeit noch nicht dort.

    Danke für die Info über die Brezeln. Ich wusste gar nicht, dass es das öfter ähnlich gab. Ich gebe den Stab weiter für ein neues Rätsel....

    Kris24 : Schon einmal gebietstechnisch richtig eingeordnet.

    Dieses Fenster entstand - wie der Hauptbau auch - im Spätmittelalter und wurde von der Bäckerzunft gestiftet, was ich ungewöhnlich finde bei einem solchen Gebäude.

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