Vielen Dank für den Link. Der Film zeigt auch generell auf, mit welchen Problemen man u.a. in der Grundschule am Anfang zu kämpfen hat: Konzentration, Feinmotorik, Sprache... Disziplinmäßig massiv auffallende Kinder hat man nicht gezeigt, aber erwähnt.
Hier in Bayern gibt es an Förderschulen die SVEs, die Schulvorbereitenden Einrichtungen.
Die finde ich super, das ist ja so etwas wie eine Vorschule. Diese sollte verpflichtend werden für alle (so weit ich weiß, ist es freiwillig), die in geeigneten Tests auffallen.
Die hier eingeführte Sprachförderung in Kitas finde ich wie einen Tropfen auf einen heißen Stein, falls sich nichts daran geändert hat, wie ich es noch vor 3 Jahren erlebt habe. Da gehen in der Woche für 2 Stunden Grundschullehrerinnen in die Kita bzw. die Kinder kommen in die Schule und da gibt es dann Sprachunterricht. Besser als nichts, aber eine täglich verpflichtende Vorschule wäre viel besser für solche Kinder.
Einige Schulen hier haben eine flexible Eingangsphase, da sind die Jahrgangsstufen 1 und 2 in einer Klasse zusammengefasst. In dieser Klasse kann man zwischen einem und drei Jahren verweilen. Die Idee wäre nicht schlecht, wenn es dafür genügend Personal und kleine Klassen gäbe, denn hier muss man viel individueller arbeiten. Aber letztendlich ist das zum Sparmodell geworden. Gerade kleine Grundschulen entscheiden sich das zu machen, wenn sie nicht genügend Kinder für eine Jahrgangsstufe zusammen bekommen. Dann wird zusammengelegt und es gibt eine große Klasse. Und große Schulen haben in solchen Klassen ca. 24 Kinder mit einer Lehrkraft.