5-8 Kinder pro rettungsfähigen (!!) Erwachsenen
Ich muss vielleicht noch eines ergänzen, weil ich das in der Diskussion nirgendwo gelesen habe, vielleicht aber auch übersehen habe:
Bei der von chillipaprika erwähnten Konstellation eines Schwimmunterrichts außerhalb der Schule sind die Erwachsenen mit ihrer Gruppe jeweils im Wasser.
Ich meine aus den Äußerungen von manchen herauszulesen, dass sie meinen, dass ein Schwimmunterricht in der Grundschule irgendwie chaotische Elemente hätte. Wenn ich von mir ausgehe und dem, wie wir das gelernt haben, eben nicht. Selbst die Wassergewöhnung ist nicht chaotisch. Das läuft in gewissen Rahmen ab.
Beim Schwimmunterricht in der Grundschule steht man als Lehrkraft außerhalb des Wassers und behält die ganze Gruppe, die im Wasser ist, im Blick, auch wenn alle schwimmen können.
Uns wurde bei der Schwimmausbildung gesagt, dass wir immer außerhalb des Wassers stehen sollen, wenn wir ausnahmsweise im Wasser sind, müssen wir gewährleisten, dass wir die ganze Gruppe im Wasser im Blick haben. Wir waren zu zweit, beide mit Schwimmschein (Förderlehrern sei Dank), und ich fand das in unserem übersichtlichen Bad mit verstellbarem Boden gut machbar. Wenn alle im Wasser waren, musste man natürlich gut aufpassen. Bei Reihenschwimmen mit verschiedenen Aufgaben war es einfacher.
Die Klasse ging nach Anweisung geordnet ins Wasser und auch geordnet nach Signal wieder raus. Nach einer Aufgabe gingen alle raus, setzten sich auf eine Bank. Der ganze Schwimmunterricht lief bei uns ritualisiert und geordnet ab, schon bei der Umkleidekabine angefangen.