Wir fahren nach Italien auf Campingplätze. Wenn die meisten Bundesländer Sommerferien haben, ist es in Italien besonders voll und leider überlaufen. Um Ferragosto (15.8., Feiertag) ist es besonders schlimm, da sind die Campingplätze von Italienern überlaufen. Wir fahren deshalb grundsätzlich nach dem 15.8. In Bayern gehen allerdings die Ferien immer erst im August los. Wie es im Juli aussieht, weiß ich nicht.
Ich würde eine Hütte auf einem Campingplatz mieten, wenn das möglich ist. Der Vorteil für Kinder ist, dass sie auf einem Campingplatz schnell Kontakt zu anderen finden. Campingplätze sind übrigens in Italien vergleichweise teuer, oft teurer als in Deutschland.
Ich weiß ja nicht, wo ihr in Österreich seid. Wenn ihr nicht gerade in Kärnten seid und der Gardasee näher ist, könntet ihr es auch am Gardasee probieren. Da gibt es auch kleine, nette Hotels, wenn ihr nicht auf einen Campingplatz wollt. Toll finde ich zudem die Gegend westlich vom Gardasee als Erkundungstour.
Wir waren wegen unserer Kinder (wollten Freunde vom Vorjahr wieder dort treffen) mehrmals auf einem großen Campingplatz in der Nähe von Caorle. Ich kann zustimmen, die Stadt ist ganz nett. Außerdem kann man dort eine Bootstour in der Lagune machen. Man könnte sich weiterhin überlegen, ob man von dort mit dem Schiff nach Venedig fährt. Das wird angeboten. Ob direkt von Caorle oder ob man ein Stück weit Richtung Jesolo oder mit dem Auto bis zum Ende der Halbinsel fahren muss - da bin ich mir nicht mehr sicher.
Gerne waren wir zudem auf einem großen Campingplatz in der Nähe von Chioggia. Allerdings ist das südlich von Venedig und etwas weit. Der Campingplatz liegt ein bisschen außerhalb, aber Chioggia habe ich als Altstadt noch in guter Erinnerung.
Inzwischen fahren wir so oder so weiter und machen die erste Zwischenstation weiter südlich.
Die Toskana (inkl. Pisa) ist schön - aber doch etwas weit für 3-4 Tage.