Och ... Abgesehen von den Sachen mit statischer Elektrizität ist die Trefferquote ziemlich hoch. Zur Not wertet man halt nur halbquantitativ aus.
Boah. Das ist echt so ne Sache... Kurzer Windhauch durchs geöffnete Fenster und zack, funktioniert der Bandgenerator nicht mehr. Die Reibeversuche lasse ich inzwischen komplett weg.
Aber ja, der Rest klappt ganz gut. Bei Schülerversuchen kann man notfalls ein bisschen Fehlerdiskussion treiben. 
Bisher ist meine Ausbeute erheblich besser als in der Chemie. Wobei ich auch da im laufe der Jahre gelernt habe, wie man bescheissen muss, dass das rauskommt, was man haben will. In der Physik muss man jedenfalls sehr viel weniger bescheissen.
Hihihi. Ich hab mal für nen UB Ester erstellt. Ich habe vorher ungefähr 4 Stunden rumprobiert, wie man am Besten den Geruch hinkriegt und dann hats im Schülerversuch trotzdem nicht geklappt. Zum Glück hatte ich einen frisch selber angesetzt und meine Fachleiterin meinte auch nur "Manchmal muss man tricksen".
Aber bei der Protonenabspaltung: Ich habe das immer so eingeführt, dass das nicht einfach frei rumschwebt, sondern mit einem H20 zu H30+ zusammengeht. Dadurch war die Diskussion mit den Wasserstoffbrückenbindungen weg, weil es ja den Wechsel gibt. In dem Zusammenhang habe ich auch über Autoprotolyse gesprochen und Schwingungen von Molekülen und so. Das klappte ganz gut, bzw. das haben die mir schon irgendwie geglaubt.
Wobei das mit dem "Glauben" gilt ja für alle mikroskopischen Vorgänge. Bei elektromagnetischen Wellen oder der Driftgeschwindigkeit des Elektrons im Leiter ist das auch so ne Sache. Geschweige denn, wenn wir über Radioaktivität reden würden. Wie soll denn ein Schüler ernsthaft Alphastrahlung messen? (Mal abgesehen davon, dass wir gar keine Präparate mehr haben)