Beiträge von BlackandGold

    Krass, wie kompliziert es bei manchen von euch ist.

    Bei uns gibt es ein Notenprogramm und jede Lehrkraft kann für ihre Klassen dort Noten eingeben. Die Noten der anderen sind für sie aber nicht einsehbar oder veränderbar.

    Als Klassenleitung kann man zusätzlich die Noten seiner Klasse einsehen (nicht ändern) und evtl Kollegen ansprechen, wenn etwas fehlt.

    Die Schulleitung kann zusätzlich noch Noten für andere eintragen, falls z.B. jemand erkrankt.

    Am Ende des Halbjahres kann man dann einfach die eingegebenen Noten und Zeugnis übertragen und fertig.

    Ganz genauso kenne ich das auch, bei meiner ehemaligen und meiner jetzigen Schule. Finde ich sehr angenehm.

    Darüber schweigt sich der TE leider seit Beginn aus. Stattdessen wird sich hier weiter über Rechtswidrigkeit etc. ereifert, die so pauschal aber gar nicht besteht. Zielführender wäre eine konstruktive Suche nach einer mögliche Lösung. Diese könnte nach Präzisierung der eigentlichen Aufgabenstellung des Seminars Milli85 darin bestehen, dass wir den dafür nötigen Rahmen gemeinsam besprechen. Man kann sich natürlich auch weiterhin auf den Standpunkt stellen, das sei in jedem Fall nicht möglich, sollte sich dann aber über die Reaktion nicht wundern.

    Tatsächlich halte ich das Filmen von Schüler:innen für nahezu immer nicht rechtens. Der Sonderfall dürfte (zumindest für NRW) sein, dass man dann mit Einwilligungen arbeiten darf, wen für die Schüler:innen ein konkreter Vorteil durch das Filmen entsteht. Das ist aber gar nicht so einfach zu konstruieren und selbst dann muss die Freiwilligkeit immer noch sehr genau beachtet werden, es darf also kein:e Schüler:in ohne vorliegende, schriftliche, sauber formulierte Einwilligung gefilmt werden.

    Und dann später über mit dem Seminarleiter über deine Beurteilung diskutieren? Da steckt man als Refi mal wieder schön in der Klemme.

    Ich habe mal nachgeschaut: Alle Personen in der erwähnten Liste sitzen in den Bezirksregierungen. Da gibt es ziemlich sicher eine Weisung des Dezernenten an die Leitung, also setzt man drei Etagen über dem Fachleiter an. Wenn von da oben einmal Ärger runtergetropft ist, dann wäre der Fachleiter sehr schlecht beraten, sich irgendwie an der betroffenen LAA zu rächen. Auch ein Fachleiter möchte nicht, dass man in der Bezirksregierung den Namen "kennt".

    Für NRW gibt es diese tolle Liste:

    https://www.medienberatung.schulministerium.nrw.de/de/themen/date…len_in_nrw.html

    Da stehen auch die Datenschutzbeauftragten der ZfsLs drauf. Die kann man gerne um Beratung bitten, man darf sich nur nicht wundern, wenn dann der Seminarleiter zum Dienstgespräch eingeladen wird.

    Als Vater sowie als Kollege (und jemand, der im Schuldienst aktiv mit dem Thema zu tun hat, wie man an meinen Beiträgen hier im Forum lesen kann), würde ich einen solchen Vorfall direkt bei dem zuständigen bDSB melden und ein sofortiges Einwirken verlangen.

    Du hast also nicht gelesen, was ich schrieb. Okay. :)

    Egal. Wo ziehst du denn die Grenze beim Primat der Gef0hligkeit resp. der Rücksichtnahme auf unbegründete Befindlicheiten und warum?

    "Die Freiheit des einzelnen endet bei der Freiheit des anderen." (Angeblich Immanuel Kant)

    Wenns mir also vernachlässigbare Probleme bereitet, mache ich das gerne. Genauso wie ich Rücksicht auf Vegetarier, Veganer, Muslime, Juden, Kommunisten, etc. nehme. Solange wie mir der Veganer dann nicht mein Fleisch wegnimmt, der Jude von mir Schächten meines Essens verlangt oder der Kommunist mein Haus enteignen möchte.

    Unsere Welt besteht aus Dutzenden von verschiedenen Weltanschauungen und ein wenig Toleranz und Liebe täte uns allen sehr gut. Was ich hier vor allem lese ist ein "Rechthaben" bei völlig unerheblichen Dingen, ohne Rücksicht auf Andere und mit einer Gehässigkeit, die ich wirklich eklig finde. Aber wie gesagt, das wundert mich manchmal gar nicht (Rückverweis auf meinen Kommentar zur Berufsschule).

    Ich war mal gegen Gebote zum Gendern. Ich bin da immer noch gegen. Aber die Argumentationen hier sind ... bah.

    Zum Thema Datenschutz: Keine Ahnung, welches dein Bundesland ist, aber in NRW stellt der Schulträger (bzw. das Land) das digitale System zur Verfügung und der ist damit rechtlich verantwortlich, ein DSGVO-konformes System zu bereitzustellen. Davon würde ich immer ausgehen.

    Grundsätzlich ist aber natürlich eine Dienstmail dazu geeignet, damit auch sensible Daten zu verarbeiten. Wer da Zweifel hat, der sollte sich dringend an die zuständigen Datenschutzbeauftragten wenden. Die werden dem Menschen dann erklären, warum die Zweifel unberechtigt sind.

    Kardinalfrage ist ja, warum Menschen hierzulande 'Gendersprache' (insb. die Varianten mit Sonderzeichen, Glottisschlag u.ä.) nutzen,

    Weil ich Freunde und Bekannte habe, die sich davon ausgeschlossen und verletzt fühlen, wenn ich das nicht tue. Das reicht mir als Grund. Ich brauche keine fancy Studien oder andere Begründungen. "Nicht anderen Menschen weh tun" reicht mir.

    Das Nichtverwenden beleidigender oder zumindest negativ konnotierter Ausdrücke entspricht dem gesellschaftlichen Konsens. Das generische Maskulinum beleidigt niemanden, schließt niemanden aus und hat keine negative Konnotation.

    ...deiner Meinung nach.

    Genau, nur der böse Mann hat sich darüber ausgelassen. Dass viele Frauen in solchen Situationen genauso abgehen, wie manche Männer willst du nicht wahrhaben. Wenn das Feindbild klar ist, hat der Tag Struktur.

    Das Frauen manchmal andere Frauen angreifen, ist nun wahrlich keine neue Erkenntnis. https://de.wikipedia.org/wiki/Krabbenkorb-Metapher

    Ich bin froh dass in meinem Umfeld niemand so spricht, weder in der Schule, im Ministerium oder sonst wo. Ich werde mir diese Sprachweise auch nicht aneignen

    Es wundert mich bei deiner Schulform auch nicht, schließlich habe ich die größten Sexisten in meinem bisherigen Lebensumfeld am BK erlebt. ("Die ist eh nur gut zum Beine breit machen", "Frauen gehören nicht in die Werkstatt", etc. pp.; natürlich alles von älteren Lehrern über Schülerinnen). Das dann "Gendern" in weiter Ferne liegt, ist wenig überraschend.

    Ich wende mich ab, hier auch. Und ja, mir ist es wichtig und merke gerade, wie alte jahrelange Verletzungen wieder aufbrechen. Tut weh, ist nicht lustig.

    Den Satz überlesen Schmidt und s3g4 natürlich gerne. Schließlich kann man sich, wenn man das ignoriert, viel besser in seiner Selbstgerechtigkeit wohlfühlen.

    Gendern im Studienseminar: War nötig, dank LaTeX und makro aber auch sehr einfach :pfeifen:

    Was Zitierweise angeht, habe ich das einfach mit meinem Prof ausgemacht. Genauso wie das Gendern (ich war damals noch beim generischen Maskulinum, inzwischen habe ich gelernt). Ich habe meine Dissertation mit OpenOffice geschrieben und da als Makro eingegeben, dass "susin" sofort durch "Schülerinnen und Schüler" ersetzt wird.

    Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass ich es langsam hinbekomme, "Schüler:innen" zu sprechen und nicht nur zu schreiben. Sprachweise ändern nach mehreren Jahrzehnten ist halt wirklich schwer. Die jüngeren Kolleg:innen schaffen das besser.

    Wenn die Noten immer noch nicht fertig sind, dann eine letzte E-Mail an die Schulleitung, dass sie noch nicht da sind, du aber jetzt ins Wochenende startest und Montag früh ab 7.50 Uhr früh wieder arbeitest.

    Und dann die Dienstmail nicht mehr abrufen.

    Und wenn die Schulleitung das Privathandy anruft, mit dem Verweis auf das "dicke Fell" auflegen.

    Ähm, irgendwie fehlt mir hier so ein bisschen die Empfehlung zur Anzeige. Ne Tasche durch den Raum zu treten oder mich mit Schimpfwörtern zu belegen würde ich entweder sofort sanktionieren (ich bin aber auch ein dicker Mann mit ner Menge Stimme) oder zur Anzeige bringen.

    "Dickes Fell", am Arsch. Sowas gehört angezählt.

    Hängt von der Situation und der Begründung ab. Ich werde manchmal mit einem gekrähten "HERR BLACKANDGOLD" begrüßt, das kommt aber von einem Schüler, den ich gut leiden kann und der mich auch gut leiden kann. Der findet das witzig und das ist seine pubertäre Art, mir Zuneigung zu zeigen. Ich finds etwas "cringe", aber ich schmunzele wegen der Intention.

    Wenn das gemacht wird, um sich zu produzieren, dann zieht man vielleicht ne Augenbraue hoch. Das wäre es.

    Wird das gemacht, um allgemein zu provozieren, dann kann man Konsequenzen besprechen. Ich würde mir den Schüler (sind ja fast immer Jungs) ranholen und bspw. mitlaufen lassen, weil er ja offensichtlich so dringend was von mir will. Finden die meisten richtig doof. Aber das ist sehr individuell.

    Wird das gemacht, um EINE Lehrkraft speziell zu provozieren (mobben ist ein Begriff bei dem ich ob des Machtgefälles im Schulbereich sehr zurückhaltend bin), dann sollte das Kollegium geschlossen reagieren und empfindliche Konsequenzen besprechen, ankündigen und durchziehen. Wenn bewusst eine Lehrkraft fertig gemacht werden soll, sind meiner Meinung nach Ordnungsmaßnahmen bzw. Teilkonferenzen das Maß der Dinge. Keine Toleranz.

    Unnötig. Am Ende muss du das mit dem Verfassungsgericht klären, nicht mit mir.

    Erst mal mit dem Verwaltungsgericht, wenn die Schulleitung die Anweisung gibt und die Bezirksregierung diese deckt und dann eine Disziplinarmaßnahme einleitet.

    Meine Bezirksregierung sieht das durchaus eindeutig, entsprechende Angaben an das Dezernat 48 der eigenen Bezirksregierung können aber sicherlich immer gestellt werden.

    Hab ich was verpasst? Wo bekommt ihr da Geld her? *Ohren spitz*

    Säule 2 geht zu einem Drittel zur freien Verfügung an die Schulen: https://www.schulministerium.nrw/startchancen

    So hat eine der Gesamtschulen in Düsseldorf bspw. 60.000€/Jahr zur Verfügung, um klug formulierte Zielvereinbarungen zu erfüllen.

    Wir sind Startchancen-Schule und kaufen dafür u.a. teure Lizenzen für Testen und Fördern sowie Übersetzerautomaten für die Elternkommunikation.

    Gut, wer für's Ego ein Schulbuch schreibt, schlägt das sicher auch ganz schmerzbefreit als Anschaffung vor.

    Aber dann lasst doch auch den lieben Profs ihre Bücher als Grundlage zur Vorlesung. Die müssen ja gut sein, sonst hätten sie die nicht geschrieben. Sachargumente, liebe Genossen!

    Du kannst den Unterschied zwischen Studenten, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Professor stehen und einer Fachkonferenz voller ausgebildeter Fachkollegen hoffentlich selber erkennen.

    Wenn nicht, gebe ich dir das gerne als Prompt in eine KI ein.

    Ich unterrichte NW in der 5/6. Ich gebe eigentlich nur dann Geld aus, wenn meine Lebenszeit kostbarer ist. Beispiel: Bevor ich den formalen Weg gehe für ne Packung Milch, Orangensaft, Zitronenessig und Eier (Eiweiß-Nachweis), packe ich die halt abends schnell in den Einkaufswagen mit oder nehme Reste von zuhause. Das mache ich dann 1-2mal im Halbjahr.

    800€ im Jahr würde mir im Traum nicht einfallen.

    Es geht hier ja um Schulbücher.

    Solche Koryphäen, die ihre eigenen Bücher als Vorlesungsgrundlage nutzten hatte ich nicht als Professoren. Meine griffen alle auf so Standardwerke wie Lindner, Böge, Atkins, Stryer oder Eggebrecht zurück.

    Ich habe immer noch ein Buch zur Einführung in die Theoretische Physik von Prof. Stauffer in meiner Bibliothek. Allerdings hat er das für Kosten an die Studenten vergeben, die niedriger waren als was ein Copyshop für die Kopie eines mitgeschriebenen Skriptes verlangt hätte.

    Aber es ist nicht so, dass der konfessionelle Religionsunterricht anderer Konfessionen von diesen gewünscht und von Staat und Schulen unterbunden wird. Die einzig zahlenmäßig in Frage kommende Gruppe sind die Muslime und da gibt es offensichtlich kein großes Interesse.

    Das ist faktisch falsch, wie du an ein oder zwei meiner bisherigen Beiträge sehen kannst. Ich verlinke nochmal die Website zum ORU: http://oru.obkd.de/

    Es ist aber natürlich auch faktisch richtig, dass wenige Schulen ORU anbieten.

    Es gab zuvor Religionsunterricht nach Konfession (ev/kath), nun gibt es christlichen. Wo der orthodoxe Unterricht bisher angeboten wurden und ob er nun integriert wird, weiß ich nicht.

    ORU gibt es nur in wenigen Bundesländern, Niedersachsen gehört laut Orthodoxer Bischofskonferenz dazu. http://oru.obkd.de/

    Laut Stellungnahme der OBKD (http://www.obkd.de/Texte/Stellung…20zum%20CRU.pdf) steht man dem Christlichen Religionsunterricht nicht ablehnend gegenüber, sofern die orthodoxe Kirche nicht nur Objekt, sondern auch Subjekt in der Gestaltung dieses Unterrichts ist.

    Das beantwortet wahrscheinlich auch die Frage von RosaLaune .

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