Beiträge von BlackandGold

    Das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) – vermittelt Auslandsdienstlehrkräfte (ADLK),

    Bundesprogrammlehrkräfte (BPLK) und Landesprogrammlehrkräfte (LPLK) an Schulen und andere Bildungseinrichtungen im Ausland.

    Umzugskostenpauschale für ADLK bzw. Zuschuss für die Hin- und Rückübersiedlung von BPLK

    Die angegebenen Zahlen treffen nur für Angestellte in Deutschland zu, die vom deutschen Bundesamt hin - und zurückübergesiedelt werden. Diese Umzugserstattungen kann man nicht mit einem vietnamesischen Arbeitgeber vergleichen, somit macht dieser Vergleich leider keinen Sinn.

    Ich habe im ersten Satz darauf hingewiesen, welche User in diesem Forum anzutreffen sind. Ich wiederhole mich: Für die allermeisten User hier (und AFAIK alle, die hier bereits kommentiert haben) ist der Weg der über die ADLK, nicht die anderen Programme.

    Die Werbung macht mehr Sinn in Referendarsforen oder bei Instagram mit Zielrichtung Studierende.

    Vielen Dank für Deinen Beitrag. Die 12 Tage Urlaub sind in Vietnam gesetzlich vorgeschriebene Urlaubstage. Man braucht in Vietnam aber auch nicht mehr Urlaubstage. Wo in Deutschland man über den Neujahreswechsel nur zwei freie Tage hat mit Glück noch das Wochenende dazwischen, hat man in Vietnam mindestens eine Woche frei. Diese Feiertage werden nicht zu den Urlaubstagen gezählt. Dies soll nur kurz darstellen, dass man leider die gewohnten deutschen Standards nicht auf Vietnam übertragen kann. Deswegen ist es auch nicht möglich Gehaltsvorstellungen, Urlaubstage und sonstige Arbeitgeberbenefits aus Deutschland und Vietnam zu vergleichen. Und das garantiere ich schonmal. Die Bedingungen und Standards sind in Deutschland fast immer in Stein gemeißelt. Das bedeutet, dass hier der Arbeitgeber kaum Kulanz zeigt. Dies ist in Vietnam sicherlich anders. Und die Angabe die hier auftauchen wie Gehalt sind mehr Gerüchte, und somit mehr Schein als Sein.

    Die meisten Menschen hier im Forum sind verbeamtete Lehrkräfte.

    Diese erhalten, wenn sie als ALDK in Vietnam arbeiten würden:

    1. Eine Umzugspauschale von mindestens 4500€ (https://www.auslandsschulwesen.de/SharedDocs/Dow…icationFile&v=1)

    2. Eine monatliche, steuerfreie Zulage von 3286€ (Hoi-Chi-Minh-Stadt) zusätzlich zum deutschen Beamtengehalt (https://www.auslandsschulwesen.de/SharedDocs/Dow…icationFile&v=1 und https://www.auslandsschulwesen.de/SharedDocs/Dow…icationFile&v=1

    3. Eine Reisekostenzuwendung in mir gerade unbekannter Höhe für eine Heimreise alle zwei Jahre.

    Der durchschnittliche Berufsanfänger erhält Bezüge von etwas über 4000€ brutto.

    Wir reden also von über 6000€ netto, die ein verbeamteter deutscher Lehrer als Auslandslehrkraft erhält.

    Verstehst du, warum die meisten Leute hier nicht sooo interessiert sind an dem Angebot?

    Zur Absenkung der Klassenbildungswerte:

    Dazu sind mindestens. 2 Kinder pro Parallelklasse nötig.

    Bezüglich deines aktuellen Problems platty:

    Leg Widerspruch ein. In 90% der Fälle findet sich dann wundersamerweise plötzlich doch ein Schulplatz. ;)

    Kaum eine Kommune hat Lust darauf, das vor Gericht zu klären.

    Das regelt die Bezirksregierung, nicht die Kommune. Ist ja ne weiterführende Schule. Und je nach Bezirksregierung reden wir über 90% Ablehnung des Widerspruchs.

    Hat der Vater meines Patenkindes gerade durch. Er ist Volljurist und auf die Klage hat er mangels Erfolgsabsichten verzichtet.

    Und ich bin entsetzt und traurig, dass diese Einstellung vielen Kolleg*innen völlig unverständlich erscheint. Schade. Ich bin auch gegen privat organisierte "Buffets" für Prüfungskommissionen. Aber wenn es Schulen gibt, wo eine gewisse Gastfreundschaft ohne Stress und Überlastungsanzeigen funktioniert, kann man es doch tolerieren und muss keine Aggressionen aufbauen.

    Wie oft muss man eigentlich noch schreiben, dass es ne Unverschämtheit ist, solche "Gastfreundschaft" auf dem Rücken der absolut Schwächsten in der Schulgemeinschaft aufzubauen?

    Sofern ich jemals Schulleitungstätigkeiten übernehmen sollte, würde es ne sehr deutliche Information an das Seminar geben, was für Dinge niemals an meiner Schule laufen werden. Aber wahrscheinlich brauche ich das nicht, denn in NRW ist man ja bereits an höchster Stelle aufmerksam geworden.

    Ich teile die hier geäußerte Sichtweise, dass es ein "Geschmäckle" hat, wenn Menschen in großen Abhänigkeitsverhältnissen dazu aufgefordert (und auch eine Bitte kann in so einem Abhängigkeitsverhältnis wie eine Aufforderung oder eine Anweisung klingen; so viel Kommunikationstheorie sollten wir alle drauf haben), solche Aufgaben zu übernehmen.

    Hier möchte ich noch anmerken, dass diese schulischen Abhängigkeitsverhältnisse der Grund ist, warum beispielsweise die Landesdatenschutzbeauftragte NRW Einwilligungen in der Schule allgemein kritisch sieht, weil sie davon ausgeht, dass der Grundsatz der Freiwilligkeit in der Schule oft nicht gegeben ist.

    Nein. Das mit den "wohlgesonnenen alten Hasen" war auch ein besonderes schönes Beispiel für besonders schmierig und unprofessionell. Kümmer du dich doch als gestandene Lehrperson um deine Auszubildenden.

    Das empfand ich übrigens ebenfalls als hochgradig problematisch. Wir haben uns gegenseitig geholfen in der Prüfungsphase, aber unter den Referendar:innen nochmal eine zusätzliche Hierarchie aufzubauen ist... nicht schön.

    Ich bin inzwischen auch der Ansicht, dass gar keine Beteiligung der Auszubildenden stattfinden sollte. Der Gastgeber ist die Schulleitung oder die beauftragte Person für die Ausbildung, die können das organisieren. Nicht irgendein Auszubildender.

    Nota bene: Bei meiner Abschlussprüfung habe ich vorher in der Mensa Bescheid gesagt, die haben das vorbereitet und rübergetragen. Auf dem Tisch stand ein Becher, da hat dann jeder Prüfer nen 10er reingetan und damit war es keine Vorteilsnahme. Ich bin nur in Vorkasse getreten, das wars. Das war da in der Schule so üblich.

    BlackandGold: Was sollen denn "Identitätspolitisch denkende", die dann Grün wählen, sein? Mal davon abgesehen, dass ich deine Prophezeiungen auch sonst nicht ganz teile, tue ich mich mit dieser Formulierung besonders schwer.

    Keine Ahnung, welchen Begriff man sonst wählt für all die Menschen die Schüler:innen statt Schüler schreiben. Die Leute halt, die wissen, dass Artikel 1 auch für Menschen zutrifft, die nicht in überholte Denkmuster von Mann-Frau-Dichotomie fallen. Mir ist bewusst, dass dir die Formulierung komisch vorkommt, weil du vermutest, dass ich dies ablehne, aber ganz im Gegenteil. Ich halte trotz meiner eigenen Parteimitgliedschaft das, was ich mit "Identitätspolitik" bezeichne, für eine der besten Sachen der "linksgrünen" Ecke. Ich habe zuviele Enby-/Transgender-Freunde als das ich das anders sehen kann.

    Dann prophezeie ich jetzt, dass der nächste deutsche Bundeskanzler Hendrik Wüst heisst mit den Grünen als Koalitionspartner. Man muss nur genügend plappern, dann hat man auch mal recht.

    Der bringt sich auf jeden Fall massiv in Stellung.

    Meine Prophezeiung:

    - Werteunion kommt als Partei

    - CDU verliert rechten Rand an WU, nimmt rechten Rand der SPD auf, tritt in die Zentrumsnachfolge ein

    - SPD verliert Sozialisten an Linke, Ökologisch/Identitätspolitisch denkende an Grün, wird bedeutungslos

    - FDP sinkt unter 5%

    -> Neuer Bundestag besteht aus BSW, Linke, Grüne, CDU, WU und AfD

    -> Neue Bundesregierung besteht aus Grün/CDU/WU oder WU/AfD oder BSW/Linke/Grüne.

    So. Hält da wer gegen?

    Die Notenmitteilung auf dem Flur könnte auch mitgelauscht werden. Ein extra Raum dafür ist nicht zu organisieren.

    Gerade beim Thema Datenschutz kriegt man, wenn man zwei Kollegen fragt, fünf Meinungen. Steht das denn irgendwo, dass man das nicht darf, wenn doch Schüler einwilligen?

    Wenn interessiert es, was Kollegen sagen? Ich sagte oben ziemlich klar, wie die LDI das sieht.

    Ich zitiere (aus https://www.ldi.nrw.de/system/files/m…022-10-25.pdf):

    "Eine Einwilligung kann nur dann eine Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung sein, wenn sich die Betroffenen frei von sozialem Druck oder Zwang für oder gegen die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten entscheiden können." (S. 9)

    Das bezieht sich im Papier zwar auf den digitalen Unterricht, aber ist von der Argumentation her absolut grundlegend.

    Auf die übrigen Beiträge zum Datenschutz gehe ich mal nicht ein, aber nur soviel, Bolzbold: Du schreibst "Was daran liegt, dass sich gefühlt 90% der Lehrkräfte gar nicht für die Verordnungen, nach denen sie unterrichten, interessieren." Da ist wirklich albern, direkt im nächsten Beitrag mehr oder weniger deutlich §120 SchulG und VO-DVI zu vergessen, was sehr wohl Spielräume erlaubt. ;)

    Wenn jemand eine ernsthafte Beratung zu dem Thema möchte, kann ich ihm für NRW immer nur die hier aufgezählten Menschen empfehlen: https://www.medienberatung.schulministerium.nrw.de/Medienberatung…utzbeauftragte/

    Für das Alternativverfahren gilt natürlich nicht eine gemeinsame Abstimmung vorher, sondern der Einzelfall: "Möchtest du deine Note wissen?" und dann wird sie eben genannt oder nicht. Da wird keiner überstimmt. Ob der Datenschutz trotz Zustimmung des Schülers verletzt wird? Tja, gute Frage.

    Wird er. In NRW stellte sich die Landesdatenschutzbeauftragte regelmäßig auf die Position, dass Einwilligungen freiwillig sein müssen und es oft nicht ersichtlich ist, dass der Sozialdruck diese Freiwilligkeit nicht verhindert, gerade im Abhängigkeitsverhältnis zwischen Schüler:in und Lehrkraft.

    Und wenn man einer Veröffentlichung vor anderen Menschen zustimmen muss, um seine Note genannt zu bekommen, da kriegen die behördlichen Datenschutzbeauftragten bestimmt relativ schnell hohen Blutdruck. Zumindestens die, die ich kenne.

    Ich finde es komisch, dass du das nicht komisch findest. Möchtest du die Opposition verbieten?

    LG

    Die demokratische Opposition im Bundestag, bzw. zumindestens deren stellvertretender Fraktionsvorsitzender, saß im Saal, als Henrik Wüst heute morgen die AfD als Nazi-Partei bezeichnet hat. https://www.n-tv.de/politik/Wuest-…le24676931.html

    Mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Die AfD ist keine demokratische Partei und wenn mein Ministerpräsident das so sagt, kann ich das auch sagen.

    Nein, überhaupt nicht. Die Schnittmenge der beiden Fächer ist grundsätzlich sehr gross, was mich immer schon wundern lässt, dass im Kontext Schule Biologie und Chemie als die "natürliche Kombination" betrachtet wird. Ist es einfach nicht. Physik und Chemie ist wie Deutsch und Geschichte, oder Physik und Mathe, es ist absolut naheliegend.

    Ich stimme dem zwar zu, aber war im weitem Umfeld, also sowohl mehrere Semester nach oben wie nach unten, nur einer von zweien mit dieser Kombination. Und auch meine Fachleiter:innen hatten diese spezielle Kombination noch nicht erlebt.

    Ich rede nicht von dem Streß, denn die Leute haben die Uni ja geschafft, das ist auch Streß. Ich rede von den Schikanen, über die berichtet wurde.

    Wie gesagt, toll, dass ihr alle hier ein gutes lehrreiches Ref hattet; vielleicht hätte ich euch früher kennenlernen sollen, dann hätte ich das Ref gemacht und kein nutzloses Lehramtsstudium.

    Uni ist nicht Streß. Uni ist tiefenentspannt. Wenn ich mein Studium betrachte, war das die Zeit, wo ich am meisten Hobby betreiben konnte (nur Geld war das Problem). Referendariat war ok. Mit meinen Fächern habe ich aber auch keine 1 angestrebt.

    Ich überlege stark, es mal mit Big Bang zu versuchen. Vielleicht ist das dann wieder zu vereinfacht, aber andererseits denke ich mir: Wenn schon ein Buch angeschafft wird, sollen die SuS es zumindest auch nutzen und bei diesem Buch habe ich das Gefühl, dass die Wahrscheinlichkeit dafür deutlich höher ist, weil es einfach ansprechender gestaltet ist mit den Abbildungen und dem schülernäheren Text. Sorge habe ich, dass zu viele fachliche Fehler drin sind.

    BlackandGold , ist euch da schon was aufgefallen?

    Mir bisher nicht, aber wir haben es noch nicht lange und ich unterrichte momentan nur wenig Physik.

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