Beiträge von Kiggie

    Kiggie , kannst du einkaufen? In Sachsen müssen sogar Läden wie Aldi alles Nichtessen abhängen und dürfen nur Lebensmittel verkaufen :weissnicht:

    Nur Lebensmittel. Und eben die schon erwähnten Abholstationen (Outdoor, Buch, Kochshop), dort aber keine Beratung am Fenster.

    Auch Müller hat die Etage mit Spielzeug zu, nur Drogeriebereich ist offen.

    Aldi weiß ich nicht, gehe ich nicht hin.

    Aber mein Haupt-Supermarkt ist im Einkaufszentrum, außerdem Bäcker, Feinkost und Gemüsehändler dort.

    Supermarkt war okay, alles gut geregelt und auch Kunden vorbildlich (kein Discounter!)

    Feinkost - Verkäuferin mit Face Shield, was über der Nase endete.

    Obsthändler - Maske hing unter dem Kinn

    Gemüse/Obstsaftstand - Maske unter der Nase.

    Bäckerei/Reformhaus - alles in Ordnung.

    Auf dem Markt, wo ich dann noch war, alle vorbildlich auch in der Schlange.

    Der Weg dazwischen - Leute, die sich ohne Maske umarmen und die Hand geben.

    Trotz Pflicht des Tragens in der Fußgängerzone.

    Aber insgesamt hat sich das Bild gebessert. Gerade die Masken in der Fußgängerzone, deutlich mehr und auch die Straßen rechts und links davon.

    Ich wohne direkt in der Innenstadt, daher bin ich dort. Sonst würde ich da nicht so häufig durchlaufen/einkaufen im Supermarkt.

    Beim lokalen Einzelhandel fallen hier die inhabergeführten Läden nun Sänger (keine Ahnung, was da stehen sollte, hatte ich am Handy geschrieben) positiv auf.

    Beratung per Telefon und e-Mail und Abholung an der Ladentür, bzw. Bei einem sogar Lieferung im Stadtgebiet.

    Das ist kundenorientiert!

    Ein Outdoor-Laden, ein Buchhandel und ein Kochshop. Diese sind auch sonst meine Lieblinge und der Umgang mit der Situation bestätigt das.

    Werde ich also auch in Zukunft unterstützen und als erste Anlaufstelle nutzen.

    Ja für Kinder sehe ich das ein. Gerade in den verschiedenen Entwicklungsstufen.

    Ich bezog mich da eher auf den Beitrag vom Lehramtsstudent.

    Ich kenne viele, die neue Hobbys entdeckt haben. Man darf eben nicht jammern, sondern machen, wie so häufig.

    Kinder, gerade aus Familien mit Migrationshintergrund (oft große Familien) oder aus sozial schwachen Familien haben das absolute Nachsehen hier. Aber eine Lösung wüsste ich da auch kaum.

    Ich schreibe diese Woche wieder online Klassenarbeiten.

    Kurze Rückmeldung dazu.

    In allen drei Klassen haben alle Schüler mitgeschrieben bis auf einen. (Sehr gute Quote, höher als sonst, würde ich fast behaupten)

    Der Durchschnitt (Parallelklassen, duale Ausbildung) liegt bei 3,03, 3,33, 3,38.

    Es gibt sowohl 6en als auch 1en.

    Die Ergebnisse spiegeln sich größtenteils mit meinen Beobachtungen aus dem Unterricht wieder.

    Einige haben natürlich abgeschrieben, merkt man an einer großen Aufgabe, wo einzelne Zahlen verändert waren. Da gab es dann 0 Punkte. und meist auch insgesamt keine gute Note.

    Ich bin also sehr zufrieden.

    Ist im naturwissenschaftlichen Bereich natürlich recht einfach. Bei anderen weiß ich es nicht.

    Es ist recht einfach zu sagen, einfach ein anderes Material oder ein anderes chemisches Molekül als Grundlage zu nehmen bei gleicher Aufgabenstellung.

    EDIT:

    nachtrag, weil der Beitrag von fossi74 reinkam.
    Das klingt nach Aufwand. Wobei, wenn die Schüler sich so beobachtet fühlen, machen sie per se schon nichts?

    Ich habe meine Tests Anfang der Woche fertiggestellt, dann die Öffnungszeit festgelegt und hatte währenddessen also nichts zu tun. Empfinde ich als Vorteil. Danach dann noch die Korrektur, zum Teil auch schon von Moodle gemacht.

    Kann es nur empfehlen mal auszuprobieren. Für Details gerne auch PM, wie ich da vorgehe. (Bezieht sich eben nur auf Moodle)

    Allgemein empfinde ich Videokonferenzen mit den SuS als anstrengend, weil man keine direkte Reaktion der SuS mitbekommt,

    Wir nutzen ja BigBlueButton und da auch den Chat. Und ich habe zumindest auch festgestellt, dass ich im Chat Schüler beteiligen, die sich sonst kaum melden oder aktiv mitmachen. Aber ja, man muss deutlich mehr ausharren und auf Reaktionen warten an verschiedenen Stellen.


    Bzgl. Gruppenarbeit fand ich die Videokonferenzen sogar in einem Aspekt besser, als den Präsenzunterricht: Ich konnte endlich mal wieder Gruppen zusammen stellen unabhängig vom Sitzplan.

    Ich liebe die zufällig Funktion bei der Gruppenbildung! Und auch sonst, deutlich abwechslungsreicher als der Unterricht zuletzt.

    Auf Dauer kein Ersatz, aber aktuell in der Lage und mit Blick auf das restliche Schuljahr definitiv erst einmal besser.

    An nem durchschnittlichen BK dürften das aber schon unzählige Klassen sein, die darunter fallen. Weiß auch noch nicht, wie ich den dann doch recht großen Teil in der Schule unterrichten soll und dann direkt in der Stunde danach im Distanzunterricht zuhause.

    Richtig, aber auch eine Abschlussklasse muss nicht komplett kommen.

    Mir geht es vornehmlich um Laborpraktika, da sind ja letztes Jahr schon Monate im Labor weggefallen. Nun wieder, das fehlt dann am Ende in der praktischen Prüfung (Vollzeit - Berufsabschlussprüfung).

    Anderer Unterricht kann sicherlich leichter digital abgehandelt werden.

    Für unsere dualen Azubis planen wir gerade Wechselunterricht / Hybrid. Hauptsache keine volle Klasse. Mal sehen, ob wir dürfen.

    Ich fand das Distanzlernen ehrlich gesagt gar nicht so schlimm, anstrengender finde ich es, wenn manche kommen und andere nicht. Rollierend wäre auch ok, aber im Januar bis zu den Zeugnisswn fände ich nur Distanzlernen (gerade am BK!) echt angebracht und gut.

    Ich hoffe auch, dass wir im Januar noch in der Distanz bleiben. Dann ist noch ein ganzes Schulhalbjahr da.

    13er / Abschlussklassen / Praktika kann man dann ja ausnehmen. Vielleicht auch Klassenarbeiten. Aber grundsätzlich war mir das Schulhaus einfach viel zu voll.

    Ich schreibe diese Woche wieder online Klassenarbeiten.

    Wie ich das Risiko minimiere:

    - Zeit sehr eng fassen. (Wenig Zeit zum Spicken/austauschen)

    - Ich schreibe automatische Tests über Moodle - Fragen werden gemischt.

    - Ich mische die Antwortreihenfolge bei den Multiple Choise Aufgaben

    - Ich ändere die Zahlen in den Rechenaufgaben

    Dadurch ist es recht kompliziert zumindest, dass die Schüler untereinander abschreiben.

    Die Ergebnisse spiegeln eigentlich auch immer meine Beobachtungen aus dem Unterricht wieder.

    Da die Schüler eh mit Formelsammlung arbeiten und nichts (wenig) auswendig lernen müssen, ist Spicken schwierig.

    Im Unterricht nur nach Größe A und B umgestellt, müssen sie in der Arbeit nach C umstellen.

    Passt hier nicht ganz, aber ich habe solche Hybridlösungen nie ganz verstanden. Man muss dann ja mit zweierlei klarkommen. Letztendlich fängt man sich ja die Nachteile von beidem ein.

    Mit Word muss ich eh klar kommen, da ich mit den Schülern damit arbeit und helfen können möchte.

    Ich benutze nur für Rechenaufgaben und Musterlösungen dann entsprechend Latex.

    Für mich ist das eher positiv, Mathematische Zusammenhänge kann ich in Latex schneller eingeben und somit gewinne ich das Gute aus Beiden.

    (Wobei ein Thema für die Ferien bei mir ist, mich noch einmal mehr in Latex wieder einzuarbeiten und zu schauen, wie ich Arbeitsblätter damit gestalten könnte, ob das besser/schneller ist)

    Ich kann der SL nichtmal einen wirklichen Vorwurf machen, er hält sich halt an die Regeln. Trotzdem bin ich gefrustet, ich sitze nämlich zum x-ten Mal am Schreibtisch, starre auf meinen Maileingang und beantworte alle Fragen vial Mail oder Chat, was Zeit kostet und einfach nur ätzend ist.

    Also nach dem ersten kritischen Tag habe ich mich abends hingesetzt, Material eingestellt für meine Klassen und einige Tage Bearbeitungszeit gegeben. Da es nur eine Woche vor Wiehnachten ist, hauptsächlich Übungsaufgaben. Damit gebe ich mir gar nicht den Frust, wenn es nicht klappt. Ich informiere dann lediglich die Klassensprecher und fertig.

Werbung