Beiträge von Kiggie

    Von wem hättest du denn gerne diese Rückmeldung? Von Forumsmitgliedern, die derzeit noch im Studium sind und ebenfalls gerade erst ihr Praxissemester absolviert haben?

    By the way: ich kenne solche Praxissemester gar nicht! Wer das Lehramt an BBS in Niedersachsen studiert, muss nur zwei mehrwöchige Praktika machen (insgesamt 10 Wochen, meine ich), aber lst kein komplettes Semester lang an einer Schule im Praktikum.

    In NRW wurde vor ein paar Jahren das Praxissemester eingeführt und dafür das Ref gekürzt. Wurde natürlich toll verkauft!

    Das Praxissemester leistet aber nicht das, was der erste Teil im Ref leistet.

    Da es eben auch stark vom Seminar und der Schule abhängt und natürlich auch der Uni.

    Andere Praktika gibt es auch noch, eines wurde aber wieder gestrichen glaube ich. Habe den Überblick nicht.

    Gut: Studium mehr mit Praxisinhalten füllen um die Eignung, auch für einen selbst rauszufinden.

    Schlecht: Die Durchführung an vielen Stellen.


    Wie war der Empfang an der Schule? Wurdet ihr als 'Lehrer' oder als 'nerviger Praktikant' wahrgenommen? Wie war der Spagat zwischen Schule und Uni? Wie war der Umgang mit Mentoren an der Schule? Usw..

    Ich habe eher schlechte Erfahrungen mit meinem Praxissemester gemacht.

    Woran lag das? - An der Schule, bzw. der Schulleitung, die sich wenig bis gar nicht gekümmert hat. Vielerorts war ich eher nerviger Praktikant, der drum betteln musste, ins Lehrerzimmer zu dürfen. Ich kenne heute noch viele Kollegen an der Schule, vieles hat sich nicht geändert, lag also wirklich da dran.

    Außerdem manche Lehrer, die mich eher als Last gesehen haben. O-Ton eines A15er: Hach, wenn du das machst und es nicht läuft muss ich ja alles noch einmal aufarbeiten. (Mir vorher zu helfen, damit es läuft, die Idee gab es wohl nicht)

    Uni - Arbeitsaufträge waren eher sehr auf Dorschung Didaktik ausgerichtet, weniger auf die wirkliche Praxis.

    Seminar - Hat mir nicht viel gebracht. In einem Fach hatte ich einen großartigen Fachleiter, der mir viel beigebracht hat und viel Einblick gebracht hat, habe heute noch guten Kontakt zu ihm.

    Im anderen Fach eine tolle Lehrerin, die mich auch super unterstützt hat, auch zu ihr habe ich heute noch Kontakt.

    Aber um das Ganze gut zu bewerten, war es zu wenig.

    Was ich gerne gelernt hätte: Reihen- und Unterrichtsplanung. Das habe ich dann erst mit Mühe im Ref gelernt.

    Andere Kollegen im Ref-Seminar hatten da bessere Erfahrungen, gerade in Bezug auf diese Planung.

    Daher, definitiv nur meine Meinung, und ich denke die Schule war dabei ausschlaggebend, dass es so gelaufen ist.

    Ich habe mal ein kleines Gedankenexperiment, das ich einigen schon gestellt habe: Ihr seid überzeugt, dass ihr eh Corona bekommt und wollt es dann lieber jetzt hinter euch haben. Wie würdet ihr es anstellen, um euch das zu sicher zu holen?

    Das soll kein Aufruf zur Unvernunft sein, sondern einfach mal die Gedanken anregen, wie (un)gefährlich manche Situationen wirklich sind.

    Auf der Intensivstation einbrechen? Oder im Altenheim umher schleichen.

    ich wüsste es ansonsten nicht so Recht, hier ist es noch sehr ruhig. Ich bin ja nach wie vor viel draußen, immer alleine, aber immer im Umfeld von sportlichen Radfahrern/Joggern. Dazu Einkaufen. Also Kontakte sind da, manche sicherlich auch näher als 2 m, zum Beispiel beim Überholen.

    Das ich wieder Abwechslung vom tristen Home Office Alltag habe.

    (Bei uns gibt es aber erst einmal nur Prüfungen in Massen, damit ist unsere Kapazität schon fast ausgeschöpft)


    Siehst du etwas Positives?

    Ich habe mehrere Telefonnummer zu Hause (glaube drei), eine habe ich mir für die Arbeit reserviert, ist aber nur Festnetz. Die würde ich rausgeben.

    Handy würde ich wenn dann nur eine getrennte Karte verwenden. Aktuell denke ich, könnte sinnvoll sein, aber bisher habe ich noch keine. Würde mir dann auch ein zweites Handy zulegen. (Bzw. habe noch einfach alte Handys in der Schublade)

    leer?

    Ich war vorin auf dem Wochenmarkt... als gäbes es kein Corona. Du merkst es nur an den kleinen Absperrungen und Masken/Handschuhen. Aber wo ist die Leere hin?

    Gewusel.

    Ich hätte mich auf dem Wochenmarkt mal über mehr Masken gefreut. Gerade die ältere Generation ist da wirklich sehr wenig bedacht, was Abstand und Masken angeht. Es ist auch wieder deutlich voller überall.

    Leider auch auf den Straßen, das war so schön ....

    Guten Morgen. Ich habe mal eine kurze Frage. Meine Schüler haben zu 80% gar kein Tablet oder keinen PC. Ich bin der Meinung aufm Handy macht eine Videokonferenz wenig Sinn. Sehr ihr das auch so?

    Kommt auf den Zweck an.

    Um sich mal zu sehen reicht auch ein Handy. Um wirklich "zu arbeiten", also schulisch was zu machen und du zeigst was - da würde ich ein Handy auch für ungeeignet halten.

    Ich glaube ich würde vorsichtig die Maske abnehmen, was trinken und dann wieder aufsetzen. Dabei vorher und hinterher die Hände waschen und natürlich nur am Bendel anfassen.

    Ist aber auch etwas Übung, insbesondere das Aufsetzen.

    Wie würdest du vorgehen?

    Ich war heute Plasma spenden und danach oder auch kurz davor trinke ich eigentlich schon ganz gerne was. Habe es heute aber gelassen, eben weil ich überfordert war mit meiner Maske. So habe ich bis zu Hause gewartet.

    Von daher finde ich die Frage spannend, wie man trinkt mit Maske.

    (Für die Schule nächste Woche habe ich mindestens drei, wenn nicht sogar mehr Masken)

    Ich bin schwerhörig. Meine Hörgeräte sind sehr gut, ersetzen aber kein gesundes Ohr. Ich habe da massive Probleme jemanden mit Maske, der nicht ziemlich nah bei mir ist (der Sicherheitsabstand geht gerade noch, wenn jemand deutlich redet), zu verstehen. Was mir dabei noch mehr fehlt ist, dass ich die Lippenbewegung dann nicht sehe.

    Ja die Mimik, ein wichtiger Faktor im Gespräch, geht auch verloren.

    Auch das habe ich heute festgestellt.

    Ich war eben in der Stadt - mit Maske - bin zur Plasmaspende hingelaufen. Das war verdammt anstrengend. Bei Sprechen muss man sehr laut und deutlich sprechen. In der letzten Reihe würde mich bestimmt keiner vernünftig verstehen.

    Ich bin vorerst nur zur Prüfungsaufsicht eingeteilt, da werde ich Maske tragen. Unterricht damit kann ich mir nicht vorstellen.
    Da habe ich mehr von Screencasts.

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