Beiträge von Kiggie

    Ich denke, ich werde es mal mit dieser festgelegten Uhrzeit und dem ins Fach legen probieren.

    Mich über die Abbruchmodalitäten informieren, brauche ich nicht. Er möchte nicht abbrechen und kämpft gerade. Sein Selbstbild ist nicht wirklich realistisch.

    Vielleicht fehlen ihm einfach die Alternativen, daher will er es durchziehen.

    Aber Beratung wäre Sache des Seminars.

    Nachts schreiben oder abends mache ich auch schon einmal, wobei ich eher Mails sende. Heißt aber ja nicht, dass ich dann erwarte diese zu beantworten.

    Da würde ich trotzdem klar sagen, dass du zu so später Stunde das nicht willst und er dann eine Mail schreiben soll.

    Falls sich aber jemand finden sollte, der die Entwürfe mit mir, natürlich gegen Aufwandsentschädigung, besprechen würde, kann er oder sie mir gerne eine Nachricht zukommenlassen. :gruss:

    Saß gerade mit meinem OBAS zusammen, wir haben seinen Entwurf besprochen. Vorlage vom Seminar hatte Punkte drin, zu denen ich selbst nichts wusste, was das Seminar da sehen möchte.

    Was ich sagen will: Das ist aus der Ferne verdammt schwierig und würde ich auch nicht bezahlen an deiner Stelle. Wenn ich dir jetzt völlig andere Dinge sage und du deswegen dann schlecht benotet wirst ...

    Im gleichen Regierungsbezirk sind hier 4 Seminare, die alle unterschiedliche Vorgaben machen.

    Ich empfehle Hoffmann: Der Unterrichtsentwurf.

    Und die Zusammenarbeit mit anderen Referendaren des Seminars.

    Mit dem Begriff der "Jugend" und was die so macht komm' ich mir vor wie ein Greis :grimmig:

    Sooo alt sind wir nun auch nicht, dass wir nicht wüssten, dass Schüler über Lehrer reden (mwd).

    Meistens reden die Schüler ja auch im Unterricht über andere Kollegen. Dinge, die ich nicht hören möchte. Aber man bekommt schon einiges mit.

    Zum Thema 365 und Datenschutz: seit Januar hostet Microsoft die Daten aus Deutschland wieder in Frankfurt.

    Kl.gr.Frosch

    Hast du dafür eine Quelle? Hatte das irgendwo gelesen, aber dann nicht mehr wiedergefunden.


    Zu "ich muss die Cloud ja nicht benutzen": Das gestaltet sich mitunter schwierig. Wenn man, wie viele das tun, beim Installieren (auch eines "richtigen" offline Office) einfach immer Ja und OK drückt, landen alle Deine Dokumente automatisch in der Cloud. Sobald dann da auch nur eine einzige Note eines Schülers dabei ist (oder gar ein Name, oder noch schlimmer - Note UND Name) braucht Deine Schule mindestens einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit dem Anbieter dieser Cloud (also in den meisten Fällen Microsoft).

    Das gilt aber für alle Dinge. Und wenn ich sehe, was für Daten über web.de und gmx-Adressen gehen ... ohne Worte.

    Aber das mit der Cloud, ist ja schon ein Windows Problem, wenn man das nicht abstellt wird automatisch alles in der Cloud synchronisiert. Ich nutze es schulisch aber gerne. Zu Hause ein Arbeitsblatt erstellen und am Lehrer-PC in der Schule aufrufen und bearbeiten mit den Schülern.

    Wenn ich mich da richtig erinnere, hat Hessen das eingestellt wegen den Office365-Servern im Ausland. Daher verwundert mich, dass es in anderen Bundesländern noch geht, die DSGVO ist ja überall gleich.

    Ich muss die Cloud aber doch nicht nutzen? Oder woran liegt überhaupt das DSGVO-Problem, wenn ich eigene Arbeitsblätter in Word erstelle?

    Gibt es das überhaupt einzeln oder gab es das jemals?

    Für 69 € bekommst du das ganze Paket für ein Jahr von microsoft, entsprechend würde ich nicht annähernd so viel für ein einzelnes Programm zahlen.

    Mein Gymnasium hatte im letzten Jahr 7(!) 1,0-Abiturienten, bei etwa 80. Die wirklich Leistungsstarken können kaum noch zeigen, dass sie wirklich etwas können. Das Abi ist zu einfach.

    Wer zu meiner Schulzeit 1,0 im Abi erreichte, war etwas wirklich besonderes.

    Ich habe 2007 Abi gemacht, 140 Leute im Jahrgang und wir hatten gerade 5 oder 6 Leute, die überhaupt eine 1 vor dem Komma hatten.

    Ich hatte auch eine tolle Schulzeit. Hatte aber auch mehrere Schulen zur Wahl und dank meiner Eltern die für mich richtige Schule gefunden (Schwerpunkt Sport und Naturwissenschaft).

    Ich hätte mir einen Chemie LK gewünscht, aber der kam mangels Interesse nicht zustande. Und Chemie-Werdegang habe ich trotzdem geschafft.

    Eine bessere Kantine wäre schön gewesen. Die hat meine alte Schule aber mittlerweile.

    Hi Kiggier,

    das ist hier kein Problem, wir reden hier von der Oberstufe, da wird nach Halbjahren abgerechnet.

    Ah, nicht dran gedacht. Aber trotzdem ist der aktuelle Leistungsstand nicht unerheblich, denn auch das zweite Halbjahr wird ja dann nur zu Hälfte vom TE unterrichtet.

    Ebenso die Frage danach, was schon unterrichtet wurde und an welchem Punkt der Wechsel stattfindet. Unglücklich ist es auf jeden Fall und wahrscheinlich auch undankbar.

    Es ist halt auch etwas seltsam, die Klasse ab Mai zu übernehmen, kurz vor der Notenkonferenz. Ich steig also nicht zum Schuljahresanfang ein.

    Das ist immer blöd, aber generell auch sehr häufig. Bei Referendaren, die fertig sind ist es auch so.

    Heißt aber ja auch, dass du nicht alleine für die Noten zuständig bist. Die Lehrperson, die vorher unterrichtet hat, sollte im besten Falle eine Übergabe machen und insbesondere für die Noten muss man sich dann auch zusammensetzen. In etwa zählt dein Anteil dann ja nur 1/4, der Rest kommt von vorher.

    Generelle Tipps sind schwierig, auch dafür sollte man Kontakt zur Schule aufnehmen, Schulbuch, Jahresplanung, bisher unterrichtende Lehrperson sind da deutlich bessere Ansprechpartner.

    Grünkohl mal anders:

    1 Zwiebel, klein schneiden und in Öl anschwitzen

    gewaschenen und klein gerupften/geschnittenen frischen Grünkohl dazu (waren bei mir circa 2 Handvoll ...)

    Etwas andünsten und dann mit circa 1 Tasse Gemüsebrühe ablöschen

    Köcheln lassen nach Lust und Laune.

    Weitere Gewürze: 1 TL Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer

    1 EL Erdnussbutter und 2 EL geröstete, gesalzene Erdnüsse dazu

    Dazu passen Kartoffeln oder auch Nichts. Schöne Abwechslung zum "Standard"-Grünkohl mit Kartoffeln und Pinkel.

    Relevant für die Frage ist auch, in welcher Form von Schule man sich bewegt. An einem Berufskolleg kann ich mir schon vorstellen, dass das Teil des Kompetenzerwerbs ist. An meiner Schulform wäre es unangemessen, wenn ich einzuwirken versuchte, und hätte kontraproduktive Effekte.

    Gerade am Berufskolleg hast du aber die ganze Bandbreite an Berufen.

    Da würde ich mir im Kostümchen im Fachunterricht im Handwerk aber mehr als albern vorkommen.

    Authentisch bin ich so, wie ich mich wohlfühle. Und selbst wenn ich Bankleute unterrichten würde, würde ich deswegen ja nicht meine Kleidung ändern.

    Oder sollte man sich noch vor jeder Stunde umziehen?

    Sauber und ordentlich ist meine Devise. Ansonsten bin ich pragmatisch unterwegs.

    Bei besonderen Anlässen gibts mal was in Richtung Bluse zu Jeans und Sneakers.

    Es ist aber nicht so, als wäre ich hier 24/7 panisch und ängstlich. Ich hatte seit dem letzten Vorfall vor 4 Jahren bis vor 4 Wochen keine sonderlichen Vorkommnisse, außer eben den ohnehin immer präsenten Grundsorgen, wie wohl das Ref laufen wird, ob ich mit meinen Fächern überhaupt eine Chance habe, etc pp.

    Aber wer macht sich solche Sorgen nicht?

    Auch aus diesem Grund bin ich ein Verfechter von einer Ausbildung vorm Studium.

    Ich hätte immer in den Job zurück gekonnt und auch mein Studium habe ich so gelegt, dass ich auch noch einen anderen Master hätte nachstudieren können. Das ist das Blöde an Lehramt, man ist relativ festgefahren. Aber man hat es auch selber in der Hand was dagegen zu tun und sich weitere Optionen offenzulassen.

    Ich kenne sowohl Personen, die "freiwillig" (sofern sie mir die Wahrheit erzählt haben) darauf verzichtet haben, als auch Personen, die sich freiwillig aus dem Beamtentum entlassen haben! Ja es sind wenige; aber sie exisiteren!

    Ich kenne auch Leute, die nicht verbeamtet sind. Mehr oder weniger freiwillig vielleicht in einem Fall (Übergewichtig), aber auch dort aktiv dagegen entschieden das anzugehen. Beides sind glückliche Lehrer, vielleicht sogar glücklicher, weil man auf der anderen Seite auch freier ist.

    Verbeamtung ist kein Beruf, den man anstrebt!

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