Beiträge von Kiggie

    Ihr radelt früh im Schnee bei Dunkelheit kilometerweit zur Schule, duscht euch dort irgendwie (nehmt also auch Handtücher mit) und zieht euch um, und steht dann um 8 fit und munter vor der Klasse? Respekt. Für mich klingt das wie die Hölle.

    Es kommt ja auch auf die Strecke an. Komplett fahre ich nur, wenn ich später Schule habe. Das ist für mich sportlicher Ausgleich den ich mir eh hole. So spare ich zeit, bzw nutze die Zeit, die ich eh zum Pendeln brauche.
    Ich kombiniere es aber auch oft mit der Bahn. Wenn man sonst auch alles mit dem Rad erledigt, ist es keine so große Anstrengung. Und ich mache es weil ich es mag/will und eben auch nur dann. Und das ist der springende Punkt. Bei dem Regen/Sturm heute morgen war ich froh um den Zug ;)

    Zu den Sachen: Schuhe habe ich immer in der Schule stehen, handtücher, Deo, Bürste etc auch. Hose bringe ich dann einmal mit und tausche bei Bedarf. Ich nehme also nicht immer alles täglich mit.

    Ja, auch von mir Respekt.

    Ich bin allerdings immer so bepackt wie Rotkäppchen (mit Schulsachen), dass ich gar nicht wüsste, wie ich das alles sicher durch Schnee und Regen bekomme.

    Dank digitaler Vorbereitung bin ich nicht so bepackt. Aber gerade, wenn ich viel/schweres dabei habe, habe ich es lieber in den Packtaschen am Rad, als auf dem Rücken.

    Für mich war Kuchen backen eine willkommene Ablenkung. Ansonsten ein paar Kekse und Kaffee/Wasser für das Gemüt.

    Am Tag der UPP habe ich ein kleines Buffet organisiert, aber das haben die Prüfer auch bezahlt. Eigentlich ist das Aufgabe der Schule, an anderen Schulen machen die es auch durchs Sekretariat.

    Und die meisten Erfahrungen sind individuell, selten handelt es sich dabei um Vergleiche.
    Ich bin jahrelang nur Schwalbe gefahren, hatte nie Probleme damit, warum sollte ich mir was anderes holen? Das heißt nicht, dass ich Conti nicht mag. Fahre nun ja selber welche und bin sehr zufrieden damit. Was besser ist hängt einfach häufig mit dem Einsatzzweck zusammen.


    Zum Fahren im Winter: Keine Wissenschaft, wenn kein meterhoher Schnee liegt, fährt man wie sonst auch immer. Ich fahre im Winter bei Schnee/Glätte eben auch eher Hauptstraßen die sind geräumt/gestreut. Die Kette und Ähnliches braucht dann wegen Salz und Regen mal etwas mehr Pflege.

    Ansonsten ist vor allem gutes Licht wichtig um genug zu sehen. (und gesehen zu werden)

    Ich beziehe mich jetzt auch aufs Essen: Schwenker (verstehen nur die Saarlänner und Pälzer) - also mariniertes Kammsteak auf dem Schwenkgrill (also, es sei denn ich war schwanger)

    Haha :D Gestern noch drüber gesprochen, ich habe nämlich Wurzeln im Saarland und viele schauen entgeistert, wenn man von nem Schwenksteak spricht.


    Geruch: Ich liebe den Duft von Schokolade und von Eukalyptus. (nicht in der Kombination)

    Gibt es einen Geruch, der eigentlich "normal" ist, den du aber absolut verabscheust?

    Zum Thema Spikes/Winterreifen:
    Im Winter gilt, genauso wie zu Fuß und im Auto, angepasste Geschwindigkeit. Man legt sich halt weniger in die Kurven und bremst vorausschauend.

    Ich habe verschiedenste Reifen, da kommt es aber wirklich sehr auf die Gegend an. Ich habe mir vor Jahren Spike-Reifen angeschafft, aber die habe ich nur 1 oder 2 Winter wirklich nutzen müssen. Ansonsten haben wir hier zu wenig Schnee/Eis. Auf dem Lastenrad machen sie mehr Sinn, da dort weniger Gewicht auf dem Frontrad liegt.
    Bei normalen Reifen hilft am Meisten etwas Luft raus zu lassen, durch mehr Auflagefläche hat man dann auch schon eine bessere Haftung.

    Ich habe aber durchaus passende Reifen, auf meinem Pendlerrad fahre ich die Conti 4 seasons, bei leichtem Frost/rutschiger Oberfläche habe ich damit gute Erfahrung gemacht.
    Aber auch mit normalen Stadtreifen. Mit Slicks würde ich aber vielleicht weniger fahren.
    Zu Beginn würde ich die Investition in Spikes nicht empfehlen (aber ist Wetterabhängig).

    Zur Kleidung hat @O. Meierauch schon viel gutes gesagt.
    Ich schwöre auf meine Funktionswäsche und mein Zwiebelprinzip.
    Ein Buff schützt auch das Gesicht (Nase/Mund) vor der Kälte. Regenhose finde ich super im Winter, unabhängig von Regen/schnee, weil die auch sehr gut gegen Kälte/Wind schützt. So muss man sich nicht extra immer was kaufen.

    Ich habe Wechselklamotten in der Schule. Allerdings nur ein Handtuch/Waschlappen und Waschbecken, reicht mir aber völlig aus.
    Insbesondere Wechselschuhe und eine Heizung zum Trocknen der Klamotten sind von Vorteil in der Schule.

    Es gibt nichts Schlimmeres, als in nasse Klamotten zurück schlüpfen zu müssen.

    Reformen an der Uni brauchen auch immer lange.
    Aber im Zuge vom Lehrermangel haben sie doch nun auch beschlossen (glaube irgendwo Süddeutschland?), dass man an der Stelle der Universitäten ansetzen muss um mehr Studienplätze zu schaffen. Aber der Prozess dauert halt auch wieder.

    Grundsätzlich sehe ich auch ein Problem in der Anerkennung der Bundesländer, da muss ein Master Zeugnis ja erst einmal anerkannt werden zum Teil. Manche Fächer gibt es dann nur anders oder gar nicht.
    Ich kenne viele die zum Studium durch halb Deutschland gehen, wo sie halt einen Platz finden, Job gibts dann überall. Aber Lehramt sollte man sich schon beim Studium Gedanken machen, wo es am Ende mal hingehen sol. Das erschwert die Verteilung der Studienplätze vielleicht auch noch.

    "Reis mit Scheiß"
    Ich habe eigentlich immer Gemüse (Gemüsekiste / Anteil solidarische Landwirtschaft) und auch passierte Tomaten da. Alles in die Pfanne und dazu dann Reis. Habe aber auch immer etwas im TK, da ich meist große Portionen koche und darauf dann zurückgreifen kann, wenn ich mal später heimkomme.
    Aus den passierten Tomaten lässt sich auch blitzschnell eine Soße zu Nudeln kochen.

    Ich gebe es noch einmal weiter, da ich an der Frage auch immer hänge, wenn ich später nach Hause komme oder arg hungrig bin.

    Aufwendig eher von dem Gesichtspunkt her, dass ich mal besondere Zutaten verwende. Gerne mal einen Auflauf, der würde mir (mit Vorbereitung) unter der Woche zu lange dauern.
    Aber auch Sonntags koche ich Dinge, die ich gut noch unter der Woche essen kann oder einfrieren kann. Besser als immer für sich alleine zu kochen.

    Gibt es bei dir einen Sonntagsbraten, also ein aufwendig lang gekochtes Essen?

    Nach der Prüfung: Warum nicht? - ernst gemeinte Frage!
    Dass der Einzelne jederzeit die Möglichkeit haben muss, sich da auszuklinken (ich sah im Gegensatz zu vielen Mitreferendaren keinerlei Veranlassung für irgendwelche Geschenke, außer vielleicht für nett verpackte Paketbomben), steht außer Frage.

    Wir haben uns in unserer Fachseminarrunde nach den Prüfungen zu einem gemeinsamen Essen getroffen und da haben wir auch ein Geschenk übergeben. Eben nach der Prüfung!

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