Beiträge von Kiggie

    Es ist also durchaus möglich, dass du mal fachfremd unterrichten wirst. Ich möchte dir aber raten, dich mit Mathedidaktik auseinanderzusetzen, da es entgegen landläufiger Meinung nicht reicht, selbst etwas zu können, um es anderen zu vermitteln.

    Das kann ich nur unterstreichen, ich komme mit meinen Fächern da schon in die Bredouille. Ich habe natürlich viel Rechnen dabei, kann es auch selbst, aber anderen vermitteln? Fällt mir noch sehr schwer. Denn vieles sollten die Schüler zwar aus der Sek I können, oft ist dem aber nicht so.

    NRW (und vermutlich überall): Fachfremder Unterricht ist überall zulässig, außer bei den abschlussprüfungsrelevanten Teilen (sprich: Q1/Q2 am Gym, 10. Klasse an der Realschule, usw...).
    Er ist nicht nur zulässig, sondern kann auch gegen unseren Willen angeordnet werden.
    Ausnahmen (nicht gegen unseren Willen bzw. nie ohne Qualifikation): Religion und Sport.


    Ich unterrichte auch schon mehr oder weniger fachfremd. im dualen System ist es auch egal. Für die gymnasiale Oberstufe hole ich mir nun aber noch meine Fakulta, LK oder Prüfungen sind nicht möglich.
    Bei mir gehts da aber um die Fachinhalte, bzw auch noch einmal ein Praktikum in dem Bereich.

    Wenn es geht empfehle ich dir daher auch das Erweiterungsstudium / Drittfachstudium.

    Ausnahme ist hoffentlich aber auch fachfremd im Chemielabor zu stehen? Da könnte auch viel mehr Schaden als Nutzen entstehen. ;)
    Weiß aber gar nicht, wie das offiziell geregelt ist.

    Also mit 30 würde ich einen Menschen noch nicht als alt einstufen.

    Ich sorge privat vor, seit ich meine Schule beendet habe/ mit Beginn der Ausbildung!
    5-6 Jahre jeden Monat 30-50 € macht schon viel aus.
    Und auch später wenn du verdienst kannst/solltest du privat vorsorgen.

    Wichtiger als so eine Frage wäre mir doch das Thema, womit werde ich glücklicher?

    Geht auch mit deutschen Lebenshaltungskosten, ist am Ende alles nur eine Frage der persönlichen Prioritäten.


    !

    Ist genau wie die Frage nach der Fortbewegung in Deutschland. Es kommt drauf an, was man will. Und wenn einem das wert ist, dann kann man sicherlich mit 100 € weniger klarkommen.
    Geringverdiener kommen auch durchs Leben.

    Vom Refgehalt auf mein Jetziges ist es ein Wahnsinnssprung. Da wären 100 € weniger (für mich) ein Klacks.
    Wenn man sich allerdings einmal an einen gewissen Standard gewöhnt hat, wird es schwieriger.

    Ich engagiere mich eher für Projekte vor Ort. Aber dank dieses Threads bin ich auch noch einmal auf den Rest aufmerksam geworden, danke dafür.

    Ich stimme dir zu. Ich empfehle auch nach wie vor jedem grundsätzlich erst einmal eine Lehre zu machen.
    Wir haben so viel mit abgebrochenem Studium bei uns im dualen System sitzen, die dadurch Zeit verspielt haben. Sowohl im Handwerk als auch in der Industrie.

    Auf der anderen Seite: wenn man sieht, was die Azubis zum Teil verdienen und wie mit ihnen umgegangen wird. Da ist "das" Handwerk auch zum Teil mit Schuld daran.
    Also am Ruf könnten sie auch selber arbeiten.
    Aber zum Teil werden die Azubis definitiv ausgenutzt und das bei einem Hungerlohn.

    Ich subventioniere auch die Straßen die ich selten bis nie nutze. Bzw meine Abnutzung mit dem Fahrrad ist gering.
    Steuern sind nicht zweckgebunden und wir leben im Sozialstaat.

    Dass sich da einiges tun muss bestreite ich nicht, ich bin da auch sehr aktiv bei mir im Raum.

    Ich würde an deiner Stelle gar nicht fahren...

    Aber es ist deine Entscheidung, nur das Fass hättest du hier dann nicht aufmachen dürfen.


    2. Man kann das Abitur ohne Englisch ablegen. Es reicht eine Fremdsprache. Diese könnte Italienisch (bekanntlich keine besonders große Weltsprache), Latein oder Altgriechisch sein...


    Hm, ich verstehe die Aussage nicht.

    1. Um das Abitur zu erhalten muss man im Verlauf der Schullaufbahn zwei Fremdsprachen belegt haben, 3 Jahre meine ich? Zumindest läuft es ja so bei uns am beruflichen Gym, dass die dann eine neue Fremdsprache bekommen, haben ja viele Realschüler.

    2. Im Abitur selber muss man weder Englisch noch eine Fremdsprache belegen. Da geht ja auch Deutsch.

    Oder meinst du als Punkte einbringen? Muss natürlich dann kein Englisch sein. Im Saarland ist Französisch auch deutlich verbreiteter.
    Was hat die Fremdsprache mit Weltsprache zu tun?

    Ich habe kein Interesse an Winterferien. Zumindest nicht 2 Wochen.
    Damit noch mehr Leute in die Skigebiete entschwinden?

    Dann lieber Ostern oder Herbst mit Hoffnung auf besseres Wetter.
    Ein paar Tage frei nach den Zeugnissen wäre hingegen durchaus nett. Da würde aber Mo+Di meines Erachtens reichen. Wäre mal ein Ausgleich zu den ganzen Donnerstagen und Freitagen die frei sind.

    So eine Strecke zu fliegen, da gruselt es mich wirklich.

    Ich habe kein Auto und will auch aktuell keines geschenkt haben. Ich habe einen Pool an Fahrrädern und mein Nahverkehrsticket.

    Zum Thema abhängig wo man wohnt: Das hat man ja selbst in der Hand. Ich habe mir meine Wohnung (und auch meine Arbeitsstelle) nach meinem gewünschten Lebensstil gesucht.

    Eigentlich wollte ich nicht hin, weil ich eh einige Tage im März fehle.
    Nun habe ich aber durch Zufall nächste Woche keinen Unterricht und dazu eine Karte von christiani erhalten, also werde ich wohl doch mal dort aufschlagen.
    Ich war noch nie da und bin gespannt. Auch wenn meine Erwartungen bei meinen Fächern nicht so groß sind, weiß ich dass eben zumindest 3 Verlage da sind, die interessant für mich sind. Für mich ist es aber auch keine große Anreise.

    Ist noch jemand am Freitag vor Ort?

    Als Mann kann man das aber gar nicht. Ich sag nur SmartWatch und Zweithandy versteckt in der Unterwäsche.


    Smartwatch muss bei Prüfungen abgelegt werden, wer keine andere Uhr hat, hat Pech gehabt. Die ist wie ein Handy und damit in Prüfungen verboten.

    Bei uns lassen manche Lehrer die Handys abgeben vor einer Prüfung. Ich vergesse das meist, sage aber immer, wer mit Handy erwischt wird, bekommt eine 6.

    Synergien ... nein, eigentlich nicht. Wenn ich unsere letzte Maturaprüfung im Schwerpunktfach Biologie anschaue ... da kann ich genau eine einzige Frage beantworten, nämlich die zur Enzymatik. Ansonsten habe ich keinen blassen Schimmer. Im Chemiestudium lernt man nichts, aber auch wirklich gar nichts über organistische Biologie und die nimmt nun mal einen sehr grossen Teil der Schulbiologie ein. Die Kombination ist wohl ein "Klassiker", was für mich aber immer weniger nachvollziehbar wird. Aus Sicht des Chemikers macht Mathe viel mehr Sinn und noch viel mehr Sinn macht natürlich Physik als zweites Fach. Der Nutzen der "Hilfswissenschaft" Chemie ist für den Schul-Biologen auch ziemlich eingeschränkt bzw. es reicht das an Wissen, was man im Biologiestudium so mitnimmt. Wer sich Mathe zutraut, dem würde ich das auf jeden Fall auch empfehlen!

    Glaube Berührungspunkte gibt es bei Toxikologie und in meiner Vertiefung Einführung Lebensmittelchemie.
    Aber ansonsten sind sie weit entfernt. Aber wie @Philio wohl meinte ist es richtig, dass die Studiengänge oft gut aufeinander abgestimmt sind. Laborpraktika überschneiden sich da nicht. Bei mir mit Chemie und E-Technik musste ich immer genau planen und alle Standardpläne konnte ich vergessen.


    Für die Kombination Mathe/Chemie spricht meiner Meinung auch, dass man ein Haupt- und ein Nebenfach hat.

    Die Kombination aus "nur" Nebenfächer führt zu sehr vielen Lerngruppen.


    Ich hatte auch mal Chemie/Physik überlegt für Gym und da hat mein Vater mir auch genau das vor Augen geführt. Fünf siebte Klassen mit jeweils 2 Stunden sind viele Lerngruppen.
    Aber gut ich habe mich dann eh für das BK antschieden, auch aus dem Grund, keine 5 siebten Klassen haben zu wollen :D


    Ferien, Sicherheit, Freizeit sind alles keine Gründe.

    Mach Praktika! Dann kannst du schauen, wie dir der Alltag schmeckt.

    Die Fächer haben mir persönlich in der Schule den meisten Spaß bereitet und ich habe sie auch durchgängig mit 13-15 Punkten absolviert.


    Und warum hast du Psychologie studiert?

    Das sind schwierige Gründe, da man erstens an der Schule nicht alle Fächer hat, die man studieren kann und zweitens das Niveau teilweise extrem abweicht.
    Gerade in Chemie kenne ich viele mit LK die im Studium völlig überfordert waren.

    Ich würde dir auch Praktika empfehlen an verschiedenen Schularten.

    evtl, weil Lehramtler noch ein zweites Fach haben und die Mathematiker Synergieeffekte haben, wenn sie sie ganze Woche Mathe hören.

    Ja deswegen machen Lehramtler ja (von meinem Beispiel ausgehend) nur OC I und II und nicht noch III und IV.
    Man macht ja kein komplettes Mathestudium nur weil man die Grundlagen gemeinsamen mit den reinen Mathematikern macht.
    In E-Technik musste ich nur die Grundlagenfächer belegen und keine Vertiefungen.
    Bzw im Wahlbereich hatte ich 2 aus 4, statt 3 aus 4 wie die Ingenieure.

    Bei uns waren manches Mal die Anforderungen schon anders, hängt dann aber auch immer mit der vergebenen Anzahl der LPs zusammen.

    Hallo liebe Leute. Ich bin kein Lehramtsstudent, sondern studiere im 2. Semester Psychologie.

    Kombinationen Mathe/Chemie, Chemie/Biologie oder Mathe/Biologie. Denkt ihr das man damit gute Zukunftsaussichten hat?

    Und gibt es Studierende bzw. Absolventen die mir Angaben zur Schwere und Regelstudienzeit dieser Fächerkombinationen machen können?

    Hallo,

    das ist aber mal ein Wechsel des Schwerpunktes. Daher stellt sich mir durchaus die Frage, wie du auf die Kombinationen kommst. Nur wegen der besseren Aussichten?

    Generell sind Naturwissenschaften eher gesucht als andere Fächer. Aber letztlich kann keiner wissen was heute in 6 Jahren ist.
    Biologie ist sicherlich eher ein "Lern"fach als Mathe oder Chemie, wo man einiges an Verständnis mitbringen muss. Fleiß ist überall notwendig.

    Chemie ist aufwendiger durch diverse Praktika, die in der Regel absolviert werden müssen. Bei mir hat sich das oft mit anderen Veranstaltungen geschnitten. Ich fand das Chemie-Studium aber leicht, so dass ich nur dahin ging wo ich musste und beim Rest selber gelernt habe.
    E-Technik musste ich deutlich mehr Arbeit reinstecken. Aber das hängt ja auch mit Vorkenntnissen und Neigungen zusammen.

    Andere haben das Chemie-Studium nicht oder nur mit Ach und Krach geschafft.
    Ich habe ein Semester über Regelstudienzeit benötigt (insgesamt für Bachelor und Master). Man hätte es auch so schaffen können, aber ich habe auch für jede Thesis geforscht und jeweils viel Zeit reingesteckt.

    Also bei uns in BW (zumindest an der Uni Heidelberg) wird Ana1 + Ana 2, sowie Lineare Algebra 1 + 2 mit den reinen Mathematikern geprüft. Bei der Bewertung wird auch nicht zwischen Lehramtsstudent und Fachstudent unterschieden.
    Insofern ist das schon ein beträchtlicher Unterschied.


    So ganz erschließt sich mir persönlich nicht, warum ein Lehrämtler anders bewertet werden sollte, immerhin bekommen beide am Ende einen Bachelor/Master-Abschluss und der ist nun einmal an Vorgaben gekoppelt.
    Ansonsten sind wir bei dem Punkt, dass nur die Lehramt studieren, die sonst kein Studium schaffen würden (Achtung, böse und überspitzt formuliert).
    Ich kann deine Beweggründe nachvollziehen, aber ich denke mit Fleiß sollte man es schaffen, wenn es denn der richtige Studiengang ist.

    Ohne Fleiß hätte ich meinen Teil in E-technik auch nicht gepackt. Da mit den Ingenieuren zu sitzen war kein Zuckerschlecken. Gebracht hat es mir für die Schule auch nichts (das steht sowieso nicht zur Debatte). Aber ich habe mir meinen Master-Abschluss verdient in meinen Augen.

    Fleiß hieß bei zwei Sieb-Klausuren - üben, üben, üben und noch mehr üben. Das wird in Mathe ähnlich sein.

    Ich sehe einen großen Vorteil beim Studium mit den "reinen" Studenten. Man findet gute Leute, die einem helfen können. Beim Lehramt in Chemie tummelte sich oft eher .... Da war ich diejenige, die die Leute durch Physikalische Chemie gebracht hat.
    Also das kann man zu seinem Vorteil machen denke ich.

    Ich habe in Wuppertal (NRW) studiert. Lehramtsstudium ist dort in meinen Augen sehr gut und man hat eine große Auswahl an Fächern. Dort gibt es den Bachelor Applied Science, den ich mit Chemie/ET leider nicht machen konnte, den ich aber sehr interessant aufgebaut finde für die naturwissenschaftlichen Fächer.

    Ich denke die meisten kennen nur die eigene Uni.

    Ich kann zumindest sagen, dass es bei uns teils-teils ist. Es gibt eigene Veranstaltungen und Veranstaltungen aus den Fachbereichen, die für alle sind.
    Aber im Normalfall ist es ja dadurch abgespeckt, dass man "nur" Analysis I und nicht noch II und III machen muss.

    Der Threadtitel ist etwas irreführend, klingt eher nach: Wo bekomme ich am leichtesten mein 1. Staatsexamen.

    (Es geht mir in erster Linie nicht darum, die Verbeamtung auf Lebenszeit schneller zu bekommen, sondern der Kinderwunsch von meinem Partner und mir wird immer größer, nur ich möchte das alles vernünftig planen... :))

    Also wenn ich eins gelernt habe, dann, dass man nicht zu viel planen sollte im Leben, es kommt immer anders ;)

    Naja, ich habe dort ja gerade erst angefangen und ich bekomme jetzt schon mit, wie die Kollegen über Frauen herziehen, die nach einem halben Jahr schwanger werden... Und da wir 2 Kinder wollen, wäre ich doch einige Jahre erstmal aus dem Job raus...


    Die Kollegen wären mir herzlich egal.
    Ich habe auch erst angefangen, aber wenn ich denke, ich bin soweit würde ich mich nicht von Kollegen oder Probezeit abhalten lassen.

    Warum man bei 2 Kindern einige Jahre aus dem Job raus ist, erschließt sich mir nicht. Das wäre dann ja deine eigene Entscheidung.
    Ich würde eher planen frühzeitig wieder einzusteigen. Der Vorteil am Lehrberuf ist ja auch die flexible Stundenzahl.

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