Ich sage es mal so: wenn du krank bist, weißt du es nicht erst um 9 Uhr, sondern meistens auch schon früher.
Das finde ich immer schön, wenn man erzählt bekommt, wie das eigene Leben eigentlich abläuft.
Die Realität sieht aber nicht immer so aus, wie die Schulleiterin sie sich am grünen Tisch vorstellt.
Beispiele wurden hier genug genannt. Nur zu einem Zeitpunkt am Tag festzustellen, ob man krank oder gesund ist, deckt es einfach nicht ab.
Regelmäßig früher aufzustehen, um einen Check zu machen, ist absurd. Schlaf ist erholsam. Zu wenig Schlaf macht krank.
Viele von uns leben gegen ihren Biorhythmus. Wenn sich dann die Gelegenheit ergibt, mal an genug Schlaf zu kommen, opfere ich das doch nicht der Einfalt der Vertretungsplanerin, die alles schön in kleine Kästchen einsortieren möchte.
Denn wenn ein bestehender Plan noch einmal angepasst werden muss, ist es für alle Beteiligten (nicht nur für den Vertretungsplaner) Stress.
Die Realität dem Plan anzupassen, macht aber keinen Stress? Die Einlassungen der TE klingen mir deutlich nach Stress.
In gewissen Standardsituationen kann man aber Stress vermeiden. Wenn unsere Vertretungsplanerin in Lehrerinnenzimmer kommt, weil sie kurzfristig jemanden braucht, wirkt sie recht entspannt. Diejenige, die dann geht, meist auch.