weil einfacher und schneller
Als was?
weil einfacher und schneller
Als was?
auch in so einer Situation auf das jeweilige Kind eingehen.
Statt „auch“ schriebe ich eher „insbesondere”.
Was erzählt man denn dem Kind, wenn es fragt, ob man den Leichnam der Großmutter nicht auf dem Friedhof der Kuscheltiere vergraben könne, damit sie wieder zum Leben erweckt würde?
Oder auch anstelle des Holzhammers erst einmal Empathie zeigen
Wir müssen hoffentlich nicht darüber reden, dass man so einer Stelle Empathie braucht.
Aktuell läuft "Arielle die Meerjungfrau" im Kino. Dabei gibt es gar keine Meerjungfrauen?!
Und wenn Ariel brutal gefoltert wird, ist das eine „gute Botschaft“?
Dass es sich um eine Lüge handelt, ist deine Realität. Die Realität des Kindes vielleicht eine andere, eben weil es mit/im Glauben aufwächst.
Das ist dann schon wieder schwurbelig. Die Vorstellung, dass etwas durch Erzählen real wird, ist absurd.
Kind natürlich sagen "ne, deine Oma ist nicht im Himmel, die existiert gar nicht mehr, Glaube ist ein Lüge".
So sprächest du mit dem Kind? Das finde ich jetzt in der Trauersituation etwas plump.
Es bleibt aber bei dem Dilemma, dass man dem Kind Trost spenden möchte, ohne es anzulügen. Das ist dadurch entstanden, dass man angefangen hat, ihm komisches Zeug zu erzählen.
Ich möchte dem Kind auch die Chance zum Trauern nehmen, indem ich ihm erzähle, die Oma sei gar nicht tot.
als die "gute Botschaft" des Christentums, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist, am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden gestorben und am dritten Tage auferstanden ist.
Was genau ist denn nun gut an einer Botschaft von jemandem, der ins Koma gefoltert wurde? Und was hat dieses Menschenopfer mit Vergebung zu tun?
Du weißt überhaupt nichts über mich und schon gar nicht, wie mein Religionsunterricht aussieht
Wir wissen das, was du uns darüber erzählst. Du entscheidest, wie unser Bild von dir aussieht. Und dazu können wir uns äußern.
dass seine Oma gestorben ist, und euch fragt, ob sie jetzt im Himmel sei oder ein Engel sei, wie antwortet ihr darauf?
Eine solche Frage stellt ein Kind doch nur, wenn ihm schon jemand von „Himmel“ und „Engeln“ „berichtet“ hat, wenn es also schon angelogen wurde. Weiter lügen oder zur Realität umkehren?
Und sowas wie Weltuntergangsszenarien haben ja auch die Atheisten als Ansporn ihres Daseins.
Ich nicht. Wie kommst du zu dieser Idee?
Bei uns gibt es Fahrten im Schulprogramm und die Schulleitung verpflichtet die jeweiligen Klassenlehrer.
Dann muss die SL auch für die strukturellen Voraussetzungen sorgen. Das wurde hier schon erklärt. Wer sich von der SL zur Verwendung des Privatkontos nötigen lässt, ist selbst schuld.
So geht's natürlich auch, solange die Kollegen es auffangen. Dann habe ich keine weiteren Fragen.
Bei uns fahren die, die wollen.
Die einzig praktikable und sichere Variante ist ein Schulkonto. Wenn Land und Kommunen die Arme verschränken, kann ich wenig machen.
Bis dahin muss ich das regeln.
Nein, du musst nicht, du möchtest.
Ob das nun 100% rechtssicher ist, ist für mich da auch eher nachrangig.
Diese Einstellung ist nicht ungefährlich. Wenn’s kommt, kommt’s dicke.
Wenn Eltern, Kinder und Kollegen erwarten, dass Klassenfahrten stattfinden, muss eine praktikable Lösung her.
Eben. Und bis die da ist, löschen läuft halt nix.
Religion ist kein Märchen.
Nein. Religion ist real. Die Erzählungen, die ihr zu Grunde liegen, kommen doch recht oft märchenhaft daher.
Mit dem Gottesbegriff der katholischen Kirche beschäftigt man/frau sich selbstverständlich nicht.
Ich habe mich auch noch nicht mit der Herstellung von Horkruxen beschäftigt.
Was meinst du denn, müsse man über den katholischen Göttinennenbegriff unbedingt wissen?
Du kennst anscheinend nicht die Abspaltungen aus der evangelischen Kirche, bspweise die Liebenzeller Mission.
Hm, die kenne ich auch nicht. Was sollte man denn über die wissen?
Entweder schicken die Eltern das Kind nachmittags in irgendeine private/kirchliche Einrichtung oder der Unterricht findet unter staatlicher Aufsicht statt.
Und kirchlicher Unterricht wäre nicht so gut?
Gleichzeitig wird auch dafür gesorgt, dass die Jugendliche später nicht auf irgendwelche falschen Aussagen reinfallen...
Wie sorgt man dafür?
Aber Religionsunterricht in der Schule klärt auf und zeigt auch einen anderen Blick auf die Religion.
Anders als was?
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