Ok, wieder ganz viele Menschen, die keine Ahnung haben.
Wen meinst du?
Ok, wieder ganz viele Menschen, die keine Ahnung haben.
Wen meinst du?
Das hast du nicht verstanden. Auch im Christentum gibt es radikale Strömungen.
Wenn doch aber Religion im allgemeinen und das Christentum im Speziellen so arg toll ist, wenn es den Menschen Trost spendet und ihr Bedarf an Transzendenz und Irrationaliät befriedigt und alles erklärt, was wir naturwissenschaftlich nicht erklären können, wenn es einen solchen Einfluss auf die Kultur und die Gesellschaft hat. Und was nicht noch alles. Wenn es nun also sooo toll ist, was ist dann an einer radikalen Version davon schlimm?
Für dich mag Religionswissenschaften keine Wissenschaften zu sein.
Doch. Religionswissenschaft ist eine Wissenschaft. Aber Theologie eben nicht.
Können wir langsam mal aufhören, das zu verwechseln?
Ich habe das Gefühl, viele Leute wissen nicht, wovon sie reden, wenn sie von Religionswissenschaft sprechen.
Ich frage mich, inwiefern die Freiwilligkeit an solchen Schulen offen kommuniziert wird.
Das hat schon bei den Taschenrechnern und später GTRn nicht funktioniert. Da durfte nur ein Modell empfohlen, aber nicht vorgeschrieben werden. Die Praxis sah aus verständlichen Gründen so aus, dass gesagt wurde, was anzuschaffen sei.
Wenn jemand schreibt, wie sehr er unter dem Religionsunterricht gelitten hat und alle zustimmen, kann ich sagen, wie sehr ich z.B. unter einem Mathelehrer gelitten habe, der mich jahrelang bloßgestellt hat.
Und vielleicht gibt es da auch keinen Unterschied im Sadismus. Religion nützt da nichts, sie ist kein Moralbeschleuniger. Man kann viel von Nächstenliebe und der Gnade Gottes erzählen, die Schläge tun genau so weh.
Dass es Gott nicht gibt und ihr Gebet völlig sinnlos ist.
Nein, ich glaube dir nicht, dass du den Kindern das gesagt hast. Aber Hauptsache, man macht den Glauben nicht lächerlich.
Und dann werden sie nicht müde, zu betonen, wie toll der Religionsunterricht sei. Und wenn man eine Frage dazu hat, kriegt man nur ’ne alberne Antwort.
So geht’s auch — danke für die Ehrlichkeit (auch wenn sie etwas versteckt daher kam).
Oh sorry, ich wollte seit Jahren die Bücher mal wieder lesen, das war jetzt der Höhepunkt der Peinlichkeit, ich sollte das bald in Angriff nehmen
Naja, es ist nur ein Buch, das sollte man nicht überbewerten. Wie wär's mit einem Hörbuch? Auf Englisch? Stephen Fry ist tasächlich noch besser als Rufus Beck.
Dann haben wir das ja geklärt. Dann können wir den Thread schließen, oder O. Meier
?
Das entscheide ich doch nicht. Möchtest du den Thread schließen?
Die Einen haben für die kranke Oma gebetet, die anderen, dass der Krieg in der Ukraine aufhört
Was hast du ihnen erzählt, was mit der Oma daraufhin passiert oder in der Ukraine?
Sachliche Kritik basiert auf einer Abwägung von stichhaltigen Pro- und Contra-Argumenten. Dazu sind die meisten Grundschulkinder entwicklungsbedingt noch nicht in der Lage - unabhängig vom konkreten Unterrichtsfach.
Und genau deshalb sollten man ihnen keinen Quatsch erzählen, den sie dann womöglich glauben.
Dann nenn mir doch Beweise.
Ach! Und was ist mit Transzendenz und Gefühlen?
Ich kann nicht verstehen, warum man Religion so sehr ablehnt, sich offen dagegen positioniert, dann aber die kirchliche KiTa oder die evangelikale Privatschule auswählt.
Ich kann aber durchaus verstehen, wenn man mt Religion nichts zu tun haben möchte, die eigenen Kinder gerne in eine reguläre Kita schicken möchte und sich dann darüber ärgert, dass es am Ort nur kirchliche Einrichtungen gibt. Dann wäre man doch froh, wenn es keine kirchlichen sondern nur kommunale Kitaen gibt.
Es ist ja nun nicht so, dass die Kirchen zusätzliche Kitaen einrichten. Die Kommunen verweisen gerne auf diese, wenn es um den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz geht.
Nee, die arbeiten da gut zusammen bei der Sauerei.
Wird aber vermutlich nicht wirklich die Kehrtwende in der Debatte bedeuten.
Nein. Die immer gleichen Fehler bringen keine Kehrtwende.
Und danach kommt Antimons Beitrag.
Man könnte auch sagen, sie ist ...
Es geht um die Nummer des Beitrags, nicht die der Autorin.
Wie kommst du darauf?
Ich bin kein Experte, aber nach meinem Verständnis und meinen Erinnerungen folgt Religionsunterricht ähnlichen Prinzipien wie Geschichts- oder Politikunterricht, d. h. primär erfolgt eine Auseinandersetzung mit Quellen, was natürlich auch Quellenkritik beinhaltet.
Konfessioneller Unterricht erfolgt nunmal unter der Maxime der Konfession. Sonst wäre es keiner. Alles nichtkonfessionelle kann man auch in anderem Unterricht machen.
Oder wolltest du sagen, dass wir gar keinen konfessionellen Religionsunterricht brauchen, weil auf den Konfessionsbezug ohnehin systematisch verzichtet wird?
Ja, Zufall. Oder höhere Mächte, die wir nicht verstehen. Nach Beitrag 665 kommt ja selten 666. Muss Zufall sein.
Patsch!
Das ist bei Politik teilweise auch der Fall. Gibt es jetzt auch keine politische Bildung?
Diese Verwechslung hatten wir schon. Politik ist keine Wissenschaft. Man kann sich aber wissenschaftlich mit ihr beschäftigen. Daraus kann man politische Bildung ableiten.
Man kann sich auch wissenschaftlich mit Religion beschäftigen und daraus Bildungsinhalte ableiten. Das passiert aber gerade im konfessionellen Religionsunterricht nicht.
Religiöse Bildung
Nochmal, es gibt keine religiöse Bildung. Religion ist erkenntnisfeindlich, weil sie ausgedachte Erklärungen belegbaren vorzieht.
Die Mehrheit in Deutschland sieht/sah es anders.
Gab's da mal 'ne Abstimmung zu?
Der Glaube ist (oft/in der Regel) nicht wider wissenschaftliche Erkenntnisse.
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder der Glaube stimmt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen überein. Dann ist er redundant. Oder er widerspricht diesen, dann widerspricht er diesen.
Er bezieht sich i.R. auf Aspekte des Lebens, die wir weder naturwissenschaftlich erfassen noch erklären können.
Woher kommt diese Einschränkung auf Naturwissenschaften? Hat irgendjemand verlangt alles naturwissenschaftlich erklären zu können? Diese Einteilung der Wissenschaften in bestimmte Zweige ist ohnehin kontraproduktiv. Muss ich ir wirklich darüber Gedanken machen, ob Züchologie eine Natur- oder eine Gesellschaftswissenschaft ist, damit ich züchologische Erklärungen akzeptiere.
Aber was sollen, dass für Sachen sein, die wir wissenschaftlich nicht fassen oder erklären können? Wennn es denn so ist, dass man keine Erklärung hat, dann hat man kene. Dann sollte man auch nicht so tun, als ob man eine hätte. Der Erklärungsersatz ist dann eben — und dan sind wir wieder — nur Geschwurbel.
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