Nein, keine Chance. Online-Meetings sind nicht möglich. Es gibt keine Alternativen zu Teams, gab es nie und wird es nicht geben. Außerdem wird Microsoft niemals DGSVO-Konformität herstellen. Das Geschäft in Europa lassen die sich entgehen.
Beiträge von O. Meier
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Verstehst du, was ist meine?
Durchaus. Nach allem, was ich höre, ist das aber für Grundschulen keine Option.
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Objektiv betrachtet hast du Recht, mich hat der Schulsport allerdings nie so wirklich abgeholt.
Mich auch nicht. Ich habe meinen Sport deutlich später gefunden. Trotzdem bin ich im Rückblick froh, dass man zumindest einmal die Wochen eine Doppelstunde lang zur Bewegung angehalten wurde. In meinem Freundinnenkreis wurde vieles zu Fuß und mit dem Fahrrad erledigt. Da hatten wir durchaus auch Bewegung. Im Schulsport bekam man dann noch ein paar Alternativen angeboten. War meistens doof, aber wir konnten das eine oder andere zumindest mal ausprobieren.
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Und damit sind wir dann doch bei der Studierfähigkeit. Im Studium gibt es gelegentlich sehr umfangreiche Anforderung zur äußeren Form. Manchmal kommen einem die übertrieben oder gar kontraproduktiv vor. Trotzdem tut man gut darqan, so etwas einfach zu machen. Wenn Rand abknicken schon nicht klappt, darf man sich fragen, ob man den Rest hinbekommt.
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wobei das auch wieder nicht die Aufgabe der Schule sein sollte, sondern der Eltern.
Sport ist aus gutem Grund Unterrichtsfach. Es geht nicht um Spiel, Spaß, Sapnnung sondern darum, dass die jungen Menschen sich überhaupt bewegen. Kürzen beim Sport finde ich noch gefährlicher als bei Mathematik. Da kann man die schriftliche Multiplikation noch nachholen, wie wir festgestellt haben. Wenn man erst mal eine Couchkartoffel ist, wird's schwierig.
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keine Klasse kann mehr in Ruhe arbeiten zB
Aber alle sind beaufsichtigt. Ist das nun wichtig oder nicht?
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Aber andre Lösungen gibt es nicht an der "verlässlichen Grundschule".
Eine Grundschule wird nicht dadurch verlässlich, dass man es dranschreibt.
Und ansonsten, wie gesagt, wenn die Aufsicht in der Grundschule die heilige Kuh ist, muss man diese sicher stellen. Das geht dann im Zweifelsfall auch zu Lasten den Unterrichts, auch in anderen Klassen.
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würden sie das sicherlich unfair finden und sich benachteiligt fühlen.
Sie sind ja auch benachteiligt. Wenn sie das so wahrnehmen, ist das mehr als OK. Junge Menschen sind an vielen Stellen die Opfer politischer Fehlentscheidungen.
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Aber egal...
Nein. Hier stehen zwei spannende Fragen zur Debatte:
- Wie sorgt man für die nötigen Ressourcen, um den erwarteten Lernerfolg sicher zu stellen.
- Wo muss man kürzen, wenn die Ressourcen nicht reichen.
Die erste Frage wird weitgehend politischen entschieden (bzw. nicht). Die zweite Frage betrifft unseren beruflichen Alltag. Die zweite Frage nicht beantworten zu wollen, weil man die Ungelöstheit der ersten nicht akzeptiert, ist die falsche Reihenfolge.
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Oder es wird mal Mathe und Deutsch statt Sachunterricht, Kunst, Religion oder Sport gemacht.
Bei Sport wäre ich vorsichtig, bei Religion bin ich ganz bei dir. Religionsunterricht läuft ja dem Erkenntnisprozess eher zu wider als ihn zu unterstützen. Also gewönne man mit Mathematik statt Religion gleich doppelt.
Generell gilt aber, dass man mit eingeschränkten personellen Ressourcen nicht das volle Programm anbieten kann. Also muss man sehen, wo man die Einschnitte macht.
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hätte ich danach ein Problem, mit dem Stoff durchzukommen...
Ah, es geht um Stoff. Da bin ich 'raus. Ich vermittle Kompetenzen. Und zwar so, wie es in der zur Verfügung stehenden Zeit geht. Wenn einige Wochen wegfallen, lernen die jungen Menschen wohl weniger. Schade.
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Aber wenn ich weiß, dass meine Kolleginnen meine Arbeit tagelang
Hier fängt das Problem an. Es ist nicht deine Arbeit. Es ist Arbeit, die du erledigt hättest, wenn du gesund wärest. Wenn du aber krank bist, arbeitest du nicht. „Deine Arbeit“ ist dann ein Synonym für die leere Menge. Es ist die Arbeit der Kolleginnen, zu deren Aufgaben es dann auch gehört, dich zu vertreten. Und die kümmern sich dann auch darum, zu entscheiden, ob und wie diese Arbeit erledigt wird.
Ich möchte mich nicht für etwas verantwortlich fühlen, für das ich nicht verantwortlich bin. Das macht mir nur zusätzlichen Stress und hält mich von der Gesundung ab. Da habe ich meiner Dienstherrin gegenüber auch eine Verpflichtung. Je schneller ich wieder gesund bin, um so besser.
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Man macht eine Kopie von der ersten Fassung und lässt das Schüli die Abschrift zuhause anfertigen.
Und dann lege ich Abschrift und Kopie nebeneinander, um zu korrigieren? Und vergleiche dabei, ob die Abschrift korrekt ist? Nein, wie praktisch. Da habe ich doch das Original schneller und leichter korrigiert.
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Aber wenn ich die Klasse der Kollegin mit beaufsichtigen muss,
..., beaufsichtige ich sie nur. Dann brauche ich kein Material. Bei einer Vertretung muss man halt improvisieren.
Wenn ich — auf der anderen Seite — krank bin, weiß ich ja gar nicht, ob vertreten, beaufsichtigt oder nach Hause geschickt wird. Also muss ich mir um Material schon gar keine Gedanken machen, sondern kann mich ganz der Gesundung widmen.
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Wenn man weiß, dass einem Personal für Vertretungen fehlt, muss man entweder
- auf Vertretungen verzichten oder
- den Stundenplan so anpassen, dass Stunden frei werden.
Das hat übrigens nichts mit der Ausgangsfrage zu tun. Ob die Erkrankte Aufgaben schickt oder nicht, hat ja keinen Einfluss auf die der Schulleiterin zur Verfügung stehenden Lehrerinnen.
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Bei Veränderungen am Inhalt, bei der Bewertung der Rechtschreibung zählt natürlich die erste Fassung.
Das muss man ja uch irgendwie kontrollieren. Außerdem braucht's eine Aufsicht beim Abschreiben. Wer soll das machen?
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Der BGH hatte bereits 1972 (AZ III ZR 80/70)
Gibt's auch online:
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Wenn keine Vertretung möglich ist, gibt es keine. Wenn insbesondere an Grundschulen die Aufsicht aber sicher zu stellen ist, muss man das tun. D.h. im Zweifelsfall, dass einen keinen Unterricht gubt und die Kinder von den Anwesenden in der Aula oder auf dem Schulhof beaufsichtigt werden.
Das hat übrigens nichts mit der Ausgangsfrage zu tun. Ob die Erkrankte Aufgaben schickt oder nicht, hat ja keinen Einfluss auf die der Schulleiterin zur Verfügung stehenden Lehrerinnen.
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Ich machte das nicht. Weder Überstunden noch Nebenjob. Referendariat ist stressig genug. Da schnorrte ich doch lieber bei der Familie.
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„Das Land“ wird nichts liefern. Es wüsste ja nicht mal was und wofür.
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