Beiträge von O. Meier

    Fördervereine haben aus schulischer Perspektive den kleinen Vorteil, dass darüber auch schulbezogene Gelder laufen können, die nicht über das normale Schulkonto abwickelbar sind. Insofern ist es schon sinnvoll, wenn zumindest die SL im Förderverein tätig ist.

    Das klingt ein Bisschen schräg, so aus rechtlicher Sicht.

    Die Argumentation der Schulleitung ist im Moment, dass wir ja ein digitales Gerät (Tablet) haben und sonst an den Schulrechnern die Noten verwalten können...

    Es klang so, als wenn du das nicht könntest. Insofern musst du deiner Schulleiterin wohl noch etwas erklären.

    Der Mathematiker hält sein zahlenbasiertes System für das beste, der reine Pädagoge sein eigenes "pädagogisches" System.

    Meine Erfahrung ist, dass man umso stärker an der Zahlenmystik hängt, je weiter man fachlich von der Mathematik weg ist.

    Aber egal. Ich möchte doch auf den Anlass des Threads zurückkommen, die Erklärung bezüglich der Kontrollierbarkeit von Datenverarbeitungsendgeräten.

    IANAL, aber für sich die das so aus: bezüglich der Einsicht in Dienstgeräte bzw. -accounts wird es doch schon Regelungen geben. Da sind halt dienstliche Daten drauf und da wird es Grümde geben, bei deren Vorliegen, die Dienstherrin bzw. Arbeitgeberin da auch Einblick nehmen darf. Es dürfte auch geregelt sein, nach welchem Verfahren das erfolgt (Anwesenheit des Personalraten o. ä.).

    Insofern halte ich eine Erklärung hierzu für nicht nötig.

    Bei privaten Geräten dürfte die Hürde deutlich höher sein. Ich kann mir nicht vorstellen, unter welchen Umständen, die Arbeitgeberin dort Zugriff erhalten können sollte. Ich glaube auch nicht, dass man sich auf ein solche Erklärung berufen kann, wenn die verpflichtet abgegeben wird. Zum anderen kann man eine solche erklärung auch widerrufen. Letztendlich bringt die also nichts.

    Für mich sieht das so aus, als wenn die Datenschutzbeauftragte hier etwas ganz korrekt regeln will, aber nur juristisches Rauschen produziert. Hier solte sich der Lehrerinnenrat einschalten und derartiges mal grundsätzlich klären.

    Ich unterschrieb mal nichts.

    Die Existenz von Fördervereinen zeigt doch nur, dass mit der Finanzierung der Schulen etwas nicht stimmt. Hätten die Schulen, was sie brauchen, bräuchte es eine solche Querfinanzierung.

    Ich bin kein Mitglied eines solchen Vereines. Die „neuen“ an der Schule werden bei uns meist angesprochen. Ich antwortete damit, dass ich kein Interesse hätte, und damit war auch schon gut.

    Wenn Kolleginnen einander ansprechen, mag das ja sein. Wenn womöglich die Schulleiterin an eine herantritt, wird’s schräg. Ebenso, wenn eine Ausbildungslehrerin eine Referendarin fragt. Oder ähnliches.

    Die Diskussion um die Details der Zahlenmystik spricht mich nicht so an. Aber trotzdem eine kurze Bemerkung: Man kann schön mit Punkten und Prozenten rechnen. Das finde ich intuitiver als das Interpretieren von Nachkommastellen.

    Generell stelle ich aber fest, dass ich oft nicht rechnen muss, um die Teilleistungen zu einer Gesamtleistung zusammenzufassen. Das, was ich rechnen muss, rechne ich meist im Kopf oder halbschriftlich. Manchmal nehme ich den TR.

    Aber, Markmeister , ich fasse mal zusammen: Du kannst ohne Computer keine Noten bilden. Dienstlich habt ihr aber keine passenden Geräte, daher möchtest du das auf einem Privatrechner machen. Und schon steckst du datenschutzrechtlich in der Klemme.

    Du musst nicht uns von der Notwendigkeit eines Noten-Computers überzeugen, sondern deine Schulleiterin. Die muss sich dann im entsprechende Geräte kümmern.

    Statt eines VerantwortungsGEFÜHLs empfehle ich, Verantwortung zu übernehmen. Z. B. dadurch, dass man für eine schnelle und nachhaltige Gesundung sorgt, so dass man sich DANN um die Schülerinnen kümmern kann.

    Für unsere Schülerinnen verantwortlich zu sein (zumindest für bestimmte Aspekte) ist Teil unserer Arbeit. Wenn man z. B. krankheitsbedingt nicht arbeitet, ruht eben auch diese Verantwortung. Es kümmern sich dann andere. Während der Krankheit können wir also ungestört Verantwortung für uns selbst übernehmen.

    Wie da „Moral“ ’reinspielen soll, ist mir trotzdem nicht klar.

    Solch eine Haltung würde ich mir bei meiner SL wünschen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe in der Vergangenheit bereits ungünstige Strukturen angesprochen, doch meine SL hat sich nicht dafür interessiert und meine Anliegen abgewimmelt. Ich rechne damit, in dem anstehenden Gespräch heruntergeputzt und unter Druck gesetzt zu werden. Der Lehrerrat ist leider keine Hilfe.

    Ich überlegte mir trotzdem, ob ich jemanden mitnähme. Es macht schon einen Unterschied, ob man allein oder Begleitung dort sitzt.

    Wenn ich die Einschätzung hätte, dass mir das Gespräch nichts bringen wird, hätte ich auch keinen Anlass, daran konstruktiv teilzunehmen.

    Ich sagte möglichst wenig. Fragen darf die Schulleiterin alles, sie kriegt nur nicht auf alles ’ne Antwort. Fragen zum Gesundheitszustand beantwortete ich nicht. Auch nicht auf Floskeln wie „wie geht’s Ihnen?“ oder „Geht es Ihnen denn schon besser?“

    Auf unerwartete Fragen reagierte ich mit der Bemerkung, dass ich darüber mal nachdenken müsste.

    Was die Schulleiterin zu sagen hat, ist wichtig, da schriebe ich alles mit.

    Hinter einer Mail steckt oft der indirekte Druck, dass der Kranke die Schulmails "gefälligst" zu lesen hat.

    Natürlich. Mit derartigem Druck wird aoft gearbeitet. Schlechetr Stil, passiert aber immer wieder. Man muss für sich entscheiden, ob es erträglicher ist, demm Druck zu widerstehen oder ihm nachzugeben. Wenn es um meine Gesundheit geht, fällt mit die Entscheidung leicht.

    Ich hatte heute Vertretung. Die kranke Kollegin hat etwas „vorbereitet“. Sie hat ein paar Seiten aus einem Buch fotographiert. Die müssten aber nicht gedruckt oder kopiert werden. Beamer reicht.

    Ich Dummkopf hab mich dann auch noch dran gehalten. Katastrophe. Die Texte waren zu klein, die Schülerinnen meckern, dass das zu klein sein. Also zoomen, dann passte nur eine halbe Seite. Erklärenden Text und Aufgaben konnte man nur abwechselnd zeigen.

    Wie auch immer, die Stunde war verschenkte Zeit. Hätte die Kollegin nichts geschickt, wäre besser gewesen. Sich krank etwas raus zu nudeln, bringt keiner etwas.

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