Im übrigen: ich schaue den Böhmi, seit er nach der Schmähgedicht-Affäre wieder auf Sendung ist, ziemlich regelmäßig. Im Vergleich zu den übrigen Polit-Magazinen hat er eine Redaktion, die sehr gründlich recherchiert. Wenn diese Folge gefallen hat, empfehle ich, öfter mal 'reinzuschauen.
Beiträge von O. Meier
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Für oder gegen was? Du kannst von Waldorfschulen halten, was du willst, ich kenne welche von innen und hab mein eigenes Bild, das durchaus differenziert ist.
Nunja, vielleicht gibt es ja mehrere Wahrheiten. Letztendlich ist es aus der Innenansicht immer schwieriger kritisch zu sein. Ich möchte es nicht so weit kommen lassen, hinterher nachschauen zu müssen, was aus den jungen menschen geworde ist. Völlig absurde Ideologien können nicht Grundlage für Bildung sein. Menschenverachtende wohl erst recht nicht.
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Ersatzschulen sind aber generell erlaubt in Deutschland
Das ist durchaus ein Problem. In einem rein staatlichen Schulwesen kann es auch Irrläuferinnen geben. Aber einfacher zu kontrollieren ist es doch, wenn man keine absurden Ideologien zulässt.
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Katholische Schulen unterrichten nach den staatlichen Lehrplänen mit wissenschaftlich ausgebildeten Lehrkräften.
Und? Das hindert nicht daran, eine wissenschaftlich nicht gedeckte Ideologie zur ideologischen Grundlage zu machen.
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… wenn also der Tag 36 Stunden hätte?
Oder wie ist die Frage gemeint?
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Eigentlich müsste es dafür eine übergeordnete verbindliche Regelung geben, so dass sich nicht jede Schule mit dem Problem beschäftigen muss.
In der Tat. Wende dich doch mal an deinen Landtagsabgeordneten.
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Die Information der Eltern mag rechtlich korrekt sein, wird vermutlich aber nicht dazu beitragen, dass die Schülerin dir weiterhin vertraut.
Zu Recht, wenn die Zusage, die Information nicht weiterzugeben, nicht eingehalten werden kann. Das Problem bei dieser Zusage war, dass die TE das Gespräch mit der Schülerin ja nicht als Privatperson geführt hat, sondern m Dienst, sich aber über die rechtlichen Implikationen nicht im Klaren war.
Ich bin dafür, begangene Fehler zu beheben und sie nicht fortzuführen. Es wurde schon gesagt. Rücksprache mit Schulleitung, Schulsozialarbeiterin etc. Dann gegebenenfalls die Schülerin informieren, dass die Information an die Eltern geht. Also, bevor man mit den Eltern spricht.
Dann abwarten, wie die Schülerin reagiert.
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Ja, ich kenne das auch, dass das Handeln der anderen einer bei der eigenen Arbeit im Weg steht. Das sollte such benannt werden, damit man den Wirkungsgrad zukünftig erhöhen kann.
Allerdings sehe ich nicht, warum man derartiges bei der nächstbesten Kollegin abladen sollte. ich finde derlei bei
Vorgesetztenkoordinierenden Lehrkräften besser aufgehoben. Die können sich grundsätzlich um die Vermeidung von Reibungsverlusten kümmern. -
und was ist mit Schulvorstellungen (Musical, Orchester, Theater, die um 21 Uhr 30 enden?) Bekommen dann alle Lehrkräfte die erste Stunde frei?
Derartige Veranstaltungen dürften schon gar nicht genehmigt werden, wenn die Ruhezeiten nicht eingehalten werden können.
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Aber vor allem ist es der Wunsch der anonymen Lehrperson, das so zu machen.
Wunsch und Recht. Es steht Vorgesetzten nicht gut an, die Rechte der Untergebenen in Abrede zu stellen. Wenn jemand die Vermittlung des Lehrerinnenrates wünscht, sollte man an dem gewählten Verfahren teilnehmen. Einfach mal machen.
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Wenn man jemanden nicht kennt, kann man keine Aussagen über dessen Persönlichkeit treffen.
Eben. Also ist man entsprechend vorsichtig.
Ist es aber. Probleme klärt man im ersten Schritt persönlich und nicht über Dritte. Das erwarte ich von Erwachsenen.
Ich erwarte von erwachsenen Vorgesetzten, dass sie das Vorbringen von Untergebenen in der Sache Ernst nehmen und nicht die vertrauensvolle Lösung der Probleme von Anfang an unmöglich machen, indem sie erstmal am gewählten und legitimen Weg des Vorbringens herumkritisieren.
Natürlich ist das eine Eskalation.
Die Beschwerdeführerin hat diese Eskalationsstufe gewählt. Man darf getrost zunächst davon ausgehen, dass sie diese bewusst gewählt hat. Manche Dinge stellen sich hinterher als Lapalie heraus und beide Seiten lachen darüber. Trotzdem nähme ich zunächst mal an, dass es für die Betroffene wichtig und drängend genug ist, dass sie diesen Weg wählt. Kann man das nicht akzeptieren? Muss man aus der Vorgesetzten-Sicht daran Kritik üben? Das soll der Betroffenen dann nicht überheblich vorkommen?
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Unter Erwachsenen, klärt man Probleme erstmal untereinander. Wenn ich ein Problem mit einem Vorgesetzen habe, dann spreche ich ihn darauf an. Kenne ich ihn (noch) nicht, nehme ich sicherheitshalber einen Kollegen mit.
Kann man so machen. Muss man nicht. Es gibt vielfältige Gründe, warum Menschen sich nicht trauen, Vorgesetzte zu konfrontieren. Grundsätzlich ist man in einem solchen Gefälle eben nicht auf Augenhöhe unterwegs.
Das Einschalten des Lehrerinnenrates ist nicht nur formal in Ordnung sondern auch legitim. Und nicht weniger erwachsen als der andere Weg. In beiden Fällen sollte man das vorgebrachte Anliegen ernst nehmen. Selbst wenn man den eingeschlagenen Weg nicht für den optimalen hält, sollte man auf jeden Fall den Eindruck vermeiden, das Anliegen deswegen nicht ernst zu nehmen.
Wir kennen das doch auch umgekehrt von den Schülerinnen, die Sorgen und Nöte haben. Manche sprechen einen an, manche schicken die Klassensprecherin. Andere gehen über Klassen- oder Vertrauenslehrerin. Das muss alles zum gleichen Ergebnis, nämlich der Klärung der Angelegenheit, führen.
Jetzt könnte ich mich natürlich darüber echauffieren, dass die anonymen Kritikerinnen mir nicht genug Vertrauen. Das bringt aber nichts. Sie haben das Recht mir zu misstrauen. Immerhin gibt es etwas, dass sie an meinem Handeln stört. Insofern ist da durchaus Misstrauen möglich.
Dass ich den gewählten Weg für unpassend halte, darf getrost erst mal hinten anstehen. Die Beschwerdeführerin wählt den Weg.
Von meiner Reaktion hängt es ab, ob sich Vertrauen aufbaut oder erneuert. Das verspiele ich doch nicht damit, dass ich erkläre, wie man sich gefälligst bei mir zu beschweren hat — unter Erwachsenen und Offizierinnen nur mit offenem Visier. Pfft. Niemals.
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Und das ist nur eine gesundheitliche Einschränkung, die sich mit Klassenfahrten nur schwer vereinbaren lässt.
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Hier im Forum den Austausch zu suchen, zeugt doch von Reflexion.
Prima. Unterstütze ich sogar, sonst wäre ich ja nicht hier. Ich gebe meinen Eindruck wieder, das ist mein Beitrag zur Reflexion. Bitte, gern geschehen.
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Dafür kann ich aus den Postings nicht den geringsten Anhaltspunkt finden.
Ich kann da finden, dass sie ihre Rolle nicht klar hat. Insbesondere die Hierarachiestufe nicht, auf der sie steht. Insofern ist es sicherlich hilfreich, wenn der Lehrerinnenrat das mal einordnet. Vielleicht ist das Fehlverhalten sogar deshalb eines, weil sie etwas getan hat, dass man als Vorgesetzte nicht tun sollte. Ich kann mir — nach der hier vorgetragenen Selbstwahrnehmung — durchaus vorstellen, dass die Beschwerdeführerin das so empfindet. Insofern wundere ich micht nicht, dass ich im Konflikt mit einer Vorgesetzten Hilfe beim dafür zuständigen Gremium sucht.
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Wahrscheinlich hat Bolzbold das genauso gemacht, jedenfalls schätze ich ihn so ein.
Kann sie ja mal klarstellen. Bisher schrieb sie dazu:
Ich habe mich allen KollegInnen mit Vor- und Zunamen vorgestellt und bis auf wenige Ausnahmen auch direkt das Du verwendet
„Direkt verwendet“ klingt dann doch anders als „angeboten“.
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Änderungen/Auslagen
Gemeint war natürlich „Änderungen/Auflagen“.
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Ein Bisschen scheinst du mir so zu tun, als wenn das Amt und Aufgabe nichts mit dir zu tun hätten. Sie haben aber etwas mit dem Verhältnis der Lehrerinnen an der Schule zu dir zu tun. Das ändert sich nicht durch Ignorieren. Es muss dir diesbezüglich noch niemand etwas „antragen“. Dass du es nicht merkst, ist schlimm genug. Dass du darüber hinweggehst, wenn dir erklärt wird, wie solche Prozesse ablaufen, finde ich schon etwas frech.
Ich wundere mich nicht mehr, dass man nicht das persönliche Gespräch sucht, sondern über den Lehrerinnenrat geht.
Kolleginnen aus der übergeordnete Position einfach zu dutzen, ohne explizit zu klären, ob das klar geht, finde ich — übrigens — schon reichlich übergriffig. Bei Vorgesetzten mit derartigen Allüren bin ich extra vorsichtig.
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Äh, nee, von freier Heilfürsorge war nicht die Rede. Hätte jemand das gemeint, hätte sie es wohl geschrieben.
Verdienst-Vergleiche hatten wir schon einige. Ich sehe nicht, dass die etwas bringen. Die Frage ist doch „Bin ich bereit, den angebotenen Job (Soldatin, Lehrerin) für das aufgerufene Entgelt zu machen?“ Kann jede für sich beantworten. Ob woanders etwas Attraktiveres lauert, kann auch ein Element der Abwägung sein. Genau so wie der Umstand, dass angestellte Lehrerinnen wirtschaftlich schlechter gestellt sind als verbeamtete.
Das hat aber wenig mit Generationen, Anfängerinnen und schlechten Stundenplänen zu tun. Und insbesondere nichts damit, wie wir als Kolleginnen miteinander umgehen.
PS: Soldatin wollt' ich nicht machen, egal, was die zahlen.
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