Beiträge von O. Meier

    laleona

    Immer das Gleiche: Schulträgerin und Dienstherrin kümmern sich nicht und jemand meint, das Problem mit privaten Ressourcen beheben zu müssen. Muss ich aber nicht. Ich muss auch nicht ständig erreichbar sein, weil Eltern erst spät Zeit haben. Auch die müssen flexibel sein und können nicht immer nur wollen.

    Ein privates Handy mit siebzehn Nummern bleibt ein privates Handy. Diensthandys brauchen wir nicht.

    Privatkonten sind rechtlich nicht einwandfrei. Macht das auf keinen Fall. Neben der Verwendung eines Schulkontos bieten einige Reiseveranstalter Einzelinkasso an. D. h. die Eltern überweisen das Geld direkt dorthin. Kostet wohl etwas, man ist aber jede Menge Ärger los.

    Ich finde halt nur, wenn Lehrer nicht in die Mädchenumkleide dürfen (was ich vollkommen gut und richtig finde), sollten im Zuge der Gleichberechtigung dann nicht auch Lehrerinnen nicht in die Jungenumkleide dürfen? Mir geht das "Messen" mit zweierlei Maß einfach nur noch auf die Nerven.

    Wenn man mit dem gleichen Maß misst, stellt man fest, dass sexualisierte Gewalt erheblich häufiger von Männern ausgeht. Daher kommt dann wohl das Grundmisstrauen den Männern gegenüber. Das mag dem Einzelnen gegenüber unfair sein, aber das ist auch bei anderen Vorsichtsmaßnahmen der Fall. Eine allgemeine Regelung trifft den Einzelfall nicht immer gleich gut.

    Eine Diskriminierung vermag ich nicht zu erkennen. Ich empfände es nicht als Privileg, Kindern beim Umziehen zugucken zu müssen. Ich empfände daher auch nicht als Diskriminierung, das nicht zu müssen.

    @state of trance

    Mit den ellenlangen Konferenzen hast Du ein häufiges Problem benannt. Durch die Pflicht zur Zeiterfassung wird es Aufgabe der Schulleitungen sein, dafür zu sorgen Zeitdieben das Handwerk zu legen. Jetzt kann man in der Konferenz auch mal auf die Uhr gucken und sagen "So Leute, neben dem Unterricht habe ich dieses Woche nur noch sechs Stunden und korrigieren muss ich auch noch, jetzt aber mal dalli". Da kommt Schwung in die Bude.

    Warum so naiv? Ihr wisst doch, wo das enden wird. Die Leuchtturmprojekte und der ganze überflüssiges Driss wird weiterhin breitgetreten. Für wichtige Entscheidungen bleibt aber keine Zeit mehr.

    Immer wieder erstaunlich, wie einfache deutsche Aussagesätze auf mittlerem Sprachniveau gebildete Muttersprachler "verwirren" können.

    Nein, ich möchte jetzt keine Belehrung über irgendwelche gefühlten Bedeutungen des "verwirrt"-Smileys. Ich finde den Ausdruck "verwirrt" nämlich hinreichend klar und kaum interpretationsbedürftig.

    Lach-, Wein- und Blurr-Schmeilies pflege ich ohnehin zu ignorieren. Sie bringen das Gespräch nicht voran. Häufig erscheinen sie mir als nicht-verbale Pöbelei.

    So eine Busfahrt über Nacht nach London habe mal unternommen. Danach musste ich mich krank melden.

    Es mag Leute geben, die im Bus schlafen können. Ich kann das nicht. Im Hostel war das auch schwierig. Lärm, schlechte Luft, schmales Bett. Hat mich ordentlich ausgeknockt.

    So etwas mache ich nicht mehr. Ich muss auch auf meine Gesundheit achten.

    Und auf die der Kolleginnen. Immerhin musste ich nicht nur während der Fahrt vertreten werden, sondern auch danach.

    Mal abgesehen davon, dass ich die jungen Menschen gar nicht adäquat beaufsichtigen kann in dem Zustand. Ihnen etwas beibringen sowieso nicht.

    Private Reisen ins Vereinigte Königreich habe ich ganz anders durchgeführt. Man kann da auch entspannt hinkommen.

    Das Anfallen von Arbeitszeit sorgt noch nicht automatisch für die Notwendigkeit von Ausgleichstagen.

    Klar. Aber dennoch kann man jede Minute Arbeitszeit nur einmal verbringen.

    Wenn man solche Infotage tatsächlich als Tagesprogramm gestaltet, fallen jede Menge Stunden an. In der Menge kann man die ja nicht einfach zusätzlich machen und als Überstunden verbuchen.

    Also bleibt insbesondere in der Woche mit diesem Tag etwas anderes liegen. Bzw. in der Woche danach.

    Schulleiterinnen tun sich häufig schwer, da etwas zu benennen. Also muss nan selbst kucken. Bevor alles zu viel wird, Überlastungsanzeige. Wenn es zu viel geworden ist, ab zur Ärztin.

    Jetzt muss ich mal nachfragen: kann ich einem volljährigen Schüler überhaupt verwehren, dort zu bleiben? Der ist doch erwachsen und darf über seinen Aufenthalt selbst bestimmen? Mit welcher Begründung, kann ich das ablehnen?

    Sie nimmt an einer schulischen Veranstaltung teil. Und die endet nach der Rückreise. Die Schülerin kann die Fahrt nicht nach Belieben abbrechen.

    Ernsthaft? Einfach die komplette Debatte löschen lassen, die man selbst angezettelt hat? Mit welcher Begründung?

    Vielleicht, weil man merkt, dass das nicht so der Renner war, was man da sprach.

    Sollte man die eigene Sichtweise aber geändert haben, kann man ja auch die neue Sichtweise zum Besten geben.

    Aber ja, wenn der Anlass der Debatte weg ist, kann der ganze Thread weg.

    primarballerina

    Was erwartest du jetzt? Was ist der Zweck deines Beitrages? Nur mal Dampf ablassen? Geschenkt. Wenn’s hilft, gerne.

    Oder möchtest du etwas verändern? Als erste Maßnahme empföhle es sich, zu benennen, von welcher Userin zu redest. Es wissen eh alle, wer gemeint ist? Womöglich. Aber dann ist es überhaupt kein Problem, sie zu benennen. Dann hat man Klarheit.

    Viel wichtiger aber wäre es, die Kritik zu konkretisieren. Dass sie „immer“ und „ständig” etwas tue, bringt uns nicht weiter. Wenn die kritisierten Fälle tatsächlich mit so hoher Frequenz auftreten, wäre es wohl kein Problem, ein typisches Beispiel zu zitieren und daran zu erklären, was denn nun stört.

    Genervt zu sein, beschreibt eine Stimmung, ist aber zunächst keine Kritik in der Sache. Die Schreiberin ist nicht in jedem Fall für die Stimmung der Leserin verantwortlich.

    Also, was möchtest du?

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