Beiträge von O. Meier

    Private Handys, privates Material. Immer schön ’reinbuttern. Euch gehört doch echt mit ’nem harten Teil auf den Kopp geschlagen.

    Mag ja sein, dass in bestimmten Schulformen oder an bestimmten Schulen ein gewisser Aufwand nötig ist, damit der Laden läuft. Aber ihr könnt es euch doch nicht gefallen lassen, dass man euch damit allein lässt.

    Ich empfand das gar nicht als übergriffig, sondern habe das geschrieben, um der Mutter aufzuzeigen, dass auch ich ein Anrecht auf ein Privatleben habe.

    Das sollte selbstverständlich sein. So etwas erläutere ich nicht extra. Insbesondere muss ich es nicht durch Vorlage meines Speiseplanes begründen.

    Allein der Versuch, in mein Privatleben einzugreifen, indem man mir solche Terminvorschläge macht, finde ich übergriffig.

    Meine Reaktion war ja, sie am nächsten Tag einfach um 12:30 uhr anzurufen.

    Das hätte ich auch schon nicht getan. Nach dem 22-Uhr-Vorschlag wäre das Thema für mich erledigt.

    Ich habe darauf geantwortet, dass ich in der Zeit mit meiner Familie esse und Zeit verbringe und die Zeit daher nicht in Frage kommt.

    Solche Antworten geben zu müssen, empfinde ich als übergriffig. Es geht niemandem etwas an, wie ich meine Freizeit verbringe, wann ich esse und mit wem. „Außerhalb der Dienstzeit“ reicht.

    : "Sie können mich bis 22 Uhr erreichen".

    „Nein, kann ich nicht. Das liegt außerhalb der Dienstzeit.“

    laleona

    Immer das Gleiche: Schulträgerin und Dienstherrin kümmern sich nicht und jemand meint, das Problem mit privaten Ressourcen beheben zu müssen. Muss ich aber nicht. Ich muss auch nicht ständig erreichbar sein, weil Eltern erst spät Zeit haben. Auch die müssen flexibel sein und können nicht immer nur wollen.

    Ein privates Handy mit siebzehn Nummern bleibt ein privates Handy. Diensthandys brauchen wir nicht.

    Privatkonten sind rechtlich nicht einwandfrei. Macht das auf keinen Fall. Neben der Verwendung eines Schulkontos bieten einige Reiseveranstalter Einzelinkasso an. D. h. die Eltern überweisen das Geld direkt dorthin. Kostet wohl etwas, man ist aber jede Menge Ärger los.

    Ich finde halt nur, wenn Lehrer nicht in die Mädchenumkleide dürfen (was ich vollkommen gut und richtig finde), sollten im Zuge der Gleichberechtigung dann nicht auch Lehrerinnen nicht in die Jungenumkleide dürfen? Mir geht das "Messen" mit zweierlei Maß einfach nur noch auf die Nerven.

    Wenn man mit dem gleichen Maß misst, stellt man fest, dass sexualisierte Gewalt erheblich häufiger von Männern ausgeht. Daher kommt dann wohl das Grundmisstrauen den Männern gegenüber. Das mag dem Einzelnen gegenüber unfair sein, aber das ist auch bei anderen Vorsichtsmaßnahmen der Fall. Eine allgemeine Regelung trifft den Einzelfall nicht immer gleich gut.

    Eine Diskriminierung vermag ich nicht zu erkennen. Ich empfände es nicht als Privileg, Kindern beim Umziehen zugucken zu müssen. Ich empfände daher auch nicht als Diskriminierung, das nicht zu müssen.

    @state of trance

    Mit den ellenlangen Konferenzen hast Du ein häufiges Problem benannt. Durch die Pflicht zur Zeiterfassung wird es Aufgabe der Schulleitungen sein, dafür zu sorgen Zeitdieben das Handwerk zu legen. Jetzt kann man in der Konferenz auch mal auf die Uhr gucken und sagen "So Leute, neben dem Unterricht habe ich dieses Woche nur noch sechs Stunden und korrigieren muss ich auch noch, jetzt aber mal dalli". Da kommt Schwung in die Bude.

    Warum so naiv? Ihr wisst doch, wo das enden wird. Die Leuchtturmprojekte und der ganze überflüssiges Driss wird weiterhin breitgetreten. Für wichtige Entscheidungen bleibt aber keine Zeit mehr.

    Immer wieder erstaunlich, wie einfache deutsche Aussagesätze auf mittlerem Sprachniveau gebildete Muttersprachler "verwirren" können.

    Nein, ich möchte jetzt keine Belehrung über irgendwelche gefühlten Bedeutungen des "verwirrt"-Smileys. Ich finde den Ausdruck "verwirrt" nämlich hinreichend klar und kaum interpretationsbedürftig.

    Lach-, Wein- und Blurr-Schmeilies pflege ich ohnehin zu ignorieren. Sie bringen das Gespräch nicht voran. Häufig erscheinen sie mir als nicht-verbale Pöbelei.

    So eine Busfahrt über Nacht nach London habe mal unternommen. Danach musste ich mich krank melden.

    Es mag Leute geben, die im Bus schlafen können. Ich kann das nicht. Im Hostel war das auch schwierig. Lärm, schlechte Luft, schmales Bett. Hat mich ordentlich ausgeknockt.

    So etwas mache ich nicht mehr. Ich muss auch auf meine Gesundheit achten.

    Und auf die der Kolleginnen. Immerhin musste ich nicht nur während der Fahrt vertreten werden, sondern auch danach.

    Mal abgesehen davon, dass ich die jungen Menschen gar nicht adäquat beaufsichtigen kann in dem Zustand. Ihnen etwas beibringen sowieso nicht.

    Private Reisen ins Vereinigte Königreich habe ich ganz anders durchgeführt. Man kann da auch entspannt hinkommen.

    Das Anfallen von Arbeitszeit sorgt noch nicht automatisch für die Notwendigkeit von Ausgleichstagen.

    Klar. Aber dennoch kann man jede Minute Arbeitszeit nur einmal verbringen.

    Wenn man solche Infotage tatsächlich als Tagesprogramm gestaltet, fallen jede Menge Stunden an. In der Menge kann man die ja nicht einfach zusätzlich machen und als Überstunden verbuchen.

    Also bleibt insbesondere in der Woche mit diesem Tag etwas anderes liegen. Bzw. in der Woche danach.

    Schulleiterinnen tun sich häufig schwer, da etwas zu benennen. Also muss nan selbst kucken. Bevor alles zu viel wird, Überlastungsanzeige. Wenn es zu viel geworden ist, ab zur Ärztin.

    Jetzt muss ich mal nachfragen: kann ich einem volljährigen Schüler überhaupt verwehren, dort zu bleiben? Der ist doch erwachsen und darf über seinen Aufenthalt selbst bestimmen? Mit welcher Begründung, kann ich das ablehnen?

    Sie nimmt an einer schulischen Veranstaltung teil. Und die endet nach der Rückreise. Die Schülerin kann die Fahrt nicht nach Belieben abbrechen.

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