Muss es denn immer erst Probleme geben? Problemlosigkeit ist doch noch kein Grund. Ein solcher wäre, dass ein bestimmter Zweck erfüllt wird, man einen Nutzen davon hat oder ähnliches.
Einen solchen sehe ich aber nicht. Von der Herausgabe der privaten Telefonnummer habe ich nur Nachteile (ja, es gibt Probleme).
Wenn mich jemand zu Hause anruft, werde ich dadurch gestört. Ich werde in dem unterbrochen, was ich gerade tue. Dann lasse ich die Schülerinnen entscheiden, bis wo meine Freizeit geht und wann meine Dienstzeit anfängt. Das steht ihnen nicht zu.
Ein Anrufbeantworter, den jetzt vielleicht jemand vorschlagen möchte, taugt an der Stelle auch nicht. Dann habe ich die dienstlichen und die privaten Mitteilungen durcheinander. Da sind die Schülerinnen und Eltern mit einer E-Mail oder einer Nachricht im Schulbüro besser bedient. Die kann ich dann abarbeiten, wenn ich im Dienst bin.
Es geht mir aber generell darum, eine feste Grenze zwischen privat und dienstlich zu haben. Ich bin im Unterricht für die Schülerinnen da, in der Pause gibt es eine Aufsicht, für alles andere macht man einen Termin. Hinten anstellen und warten, bis man an der Reihe ist.