Beiträge von O. Meier

    Fachfremd darfst du in 12 und 13 schon mal gar nix unterrichten.

    Dochdoch. Die entsprechenden Vorschriften sind vermutlich auch dort mit Aufweichformulierung „soll“, „in der Regel“ und dergleichen versehen. Wenn’s halt keine gibt mit Fakultas, macht’s halt eine ohne.

    Bezüglich der Stundenzahl schlage ich die Remonstration vor. Erhält die Schulleiterin bei einer solchen die Weisung aufrecht, geht’s „automatisch“ auf ihre Kappe.

    Geht es bei der schriftlichen Prüfung um zentrale Aufgaben? Dann geht das ja gar nicht. Bei einer mündlichen Prüfung, prüft man halt nur, was man unterrichtet hat. Dann passt’s.

    was ich bereit wäre zu zahlen

    Null Euro (in Worten: 0). Ich zahle dafür nämlich sicher nichts. Die Frage, wie viel öffentliches Geld ich auszugeben empföhle, wäre eine andere. Die vorgenannte Fragestellung riecht mir aber zu sehr nach der Selbstverständlichkeit, dass Lehrerinnen für so etwas privat bezahlen.

    Wenn man seine Ruhe haben will, dann muss man selbst hosten.

    Hier wurden auch schon schulspezifische Dienste vorgeschlagen. Vielleicht sollte man die sich einmal anschauen.

    Und ansonsten, wenn es der Schulträgerin besser zu Pass kommt, soll sie ihre IT damit beauftragen, einen Server aufzusetzen und die Lehrerinnen-Geräte einzurichten.

    Natürlich können die Kolleginnen erklären, dass sie an dieser Stelle auf den Datenschutz pfeifen und mit der Übermittlung einverstanden sind. Aber das müssen sie nicht. Wenn nur eine bockt, äh, ihre Rechte kennt, ist schon Essig mit Banane.

    Ergänzung hierzu: Zur Kommunikation mit Schülerinnen und Eltern ist so etwas gänzlich ungeeignet.

    Der normale Weg über Bachelor und Master of Education und ist mir aber ehrlich gesagt zu langwierig,

    Ohne universitäres Studium wird die Luft dünn. Ich finde das übrigens in Ordnung. Andersherum finde ich es etwas vermessen, sich zuzugestehen, den Job für den alle anderen einen entsprechenden Abschluss brauchen und haben, ohne hinkriegen zu wollen.

    Wir hatten hier öfter mal Anfragen von Leuten, denen die formalen Voraussetzungen fehlen. Wir können benennen, wie die Regeln sind. Für Änderungen sind andere Gremien zuständig.

    AKWs können keine Gaskraftwerke ersetzen, weil sie im Dauerbetrieb laufen. (Gaskraftwerke können kurzfristig reagieren.) Man müsste daher noch öfter die anderen (erneuerbaren) abstellen.

    AKWs können keine Gaskraftwerke ersetzen, weil sie im Dauerbetrieb laufen. (Gaskraftwerke können kurzfristig reagieren.) Man müsste daher noch öfter die anderen (erneuerbaren) abstellen.

    Das war damals schon ein Argument dagegen, Kernenergieanlagen als „Kaltreserve“ vorzuhalten. Der Vorschlag kam damals aus der FDP, AFAIR.

    Die FDP und die CDU haben damals übrigens das Laufzeitende der KEAn beschlossen. Also die gleichen, die jetzt die Laufzeitverlängerung vorschlagen. War nicht klar, dass sie ihren damaligen Beschluss gar nicht ernst meinen?

    Ansonsten kann man die Dinger ja noch laufen lassen. Die Problematik, wo wir mit dem radioaktiven Abfall hinsollen, ist ohnehin ungeklärt. Das Bisschen, was wo da noch dazu kommt, interessiert dann auch nicht mehr.

    Überhaupt ist das unfair, dass wir uns überhaupt darum kümmern müssen. Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Kernenergie. Die Abgase von den Fossilen schießen wir auch einfach in die Umwelt. Wir kümmern uns nie um die Hinterlassenschaften aus der Energieaufbereitung. Warum sollen wir da um den Kernmüll so ein Gewese machen?

    Also bei uns gab es damals schon IT-Unterricht,

    Ja, seitdem hat sich wenig verändert. Die Anforderungen und Probleme sind die gleichen.

    Noch extremer ist die inhaltliche Konstanz bei Geschichte/Politik/Erdkunde. Da hat sich wirklich nichts verändert.

    Anders schon bei Mathematik, da könnten wir uns das GTR-Spielzeug sparen, obwohl das auf dem damaligen Stand der Technik stehen geblieben ist.

    Gibt es irgendeinen Grund für die Auswahl des Zeitraumes? Warum nicht 1955 bis 1960. Oder 1811 bis 1833?

    Ja geht, ist aber etwas komplizierter.

    Komplizierter als was? Wenn man eine (Mobil)-Telefonnummer braucht, geht's nicht. Es sei denn, die Kolleginnen haben sämtlich Diensttelefonnummer. Ist aber unwahrscheinlich?

    Das gilt natürlich für sämtliche solche Dienste.

    Noch mal zum Datenschutz: Namen, Nummern, Termine sind schon personenbezogene Daten. Man kann also gar nicht datenschutzneutral kommunizieren. Ich kenne mich da nicht aus, aber die pure Erklärung, der Dienstbetreiber speichere nichts, wird wohl nicht reichen. Und. Auch wenn nchts dauerhaft gespeichert wird, so werden doch Daten und Informationen übermittelt und sind im Zugriff der Dienstbetreiberin.

    Ich wäre da entsprechend vorsichtig.

    Natürlich können die Kolleginnen erklären, dass sie an dieser Stelle auf den Datenschutz pfeifen und mit der Übermittlung einverstanden sind. Aber das müssen sie nicht. Wenn nur eine bockt, äh, ihre Rechte kennt, ist schon Essig mit Banane.

    Ein universelles Kommunikationssystem, mit dem man zuverlässig alle erreicht, kann dabei nicht herauskommen.

Werbung