Beiträge von O. Meier

    Autofahrer möchten nicht von dir als Autistin bezeichnet werden. Männliche schon gar nicht.

    Inwiefern spielt das Geschlecht hierbei eine Rolle?

    Begriffe wie „ Autistin“ und „Radlerin” bezeichnen die jeweiligen Gruppen nicht als etwas, das sie nicht sind. Hündinnen sind allerdings nicht an dieser Diskussion beteiligt.

    Ansonsten kannst du dir einen „Selber. selber!“-Punkt aufschreiben.


    Ob die Hamburger im September oder früher radeln ist mir egal

    Meinst du denn, dass die tolle Aktion dazu führen wird, dass wir September ganz viele Radlerinnen auf Hamburgs Straßen sehen werden?

    Kiggie meinte, solche Aktionen fördern die Motivation. Ich glaube das nicht. Das sind Marketing-Feigenblätter.

    Du kennst die Metapher des "harten Hundes" sicherlich. Vor diesem Hintergrund mag man vielleicht die gegenderte Version als Provokation erachten, aber eine Beleidigung kann ich darin nicht erkennen.

    Ich möchte auch metaphorisch nicht so bezeichnet werden. Ich bin halt ein Mensch. Damit ist das schon fertig.

    Du kannst dich gerne mit anderen Nutzerinnen verabreden und ihr könnt euch gegenseitig mit Tier-Metaphern belegen. Deswegen könnt ihr nicht verlangen, dass ich so etwas erdulde.

    Die Implikation, dass es besonderer Härte bedarf, um sich morgens aufs Fahrrad zu setzen, halte ich ebenfalls für übertrieben.

    muss man schauen, wann die eigene Kommune teilnimmt.

    Sorry, aber das ist nun wirklich Kappes. Ich muss doch nicht warten, bis ich von öffentlichen Verwaltungseinheiten aufgerufen werde. Und dann soll ich mich noch anmelden. Wozu?

    Das ist doch ’ne reine Marketing-Nummer, damit sich die Kommunen ein Öko-Engagement vorlügen können.

    In der Zeit, in der X und Y sich damit beschäftigen, ist Z schon die halbe Strecke zur Arbeit (oder sonst wo hin) geradelt.

    So geht dieser ganze Thread. Anstatt etwas zu tun, wird darüber philosophiert, wie man es tun könnte.

    Dann darf sich aber auch niemand beschweren, wenn die Geschäfte aus den Innenstädten abwandern und es dafür immer mehr Outlet-Center inkl. großer Parkplätze auf der dann nicht mehr "grünen Wiese" gibt.

    Stimmt. Konsequenterweise muss man das Autofahren auch außerorts beschränken.

    Also, ich bin ja aufs Land gezogen, weil mir die Stadt zu laut war. In der Konsequenz möchte ich natürlich auch keinen Lärm verursachen. Das fängt damit an, dass ich kein Auto fahre. Mir wäre es auch nicht recht, dass selbstzündergetriebene Busse den ganzen Tag und auch nachts durchs Dorf knattern.

    Oder solche, die eben einen gewissen Betrag kosten.

    Wie teuer darf denn ein Auto sein, damit es den Bonus wert ist?

    Wie wäre es, wenn man Autos mit einem hohen CO2-Ausstoß mit ÖPNV Freifahrten fördert? Ich mein, da lohnt es sich doch am meisten.

    Wo stehst das?

    Das erklärst du gleich anschließend.

    gerne: Ziel meines Vorschlags ist, den CO2-Ausstoß durch Autos zu reduzieren. Ein Rad oder ein Fußgänger ist kein Auto.

    Aber auch ansonsten war es hinreichend genau formuliert, dass du genau Autobesitzerinnen einen Bonus gewähren möchtest.

    Wenn du einen besseren Vorschlag hast

    Autofahren verbieten.

    Gibst du deinen SuS keinen Lob? Das ist ja den schlechten SuS gegenüber auch unfair

    Passt hier nicht her, aber woher kommt die Idee, dass man „schlechte“ Schülerinnen nicht auch lobte?

    Ich habe es schon öfters auf solchen Straßen erlebt, daß die Radfahrer nach links rüber gezogen sind, wenn sie ein Motorengeräusch hinter sich gehört haben. Das wurde dann gewaltig eng, wo es vorher mit 1,5m Seitenabstand gereicht hätte. Motorräder kommen an der Stelle ja mit den notwendigen Seitenabstand an Fahrrädern vorbei und dürfen das auch, weil es einspurige Fahrzeuge sind. Das Schild verbietet nur den mehrspurigen Fahrzeugen das Überholen.

    Wenn ich an den Stellen mit dem Motorrad überhole, hat es bei mir nur deshalb noch nicht geknallt, weil ich mit nur 5-10km/h Differenzgeschwindigkeit am Radfahrer vorbeiziehe. Aber es wurde mehrfach schon gewaltig eng.

    Also, wie nun? War genug Platz zum Überholen oder nicht? Falls ja, gibt es nicht zu erzählen. Falls nein, hättest du nicht überholen dürfen.

    Außerdem setzt überholen eine wesentlich höhere Geschwindigkeit voraus. Mit geringerer Geschwindigkeitsdifferenz vorbeischleichen gilt nicht. Es nervt auch.


    Einige Radfahrer auf ihre Schlenker nach links angesprochen, kam als Antwort immer: „Ich dachte von hinten kommt ein Auto, das sich versucht vorbeizuquetschen, und ich wollte die Straße zumachen.“

    Ich bezweifle, dass derartige Gespräche stattgefunden haben.

    Die Welt ist schon ungerecht, ich weiß.

    Das ist sie nicht einfach so. Warum schlägst du eine Ungerechtigkeit vor?

    Warum du doppelt bezahlst, wenn andere was vergünstigt kriegen, weiß ich hingegen nicht.

    Mag sein. Vielleicht verstehst du deine eigene Argumentation nicht. Autobesitzerinnen sollen nicht „doppelt“ bezahlen, forderst du. Mit dem Erwerb ihres Individualverkehrsmittels sollen sie auch das Recht auf Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bekommen. Bei anderen Individualverkehrsmitteln möchtest du da nicht gewähren. Diejenigen sollen neben dem Erwerb ihres Individualverkehrsmittels für den ÖPNV extra zahlen, nach deinen vorschlägen.

    Wie begründest du diese Bevorzugung der Autobesitzerinnen in deinem Vorschlag?

    Man gibt Autobesitzern bzw. -besitzerinnen entweder ein kostenfreies oder vergünstigtes ÖPNV-Ticket für das komplette Bundesland.

    Ich bekäme also keines. Keine Belohnung für kein Auto. Danke. Ich darf also nicht spontan auf den ÖPNV ausweichen. Ich soll vielmehr für meine Mobilität doppelt bezahlen. Danke.

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