Beiträge von O. Meier

    Und wenn ihr aus Lärmschutzgründen den kompletten motorisierten Verkehr abgeschafft habt, werdet ihr feststellen, daß in dem Land niemand mehr leben will,

    Doch, in einem solchen Land wollte ich leben.

    Allerdings fordert realistischerweise niemand die Abschaffung sämtlicher Motoren. Natürlich können wir unsere Waren auch mit Lastenrädern und Pferdefuhrwerken transportieren. Das geht in vielen Bereichen. Trotzdem können großen Warenmengen mit der Bahn transportiert werden, für die letzte Meile gehen ergänzend auch LKW.

    Nur so, wie wir es jetzt machen, dass nämlich das Aufkommen an LKW den Verkehr nahezu zum Erliegen bringen, geht es halt auf Dauer nicht. Irgendwo zwischen „immer alles mit LKW“ und „auf keinen Fall LKW“ gibt es intelligente Lösungen.

    @alle anderen: Sorry für das Einsteigen auf die Schwarz-weiß-Strohfrau.

    Ich bin auch kein Freund das Autofahrens (vor allem nicht des unnötigen)

    Es gibt nötige Autofahrten?

    aber es ist nun mal häufig alternativlos.

    Soweit die Behauptung. Die Beispiele zur „Begründung“ müssen wir nicht noch mal durchkauen. Wenn man will, findet man Möglichkeiten, wenn man nicht will, findet man Gründe.

    Man muss dann einfach z.B. Autobahnen übertunneln, wenn sie am Wohngebiet vorbeiführen, oder mehr Lärmschutzwände aufbauen.

    Müsste man, macht man aber nicht.

    Gleiches gilt auch für vielbefahrene Eisenbahntrassen.

    Dito.

    Na, wie immer. Die Balken müssen wir schon auch sehen, deswegen dürfen uns aber die Splitter nicht egal sein. Die Bahn hinkt beim Lärmschutz schwer hinterher. Deswegen macht der PKW-Lärm in den Städten aber trotzdem krank.

    PS: Mit dem Lärm und den anderen Nebenwirkungen des Verkehrs muten wir auch unseren Mitgeschöpfen einiges zu.

    Es gibt also auch ohne Bewohnerinnen gute Gründe, Verkehrslärm zu reduzieren.

    Es bleibt das Problem, dass der Verkehrslärm die Menschen belastet.

    Wir haben Wohnungsmangel. Neue Wohnungen entstehen durch Verdichtung oder durch Ausweisen bisher unbebauter Flächen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob wir auf die Wohnstätten in Autobahnnähe vollständig verzichten können.

    Diejenigen, die Auto fahren wollen, muten den anderen einiges zu. Lärm ist da mit dabei. Da haben wir als Gesellschaft etwas verkehrt gemacht, das dauerhaft zu dulden.

    der Autobahn gekauft/gemietet haben, um sich dann über den Lärm zu beklagen. ^^

    Nunja. Der Lärm ist ja objektiv auch da. Selbst dann, wenn die Leute einer Fehleinschätzung unterlegen sind.

    Kraftfahrzeuge machen Lärm. Aber weder die Betreiberinnen der Fahrzeuge noch die des Straßennetzes nimmt man in die Verantwortung, sich darum zu kümmern. Wer dann in der Nähe des Lärms wohnt, hat Pech gehabt, dass sie sich nichts anderes leisten kann, ist selbst schuld oder so.

    fragen: "Kannst du die Note geben, wenn du NUR 4 Tests im Halbjahr geschrieben hast?"

    Fragen darf man. Man bekommt nur nicht immer ’ne Antwort.

    Was stellen diese Kolleginnen sich eigentlich vor, was du antwortest? „Nein, so kann ich keine Note geben. Da gehen die Schülerinnen wohl dieses Jahr leer aus.“ Etwa so?

    müßte im Gegenzug die Landbevölkerung ihren VW UP so subventioniert bekommen,

    Unabhängig vom Wohnort sollte man überhaupt keinen motorisierten Individualverkehr subventionieren. Wenn wir z. B. Klimaschutz ernst nehmen wollen, müssen wir davon nämlich weg.

    ansonsten zahlt die Landbevölkerung für die Städter

    Ja, that’s the spirit. Alternativ begreift man Verkehr als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

    Wenn die Städterinnen weniger Auto fahren, ist auf den städtischen Straßen mehr Platz für ein einfallenden Landeier.

    Sonstige Leistungen (40%)

    Kursarbeiten (40%)

    Ritual-Tests (nochmals 20%)

    Die von mir beschriebenen Tests wurden aus den sonstigen Leistungen herausgelöst und bilden einen eigenen Bewertungsbereich.

    Wo ich mich wiederum die Frage stelle, ob dies rechtens ist.

    Schau in die Prüfungsordnung. Da steht etwas davon das beide Teile „angemessen“ zu berücksichtigen sind. Sind 40% noch angemessen? Weiß ich nicht. Aber kann man ja mal nachfragen.

    Und auch bezüglich der Tests schaute ich mal in die Prüfungsordnung. Wenn da von „gelegentlichen schriftlichen Übungen“ die Rede ist, könnte sich daraus auch eine interessante Nachfragen ergeben.

    Als ich dann nach 2 Jahren anmerkte, dass die Anreise per privatem PKW für SuS explizit verboten ist,

    Nicht ganz. Der sog. „Wandererlass° sagt:

    6.2 Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern mit privaten Kraftfahrzeugen ist wegen der damit verbundenen Risiken grundsätzlich nicht zulässig. Abweichungen hiervon können nur in begründeten Ausnahmefällen und mit dem schriftlichen Einverständnis durch die Schulleiterin oder den Schulleiter zugelassen werden. [...]


    Mit Verweis auf die Instrumente hätte man durchaus eine Ausnahme beantragen können, anstatt sich auf krumme Deals einzulassen.

    Flucht: Such das Weite.

    Langfristig kann in einem solchen Umfeld doch nur die Flucht in Frage kommen.

    Ja, dachte ich auch als erstes an Versetzung.

    "So wenig geschriebene Tests? Wie willst du denn deine Note rechtfertigen?"

    Oh, Mann, die haben ja ihr eigenes System nicht verstanden. Die Tests machen ja insgesamt nur 20% aus. Wieviel soll denn der einzelne Test an der Gesamtnote ausmachen? Und warum kann man mit den übrigen 80% eine Note nicht begründen („rechtfertigen“ dürfte der falsche Begriff sein, entlarvt aber)?

    Diese Prozentgewurschtel macht sowieso keinen Sinn. Am Ende muss man doch eine Entscheidung treffen. Es gefallen sich halt immer wieder Leute darin, nciht für ihre Entscheidungen verantwortlich zu sein, sondern die Verantwortung an die Arithmetik abzutreten. Nach meiner Erfahrung ist der Bedürfnis umso größer, je geringer die Affinität zur Mathematk bei den Leuten ist.

    Gegen Windmühlen zu spucken, macht wenig Spaß. Zwei kleine Tipps hätte ich:

    1. Wenn dich mal „jemand“ fragt, ob du nicht dies oder das machen könntest: „Sonst gerne, aber ich muss noch so viele Tests korrigieren.“ Wer seine Kolleginnen mit sinnloser Arbeit eindeckt, muss damit leben, dass sinnvolle Sachen liegen bleiben.

    2. Wenn du dafür sorgst, dass es keine Tests in den Klassenarbeitswochen gibt, tust den den gesetzesängstlichen Kolleginnen einen Gefallen. Mit einem solchen formalen Fehler machen sie nämlich ihre Noten angreifbar. Also, wenn ich da Flipper79 richtig verstanden habe. Ist da noch niemand von den Schülerinnen/Eltern drauf gekommen? Wäre da mal ein Hinweis nicht angesagt?

    Ich habe früher mehr Tests geschrieben. Für eineige Schülerinnen waren die sinnvoll, weil sie Motivation und kurzfristiges Feedback über den Leistungsstand bieten können. Heutzutage habe ich da gar keine Zeit mehr für. Zu viel anderer Kram. Wenn ich jemand zu Tests verpflichten wollte, müsste ich eine Überlastungsanzeige schreiben.

Werbung