Beiträge von O. Meier

    Richtig. Betonung auf dem "auch". Ferien sind aber nunmal für Lehrkräfte "unterrichtsfreie Zeit", nicht "arbeitsfreie Zeit".

    Richtig. Ich gehöre zu denen, die möglichst viel in der Unterrichtszeit erledigen und dann in den Ferien die Überstunden verjuckeln. Ich befürchte aber, dass die, die in den Ferien arbeiten, nicht immer in der Unterrichtszeit darauf achten, im 42-Stunden-Schema zu bleiben.

    Lass' es doch einfach jede/n so machen, wie sie/er möchte!

    Lass' ich auch. Ich kann's ja nicht verhindern. Aber ich muss auch nciht alles unkommentiert stehen lassen, wenn eine Berufsanfängerin fragt, was so üblich ist. Man muss als Lehrerin keine Möbel rücken in den Ferien. Ja, wer will, die soll.

    Es geht nicht um Tische, sondern um die restliche Einrichtung,

    Ja, klar. Aber da gilt das Gleiche. Wenn es wichtig ist, muss es einen entsprechenden Platz im Dienst einnehmen und kann nicht von meiner Zeit mit der Familie und Freunden abgezogen werden. Von der Zeit, in der ich mich erholen soll. Ich habe da der Dienstherrin ggenüber eine Verpflichtung.

    aber ich habe keine Lust und Zeit, das hier auszuführen.

    Natürlich.

    Für die TE reicht es zu wissen, dass es Leute gibt, die sich die Ferien versauen und solche, die das nicht tun. Da muss man jede ihren Weg finden. Im Referendariat übrigens kann es druchaus vorkommen, dass man im Sinn der Güte der eigenen Ausbildung etwas mehr Zeit investiert. Der Trick besteht darin, sich das später wieder abzugewöhnen. Schwierig, aber möglich.

    Vielleicht schaust du dich mal in einer Grundschule um, damit du weißt, wovon ich rede.

    Äh, nö. Ich werde mich nicht in dein Hamsterinnenrad begeben. Wenn die Anordnung der Tische unter pädagogischen Gesichtspunkten wichtig sein sollte, dann soll die Dienstherrin dafür genug Personal bereitstellen, die Hausmeisterin fortbilden oder eine Entlastung anbieten. Aber ich verscheiß mir dafür doch nicht mein Leben.

    die keine Kinder

    Was verstehe ich hier nicht? Ferien sind doch auch quality time mit der Familie. Warum soll man diese Zeit nicht auch mit seinen Kindern verbringen? Soll man in den Ferien arbeiten, damit man weniger Zeit mit den Kindern verbringen kann?

    unter der Schulzeit alles unter einen Hut zu bekommen

    Ich denke, ich bekomme mittlerweile vieles ganz gut unter eine Mütze, weil ich zwar mit der Schule plane, aber nicht mehr zwingend von der Schule ausgehend. Ich lebe ein Leben. Davon habe ich nur eines und ein guter Teil ist 'rum. Ich habe schon gesundheitliche Einschränkungen, ich rette den Rest. Ich fange doch nicht an, Möbel zu rücken, wenn das erstens nicht zu meinen Aufgaben gehört und ich zweitens schon weiß, dass ich das im Rahmen der Dienstzeit nicht schaffe, sondern noch in den Ferien 'ran muss.

    Sorry, ich finde das bekloppt.

    Richtig?

    Du wirst hier keine personenbezogenen Daten von mir erheben können.

    Unsere Sichtweise ist immer, dass die Vorlagen inhaltliche Vorgeben machen. Das Layout und die Anordnung muss halt die Bedeutung des Zeugnisses widerspiegeln. Den Abschluss prominent vorne zu notieren widerspricht dieser Anforderung nicht.

    Der Abschluss als Fußnote ginge hingegen nicht.

    Also, so seh' ich das.

    Ganz schön bekloppt. Insofern das nicht ohnehin Aufgaben für die Hausmeisterin sind, ist da nichts bei, was nicht bis nach den Ferien warten kann.

    ...alles das zu tun, was einem das Leben nach den Ferien erleichtert.

    Also sich anständig und nachhaltig erholen, Abstand von der Schule gewinnen, sich um die Familie kümmern, die Famile sich um eine selbst kümmern lassen, sich um Freunde kümmern und vice versa, neuen Schwung tanken und mal abschalten.

    D.h. zu 90% passiert nix.

    Das gilt für die einzelne Begegnung, für die nächste wird wieder neu gewürfelt.

    Dann geh doch einen Schritt zurück oder bitte den anderen höflich eine Maske zu tragen, wenn er dir nahe kommt.

    Dann ghe doch einen Schritt zurück, wenn dir jemand auf die Fresse hauen will.

    Ich möchte schon nicht, dass mir jemand zu nahe kommt. "Zu nahe" heißt, die Grenze ist überschritten.

    Reichts dafür nicht?

    Warum so pampig?

    Kriegt ihr das mit der Eigenverantwortung nicht geregelt?

    Mit dem dem Abschieben der Verantwortung auf die Einzelne kann man die Abschaffung jeglicher gesetzlicher Regelungen begründen. Im echten Leben kann kaum eine Verantwortung für sich selbst übernehmen, geschweige denn für andere. Auch wenn es nicht immer Spaß macht, gewisse Dinge müssen wir als Gesellschaft regeln.

    Aussage eines Lehrers, dass man ja wohl die Maske weiter tragen würde, wenn man intelligent wäre....was wird mein Sohn also tun...bravo...er sagte Mama...ich will doch meine 1 behalten...dann trage ich sie eben weiter.

    Von der Lehrerin möchte deine Tochter eine Eins?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Schülerinnen sich schwer damit tun, Aussagen von Lehrerinnen wiederzugeben. Wir wissen also nicht, was diese tatsächlich gesagt haben.

    Ich frage mich aber ernsthaft, woher deine Tochter dieses Bild von Lehrerinnen und der Notenvergabe hat.

    Juristisches Tauziehen und formale Tricksereien zeigen, dass eine (arithmetische) Mehrheit für ein Gesetz noch keinen gesellschaftlichen Konsens bedeuten. Man ist nicht zufrieden mit dem, was da jetzt gilt.

    Zwei Jahre lang hat sich die Politik damit blamiert, keine bundeseinheitlichen Regelungen hinzubekommen. Jetzt haben wir eine Gesetzlage, die bundeseinheitliche Regelungen verbietet. Dann setzen sich die Gesundheitsministerinnen zusammen und ersinnen eine Regelung, die kassiert wird, bevor sie beschlossen wird. Na, herzlichen Glückwunsch.

    Irgendwo zwischen peinlich, lächerlich und „Ihr seid A*****ö****“. Soll man denn erwarten, dass dabei eine Regelungen herauskommt, die der Situation gerecht wird?

    Ich bin ja durchaus für eine Verlängerung der Maskenpflicht. Aber wenn die nicht ganz so schmutig käme, wäre mir das auch recht.

    Nein, ist es nicht. In der Regel befinden sich solche Nummern auf "Notfall-Kontaktlisten" in den Schulen,

    Wie kommt sie denn da drauf? Ich bin keine Notärztin, bin nicht bei der Feuerwehr und habe auch keinen Heizungsbauerin-Betrieb mit Notdienst.

    Aber ich bin schon einen Schritt weiter, ich ’abe gar kein ’andy und somit auch kein WhatsApp.

    Der Fehler liegt dann nicht bei der Person, die ihre Telefonnummer zur Erstellung einer solchen Liste zur Verfügung gestellt hat.

    Könnte ein Fall für die Datenschutzbeauftragte sein. Zunächst schaute ich aber mal, dass meine Nummer von der Liste wieder ’runter kommt.

    Wie soll man denn während des Unterrichts seine Dienstmails lesen?

    Wird dann erwartet, dass man deutlich früher kommt oder länger bleibt?

    Es ergibt irgendwie keinen Sinn, das einmalig tägliche Abrufen der E-Mails vorauszusetzen und aber dann davon auszugehen, dass man die E-Mails gelesen hat, sobald der Fuß über der Schwelle ist.

    Die E-Mails müssten als gelesen gelten, wenn die Betreffende die Schule wieder verlässt.

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