Beiträge von O. Meier

    Aber im Mai hat meine 10. Klasse Abschlussprüfungen und ich möchte sie nicht hängen lassen.

    Wenn im Flugzeug der Druck absinkt und die Sauerstoffmasken 'runterfallen, sollte man zunächts die eigene aufsetzen, bevor man der Sitznachbarin hilft. Wenn du für die jungen Menschen da sein möchtest, kümmer' dich als erstes um dich selbst. Wenn du ausfällst, haben sie da auch nichts von.

    Ansonsten finde ich deine Opferbereitschaft schwer zu ertragen.

    Waren wir uns hierzuforum nicht irgendwann mal einig, dass jede Schulart ihr ganz individuelles Verhältnis zwischen Beziehungsarbeit und Wissensvermittlung hat und dass jedes Lehry ganz individuell entscheiden muss, wie hen am besten arbeiten kann?

    Wer seid ihr, also welche Gruppe war sich darüber einig?

    Den Ansatz von Hannelotti, durch ein wenig Beziehungsarbeit außerhalb der Bürozeiten eines deutschen Beamten viel Arbeit zu sparen, die am nächsten Werktag anfallen würde, finde ich jedenfalls nicht unclever.

    Ich find's clever mir meine Freizeit und insbesondere Freiräume zu erhalten. Alles andere passt nicht zu meinem Gesundheitszustand.

    Das kann ja jeder für sich handhaben, wie es für denjenigen am angenehmsten ist. Ich für meinen Teil habe jedenfalls „mehr vom Leben“, wenn ich eine Sache in 5 Minuten löse, bevor ein „Projekt“ daraus wird, was mir einen ganzen Tag Nerven raubt und mir Arbeit macht.

    Ich habe keine Ahnung, was das für Situationen sind, mit denen du dich 'rumschlagen musst. Aber wenn der Aufwand dienstlich begründet ist, muss etwas anderes dafür wegfallen. Ich schränke dafür nicht meine Freizeit an.

    Vielleicht bin ich für die Lösung auch gar nicht zuständig und es macht lieber jemand, die sich mit so etwas auskennt.

    dass es auch Leute gibt, die gewisse Akzente der privaten Schulen bzw. konkret Quinoaschulen positiv finden

    Negativ finde ich es auch nicht. Aber ich weiß zu wenig darüber, um zu beurteilen, ob ich das machen wollte. Wenn es bedeutet, keinen Feierabend haben zu dürfen, wäre ich 'raus.

    Von den Tätigkeiten an der Schule ist mir Unterricht das liebste. Diesen weniger zu machen, um etwas anderes zu machen, was ich nicht so gut kann und das mir keinen so großen Spaß macht, finde ich jedenfalls nicht attraktiv. Und wenn man nicht weiß, um welchen Umfang es sich handelt, sowieso nicht.

    Ja, natürlich gibt es in der Schule ein Machtgefälle. Da stehen Lehrerinnen deutlich höher als Schülerinnen. Dass die Schülerinnen sich dagegen zur Wehr setzen, fände ich respektabel, wenn es einen Anlass oder eine Situation gäbe, die das rechtfertigt oder bedingt. Wenn die Machtausübung ungerecht wäre oder zumindest als ungerecht empfunden würde. Dann, ja dann.

    Dann aber hätte man das im angebotenen Gespräch benennen müssen. „Wir haben heute ihren Unterricht boykottiert, weil wir den Eindruck haben, dass Sie unsere Leistungen nicht genügend honorieren.“ wäre mal etwas.

    Aber es scheint mir eher so wie Autofahrerinnen, die absichtlich zu schnell fahren, weil jetzt auch noch vorder Grundschule ein Tempolimit eingerichtet wurde. Vor der Kita war ja schon voll übertrieben. Respektabel?

    Aber natürlich darf man auch mit ungeigneten Anlässen den Aufstand proben. Durch die Arbeitsverweigerung haben sie sich ja ins Knie geschossen.

    Die Aufgaben zunächst benoten wie angekündigt. Wenn es nächste Woche wieder läuft, kannst du die Noten immer noch vergessen.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die Rädelsführerinnen noch gesondert behandeln muss. Haben die womöglich Druck auf andere ausgeübt, um diese zur Arbeitsverweigerung anzuhalten? Dann wäre ich bei der Schulleiterin und spräche über Ordnungsmaßnahmen.

    Ansonsten habe ich den Eindruck, dass das ein Sturm im Wasserglas war und du zur Tagesordnung übergehen kannst.

    Ich bin auch privat für meine eigene Klasse stets erreichbar

    Das passierte mir niemals. Privat erreichbar bin ich für Menschen, mit denen ich privat zu tun habe.

    Insofern beschränkt sich die Beziehungsarbeit bei mir auf das dienstlich Notwendige. Ich möchte auch noch ein Leben haben.

    da diese Art der Unterstützung auch seitens des AG gefördert wird.

    Ich glaube kaum, dass die eine 24/7-Bereitschaft vergüten. Das wären 168 h/Woche. Also gut das Vierfache meiner aktuellen Dienstzeit.

    Beitrag #25.

    Wo finde ich da den Hinweis auf die Entgeltgruppe 13?

    Ist ja auch wurscht. Wenn alles glatt läuft, bekommt man so viel wie an einer landeseigenen Schule (als Angestellte). Ist das „attraktiv“ oder nur OK? Mag jede für sich entscheiden.

    Angenommen, ein Kollege würde parallel einen Wahlkurs namens "Fahrradwerkstatt" anbieten, zu dem sich 17 von 20 Schülern anmelden. Was würdest du dann anbieten?

    Ein Gespräch, das zum Ziel hat, dass die drei Übrigen auch ihr Fahrrad reparieren wollen. Das erhöhte den Wirkungsgrad.

    Ansonsten scheint das Konzept ja zu sein, dass die Lehrerin macht, was ihr gefällt. Da wär’ ich doch für zu haben.

    Da die jungen Menschen wohl eh auf nix Bock haben, lohnt es sich nicht, auf diese Rücksicht zu nehmen (Ui, das klingt für ’ne Schule schon ziemlich absurd).

    Wenn sie Alternativvorschläge machen, kann man immer noch schauen.

    Ja, wäre mir so auch lieber. Leben/Ponyhof/Wendy.

    Sollen wir jetzt Sauerbratenrezepte tauschen?

    Die TE wirbt hier in einem Forum, in dem die meisten einen festen Job haben, um Personal. Meint sie denn, man wechselt von A13 zu „Wir kucken mal, was die Bezirksregierung sagt“?

    Ja, womöglich lebe ich in einem gut bezahlten Ponyhof und Pferdefleisch ist echt lecker.

    ältere sowie männliche Kollegen bekommen diese Kurse schon seit Jahren nicht zugeteilt. Ich habe die SL mehrfach um eine Lösung / Verbesserung des Problems gebeten. Es kommen Zusagen, die dann aber jedes Mal wieder zurückgenommen / nicht durchgeführt werden. Auch ein Grund, warum ich dann jedesmal kurzfristig über Inhalte nachdenken muss.

    Je besser du diesen Unterricht machst, um so schlechter wirst du ihn los.

    Wenn Grundrechtseinschränkungen an eine konkrete Impfquote gebunden werden,

    Welche Quote steht denn da im Infenktionsschutygesetz? Oder ist es viel mehr so, dass die Infektionsschutzregeln bisher von z. B. der Inzidenz oder Auslastung der Krankenhäuser abhängig war? Dass also, die Impfquote da nur sehr mittelbar eingeht?

    dann darf ich doch wohl erwarten, dass die Datenerfassung dann auch dementsprechend genau ist.

    Wie viele Nachkommastellen brauchst du für obigen Zusammenhang?


    Weil sie dir jetzt gerade in den Kram passen?

    Weil man sie hat.

    Für (m)eine freie, eigenverantwortliche Entscheidung brauche ich keine Angst.

    Aber sie hilft ungemein.

    Und wenn ein Bundesgesundheitminister in Ausübung seines Amtes Blödsinn erzählt, dann sollte das m.E. interessanter sein als irgendwelche "Schwurblerinnen-Behauptungen".

    Das Geschwurbel hat immerhin noch einen gewissen Unterhaltungswert. Die Dämlichkeit dieses Unsinns, lässt sich auch nicht dadurch überdecken, dass die Gesundheitsministerin vergallopiert hat. Auf der anderen Seite, leifert sie aber den Anlass dazu, sich Gedanken über die zu Gtunde ligende These zu machen, dass jede mit dem Virus in Kontakt kommen wird. Insofern.

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