Beiträge von O. Meier

    Was euch dringend klar sein sollte, ist dass dieser Schulverwaltungsassistent 1/3 Lehrerstelle kostet. Im Erlass stehen dann so tolle Vorschläge wie das aus Entlastungsstunden zu finanzieren. Für eine Grundschule natürlich völlig illusorisch...

    Eben.

    Zum einen meint man ja, dass wir ziemlich viel an Verwaltungstätigkeiten machen müssen. Da wäre schon gut, wenn das jemand übernehme, der sich damit auskennt. Auf der anderen Seite sehe ich gar nicht, dass uns so eine Schulverwaltungsassistentin im Alltag so viel abnehme. Bei vielem ist zumindest eine Rückkopplung an das pädagogische Personal nötig.

    Die Logik ist krude, das Land sagt nicht, dass die Verwaltungstätigkeiten so wichtig seien, dass wir dafür Personal bekämen. Es sagt, wir sollen selbst schauen, wie wir klar kämen. Wie soll denn das gehen, wenn wir eine Drittellehrerinnenstelle dafür dran geben? Weniger Unterricht? Welcher kann denn für wegfallen, weil Verwaltung wichtiger ist? Warum kann er dann nicht auch entfallen, wenn Lehrerinnen diese Tätigkeiten ausüben? Und welche Tätigkeiten sollen wir wegfallen lassen, weil wir sie nicht mehr entlasten können, weil wir die Assistentin damit vergüten müssen?

    Wir haben damals Entlastungsstunden investiert, um einen sozialen Trainingsraum betreiben zu können. War ein schlechtes Geschäft. Was da läuft, ist nicht der Rede wert, wenn der Raum überhaupt mal besetzt ist.

    Und wie soll das bei Vergütung mit Leitungszeit gehen? Welche Leitungsaufgaben können denn wegfallen?

    Nee, das ist ein ziemlich krummer Deal. Bei uns wurde mehrfach über eine solche Assistentin nachgedacht. Es gab wohl nie passende Bewerberinnen. Jetzt liegt wieder was auf dem Tisch. Man möchte diese die Zeugnissoftware betreiben lassen. Wäre mir recht, wenn ich so aus der Nummer 'rauskäme. Aber dazu muss das ja erst funktionieren. Das sehen wir dann hinterher.

    Ich hab die Stundenplanung und Vertretungsplanung zugetragen bekommen

    Was heißt das? Jemand will, dass du es machst?

    weil sonst niemand Ahnung in der Leitungsfunktionn von Technik hat 😅

    Das ist ein sehrschwaches Argument. Ahnung von Technik kann man sich verschaffen. Zum Gestalten von Stundenplänen gehört aber erheblich mehr.

    Was ich eigentlich fragen wollte: Hat man dir auch eine Entlastung angeboten?

    Mir geht es um die Genauigkeit der Angaben. Wenn das RKI weiß es nicht auf das letzte Prozent genau, de.statista gibt Zahlen bis auf den letzten Menschen genau an. Da darf man doch wohl fragen, wieso die einen das können, die anderen nicht.

    Und wenn jetzt die Angaben ungenau sind? Was dann?

    Und was ist ist mit nichtgeimpften, nichgenesenen? Hat die Spahn ausgeschlossen?

    Wen interessiert, was Spahn da paliert hat? Wenn Streeck bemängelt, dass Spahn die Sache zu einfach dargestellt hat. Und wenn man hinterher festgestellt hat, dass Spahn nicht recht hatte, ist das doch etwas reichlich anderes als die Schwurblerinnen-Behauptungen man würde am Impfstoff sterben. Z. B. weil einem die Nano-Bots die Adern von innen aufschneiden.

    Also, wen interessiert, was Spahn damals gesagt hat, und warum?


    Zum zweiten steht da auch, dass eine Studie zum Impfstoff noch bis in 2023 läuft. Die Behauptungen, die ich bisher gelesen habe sagen in etwa, dass der Impfstoff sicher sei, weil soundso oft schon verimpft und angeblich keine Auffälligkeiten bestünden.

    Woher weiß man das, wenn die Studie noch läuft?

    Und trotzdem darf man die vorhandenen Zahlen schon verwenden.

    Natürlich fällt das Schurblerinnen-"Argument", die Impfstoffe sei neu und unbekannt und damit gefährlich, weg, je mehr sie verimpft werden. Aber das ist das Problem der Schwurblerinnen.

    Hier teile ich seine Aussage aber.

    Ich nicht. Es wird sich um eben den einen Rechner handeln, an den man eben zum Scannen geht. Da darf man schon erwarten, dass die Scan-Software leicht verfügbar ist. Da möchte ich dann auch nicht mit einer Technikerin, die selbst nicht scannt, nicht drüber diskutieren müssen.

    Wir haben hier umgekehrt das Problem, dass der Desktop zugeballert ist, weil jedes Programm dort ein oder zweimal hinterlegt ist. Völlig unsortiert.

    Vor allem die Notationsweise mit den Klammern halte ich nicht für besonders intuvitiv, also statt 2 + (+3) schreiben sicher alle direkt 2+3 oder statt 2+ (-3) schreiben sie 2-3?

    Die Intuition hilft nicht immer. Z. B. unterschlägt sie, dass die Symbole „+“ und „-“ in zwei Rollen auftauchen. Nämlich einmal als (unäres) Vorzeichen und einmal als (binäre) Rechenoperation. Wenn das nicht weiß, bekommt man ein Problem. Z. B. wenn „4-3 = -3 + 4“ schreibt. Dabei beruft man sich auf die Kommutativität der Addition. Für die Subtraktion gilt ja diese nicht. Aber warum darf mann denn nun bei Minus tauschen? Weil's da unäre Minus ist, dass „zur 3 gehört“ und da auch bleibt. In Wirklichkeit steht da nämlich — formal sauber und vielleicht nicht intuitiv — „4 + (-3)“, also eine Summe, keine Differenz.

    Ich entsinne mich, als ich daselbst das Rechnen mit negativen Zahlen in der siebten(?) Klasse lernte, wir unterschiedliche Symbole fürs unäre und binäre Plus verwenden sollten. Der Unterschied wurde erst in der Schreibweise weggeschlabbert, als er klar war. Passt zu meinem Grundsatz „Schlabbern darf, wer exakt kann.“ Die „Intuition“ wirkt auf mich aber, wie der Versuch, schlabbern zu dürfen, bevor man das exakte Vorgehen beherrscht.

    PS: Die Schülerinnen sollte die Dinge so schreiben, wie du sie ihnen zeigst. Nicht, wie sie meinen, dass es auch gehen könnte. Das geht auf lange Sicht zu häufig schief.

    Bei Sek-I-Didaktik kann ich nicht helfen, solche betreibe ich nicht.

    Ich stelle aber fest, dass du von der Methode aus planst, nicht von den Zielen. Behalte die Schülerinnen im Blick, die sollen etwas lernen. Wenn es da den Universalschlüssel gäbe, den die Seminaräffinnen propagieren, wäre es ja einfach. Nee, man muss sich schon über die Kiste beugen und das passende Werkzeug herausnehmen.

    Mathematik ist abstrakt, sie lebt von der Abstraktion. Da halte ich es nicht für angebracht immer gleich Theorien zu vermuten oder gar „Hilfe, Theorie!“ zu schreien.

    Ich kann mich entsinnen, dass ich mal habe Schülerinnen die Zahlengerade abschreiten lassen. „–(–3)“ bedeutete dann Blickrichtung nach links und rückwärts laufen. Siehe da, man bewegte sich nach rechts.

    Das war aber kein übergeordnetes Problem, sondern nur der (improvisierte) Versuch, das Phänomen zu veranschaulichen. Wir müssen halt das abstrakte Zeuch irgendwie so konkret machen, dass in den Köpfen der jungen Menschen Konstrukte entstehen. Wenn es dafür hilft, dass Frau Müller im Kopfstand Aufzug fährt, dann muss die wohl turnen.

    Aber auch damit ist kein Problem beschrieben, erst recht keines, das man im Alltag haben könnte. Wer Aufzug fährt, hat kein Problem. Wer in den fünften Stock möchte, steigt ein und drückt auf die Taste mit der „5“. Aussteigen nicht vergessen. Niemand fährt minus fünf Stockwerke 'runter, um hoch zu kommen.

    Also, man kann das alles machen, wenn es zum Ziel und zur Lerngruppe passt (und zu dir). Man kann es auch der Seminarleiterin so verkaufen, dass sie ihre „Ideen“ darin wiedererkennt und furchtbar stolz ist, dass du alles so machst, wie sie es dir gezeigt hat. Aber achte bitte darauf, dass es Mathematik bleibt.

    Ich bin sehr bei MarPhy . Vormachen, nachmachen, üben ist immer noch eine Methode mit Taug, auch wenn es sie schon länger als siebeneinhalb Minuten gibt.

    Bzgl. "Das wäre nicht seine Aufgabe": da würde zumindest eine feste Aufgabenverteilung (die von Schulleitung, dir und dem Dienstleister erstellt wird) helfen. Ich denke aber mal, dass es die gibt. (Frage dabei: saß dabei auch der Dienstleister mit im Boot? Hat der IT-Mensch vielleicht von seinem Arbeitgeber eine andere Aufgabenliste bekommen?)

    Mit ein Bisschen Glück, geht aus dem Vertrag mit der Dienstleisterin etwas hervor. Auch die Weisungsprinzipien.

    Hat die Schulträgerin den Vertrag mit der externen Dienstleisterin abgeschlossen? Dann sollte die vielleicht erfahren, dass sie für Arbeiten bezahlt, die nicht erbracht werden. So Verträge werden ja auch mal verlängert oder neu ausgeschrieben.

    Als bekanntermaßen faires Schwein gäbe ich der Mitarbeiterin einen Tipp, dass der Spaß jetzt vorbei ist und man die Sache jetzt an gebotener Stelle klären werde. Nur ein Hinweis, keine Diskussion.

    Viel Erfolg.

    ++ = +; -+ = - ; +- = -; -- = +

    So etwas schriebe ich auf keinen Fall hin. Ich erlebe immer wieder, das junge Menschen derlei falsch interpretieren. Die rechnen dann


    Zitat


    -2-3 = +5

    Bei ungleichen Vorzeichen von der größeren die kleine Zahl abziehen,

    [...]

    und 2 -3 = - (3-2) = -1

    Zwei ist größer als minus drei, IMHO. Ohne „Betrag“, den im nächsten Teilsatz erwähnst, kriegst du das nicht formuliert.

    Das sind allerdings Hinweise, die sich auf Mathematik beziehen. Mit „Mathe“ kenne ich mich nicht aus.

    Ansonsten ja, da bin ich bei dir, Arbeiten mit der Zahlengeraden ist ein ehrenwertes Thema.

    Hm, ja, komisch. Die Tests taugen eh nicht viel, bei nicht sehr hoher Virenlast. Bei Omikron sind sie nochmal unempfindlicher. Wenn dann ein Test ausschlägt, sollte man hellhörig werden. Im Zweifelsfall hat man es mit einer Virenlast zu tun, die sich gewaschen und gekämmt hat.

    Es bleibt, dass wir uns um uns selbst kümmern. Impfen und Maske. Und lüften.

    Kollegon Meier

    Wäre es zu viel verlangt, meinen Namen richtig zu schreiben?

    Danke.

    Dass da irgendwer ohne Handy ist, halte ich fürn Gerücht.

    Ein Mobiltelefon mit seinem recht kleinen Display ist reichlich ungeeignet. Wenn es nur um die Übermittlung des gesprochenen Wortes geht, ok. Also für Audiokonferenzen. Für Videokonferenzen, wenn man also etwas zeigen möchte, reicht’s nicht.

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