Ich hatte mal eine smartwatch an, die vibriert natürlich bei jeder neuen Nachricht.
Ui, eure Dienstherrin/Arbeitgeberin leistet sich smartwatches zu den Diensthandys?
Ständige Erreichbarkeit ist eine doofe Idee. Benachrichtigungen kann man abstellen. Dann zeigt die Uhr die Uhrzeit und das Wetter und vielleicht noch einen Tipp für ein Hörspiel am Samstag. Oder du verhökerst das Teil bei ebay. Du wirst feststellen, dass dir nichts fehlt.
Empfange deine E-Mails auf einem Desktop-Rechner. Nimm dir dafür nachmittags eine Viertel Stunde Zeit. Die wichtigen werden beantwortet. Das machst du vor deiner Unterrichtsvorbereitung. Von deren Zeit geht das nämlich ab. Wenn du es hinten dran machst, läufst du Gefahr, es zusätzlich dranzuhängen. Nönö.
Du kannst die Welt nicht retten, überlass' das Batman. Voller Präsenz- und Distanzunterricht geht nicht. Peng. Ich habe nur wenige Quarantänistinnen. Die Mitschülerinnen kümmern sich darum, dass in der Stunde ein Mobilgerät (iPad, Handy) auf die Tafel ausgerichtet ist. Dann können wir die heimischen dazuschalten. Arbeitsblätter stelle ich eh online. Dann sind alle versorgt.
Du bist noch neu im Job? Gewöhne dich rechtzeitig daran, Sachen liegen zu lassen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Pareto lässt grüßen. Mach' deine Arbeit anständig, also ausreichend. Es dankt dir niemand, wenn du sie gut macht.