Beiträge von O. Meier

    Mich würde stören, für eine BILD-Aktion zu spenden

    Dann spendet man dort gar nichts. Aber das Gesicht in die Kamera halten als Wohltäterin und dann mit einem (relativen) Popelsbetrag daherkommen ist schon auf eine ganz eigene Art ehrlich. Zusammen mit dem Vorgehen gegen die Kindergrundsicherung (das war der Kern des Beitrags im Postillion) finde ich das schon spannend.

    Ich verstehe, dass man es bei entsprechender Position lieber technisch ausdrückt, um zu verschleiern, dass es ab der Befruchtung ein Mensch ist, der heranwächst.

    Naja, oder man spricht von einem Menschen, der heranwachse, um zu verschleiern, dass es sich bei einer einzelnen Zelle nur um eine einzelne Zelle handelt.

    Wie wär’s sich um eine saubere Fachsprache zu bemühen, wenn man z. B. die Biologie als Argument heranziehen möchte?

    Und die Wundern sich dann darüber, dass ein Trump eine Wahl gewinnt, wenn der Wahlkampf ausschließlich auf so einem Niveau stattfindet.

    Wir führen hier keinen Wahlkampf, wir sprechen über dies und das — auf recht unterschiedlichem Niveau. Und wenn wir das nicht täten, hätten die Amerikanerinnen auch keine andere Präsidentin.

    für Politiker hingegen 2000 Euro echt Geld. Soo gut verdienen Politiker jetzt wirklich nicht.

    Sie verdienen in der Tat nicht viel, sie bekommen oder haben aber viel. Der Postillion nennt Zahlen, so ein Vermögen von 5,5 Millionen bei Christian Lindner, der laut Bild gesagt haben soll, man kenne ja seine berufliche Situation. Als ob er jetzt mittelos wäre, weil er nicht mehr im Ministerium den Sessel vollschwitzt.

    Muss man über Friedrich Merz noch etwas sagen?

    Letztendlich können die mit ihrer dreckigen Kohle machen, was sie wollen. Auch ein höhere Spende machte sie mir nicht sympathischer. Aber bedauern, weil sie so knapp bei Kasse sind, werde ich sie nicht.

    Nein, das nicht. Pflichtfortbildungen ohne Inhalte bringen auch nichts. Die Länder sind deshalb gegen die Pflicht, weil sie auch nicht wissen, was da hätte laufen sollen und wer sie hätte halten sollen.

    Palim Alles richtig, ändert aber nichts daran, dass der aktuelle Kenntnisstand der durchschnittlichen Kollegin nicht ausreichend.

    Anstatt darüber zu diskutieren, ob es eine Pflicht geben sollte, sollte msn festhalten, was man alles können muss, um in einer digitalisierten Welt überleben zu können. Um es mal etwas pathetisch zu formulieren.

    Ja, ich kann mich selbst auf dem aktuellen Stand halten. Da habe ich aber auch keine Lust mehr zu. Bisher war es immer so, egal ob beim elektrischen Klassenbuch oder digitalen Tafeln und allem anderen. Wir sollten immer vorab eine Einführung bekommen. War nie so. Das Zeug wurde in Betrieb genommen und dann kam hinterher eine Fortbildung. Meist nicht sehr umfangreich. Oder es gab gar nichts. Oder die Anweisung irgendwie selbst klar zu kommen.

    Und dann kommt noch hinzu, dass nie etwas funktioniert.

    Ich meine bald, Wartungspersonal wäre noch wichtiger als Fortbildung. Aber an beidem wird nach wie vor gespart.

    Verpflichtung zur Fortbildung

    Neben vielem anderen brauchen wir natürlich mehr Fachkenntnisse bei den Lehrerinnen. Ein gewisser Kenntnisstand bei technischen und theoretischen Grundlagen, Umgang mit dem Betriebssystem und Verwendung von Programmen sowie selbstredend auch Mediendidaktik und -pädagogik. Da es da fehlt, braucht man Fortbildungen. Etwas mehr Selbstverständlichkeit stünde einer solchen Maßnahme gut zu Gesicht.

    Aber wenn man doch von vornherein vorhat, die Digitalisierung mit Personal umzusetzen, das sich zu wenig auskennt,

    Mir scheint (subjektiv) in dieser (!) Schule , Seiteneinsteiger sind bloße Lückenfüller ohne Wert.

    Das ist nicht nur an jener Schule so und auch nicht nur bei Seiteneinsteigerinnen.

    Eine Hospitation in der Probezeit ist jedenfalls üblich, wie sonst soll man dich beurteilen?

    Der Rest deines Vorbringens ist mir aber zu wirr.

    "Die Schulen sind jetzt handlungsfähiger [...]

    ... weil sie insgesamt weniger Geld haben.

    ja, leuchtet ein. Wenn eine Schule die Wahl zwischen Anschaffungen und Fahrten hat, entscheidet sie sich hoffentlich für die Anschaffungen.

    Mit Genehmigung darf der Förderverein nicht einspringen da Vorteilsnahme.

    Inwiefern ist das Vorteilsnahme? Welcher dienstrechtliche Unterschied besteht zu anderen Geldern, die die Schule vom Förderverein erhält, dass es sich hierbei um eine Straftat handeln soll, sonst aber nicht? Wer macht sich deiner Sicht nach denn strafbar?

    Nehme ich als Lehrkraft Gelder vom Förderverein für eine Dienstreise an, habe ich einen Vorteil (Durchführung der Dienstreise ohne eigene Kosten) sobald ich das ohne Genehmigung annehme.

    Ohne Genehmigung ist es keine Dienstreise. Dann bezahlt mir der Förderverein eine Reise (wie aber schaffe ich es dann, dem Unterricht fern zu bleiben?). Das wäre ein Vorteil.

    Mit Genehmigung fallen mir keine Kosten an. In dem Fall habe ich keinen Vorteil, wenn der Förderverein der Schule bei den Kosten aushilft.

    ... aber das ist doch der wesentliche Punkt!

    Für mich nicht. Ich denke, die Fördervereine wissen, was sie tun, und können ihre Gemeinnützigkeit sicher stellen.

    Hier wurde die These aufgestellt, es handele sich um Vorteilsannahme, wenn ein Förderverein die Fahrtkosten einer Lehrerin übernehme. Wo ist denn nun strafrechtlich der Unterschied zu anderen Zuwendungen des Fördervereins.

    Die Gemeinnützigkeit finde ich einigermaßen irrelevant. Mir geht es nach wie vor um die Behauptung, es läge eine Straftat vor, wenn der Förderverein Fahrtkosten übernehme.

    Im übrigen kommen die Fahrtkosten nicht der fahrenden Lehrerin zu Gute. Diese kriegt ja nur erstattet, was sie auslegt.

    Genau um die Gemeinnützigkeit geht es. Da der FV z.B. bei uns niemals (!) alle Fahrten aller Lehrkräfte zahlen könnte, selbst wenn man für diesen Fall eine Gemeinnützigkeit konstruieren würde, ist der Vorschlag, so Kosten zu finanzieren einfach nur unangemessen.

    Mag sein. Ich sehe aber immer noch nicht, inwiefern hier eine Vorteilsannahme vorliegt.

    Das ist das, was ich meine: wer selbst sehr gut verdient und noch Erbe in Aussicht hat, kriegt nicht mehr mit, wie 90% der Bevölkerung leben. Du hast keine Ahnung, wie es ist, zu Besichtigungsterminen zu fahren und dich mit 100 Leuten in eine Schlange zu stellen, weil du etwas finden MUSST. Und bei der nächsten Wohnung wieder und wieder und wieder.

    Ich habe bereits diverse Wohnungen in und um Düsseldorf angemietet. Nie stand ich mit 100 Leuten in einer Schlange.


    Der Wohnraum, den man sich mit A13 leisten kann ist umkämpft, aber kein Vergleich zu den ganz günstigen Wohnungen.

    Eben.

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