Beiträge von O. Meier

    Aber wofür Geld ausgegeben wird, hängt noch von ganz anderen Sachen ab. Das fängt damit an, welche Schule gerade die bessere Beziehung zur Politik hat. Ich finde es teilweise erschreckend Schulen vom gleichen Schulträger ausgestattet werden.

    Und daran sieht man, was denen, die über das Geld verfügen, wichtig ist. Das entscheidet sich gelegentlich deutlich von dem was richtig oder sonstwie rational begründet ist.

    Lies doch endlich mal die KMK-Empfehlung.

    Diese Empfehlung basieren auf entsprechenden Studien? Die belegen genau was? Oder steht in den Empfehlungen, dass man es toll fände, wenn Schülerinnenurlaube eine solche Wirkung haben?

    Benenn| doch mal genauer, welche Stelle in welcher Empfehlung, denn nun etwas Belastbares hergibt.

    Und man darf nicht vergessen: Manche SuS fahren sonst nie weg, bekommen von ihrem Elternhaus keinen Einblick in kulturelle Angebote... da kann die Schule dann doch einen guten Beitrag zu liefern.

    Hier stellt sich die Frage, welche gesellschaftliche Schieflagen Schule ausgleichen muss. Und wenn man übereinkommt, dass o. g. dazu gehört, dann muss man eben auch dafür sorgen, dass das Geld dafür da ist. Eben auch für genug Personal, so dass mitreisende Lehrerinnen nach jeweils, sagen wir, 10 Stunden ihre Schicht 'rumhaben und ins Hotel am anderen Ende des Ortes gehen können, um dort amtsangemessen zu Abend essen zu können.

    Am Geld erkennt man immer, wie wichtig die Dinge politisch wirklich sind.

    Es gibt auch Familien, die ihren Heranwachsenden keinen Führerschein und erst recht kein Kraftfahrzeug finanzieren können. Müssten die Schule da nicht auch etwas übernehmen? Sollten die Lehrerinnen nicht den Schülerinnen ihre Autos leihen, damit jene fahren üben können? Ich mein, das macht doch bestimmt auch Spaß, die jungen Menschen mal als Verkehrsteilnehmerinnen zu erleben.

    Ja, das war übertrieben. Trotzdem stelle ich die Frage, wonach man entscheidet, was dazu gehört und was nicht.

    aber dass ich auf Klassenfahrten "muss", war mir bereits vor dem Studium klar

    Das finde ich nicht ausschlaggebend. Es ist irgendwie üblich zu fahren und deshalb gehört es irgendwie dazu. Allerdings halte ich von der Sache her Schülerinnenurlaube nicht für schulisches Kerngeschäft. Insofern sollte man nicht fahren müssen.

    Von daher müssten sich ja auch immer genügend "Freiwillige" finden, sonst würden die Fahrten ja auch gar nicht beschlossen.

    Schön, wenn es so wäre. Wenn einfach die führen, die fahren wollen, braucht man aber nicht aber höherer Ebene etwas beschließen. Solche Beschlüsse führen dann eben dazu, dass auch die, die nicht von dem Konzept überzeugt sind, die Arbeit. Insofern muss ich zitierten Aussage auch ein Stückchen Naivität attestieren.

    Weil diese Form der Wortklauberei bei Dir öfter vorkommt,

    Du hast ja gar nicht mich zitiert, sondern Vorschriften. Für deren Inhalt werde ich wohl kaum verantwortlich sein.

    Ansonsten, wenn du in der Sache nichts zu sagen hast, pöbel doch mal ein wenig zur Person. Vielleicht bringt dich das weiter.

    Bolzbold Und warum finde ich in den zitierten Stellen den Begriff „Pflicht“ nicht?

    Wie dem auch sei, es gibt aber keine Pflicht, sich verarschen zu lassen. Und das passiert recht oft, wenn man die Anekdoten in diesem Thread mal zusammenfasst.

    Das Problem ist doch, dass trotzdem superschnell bei den Eltern die Runde macht, dass Kollege XY eine faule Socke ist usw.. Das mag an der Sek 2 oder Berufsschule anders sein aber an der Grundschule brauchst du die Unterstützung der Eltern.

    Also. Da fällen Leute ungerechtfertigt und voreilig Urteile. Welche Unterstützung darf ich denn von denen erwarten?

    Das Problem ist doch gar nicht die Schulleitung. Die Schulleitung wird i.R. immer sagen, dass es freiwillig ist und man es nicht ändern kann.

    Kürzlich schriebst du noch von Kolleginnen, die „notgedrungen“ führen. Von Konkurrenz und Druck.

    Und jetzt puffert die SL alles? Na prima.

Werbung