Beiträge von O. Meier

    Gerade gefunden: grammatikalisch korrektes Gendern

    Klingt mir sehr danach, dass hier jemand die Idee beim Gendern (absichtlich?) falsch versteht und mittels unnötigem grammatikalischen Formalismus statt Sprachgefühl „nachweist“, dass „das viel zu kompliziert“ sei.

    Über den Bedeutungswandel beim Partizip weg von der ursprünglichen Wiedergabe eines Verlaufs wurde in diesem Thread mehrfach geschrieben. Wer lesen und verstehen kann, muss auf diesen Twitter-Beitrag nicht mehr reinfallen.

    r. Einzelne Menschen haben Angst

    Liest du auch, was du zitierst? Roswitha111 schrieb, es ginge ihr darum, diejenigen zu schützen, die sich nicht selbst schützen könnten. Das finde ich ehrenwert. Allein. Angst vermag ich hierin nicht zu erkennen.

    wollen deshalb der Mehrheit ihren Willen aufzwingen

    Mal abgesehen davon, dass du wohl kaum belastbare Zahlen zu den Mehrheitsverhältnissen in dieser Frage bringen wirst, interessierte mich doch, wie dieser „Zwang“ wohl aussieht.

    Das läuft bei Frauen praktisch immer

    Ja? Ich höre. Treten Sie näher und sprechen Sie in dieses Sexistophon.

    warum sollen sie dann nicht auch für die Tests, die sie von den anderen Menschen abfordern, zahlen?

    Ja, Roswitha111 kann dich zum Test einladen, bevor sie mit dir ins Kino geht. Vielleicht geht sie aber auch mit jemand anderem.

    Wenn die Kinobetreiberin den Test verlangt, kannst du einen machen und bezahlen oder du gehst nach Hause und blätterst ein Daumenkino durch. Du kannst über die Kosten diskutieren, aber das nützt nichts.

    Wenn die Testpflicht im Gesetz steht, kannst du daraus auch keine Kostenübernahme ableiten. Motorradfahrerinnen kaufen ihre Helme auch selbst.

    Jeder weiß doch, was gemeint ist ...

    Das kannst du in etwa wie belegen? Mit Gleichheit ist doch wohl Gleichheit gemeint.

    Ich habe ja zur Kenntnis genommen, dass es in dieser Gesellschaft zum guten Ton gehört, öffentlich zu machen, dass man von Mathematik keine Ahnung hat. Bitte, gerne. Aber dann sollte man vielleicht die Finger von mathematischen Schreibweisen lassen.

    Es wäre übrigens hilfreich, wenn diejenige, die etwas schreibt, wüsste, was gemeint istund dann das schriebe. Wie will denn eine Diskussion zu Stande kommen, wenn man noch nicht mal willens ist, sich exakt auszudrücken?

    Ansonsten nehmen ich diese Anklage an das Bildungsystems zur Kenntnis.

    Eine Bratwurst als Belohnung hat der Impfstelle im südthüringischen Sonneberg einen regelrechten Ansturm auf Impftermine beschert.

    Ihre Gesundheit, die ihrer Angehörigen und Freundinnen ist ihnen wurscht, aber für Schlachtabfälle im Kunstdarm machen sie’s. Und solchen Nobelpreis-Ablehnerinnen möchte man die Entscheidung überlassen, ob wir gegen die Pandemie ankommen oder nicht? Really?

    Nein, solche Fälle zeigen, dass der Staat das Denken für seine Bürgerinnen übernehmen muss. Macht er auch in anderen Bereichen.

    Da ich geimpft bin und Roswita von mir den Test haben will, geht die Rechnung selbstverständlich an Roswita.

    Du bist also nicht bereit überhaupt etwas zu bezahlen. Also, dann gibt‘s das auch nicht.

    Das Problem der Großzügigkeit des Staates im Rahmen der Pandemie ist die schlechte Erziehung vieler Menschen, die statt eines Dankes lieber noch mehr haben wollen.

    auch sonst gelten überall die 3G Regeln. Da wird ja stets vermittelt, dass für Geimpfte kein Risiko einer Infektion besteht und sie ergo auch nicht getestet werden müssen. Es

    Ich kann mich an die Formulierung erinnern, dass Geimpfte kein höheres Risiko haben, eine Infektion zu übertragen als negativ Getestete. Geimpfte seien unsterblich und schissen Gold habe ich dagegen nirgends gelesen.

    Also, bei uns gab es nur superwenige Ausnahmen von Schülerinnen, die der Teilnahme am Online-Unterricht nicht zugestimmt haben. Fast alle haben durchaus verstanden, worin der Nutzen besteht (über die Grenzen sind sie sich meist weniger im Klaren). Nach langem Lockdown und Wechselunterricht, wissen sie auch, wie doof es ist (allein) zu Hause zu sitzen. Dass jemand die Online-Zustimmung dann während der eigenen Präsenz zurückzieht und somit die Risikantinnen ausdotzt, halte ich für so unwahrscheinlich, dass ich mir darüber keine weiteren Gedanken mache. Oben angedachtes Verfahren wird wohl auch nicht zur Anwendung kommen. Bei den kommenden Klassen müssen wir schauen, aber bei den bisherigen habe ich nur solche mit flächendeckender Zustimmung.

    Insofern: PAL.

    Was ist, wenn ein Schüler in Präsenz dem nicht zustimmt.

    Wenn jemand wegen Impfunwilligkeit nicht am Präsenzunterricht teilnimmt, soll sie zusehen, wo sie bleibt. Da gibt es nichts extra. Anders ist das bei den Fällen, wo Schülerinnen wegen Risikogruppe nicht nach 'ne Präsenz hinkommen können. Die sind eh schon arm dran und natürlich kriegen die von mir gegebenenfalls den Unterricht online übertragen. Wenn dann jemand wegen Datenschutz nicht im Klassenraum sein möchte, gebe ich ihr gerne einen Arbeitsauftrag, den sie in einem getrennten Raum bearbeiten kann.

    Man darf sich entscheiden, man darf aber auch mit der eigenen Entscheidung klarkommen.

    PS: Ich habe einen Fall einer Schülerin, die bis zum Schuljahresende in Distanz war. Für die Präsenten war es immer selbstverständlich, dass die online dabei war. Sie haben sich ihrerseits um die Technik gekümmert, ihr just in time Handyfotos von den eigenen Aufzeichnungen geschickt etc.

Werbung