Oder:
Sehr geehrter Chef,
anbei die Krankschreibung meines Arztes aufgrund meiner beruflichen Überlastung. Mein Arzt vermutet ein Burn-Out-Syndrom. Daher vermute ich eine längeren Ausfall meinerseits. Sobald ich wieder dienstfähig bin, werde ich mich melden. Die Zeugnisdatei für meine Klasse finden sie auf meinem Dienstrechner. In meinem Fach sind meine Notizen zum Arbeits- und Sozialverhalten. Dieses muss noch geschrieben werden. Von weiteren Rückfragen ist abzusehen, um meine Genesung nicht zu gefährden.
Deratiges schrieb ich nicht. Zum einen gehen die Details zur Diagnose die Chefin nichts an. „Nixht arbeitsfähig“ reicht. Zum anderen, wenn es Burn-Out wäre, hoffe ich darauf, dass meine Ärztin mir hinreichend deutlich gemacht hätee, dass ich wirklich Abstand von der Arbeit bräuchte. Dann machte ich hoffentlich diese Arbeit während der Krankschreibung nicht weiter, indem ich noch organsierte, wie was zu erledigen sei, Dateien und sonstige Unterlagen bereitstellte.
Bei meiner vorherigen Schule hat der EDV-Mensch einfach mitgeteilt, dass das Ausdrucken der Zeugnissen nicht möglich sein wird.
Tom123 muss das klären, aber ich meine, dass es hier nicht darum ging, dass jemandem die zehn Minuten fehlten, um Papier einzulegen und der Tinte beim Trocknen zuzusehen. Dass der Zeugnisdruck für die meisten Kolleginnen nur so kurz dauert, liegt an vorbereitenden Arbeiten, die im Hintergrund erledigt werden. Wenn da jemand ausfällt, läuft in der ganzen Schule mal eben nix.
Nicht das hier nahcher noch jemand eine „Lösung“ bereit hält, der das Problem gar nicht verstanden hat.