Beiträge von O. Meier

    Möge dir im neuen Jahr nicht der Himmel auf den Kopf fallen!

    Das passiert ohnehin nicht. Ansonsten möchte ich dich bitten, dich mit Äußerungen zur Person zurückzuhalten. Du bist durchaus an der Grenze, mir etwas zu unterstellen. Das dient selten der inhaltlichen Diskussion.

    Deine Ausführungen zur Typographie sind noch nicht mal uninteressant. Aber ich glaube nicht, dass im Threadtitel von einer Schrift in diesem Sinne die Rede war. Womöglich ist Farbe als Auszeichnung sogar ein Schriftschnitt. Aber von solchen war weder im Titel noch sonst im Thread bisher die Rede.

    Ich kann nach wie vor nicht finden, dass der Begriff „Silbenschrift“ das Einfärben von Silben besser beschreibt als „Einfärben von Silben“.

    Im Unterricht wird eine Schrift genutzt, in der die Silben hervorgehoben sind durch farbige Markierungen oder den Einsatz fett gedruckter Buchstaben.

    Schon klar. Man verwendet die gleiche Schrift wie vorher, ergänzt aber z. B. die Farbe. Das kann man ja auch machen. Damit erzeugt man aber keine Schrift. Nennst du es auch eine Erzeugung einer Linienschrift, wenn du z. B. Worte unterstreichst?

    Das vorgestellte Tool ermöglicht es, Wort- oder Textmaterial leicht in die Silben-markierende Darstellungsform zu übertragen,

    Klingt total verständlich. Und? Musst du darum fürchten, dass dir ein Stein auf den Kopf fällt, weil du einfach beschrieben hast, was das Tool macht?

    sondern allgemein verständlich Vorgehensweisen schildern oder Hintergründe für allgemein verständlich darlegen.

    Der Vorgang wäre als „silbenweises Einfärben“ verständlich beschrieben. Eine (andere) Schrift wird weder verwendet noch gar „erzeugt“. Die wissenschaftsrelativierenden Äußerungen ignoriere ich mal.

    Ich bin immer wieder entsetzt, dass du, Plattenspieler , deine sprachwissenschaftlichen Kenntnisse vor dir her trägst, um andere hinsichtlich ihres Sprachgebrauches in einem Internetforum zu kritisieren, jedoch keinerlei didaktische und methodische Hinweise hinsichtlich der Vermittlung von Sprache oder Hilfen bezüglich des Unterrichts mit Kindern äußerst, die anderen in der Inklusion helfen könnten.


    Schreib doch mal, wie deine Erfahrungen hinsichtlich des Erstlesens und Erstschreibens unter Einbeziehung silbenbasierter Konzepte ist, gerne im von dir bevorzugten sprachwissenschaftlichen Duktus. Wir verstehen dich dann schon.

    Das finde ich auch wichtig. Die Teilnehmerin schreibt nicht, was sie möchte, sondern bekommt hier erstmal einen Schreibauftrag. So funktioniert Kommunikation.

    Um Deutsch

    Das geht eben nicht aus dem Threadtitel hervor.

    welche Sprache nutzt du so?

    Je nach Kontext.

    Aber wie wäre es mit etwas „Selber, selber!“?

    Von jemandem, der keinen Beitrag von sich je korrekturliest,

    Das denkst du dir aus, das kannst du gar nicht wissen. Ich bearbeite öfter mal Beiträge, um Tippfehler zu beheben. Auch schon nach Hinweisen, für die ich in aller Regel dankbar bin. „Nein, nein, das Falsche ist so richtig“ kann ich mich nicht erinnern, jemals erwidert zu haben.

    ist das ganz schön viel Unverständnis für Ungenauigkeiten anderer.

    Ungenauigkeiten und andere Fehler passieren ständig. So what? Mein Unverständnis bezieht sich auf die Sturheit, mit der einige reagieren, wenn sie eines Fehlers gewahr werden.

    Ein normaler Hinweis ist viel hilfreicher als der bekloppte Verwirrtsmiley

    Beitrag #5 von Plattenspieler fand ich konkret und sachlich. Als Reaktion darauf gab es ein „Verwirrt“. Ich daselbst verwende derlei nicht.

    als wäre man nicht in der Lage, den anderen zu verstehen.

    Als wäre man nicht in der Lage, sich korrekt auszudrücken.

    Was wäre denn so schlimm daran gewesen, von einem Tool zum Einfärben von Silben zu sprechen.

    Statt dessen wird erzählt, ein Text würde „umgewandelt“. Inwiefern ist das eine Umwandlung? Der Text bleibt der gleiche. Kein einziges Zeichen ändert sich. Es kommt nur die Farbe hinzu.

    Ich verstehe wirklich nicht, warum man sich so dagegen wert, sich korrekt auszudrücken.

    es weiß doch nun wirklich jeder, was gemeint ist

    Ja, das behaupten die Schülerinnen auch gerne, wenn sie zu faul sind, die Fachtermini zu lernen.

    Kann man einen Fehler auch mal eingestehen? Oder muss man ihn unentwegt verteidigen?

    Mir geht so etwas wirklich auf den Keks.

    Ich übrigens wusste nicht, dass das farbige Darstellung von Silben gemeint sein soll. Ich dachte, nanu, Silbenschrift, interessant, was ist das für Tool und um welche Sprache geht es?

    Ich bekomme von Grünenhassern zu hören, wie Grünenmitglieder aus dem Zusammenhang gerissene oder gefälschte Zitate in den Mund gelegt werden.

    Warum sprichst du jetzt über die Grünen? Strohfrau?

    Bezüglich der genannten AfD-Zitate wirst du nicht müde, davon zu sprechen, sie seien aus dem Zusammenhang gerissen. Die angebliche Zusammenhänge benennst du aber nicht. Wie auch. Du wirst keinen Zusammenhang finden, in dem „Abschiebung der Antifa nach Buchenwald“ zu einer sachlichen Äußerung wird. Es ist lediglich die Drohung der Wiederaufnahme der industrialisierten Vernichtung von Menschen, hier solchen aus einer politisch anderen Richtung. Der einzig Kontext, in dem das gesagt werden kann, ist ein Nazi zu sein und Massenmorde begehen zu wollen.

    Und du möchtest darüber diskutieren, dass man die Panels in Talkshows AfD-genehm zusammensetzen sollte? Herzlichen Glückwunsch!

    Wir hatten unsere Kinder an einer Realschule angemeldet, wurden aber abgewiesen. Auch wurden wir an allen Realschulen im Kreis abgewiesen. Am Ende bestand die „Auswahl“ ausschließlich aus einer Gesamtschule, nämlich aus der einen Schule, zu der wir die Kinder auf gar keinen Fall schicken wollten.

    Das war in NRW?

    Und wie genau soll die Stellen besetzt werden? Es ist doch nicht so, als ob es hunderte Bewerbungen auf jede Stelle in jedem Fach gibt... Da kann auch das MSB nicht "mal eben" was dran ändern.

    Eben. Deswegen muss man Personalplanung etwas langfristiger betreiben. Hat man nicht, jetzt ist essig. Man könnte daraus lernen und zukünftig anders planen. Oder man beschränkt sich darauf, das Versagen statistisch zu dokumentieren.

    Und Schulleitungen geben den Druck gerne an Kollegien weiter

    Und ob es nun um eine Ausfallstatistik geht oder um etwas anderes, wir müssen lernen, dem Druck Stand zu halten. Das ist zunächst mal eine Sache für jede selbst. Man muss wissen, wie oft der Esel zum Brunnen gehen kann bevor der Krug bricht. Dann muss man entsprechend reagieren, „Nein“ sagen, wenn etwas nicht geht etc. Ob man Mitstreiterinnen findet, denen ihre eigene Gesundheit am Herzen liegt, muss man sehen. Dann kann amn einander unterstützen.

    Ich wurde mal von der stellvertretenden Schulleiterin gefragt, ob ich wohl zusätzliche Stunden übernehmen könne, wir wären wegen Krankheit knapp in Mathematik. Ich habe abgelehnt und angemerkt, dass es wenig Sinn mache, wenn ich auch noch krank würde.

    Es gibt nämlich etwas besseres, als Lücken zu stopfen, wenn es um Minimierung des Ausfallas geht. Wenn man das Personal pflegt, hat man Chancen, dass es weniger krank wird. Auf lange Sicht, ist das sie pfiffigere Strategie. Mein individuelles Wohlergehen hat durchaus auch Einfluss auf die Wirksamkeit des Systems. Der unbedingte Wille, irgendetwas gegen die Naturgesetze am Laufen zu halten, kann aber sowohl das Individumm als auch das Ganze ins Tibiofemoralgelenk penetrieren.

    Also, lasst euch bitte keinen Druck machen.

    was wiederum auch einen spürbaren Einfluss auf die eigenen Arbeitsbedingungen haben kann. Das wiederum kann man als A15er schon durchaus stärker beeinflussen als das eine "normale" Lehrkraft könnte.

    Ich erlebe eben genau nicht, dass die A15erinnen irgendetwas täten, das ihnen oder ihren Arbeitsbedingungen zu Gute kämen. Ich bin da mit einem „Nein.“ deutlich schneller bei der Hand. Aber möglich, so erscheint es mir, dass sie gar kein Interesse daran haben, sich um sich selbst zu kümmern. Vielmehr wollen sie wohl „die Schule weiter bringen“ oder das Bildungssystem retten. Irgendetwas Abstraktes, das einer nachher doch keine dankt.

    Vielmehr erlebe ich Berichte, dass man gar nicht dazu käme, Sport zu machen, blabla, man müsste mal wieder, blabla, viel zeit für Arbeit, wenig für privat. Eine persönlichen Gewinn für die Beförderte konnte ich noch nicht ausmachen.

    Meine Wahrnehmung derjenigen A15erinnen, die ich gut genug kenne, an meiner Schule. mehr nicht. Reicht mir aber, um dauerhaft die Finger davon zu lassen.

    Hatte ich schon erwähnt, dass ich mich mit zusätzlichen Engagement im Verein besser aufgehoben fühle als auf der Arbeit? Ist vielleicht auch individuell.

    Beide leben allein zuhause (Frau tot oder geschieden, Kinder ausm Haus) und ihnen fällt vor Einsamkeit die Decke aufn Kopf.

    Ist jetzt vielleicht OT. es lohnt sich, sich vorab Hobbys zu suchen und Kontakte zu knüpfen. Ich kenne Leute, die viel gearbeitet haben, sich für die Rente viel vorgenommen haben und dann doch nichts gemacht haben und sich jetzt langweilen. Ich kenne aber auch Leute, die (außerhalb der Arbeit) etwas mit sich anzufangen wissen und dann auch als Renterinnen immer gute Ideen haben, was man machen könnte.

    Ich befürchte, dass morgentliches Zeitabsitzen im Lehrerinnenzimmer zwar akut eine Beschäftigung darstellt, gegen die alltägliche Einsamkeit aber wenig ausrichten kann.

    Schaffen es die Eltern denn, ihre Kinder passend einzukleiden? 60 Minuten im Schnee können sonst sehr nass und kalt werden.

    Wie kommen die jungen Menschen denn zur Schule? Mit Sandalen? Im elterlichen SUV braucht man ja wohl nicht mehr. Und sonst in den Pausen? Haben Sie da keine Jacke an?

    Mei, dann werden sie halt in der Pausenhalle, Aula, auf dem Flur beaufsichtigt und spielen in der Zeit ab iPad. Bewegung an frischer Luft ist keien gute Idee, wenn die U-Boot-Eltern zwar nicht in der Lage sind Klamotten zu kaufen[*] aber bei null Grad frieren.

    Das ändert aber nichts daran, dass man keine Vertretung machen kann, wenn das personal dafür fehlt. Dann ist es eben nur Beaufsichtigung. Die aknn man ganz unterschiedlich ausgestalten, hje nachdem. was man so will.

    Wenn an den elterlichen Erzählungen nur die Hälfte stimmt, sind wir lediglich mit einem Trainingsanzug bekleidet in menschhohen Schneeverwehungen umhergesprungen. Länger als sechzig Minuten.

    [*] Mir ist durchaus bewusst, dass es da auch wirtschaftliche Zwänge gibt. Meine Priorisierung ist es aber nicht, Geld für Mobiltelefone, künstliche Fingernägel und Zigaretten auszugeben, aber keine für ein zweites Paar feste Schuhe zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob diejenigen mit ihrer Priorisierung glücklich werden. Das aber ist ein neues Thema.

    Im Moment habe ich ein gutes Leben mit viel Zeit, in der Schule läuft es "nebenbei" top und routiniert

    Und warum m;chtest du das Leben nicht so weiter laufen lassen? Wenn du Zeit über hast, mach' was ehrenamtliches im Sportverein. Bei uns aknn ich dir spontan mehrere Jugendgruppen nennen, die noch Verstärkung brauchen. Entlohnt wird das mit echter Anerkennung.

    Du möchtest lieber „die Schule entwickeln“ oder „voranbringen“ oder so etwas? Da fehlt mir das Verständnis. Die Schule wird nicht besser, wenn du einen Teil der Verwaltungsaufgaben übernimmst. Viel Gestaltungsspielraum erwartete ich nicht innerhalb der gegebenen Strukturen. Und um die Strukturen zu ändern, sind die Hebel zu kurz.

    Ich bin recht dicke mit einigen unserer A15erinnen. Die meisten kommen klar, glücklich geworden ist da keine. Meistens schieben sie Papier durch die Gegend, auf denen irgendetwas steht, das niemanden wirklich interessiert. Aber für leeres Papier werden sie halt nicht bezahlt.

    Sport brauche ich gesundheitlich

    Mach' das. Kümmer' dich um dich und deine Familie. Die schule läuft auf, wenn sie nicht gestaltet ist.

    Statt Landesbeamtin wärest du dann Angestellte beim Land, deine vormalige Dienstherrin wäre also dann deine Arbeitgeberin, wenn — ja wenn — sie dich anstellt. Warum sollte sie das tun, fünf Minuten nachdem du Rechtswirksam erklärt hast, nicht für die Dienst tun zu wollen?

    Woher weißt du, das eine andere Schule besser für dich ist? Kennst du eine, die die nähme? Dann kann man sich auch dorthin versetzen lassen. Vielleicht bist du auch an der falschen Schulform gelandet oder im falschen Beruf. Oder du bist nur am Anfang überfordert. Der Praxisschock kann ganz schön 'reinhauen.

    Usw. letztendlich wissen wir nicht, was dein Problem ist. Mich interessiert es auch nicht sonderlich. Allein. Es gibt viele Konstellationen, in denen die Rückgabe des Amtes nicht die Lösung ist. Checke das ab.

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