Beide leben allein zuhause (Frau tot oder geschieden, Kinder ausm Haus) und ihnen fällt vor Einsamkeit die Decke aufn Kopf.
Ist jetzt vielleicht OT. es lohnt sich, sich vorab Hobbys zu suchen und Kontakte zu knüpfen. Ich kenne Leute, die viel gearbeitet haben, sich für die Rente viel vorgenommen haben und dann doch nichts gemacht haben und sich jetzt langweilen. Ich kenne aber auch Leute, die (außerhalb der Arbeit) etwas mit sich anzufangen wissen und dann auch als Renterinnen immer gute Ideen haben, was man machen könnte.
Ich befürchte, dass morgentliches Zeitabsitzen im Lehrerinnenzimmer zwar akut eine Beschäftigung darstellt, gegen die alltägliche Einsamkeit aber wenig ausrichten kann.
Schaffen es die Eltern denn, ihre Kinder passend einzukleiden? 60 Minuten im Schnee können sonst sehr nass und kalt werden.
Wie kommen die jungen Menschen denn zur Schule? Mit Sandalen? Im elterlichen SUV braucht man ja wohl nicht mehr. Und sonst in den Pausen? Haben Sie da keine Jacke an?
Mei, dann werden sie halt in der Pausenhalle, Aula, auf dem Flur beaufsichtigt und spielen in der Zeit ab iPad. Bewegung an frischer Luft ist keien gute Idee, wenn die U-Boot-Eltern zwar nicht in der Lage sind Klamotten zu kaufen[*] aber bei null Grad frieren.
Das ändert aber nichts daran, dass man keine Vertretung machen kann, wenn das personal dafür fehlt. Dann ist es eben nur Beaufsichtigung. Die aknn man ganz unterschiedlich ausgestalten, hje nachdem. was man so will.
Wenn an den elterlichen Erzählungen nur die Hälfte stimmt, sind wir lediglich mit einem Trainingsanzug bekleidet in menschhohen Schneeverwehungen umhergesprungen. Länger als sechzig Minuten.
[*] Mir ist durchaus bewusst, dass es da auch wirtschaftliche Zwänge gibt. Meine Priorisierung ist es aber nicht, Geld für Mobiltelefone, künstliche Fingernägel und Zigaretten auszugeben, aber keine für ein zweites Paar feste Schuhe zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob diejenigen mit ihrer Priorisierung glücklich werden. Das aber ist ein neues Thema.