alimentiert zuhause zu sitzen.
Möchtest du tauschen? Hast du schon mal Distanzunterricht gegeben? Lass' dir gesagt sein, dass schulisches Home-Office auf Dauer kein Spaß ist. „Home-Office-Irrsinn: Deutschlands faulste Lehrerin kassiert 4.200 Euro netto!“ ist eine prima Schlagzeile für die Philosphinnen-Kurierin. Oder wie hieß diese Zeitung mit den großen Buchstaben?
Zumal, wie bereits geschildert, es eine deutliche Mehrbelastung der Kollegen ist.
Das ist nicht gut. Und es darf nicht sein. Die Schulträgerinnen ist traditionell knauserig bei der Organisation von Puffern. Also haben wir keine und Ausfälle können nicht aufgefangen werden. Das dürfen sich die Präsenzkolleginnen nicht gefallen lassen und da muss auch mal ein Lehrerinnenrat sich kümmern. Da hat man womöglich gerade keinen Kopp für, verstehe ich. Aber das darf nicht das Kriterium sein, nach dem man mit dem Risiko umgeht. Das Kriterium muss sein, ob es verantwortbar ist die Risikantinnen wieder zurück zu holen.
Ich meine das wird nächstes Schuljahr so weit sein. Das jetztige hat es eh fast hinter sich.
Das Gegeneinanderauspielenlassen hilft uns unterm Strich nicht. Das fällt uns allen irgendwann auf die Füße.
Zu den Impfverweigerinnen meine ich, ja, wer nicht will, die hat schon. Ich bin ja eh für eine Impfpflicht. Die Impfung ist die einfachste und wirksamste Methode, dem Risiko die Luft aus dem Reifen zu lassen. Wer da nicht mitmacht, muss sich fragen lassen, ob es wirklich um die eigene Gesundheit geht. Das erhöhte Risiko hat man ja nicht nur in der Schule, sondern in allen Lebensbereichen. Und irgendwann wird es einem dann auch mal öde, nur Freizeitoptionen als Eremit zu haben. Nö, für impfunwillige Risikantinnen habe ich recht wenig Verständnis.
Wie da mal die rechtliche Einordnung sein wird, vermag ich aber nicht abzuschätzen.
Hab' ich schon mal erwähnt, dass ich eine Impfpflicht für eine gute Idee halte.