Beiträge von O. Meier

    Liebe Primarkolleg*innen,

    ich habe gelernt, dass es unterschiedliche „Ausgangschriften“ gibt. Kann mir jemand sagen, welche davon wohl Mitte der Siebziger in Schleswig-Holstein gelehrt worden ist. Kann man sich die irgendwo online anschauen?

    Respekt dafür. Ich mag aber tatsächlich zu Hause vorzubereiten zu Zeiten wann ich will. Das kann schon einmal Sonntags früh von 8-10 Uhr sein, da möchte ich aber nicht in der Schule sein.

    Du kannst dir doch Papier und Bleistift mit nach Hause nehmen. Das kompostiert nicht so schnell, dann hast du immer etwas da.

    Wenn ich an der gleichen Stelle stehe wie @DpB, ist das tatsächlich einen Alternative, die ich in Erwägung ziehe. Einen neuen Computer kaufen, damit mich einen für die Schule habe, ist keine Perspektive.

    Sowohl im didaktischen als auch im Verwaltungsnetz haben wir individuelle Accouts mit einem User-Verzeichnis auf einem Server. Der wird auch gebackupt (upgebackt?). Wieviel Speichervolumen uns da zur Verfügung steht, weiß ich gar nicht.

    Trotzdem kommen die Dienstrechner zur Vorbereitung nicht in Frage. Die Diskussion mit Admininnen und anderen Wichtigtuerinnen, welche Software man wofür braucht, hatte ich schon. Da habe ich keinen Bock mehr drauf.

    Schreiben von Hand ist eine komplexe Bewegung, so etwas ist gur für's Gehirn. Bei der Gelegenehit könnte ich wieder versuchen, an meiner Ambidextrie zu arbeiten. Ein Projekt, das ich viel zu lange verschoben habe.

    Viele Sachen gehen auch ohne Computer. In dem ganzen Digitalisierungswolkengeschwafel sollte man das nicht vergessen.

    Ihr müsst das selber lernen. Ich habe meine Ausbildung bereits bestanden und kann das alles. Außerdem steht Euer Name auf dem Zeugnis. Meiner nicht.

    Derartige Sätze habe ich mich auch schon sagen hören. Völlig sinnlos. Das sind Verweise auf die Zukunft (auch wenn wir sie aus der Vergangenheit holen). Die können nur selten verarbeitet werden.

    Es geht um Vertretungsunterricht.

    Nein, es ging um die Änderung des regulären Stundenplans.


    Wenn der SL 5 Minuten vor der Stunde dir sagt, dass Du statt in 3a in die 2b gehst,

    ..., gibt es keine Kollison mit anderen Terminen. Die Stunde hatte ich dann wohl schon auf dem Plan. Auch nicht der Fall, um den es in diesem Thread geht.

    Ansonsten wird mir die Beispielkonstruriererei jetzt auch langweilig. Tom123: Du hats it allem recht, einfach weiter machen!

    Ist leider auch bei vielen Studierenden der Fall. Bloß nicht selbst mal recherchieren, Lernvideos gucken. Nein, wenn man etwas nicht versteht, dann ist oft der Dozent Schuld (den man nicht mal gefragt hat, ob er es nochmal anders erklären kann).

    Gerade an der Uni muss man sich halt um sich selbst kümmern. Da kann die Dozentin noch so engagiert sein, in einem Massenbetrieb bleibt weniger Zeit für die Einzelne.

    Ich entsinne mich noch an meine Zeiten als wiss. Mitarbeiterin/Hilfskraft. Es kamen immer furchtbar wenige Leute in die Sprechstunde, aber ganz viele in die Klausureinsicht.

    Dafür wird lieber geplärrt, dass man ja durch die neun zusätzlichen Tage Zeit zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen geklaut bekäme. Dass man sich in der gesamten Q-Phase bereits darauf vorbereitet und die Osterferien prima wie bisher auch zum individuellen Lernen nutzen kann, das dann durch die neun Tage noch einmal mit Unterstützung der Lehrkräfte und der MitschülerInnen abgerundet werden kann, wird einfach nicht wahrgenommen.

    Also, zunächst mal hat ohnehin jeder Jahrgang unterschiedlich viel Zeit, um sich aufs Abitur vorzubereiten, da in NRW die Termine nach dem Mondstand festgelegt werden. Und ja, dieses Jahr kommen gegenüber der tarditionellen Planung Tage hinzu. Wo das was geklaut wird verstehe ich beim besten Willen nicht. man kann sich ja für diese neun Tage einfrieren lassen, dann ist's wie sonst auch.

    Ich habe den Eindruck, man will meckern und sucht nach gründen.

    "Ich habe den Anspruch, ohne eigene geistige Anstrengung auf das Abitur vorbereitet zu werden."

    Was den Fleiß (oder dessen vollständge Abwesenheit) anbetrifft, waren wir nicht besser. Ich gehörte zur Minimalfraktion. Was, soweit ich das im Rückblick beurteilen kann, besser war, war unsere Einschätzung, wo wir uns mit unserer Faulheit ins Knie geschossen haben. Wir waren da nicht auf andere sauer, sondern (ganz kurz) auf uns selbst. Danach haben wir weiter geschlumpft und waren mit unserem Verhältnis von Aufwand zu Ausbeute zufrieden oder nicht. Uns war der eigene Arsch zu schwer, wir haben aber nicht erwartet, dass ihn uns jemand hinterherträgt. Wir haben ihn einfach liegen lassen, wo er lag.

    Vieles an Lernstrategie und -systematik habe ich dann an der Uni gelernt. Das kam für mich hin. Unterm Strich habe ich etwas in den Kopp gekriegt.

    Bolzbold: Stelle ich auch fest. Etwas wissen oder verstehen zu wollen, scheint kein Wert mehr zu sein. Aber auch das ist nur ein Phänomen, dass nicht durch Corona aufgekommen ist, sondern nur dadruch offenbar wurde.

    Ich stelle übrigens fest, dass es den Schülerinnen im synchronen Distanzunterricht (Video-Konferenzen) besonders leicht fällt, sich kognitiv auszuklingen. Einfach laufen lassen, nix machen. Kriegen sie dagegen Aufgaben, habe ich eine höhere Beteiligung. Am besten geht's dann, wenn der Umfang hoch und die Fristen kurz sind.

    Dafür habe ich nichts Belastabares, das ist nur so 'ne Wischiwaschi-Wahrnehmung.

    Ok, und Du definierst, was rechtzeitig ist? Oder gibt es dafür eine rechtliche Vorgaben?

    Bist du sicher, dass du nicht weißt, was übliche Einladungsfristen sind?

    Neulich bekam ich übrigens eine Einladung zu einer Sitzung, die sich mit einem Ärztintermin überschneiden wird. Ich habe die Sitzungsleiterin informiert, dass ich also früher ginge. Mehr nicht. Niemand hat verlangt, dass ich den Termin verschiebe, oder mich zugetextet, dass man dies oder das oder bla oder blubb erwarten könne.

    Ich weiß nicht, wie man es schaffen kann, dass man immer nach einer Doppelstunde (wir haben nur Doppelstunden, ich hab auch gern 3-4 Stunden am Stück) thematisch genau da ist, dass man die Schüler für die nächste Woche mit so vielen Aufgaben beschäftigen kann, dass sie auch zu tun haben.

    Was wäre mit flipped classroom. Die Schülerinnen erarbeiten im Home-Office ein Thema. Dann lösen sie in Präsenz Aufgaben dazu. Statt Erarbeitung in der Schule, Aufgaben zu Hause.

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