Beiträge von O. Meier

    Ich habe keinen Begründungszusammenhang aufgemacht, den hast du dir ausgedacht.

    Ohne das vertiefen zu wollen, so gab die Formulierung "jetzt schon" eben her, dass eine Grenze bei den Eingriffen des Staates erreicht sei. Eine kategorische Ablehnung der "Eingriffsrechte in den Körper durch den Staat" konnte ich dem nicht entnehmen. Insofern, danke für die Klarstellung.


    as steht da nirgends und kann eigentlich nur absichtlich falsch verstanden werden.

    Ja, das wird's sein. Ich habe die Brocken absichtlich falsch verstanden. Schuldig in allen Anklagepunkten. Ich bin halt ein schlechter Mensch.

    Patsch!

    dabei auch in Kauf nehme, dass das indirekt anderen Menschen schaden kann

    Wenigstens ehrlich. Das aber eben ist genau der Punkt, der in den Abwägungen zu beachten ist.

    Verwechselst du dich vielleicht mit einen Verfassungsrichter? Oder mit einem Bundes-/Landespolitiker?

    Nein. Ich denke trotzdem über Dinge nach. Schlimm? Letztendlich wird eine solche Entscheidung in den zuständigen Gremien getroffen werden. Darüber diskutieren, sich Gedanken machen kann jede. Im Übrigen nicht nur die, die gegen eine Impfpflicht sind.

    Und wer oder was verpflichtet mich als Privatperson überhaupt dazu, eine Abwägung vorzunehmen?

    Niemand. Eine Impfpflicht befreite dich sogar formal von einer solchen Verpflichtung.

    Man muss ich tatsächlich in dieser Gesellschaft über nichts Gedanken machen. Trotzdem wird man an bestimmten Stellen für die Folgen seiner Handlungen und Entscheidungen zur Verantwortung gezogen. Ich plädiere dafür, auch an den nicht justizablen Stellen Verantwortung zu übernehmen.

    Fragen über Fragen.

    Und ein besser als die andere.

    Gut gemeinter Hinweis: nicht gleich dem ersten Schreibreflex nachgeben, sondern darüber nachdenken, was in Beiträgen steht und was dort nicht steht.

    Schau her, genau den Hinweis brauche ich noch zum Glücklichsein.

    [...] die Diskussion über eine allgemeine Impfpflicht ist völliger Unsinn, solang wir 40 Millionen Menschen in Deutschland haben, die sich sofort impfen lassen würden, das aber aktuell nicht können.

    Sicher. Wir werden aber an die Stellen kommen, an der wir fragen müssen, wie wir den zukünftig mit diesem Virus umgehen möchten. Wenn wir die Chance haben, ihn plattzuimpfen, sollten wir die ergreifen. Ob wir die bekommen, wissen wir noch nicht. Wenn doch, sollte aber die Möglichkeit nicht von vornherein versiegelt sein, weil man sich nicht über eine Impfpflicht nachzudenken traut, weil man Schiss vor einer Bande Spinnerinnen hat.

    Aber ich sehe schon, wir werden uns als Gesellschaft mit dem ständigen Wettlauf Mutation gegen Impfstoffentwicklung abfinden, bis wir ihn verlieren. Dann ist das Geschrei groß.

    Persönlich habe ich kein Problem mit einem jährlichen Impfupdate. Am einfachsten zusammen mit der Grippe-Impfung.

    Nö. Wo steht das?

    Den Nexus hast du hier in Anspruch genommen:

    bin aber definitiv gegen eine Impfpflicht. Die Verfügungsgewalt des Staates über Körper ist jetzt schon unzumutbar.

    Wenn das aber kein wesentlicher Aspekt ist, müssen wir uns damit ja nicht weiter beschäftigen. Danke für die Klarstellung.

    Dass eine Impfpflicht eine Einschränkung der Entscheidungsfreiheit der Einzelnen darstellt, ist ebenso offensichtlich wie die Risiken, die eine Impfung für die Einzelne darstellt. Beides reicht nicht, um eine Impfpflicht kategorisch ("definitiv") auszuschließen. Es sind Aspekte, die in eine Abwägung von Vor- und Nachteilen zwingend einfließen müssen. Mehr nicht.

    Gerade mit dem Hintergrund, dass Schweinefleisch das am besten konsumierte

    Meint wohl das "am meisten konsumierte". Wie man die Güte von Fleischkonsum quantifizieren möchte, ist mir schleierhaft.

    Den großen Markterfolg dürfte das Schweinefleisch auch über den Preis erreichen.

    integral für deutsche Esskultur ist.

    Was immer diese Kultur sein soll, ist das wichtig? Klingt für mich jedenfalls nicht nach einem Kriterium dafür, was ich essen möchte.

    Aber die meisten dürfen es aus religiösen Gründen nicht essen.

    Diese Idee entspringt einem Unverständnis von Religionsfreiheit. Wenn man sich aus freien Stücken für eine Religion entscheidet, entscheidet man sich auch für die in ihr geltenden Regeln. Insofern verzichtet man freiwillig z. B. auf bestimmte Nahrungsmittel. Aber in der praktischen Anwendung dürfte es für die Kinder tatsächlich ein Verbot sein.

    Die allermeisten religiösen Essenregeln kriegt man übrigens mit veganem Essen abgedeckt. Oder? Gegenbeispiele?

    Schulen sind jedoch verpflichtet, eine Mensa zu unterhalten, wenn entsprechend viel Nachmittagsunterricht erteilt wird.

    Gibt's da etwas Genaues? Was gilt als Nachmittagsunterricht und wieviel ist denn "entsprechend"?

    Wir haben bei uns keine Mensa, aber einen Kiosk mit einem furchbar schlechten Angebot. Schemckt einfach alles nicht. Die wirtschaftlichen Nöte der Mensa-Betreiberinnen sind nciht mein Problem. Wenn sie ein anständiges Angebt haben, dann essen die Lete auch bei ihnen. Wenn sie es nur aus Mangel an Alternativen tun, spricht das nicht für das Angebot.

    Ich brauche nicht unbedingt ein warmes Mittagessen. Ich weiß nicht, was gegen ein belegtes Brot spricht.

    Ich habe schon verschiedene Formen von Gemeinschaftverpflegung durch. Da müsste mich erts mal jemand von seiner Qualität überzeugen. Gute Erfarungen habe ich nur gemacht, wenn frisch vor Ort gekocht wurde. Wenn's erst verpackt und geliefert werden muss, muss man Abstriche machen. Meist ist das vom Kochen bis zur Ausgabe recht lang unterwegs. Das Schlimmste, was mkt mal untergekommen ist, war in einem Krankenhaus, in de sie mit "cook an chill" produzieren ließen. Das war weit weg von Nahrung.

    Falls ich mir dann doch etwas bestellen wollte, würde ich bei einem Anbieter direkt bestellen. ich weiß nicht, wozu es noch "Dienste" wie Liferando o. ä. braucht. Bei vielen Klitschen kann man eine Lieferzeit angeben, dann ist das essen pünktlich zur Pause da.

    Für eine wichtige Frage halte ich das aber auch nicht.

    Ich bin keine Esoterikspinnerin, bin aber definitiv gegen eine Impfpflicht. Die Verfügungsgewalt des Staates über Körper ist jetzt schon unzumutbar.

    Inwiefern? Kommt jetzt recht pauschal daher.

    Es geht darum etwas abzuwägen. Nämlich die Interessen der Einzelnen, da wären die Risiken und Nebenwirkungen einer Imfpfung zu nennen, gegen die Interessen einer Gesellschaft, also der Frage, ob man sich daran machen möchte, dem Virus dauerhaft beizukommen. Und im Rahmen dieser Abwägung möchte ich eben auch über eine Impfpflicht nachdenken können.

    Impfen sollte eine individuelle Entscheidung bleiben.

    Das könnte es auch, wenn es denn nur das Individuum beträfe. Noch besteht die Chance, dass die Impfung auch die Infektion anderer verhindert. Wäre das so, triffst du mit deiner Entscheidung auch eine Entscheidung für die potentiell Angesteckten.

    Bei diesen beiden Äußerungen gegen eine Impfpflicht sehe ich übrigens nicht, dass sie das Ergebnis einer Abwägung wären. Oder habe ich etwas überlesen? Klingt eher nach "Ich will nicht." Ergänzungen, die das widerlegen, sind willkommen.

    Ich würde gerne noch mal auf die Zwei-Faktor-Authentifikation zurückkommen. Soweit ich verstanden haben, kommt man da bei einem iPad nicht dran vorbei, weil die einfach systemseitig fest eingebaut ist.

    Deshalb würde mich mal interessieren, wie das bei anderen läuft. Welches Verfahren zur Zwei-Faktor-Authentifizierung wird bei euch bei verwalteten IDs verwendet? Auch Telefon mit Kurznachricht? Werden da private Telefone mit privaten Nummern verwendet? Steht etwas dazu in den Nutzungsvereinbarungen? Ist insbesondere etwas für den Fall vorgesehen, dass einen Nummer außer Betrieb genommen wird.

    Oder wie geht die Zwei-Faktor-Authentifikation von statten (welcher zweite Faktor wird also statt des Telefons verwendet)?

    Und wie ist das bei nicht verwalteteten IDs. Wer legt die an? Habt ihr jeweils eine dienstliche E-Mail-Adresse, die für die ID verwendet wird? Und wie läuft hier die Zwei-Faktor-Authentifikation ab? Wie sieht das Verfahren aus, um kostenpflichtige Apps aus dem App-Store zu erwerben? Auslage mit Erstattung? Gutscheine? Oder gibt es einfach keine kostenpflichtige Software?

    Verhält sich wie das Dasein irgendwo als Angestellter: ich investiere einen gewissen Aufwand um Prozesse zu verbessern und zu optimieren, damit ich später bei anderen Dingen weniger Aufwand habe.

    Die Angestellte hat eine bestimmte (wöchentliche) Arbeitszeit. Die zeit, die sie mit der Optimierung verbringt, verbringt sie nciht mit anderem. D. h. sie macht etwas anderes nicht. Die Arbeitgeberin hofft darauf, dass diese Zeit gut investiert ist, und damit später tatsächlich was gespart wird, bzw. mwhr zeit für anderes übrig bleibt. Die Arbeitgeberin investiert die Arbeitszeit, trägt das Risiko und hat auch den Nutzen.

    Wenn du keinen Ausgleich bekommst, bleibt das Risiko bei dir. Dann handelst du eher wie eine Selbstständige.

    Nee, du musst mich nicht überzeugen, ich habe dir schon vorher geglaubt, dass ihr erfolgreich der Schulträgerin Arbeit und Verantwortung abnehmt.

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