Beiträge von O. Meier

    Lebkuchen für Weihnachten

    Inwiefern ist der „für Weihnachten“? Steht auf der Packung, dass man Lebkuchen nur in diesem Kontext verzehren darf? Gibt es eine Datumsgrenze?

    Ich jedenfalls interessiere mich null für Weihnachten, völlig nutzlose Veranstaltung. Ich esse aber gerne Lebkuchen. Also bevorrate ich mich fürs ganze Jahr. Ob ich nun im Mai oder im Januar kaufe, ist doch wumpe.

    2) Thema Geld: Wurde von der Schule erwartet, dass ihr viel für Unterrichtsmaterialen, Ausflüge u. Ä. aus eigener Tasche zahlt? Lohnt sich der Kauf eines Druckers?

    Drucker? Brauchste nicht. An den Schulen ist heutzutage alles digital und papierlos. Okay, Ernst bei Seite, du sprichst eine wichtige Frage an, die du dir im weiteren Berufsleben womöglich noch öfter stellen wirst.

    Generell halte ich nichts davon, Geld zur Arbeit mitzubringen und zu versuchen, mangelnde Ressourcen zu substituieren. Merke: im Schulsystem ist kein Dank zu erwarten.

    Es geht aber um deine Ausbildung, deine Noten, deinen Abschluss. Der darf einer etwas Wert sein.

    Schau erstmal nach, was es an der Schule gibt, frage rum. Nach dem Kopierer, den Computern, den Druckern, der bunten Kreide, den Büchern. Wenn dir dann etwas fehlt, schaust du weiter.

    Und am Ende des Refs erinnerst du dich, dass es ein Job ist, den du so gut machst, wie die Umstände es erlauben. Dann muss die Privatkauferei ein Ende haben.

    Bei Ausflügen sehe ich eine klare Grenze. Die nützen dir nichts für deine Ausbildung. Die Rechtslage ist so, dass du nicht wirksam auf die Erstattung der Reisekosten verzichten kannst. Es gab ein Urteil, dass das besagt. Ist hier schon diskutiert worden. Du kannst also immer die Erstattung der Reisekosten beantragen, egal, was dir jemand erzählt.


    hth

    Sollte trotzdem ein Fehler drin sein, gibt es bei jeder Aufgabe einen Button, um den Fehler zu melden.

    Den habe ich tatsächlich nicht gefunden. Aber egal, anstatt die zahlreichen Fehler zu melden, korrigiere ich dich lieber die im eigenen Material.

    Oder an eine meiner eigenen Klassenfahrten, als ein paar Schüler unbedingt in der Jugendherberge rauchen wollten, deshalb die Feuermelder von der Decke gerissen haben, woraufhin wir aus der Jugendherberge geflogen sind

    Andere Situation. Die Vertragsbedingungen werden schon so gestaltet sein, dass die Jugendherberge das darf. Sie hat aber nicht eine Gruppe zum Ekel-Dienst verpflichtet. Und natürlich ärgerlich für die Unbescholtenen. Aber die Jugendherberge trifft hier keine pädagogische Entscheidung. Sie will lediglich wenig Ärger und die Chaotinnen los werden.

    Ich muss gerade an meine Urlaubserfahrungen denken. Als da in Australien ein Lehrer einen 8jähirgen Grundschüler auf der Klassenfahrt nach Hause geschickt hat, weil der Knirps im Park über den Rasen gelaufen ist.

    Komplett andere Situation. Die Täterin ist bekannt, die Lehrerin interagiert mit dieser.

    Oder das Kindergartenkind, das einen Anschiß kassiert hat, weil sie am Mahnmal für den unbekannten Soldaten zum Planschen in den Springbrunnen gesprungen ist.

    Komplett andere Situation. Die Täterin ist bekannt, die Lehrerin interagiert mit dieser.

    Noch irgendetwas, das nicht zum Thema passt? Grüne Schlangen? Sonst etwas?

    Nein! So, wie es gelaufen ist, war es im Sinne des Erziehungsauftrags korrekt. Allein schon, damit die Mitschüler, vor denen der Verursacher ggf. mit seiner Tat geprahlt hat, sehen, dass es Sinn macht so etwas nicht schweigend mitzutragen, weil man dann selber ebenfalls für die Wiederherstellung des ordnungsmgeäßen Zustands herangezogen wird. Leute, so funktioniert autoritäre Erziehung. Nur wird sowas in unserer weichgespülten Welt nicht mehr im Studium und im Studienseminar gelehrt.

    Ich möchte mal andersherum sehen, wie jene Foristin reagiert, wenn sie selbst für etwas bestraft werden soll, das sie nicht getan hat. Was mächte sie denn, wenn die Autobahn-Polizei sie vom Verlassen eines Rastplatzes abhält? Jemand hätte ins Gebüsch gekackt, sie könne erst weiterfahren, wenn sie „ihren“ Anteil an den Fäkalien weggeräumt hätte?

    Absurdes Beispiel? Merkt ihr selbst, oder?

    Darum geht es bei den strittigen Dingen nicht, wenn ich es richtig im Kopf habe, wird ihr vorgeworfen, dass sie ein Gewerbe betrieben hat und in irgendwelchen Fernsehshows aufgetreten ist, ohne dass sie sich eine Nebentätigkeit hat, genehmigen lassen.

    Ja. Ich meine aber irgendwo gelesen zu haben, dass man auch prüfe, ob sie sich die Krankschreibungen erschlichen habe. Darüber hinaus werden oder wurden sicher noch andere Aspekte geprüft.

    noch mal ganz genau hin zu schauen, ob der Dame nicht doch juristische Vorwürfe zu machen sind, die man dann anführen kann um eine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis anzustreben.

    Wenn sie gerichtlich bestätigt hat, dass sie nicht dienstfähig ist, wird es schwieriger, nachzuweisen, dass sie sich die früheren Krankmeldungen erschlichen hat.

    Aber mit solchen Abwägungen tangieren wir da moralische Empfinden hier im Forum.

    Ist assozial besser?

    Gibt es einen Anlass, einen guten oder gar besseren Begriff finden zu müssen? Die Fakten sind soweit bekannt. Man kann eine Meinung dazu haben. Man kann sie äußern. Dafür steht ein erheblicher Wortschatz zur Verfügung. Warum muss man versuchen, die Situation auf einen Begriff zu reduzieren.

    Und wenn schon die „Moral“ bemüht wird, so darf jede einzelne sich Fragen, was sie machen wird, wenn sie mal vor der Zwangspensionierung steht. Einfach so akzeptieren mit allen Folgen. Auf den Rechtsweg verzichten, um der „Moral“ zu genügen?

    Da hat sich jemand längst von der Realität abgekoppelt. 16 Jahre krank bei vollen Bezügen und dann Klage gegen die Pensionierung zu erheben ist - mit Verlaub - krank.

    Wir leben in einem Rechtsstaat. Der Kollegin steht der Rechtsweg zu. Man kann sicherlich einiges an diesem Verfahren kritisieren, auch die Idee der Betroffenen, nach langjähriger Erkrankung doch wieder dienstfähig zu sein. Aber die Bezeichnung als „krank“ ist nicht in Ordnung. Was kostet es, sich auch zu diesem Fall sachlich zu äußern?

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