Beiträge von O. Meier

    es ist zuzumuten, sich einen dicken Pullover oder eine dicke Jacke anzuziehen. O-Ton KMK oder irgendein/e Kultusminister/in.

    Damit haben sie übrigens recht. Ebenso zumutbar ist eine Mütze und Socken. Allein, für die Fälle, in denen das nicht reicht, haben sie keine Idee. In der öffentlichen Diskussion ging es lange Zeit um die Fenster. Über die Heizungen, die auch was können müssen, hat man sich wohl keine Gedanken gemacht.

    Ob Menschen erreichbar sein wollen, überlässt du bitte den jeweiligen Menschen selbst.

    Wolltest du andeuten, dass ich das täte? Wie soll ich das denn bewerkstelligen?

    Es ist mir doch wurscht, wie erreichbar jemand ist. Allerdings halte ich den Nimbus der notwendigen Erreichbarkeit im wesentlichen für einen Popanz. Kann mir aber auch egal sein. Viele Leute machen viele Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann. Das allermeiste davon muss mich nicht kümmern.

    Was mich aber stört, ist die Erwartung der Erreichbarkeit, die dadurch entsteht. Danit kommen wir noch mal auf den Punkt dienstlicher Telefonate zur Unzeit. Da kommt es mir zu häufig vor, dass irgendwo angerufen wird, ohne darüber nachzudenken, ob es gerade passt, ob das sinnvoll ist oder wie wichtig die Sache eigentlich ist. Irgendwie ist die Annahme, dass alle immer auf Anrufe warten, ziemlich weit verbreitet.

    Es muss mich auch nicht stören, dass ich komisch angeguckt werde, wenn ich die Frage nach meiner Mobilnummer oder meinen WhatsApp-Daten mit einem Schulterzucken beantworte. Ich habe für mich halt klar, dass ich mich unter Druck setzen lasse, da mithalten zu wollen. Im Gegentum. Nicht immer alles (sofort) mitzubekommen, iszt ander Schule eher hilfreich.

    Pauschal ist die Aussage auch noch falsch. Als meine Mutter schwer krank war, musste ich sehr wohl erreichbar sein.

    Ohne den Einzelfall beurteilen zu wollen, stelle ich für solche und ähnliche Fällen die Frage, ob tatsächlich eine umfassende instantane Erreichbarkeit notwendig ist oder ob Leute, die das besser wissen sollten, nur erfolgreich den Eindruck vermittelt haben. Menschen hatten auch schon krenke Eltern bevor es mobile Sprechkästen gab.

    Als etwas harmloseres Beispiel erinnere ich mich an eine Schülerin, die während einer Klausur ihr Handy anbehalten wollte, falls die Kita ihres Sohnes anriefe. Da haben die Kita-Mitarbeiterinnen ihr offensichtlich erfolgreich geflüstert, dass ihr Kind an Leib und Leben bedroht sei, wenn sie nicht ständig an Telefon gehen könnte.

    Es ging bei der ursprünglichen Diskussion gar nicht zentral um die Erreichbarkeit, sondern darum, dass die ausschließliche Nutzung eines Smartphones gegenüber der ausschließlichen Nutzung der Festnetztelefonie keine Nachteile hat, sondern je nach persönlichen Präferenzen sogar deutliche Vorteile hat.

    Einer der häufig angeführten Vorteile ist eben die Erreichbarkeit. Kann ich halt nicht nachvollziehen, ich sehe die Notwendigkeit nicht. Ich sehe überhaupt keinen Bedarf dafür, unterwegs zu telefonieren.

    In der ursprüngliche Diskussion ging es aber um etwas ganz anderes.

    Vielleicht solltest du erst mal nachlesen, um was es überhaupt geht, bevor du um dich schießt.

    Danke. Falls cih mal vorhaben sollte, um mich zu schießen, werde ich das beherzigen.

    Es ging um die Aussage, man sei mit Fetnetz und Anrufbeantworter zuhause immer erreichbar und wichtige Nachrichten gingen nicht verloren.

    Ja, und? Gibt es ein Problem mit der Aussage? Geht auf dem AB etwas verloren?

    Nur, weil ich mit einem Handy prinzipiell immer erreichbar sein könnte

    Eben das schon isr nicht relevant. Es gibt für normale Menschen keinen Grund erreichbar sein zu wollen. Insofern muss man sich keine gedanken darum machen, mit welcher technischen Lösung das möglich wäre. Irgendwie scheint ja die Erreichbarkeit für manche Leute doch wichtig zu sein.

    Wir haben den Schulträger 10 Jahre angemahnt, haben viele Winter Temperaturprotokolle geführt (jede Stunde wurde die Temperatur notiert, deshalb weiß ich genau Bescheid). Im letzten Winter wurde begonnen, Fenster auszutauschen, aber 2/3 fehlen noch.

    Klingt für mich danach, dass die Räume vorher schon nicht geeignet waren. Und es also jetzt auch nicht sind.

    Hm, ich möchte nicht konstatieren, dass es kein Problem gibt. Einstellige Temperaturen im Klassenraum sind ein Problem. Aber. Was ich nicht verstehe. In den Pausen lüftet amn doch sonst auch. Es kommt also die Lüftung in der Stundenmitte hinzu. Und da sind dann die Heizung zu schwachbrüstig, um den Raum entsprechend wieder aufzuheizen?

    Kann man da vielleicht an den Einstellungen der Heizungen noch was drehen? Durch den Lockdown sparen wir jede CO2, da ahben wir also noch was gut, das wir durch den Kamin schicken können.

    Man sollte da den Schulträger entsprechend in die Pflicht nehmen.

    Ich bin Generation "Hat kein Festnetz"

    Ich bin zwar keine Generation, habe aber keinen tragbaren Sprechkasten. Dass das eine gute Idee ist, erlebe ich ständig, wenn die immer Erreichbaren ein Gespräch unterbrechen, weil der Kasten "ping" oder "pups" gemacht hat. Dann muss man ja draufkucken um festzustellen, dass es nicht wichtig ist. Neulich habe ich mit einer Kollegin telefoniert, die sagte dann ständig zwischendrin "Moment, da kommt 'ne WhatsApp" (gemeint war wohl eine Nachricht via WhatsApp).

    aber es werden einem aber Formulierungen "ans Herz gelegt", die über's Ziel hinausschießen und oft sogar lügen.

    In der Tat. Ich halte es prinzipiell für eine gute Idee, den Schulleiterinnen Hilfestellungen im Umgang mit der Presse zu geben. Insbesondere Hinweise, sich nicht jenseits des Datenschutzes zu verplappern, sind angemessen. Die Hinweise, einen falschen Eindruck zu vermitteln, sind da von ganz anderem Kaliber.

    Aber wie soll da Druck aufgebaut werden? Was glaubt denn eine Schulleiterin, was passiert, wenn sie nicht so handelt. Und. Da entsteht doch etwas in ihrem Kopf.

    Dass jemand x2 statt x2 schreibt, gehört tatsächlich nicht dazu.

    Dafür habe ich reichlich Beispiele und für vieles andere auch noch.

    Der Duden sagt leider genau das Gegenteil. Aber naja, was wissen die schon?

    Okay, ich muss umformulieren. Die Fuddelei soll zwar die korrekte Schreibweise ersetzen, wird dadurch aber nicht zur korrekten Schreibweise. Bitte die Ungenauigkeit der vorherigen Formulierung zu entschuldigen.

    Genau. Der direkte Sitznachbar bekommt das mit. Die Menge ist somit also annähernd genauso groß wie die gesamte Klasse, die das sonst mitbekommt.

    OK.

    Machs halt einfach nicht so wie

    Ich seh jetzt keinen Anlass, einen Einzelnen zum Maßstab zu nehmen. Aberja, solcherlei Fuddeleien werde ich auch zukünftig vermeiden

    Falls dich das aber auch stört, was der Duden dazu sagt, kannst du ja einfach GROSSBUCHSTABEN verwenden. Da wird - oh Wunder - nie ein ß benutzt.

    War das eine Duden-Ausgabe aus den Siebzigern. Ich kann mich tatsächlich an Zeiten erinnern, in denen man 7-Bit-ASCII durch die Gegend geschoben hat.

    Dass Doppel-s statt des Buckel-ses ist eine Computer-Notlösung (aus den 70ern). Die Richtige schreibweise ersetzt das nicht.

    ich möchte ungern zu solchen Notlösungen zurück.

    Ich finde gerade auf die schnelle nicht die Regel zu ä,ü,ö,

    Welche Regel soll das sein?

    Wenn irgendwann(!) mal in meinen Matheklassen das größe Problem ist, dass die Indizies nicht korrekt geschrieben sind, dann kümmere ich mich auch gerne ausschließlich um dieses Problem.

    Wenn man sich immer nur ausschließlich um immer nurein Problem kümmert, könnte es knapp werden, bis zum Abitur. Die Schreibweisen sind nicht das größte Problem der meisten Schülerinnen. Klar. Aber eben ein von den vielen Kleinigkeiten, die sie davon abhält , ihre Lösungen geordnet zu Papier zu bringen. Man muss das nicht ständig thematisieren, aber selbst richtig machen sollten wir es. Genau so, wie wir auf korrekte Rechtschreibung, Interpunktion und Grammatik achten und versuchen, uns bei den Grundrechenarten nicht zu vertun.

    Ist das nicht alles selbstverständlich?

    Hast du schon mal diese Karten vorne hingelegt? Ich hab das eine ganze Zeit lang versucht - es steht keiner auf. Es kann nämlich eine Bloßstellung sein, wenn man nach vorne geht, "weil man zu dumm ist". Das mag aus unserer Sicht nicht schlimm sein. Für das kleine ruhige Kind hinten links in der Ecke ist das eine Hürde. Die kann ich natürlich gerne aufbauen, wenn ich das möchte - oder ich gestalte mein Material so, dass es keine zusätzlichen Nachteile befördert.

    Guter Punkt. Die Karten müssen nicht vorne liegen, da gibt es Varianten. Das Abknipsen der QR-Codes werden von den Schülerinnen weniger als Bloßstellung empfunden? Das kriegt man doch auch mit. Vielleicht ist es weniger schlimm als nach voren zu gehen. Mag sein.

    Bei den Klassen der Threadstarterin schient es aber kein Probelm zu sein an ein "Board" zu treten und sich dort den Tipp zu holen.

    Ich hab ehrlich gesagt überhaupt nicht verstanden, was gegen QR-Codes spricht.

    Den Nachteil hast du selbst angeführt.

    Naja, für ne Romananalyse sicherlich. Ansonsten tut es auch das gute alte ae ue oder oe.

    Nein.


    Überlesen die meisten SuS mit ihren Skills eh. ß und ss ist den meisten nicht mal bekannt, wenn sie Sonderlaute verwenden dürften.

    Sie werden es aber auch nicht lernen, wenn ma ihnen etwas falsches vormacht.


    Für Dinge wie x1=25, x2=10

    Womöglich wolltest du damit die Schreibweise von Indizes simulieren. Leider falsch. Es hat gute Gründe, diese versetzt an den Bezeichner zu scrheiben. Schülerinnen machen das häufig falsch. Sie haben da keinen Blick für. Da müssen wir dann schon richtige Vornilder sein, keine falschen.

    "Man muss die Funktionen gleichsetzen" ebenfalls.

    Man kann versuchen immer so zu formulieren, dass es hinkommt. Dann kann halt in den Tipps nicht so etwas wie "Flächeninhalt" oder "Größenordnung" vorkommen.

    Ich habe noch nicht ganz verstanden, was dagegen spricht, vorne Karten mit Tipps hinzulegen. Nur, dass man diese neu ausdrucken muss, wenn man sie ändert? Wie oft kommt das vor?

    Ich nutze Windows (Internt) + interaktives Whiteboard: Meine Idee, auf dem Board erscheinen die entsprechenden Felder und wenn man drauf tippt dreht sich die Karte um.

    Gibt es so etwas? Oder hat jemand eine Idee, wie sich so etwas umsetzen lässt?

    Klingt nach Hypercard. Dazu bräuchtest du dann einen Mac aus Mitte der 90er. Danach hat Apple sich nämlich entschlossen, diese geile Stück Software zu entfinden. Die Idee gibt's aber immer noch.

    Die QR-Codes können kein ÄÖÜß und weitere Sonderzeichen.

    Dann fa-ellt das fu-er deutsche Texte wohl aus.

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