Dein Schulleiter sollte das wissen.
Beiträge von O. Meier
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Bei uns dauert jede GLK mindestens bis 18.30 (dann wird meistens abgebrochen und der Rest der Tagesordnung vetragt, weswegen ständig neue Konferenzen nötig sind).
Patsch. Da helfen nur noch Grundkenntnisse in Physik. Der Tag hat 24 Stunden und Uhren laufen vorwärts. Der SL muss lernen, dass euch die Zeit, die ihr in Sitzungen verschwendet, woanders für relevante Tätigkeiten fehlt. Und ansonsten, nehm' dir was zu lesen mit.
Mir geht es übrigens grandios auf den Keks, wenn erst in aller Ausführlichkeit Mitteilungen und Formalia breitgetreten werden und dann am Ende die interessanten Sachen kommen, bei denen es etwas zu besprechen gebe. Man hat dann keine Lust mehr, etwas zu sagen, weil man nach Hause will. So kann man Diskussionen auch unterdrücken.
Wo steht eigentlich, dass Menschen in Leitungspositionen für so etwas zu doof sein müssen?
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Weißt du, der Witz ist, dass das sogar ein Kollege exakt so angemerkt hat. Dennoch wurden anschließend noch sämtliche weitere Wortmeldungen dazu abgefrühstückt.
Da kann ich nicht mehr sprechen.
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dann wurde eine halbe Stunde lang diskutiert, wieso es besser sei, die Abstimmung zu einem bereits vorher mal verschobenen Thema nochmal zu verschieben... argh
Grober Fehler der Sitzungsleitung. So etwas wäre ein Antrag zur Geschäftsordnung. Über solche wird nicht diskutiert. Da gibt es höchstens 'ne Gegenrede und dann wird abgestimmt (wenn es keine Gegenrede git, ist der Antrag ohne Abstimmung angenommen).
2 Minuten, mehr darf so etwas nicht dauern. Besser nur eine. Wenn die Sitzungsleitung das nicht kann, habt ihr verloren.
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Daher ist es in meinen Augen unerlässlich (sollte auch von der Schulleitung so eingefordert werden), dass die KollegInnen, die nicht teilnehmen wollen, sich aktiv bei der Schulleitung melden.
Weiß ich nicht. Wenn z. B. um Anmeldung gebeten wird und ich melde mich nicht an, dann ist doch eigentlich klar, dass ich nicht mitfahre. Das ist jetzt aber logisch gedacht, nicht juristisch.
Dann müsste man nämlich aktiv erfragen, welche Aufgaben man stattdessen erledigen könnte.
Wenn mir jemand sagt, ich solle meinne Unterricht nicht halten, mir aber nicht sagt, was ich statt dessen tun muss, dann muss ich dem hinterher rennen und erklären, dass er mir noch sagen muss, was ich statt dessen machen soll? Echt? Kann an mir liegen, aber das verstehe ich nicht. Kann aber sein, dass die Rechtslage so ist. Apropos Lage, wolltest du nicht nachlegen? Ich wäre tatsächlich gespannt auf die Quellenlage.
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Lehrerausflüge gelten als Beiträge zur Festigung der Betriebsgemeinschaft und somit als Gemeinschaftsveranstaltungen (§ 23 (8) Allgemeinde Dienstordnung).
(8) Gemeinschaftsveranstaltungen des Lehrerkollegiums (z.B. Betriebsausflüge) sollen weitestgehend außerhalb der allgemeinen Unterrichtszeit (§ 13 Absatz 3) stattfinden; sie können einmal im Schuljahr bereits innerhalb dieser Zeit beginnen, soweit dies nach Art und Dauer der Veranstaltung erforderlich ist.
Da finde ich eher Einschränkungen, unter welchen Bedingungen derlei stattfinden darf. Irgendeine Verpflichtung hingegen vermag ich nicht darin zu erkennen.
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wir zahlen immer, wenn wir unsere Freizeit mit den Kollegen verbringen.
Ich zahle auch sonst für mein FREIzeitvergnügen (also da, wo es etwas zu bezahlen gibt). Kein Problem dabei. Nur ist das eben keine Pflicht.
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Achja. Ich könnte mir vorstellen, dass ich anböte das für eine Konferenz übliche Protokoll zu führen. Muss ja jemand machen. Ich meine sogar, dass ein Verlaufsprotokoll angemessen wäre.
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Davon ausgehend, fragte ich Euch, was ihr tun würdet, wenn ihr (als Lehrer) die Gelegenheit hättet, an eine Schule zu gehen, um dort zu unterrichten, die aber einer kirchlichen Trägerschaft untersteht,
Dann lieber Hartz IV und Blutspenden und Aktmodell stehen.
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Es ist wichtig, dass du dich von Anfang an ins Team/ Kollegschaft einbringst, damit du einen guten Kontakt aufbauen kannst.
Wozu?
Ich find' es wichtig, sich sein Privatleben nicht vorschreiben zu lassen. "Wir haben jetzt alle Spaß" auf Kommando geht da deutlich zu weit.
Zu einem Kollegium, das auf dergestalte Zwangsgemeinschaften steht, würde ich maximalen Abstand halten wollen.
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Unbedingt Dienstreiseantrag unter Angabe von Fahrtkosten etc. stellen!
Die Dienstreise ist angeordnet. Ich meine nicht, dass man sie nochmals beantragen müsste.
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Das spielt z.B. eine Rolle, wenn ihr mit Privat-Kfz irgendwo hin fahrt
In welchem Bundesland spielen wir denn? In NRW sind "regelmäßige verkeherende" Verkehrsmittel für Dienstfahrten der Standard. Für den Privat-PKW muss man besondere Gründe liefern. Ich würde nicht mit dem Privat-PKW fahren.
Ob wegen Pandemie ein Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln angeordnet werden kann, sollte man mal prüfen. Gegebenenfalls remonstrieren.
Achja. Auf einer Konferenz seid ihr im Dienst. Alkohol würd' ich mir klemmen.
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Stellt Euch vor: Heute hat der Rektor bekanntgegeben, dass er den einen Lehrerausflug als „GLK im Freien“ deklariert, da man „offiziell ja nur einen Lehrerausflug machen darf...“
Da ist dann auch Anwesenheitspflicht.
Und der Dienstherr trägt die Fahrtkosten. Seh' zu, dass die Weisung irgendwo schriftlich steht.
Auf so einen Elfmeter ohne Torwart warte ich schon lange. Bisher war kein SL doof genug.
Glückwunsch.
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Da kann man auch sagen man ist privat verhindert, oder schlicht krank.
Oder man sagt gar nichts, um dem Eindruck vorzubeugen, man müsste das.
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und mache nicht nur Dienst nach Vorschrift.
Mach' das zukünftig. Alles andere dankt dir eh keiner.
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Habe ehrlich gesagt Angst, dass ich da als Neue direkt Probleme mit der SL bekomme.
Du hast schon Probleme, zumindest schreibst du hier von welchen. Um das Knarren zu lösen, muss man es mal krachen lassen.
Erste Maßnahme: Lehrerausflüge und -partys meiden. Und sich nicht in Rechtfertigungsdruck bringen lassen, wenn jemand nachfragt.
Zweitens: Vermittle den Verantwortlichen physikalische Grundkenntnisse. Der Tag hat 24 Stunden. Zeit, die du in einer Konferenz "verplemperst", kannst du z. B. nicht für die Vorbereitung von Untericht nutzen.
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Möchtest du dich denn auf eine Diskussion um Begriffsabgrenzungen einlassen oder nicht?
Zunächst mal begehrte es mich, zu verstehen, was denn nun mit den "christlichen Werten" gemeint sei. Meine These, dass es sich dabei weder um einen konkreten noch genauen Begriff handelt, wurde durch die Äußerungen hier bestätigt. Insofern ist es wenig hilfreich, sich auf diese Werte zu berufen, wenn man das menschliche Zusammenleben organisieren möchte.
Ich vermute sogar, dass jenes Berufen gelegentlich die Unklarheit des Begriffes instrumentalisiert, um damit vorzutäuschen, dass genau die eigenen Ansichten durch diese Werte gestützt werden. Wenn jemand sagt, er tue dies oder jenes "als Christ", halte ich das für wenig beachtenswert, als eine Äußerung, die eine konkrete Begründung für eine konkrete Handlung liefert.
Und ansonsten bin ich grundsätzlich zu sachlichen, aber nicht langweiligen Diskussionen zu vielerlei Themen bereit.
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Könnte daran liegen, dass du DEIN Verständnis von Aussagen als absolut setzt und dann erwartest, dass alle es auf gleiche Weise verstehen oder interpretieren.
Nö, tue ich nicht. Ich bin durchaus bemüht Formulierungen zu verwenden, die klar machen, dass meine Sichtweise meine Sichtweise ist. Mag sein, dass mir das nicht immer gelingt. Problem?
Du kannst gerne Belege für deine obige Behauptung bringen. Oder du bist aufgefordert, dir solche zukünftig zu verkneifen. Ich bin gerne bereit ein Gespräch in der Sache zu führen. An Sticheleien zur Person habe ich kein Interesse.
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Nächstenliebe ist für mich die größte christliche Tugend
Die taucht in vorgenannter Auflistung nicht auf. Zumindest nicht explizit. man kann natürlich herumdeuteln, dass Liebe auch die Nächstenliebe einschließt. Aber wenn es die "größte" der Tugenden wäre, dürfte sie auch explizit genannt. Und so geht es dann schon los. Eben waren wir bei christlichen Werten, jetzt sind wir beiTugenden. Und zwei Äußerungen hierzu sind schon nicht synchron.
Was die Nächstenliebe als solche anbetrifft, so finde ich das einen schwer nachzuvollziehenden Begriff. Dass dieser unterschiedliche Interpretationen zulässt, haben wir in einem Beispiel schon gehört, in dem die Anwendung dieser durch Familienmitglieder als Nachteil für die eigene Person empfunden wurde.
Ich halte wenig davon Emotionen wie Liebe zu Werten zu erklären. Man kann doch nicht allzu viel dazu beitragen, ob man sie empfindet oder nicht. Ich halte mehr davon Menschen mit Respekt zu begegnen. Dazu muss man sie nicht lieben. Vielleicht ist das sogar eher hinderlich. Ein Ansatz wäre es, sich ständig zu vergegenwärtigen, dass die eigenen Handlungen und Entscheidungen Einfluss auf andere haben. Dafür muss man die Verantwortung übernehmen.
das was in den meisten der 10 Gebote steht.
Welche zehn? Und was davon?
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Wenn etwas primär aus staatlichen Mittel bezahlt wird (eigentlich grundsätzlich) müssen dort auch staatliche Gesetze gelten.
Staatliche Gesetze müssen auch da gelten, wo der Staat nciht bezahöt. Der Staat muss ich die Gültigkeit seienr Gesetze ja nicht erkaufen. Deine Formulierung ist da etwas ungeschickt.
ich würde das gerne noch mal anders zu formulieren versuchen: Die Kirchen gelten als Arbeitgeber als Tendenzbetriebe, was ihnen bestimmt Sonderrechte zugesteht. Sie können viel mehr Einfluss auf das Privatleben und die Entfaltung der Persönlichkeit der abhängig Beschäftigten nehmen, als das einem anderen Unternehmen jemals zugestanden würde. Ein Chef der einem Mitarbeiter vorschrieben möchte, wen er zu heiraten ahbe und wen vielleicht nicht, würde wohl vor dem Arbeitsgericht nicht mit einem roten Teppich begrüßt.
Hier ist es denn so, dass der Betrieb nur zu einem geringen Teil von der Kirche finanziert wird, aber trotzdem vollständig als Tendenzbetrieb gelten soll. Hier gewährt der Staat der Kirche enen unverhältnismäßigen Einfluss, gerne zu Lasten der Arbeitnehmer. Nee, das sollte er nicht tun.
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