Nun hat mich meine SL auch gefragt, ob ich in geringem Rahmen (zB nur in meine eigene Klasse) zurück kommen würde.
Meine SL weiß, dass ich schwanger und darüber hinaus Risikogruppe bin.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Der SL hat die Frage als Frage ernst gemeint, d. h. er hat sie ergbenisoffen gestellt. Dann kann er mit einem "nein" gut leben. Oder hat er hat sie dir gestellt, um dir Druck zumachen, dir ein "ja" abzuringen, oder so. Dann muss man die Frage aus Prinzip mit "nein" beantworten. Insofern solltest du dir keinen Stress machen.
Ich bin gerade echt niedergeschlagen, weil ich mich gerade irgendwo zwischen Verantwortung den Kollegen und den Kindern gegenüber und mir selbst sehe...
Lass' dir davon keinen Stress machen. Deine Kollegen, deine Schüler, alle überleben ohne dich. Man sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen. In der Schule geht's immer irgendwie weiter, egal wer fehlt.
Vor 4 Wochen hätte ich wohl fast noch ja gesagt, weil da drum herum noch viel strengere Regeln galten... Aber jetzt

Man sollte den richtigen Maßstab wählen. Viele Lockerungen halte ich für nicht angemessen. Da werden Bedürfnisse befriedigt, die man nicht haben muss. Ich haben kein Verständnis für Leute, die ohne Fitness-Studio keinen Sport machen können, ohne Restaurant kein warmes Essen auf den Tisch kriegen oder Fußball kucken wollen. Das sind escht Sachen, die hinten anstehen können. Das sind Ergebnsise politischer Entscheidungen und nicht sachlicher Awägungen. Nee, das sit nicht der richtige Maßstab.
Und, je lockerer die Lockeriúngen sind, um so höher das Risiko. Umso mehr muss man auf sich aufpassen.
Ich würde die Kinder so gerne sehen, aber ich kann das Risiko ja selbst ehrlicherweise gar nicht einschätzen.
Eben. Also kannst du es insbesondere nicht ausschließen. Vorsicht ist der bessere Teil des Mutes.
Blöde Zwickmühle. Und dann ist da ein kleiner Mensch in meinem Bauch, der auch seine Rechte hat und meine Verantwortung verdient...
Damit ist's entschieden, oder? Wenn etwas keine Zwickmühle ist, dann das.