Beiträge von O. Meier

    Und wie gesagt: das musst Du mit deinem SL direkt klären.

    Nein, mit meiner SL muss ich gar nichts dergleichen klären. Die macht derzeit keine Anstalten, irgendetwas in die Richtung von mir zu verlangen.

    Du kannst ja sagen: [...]

    Danke für den Tipp, wäre ich so nicht drauf gekommen. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich schon was ich meiner Chefin wie sagen werde. Krieg ich hin. ich wollte auch eine (unwahrscheinliche) Auseinandersetzung mit der SL gar nicht zum Gegenstand machen, sondern vielmehr anmerken, was für mich gegen Video-Konferenzen spricht. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich das nicht jedem hinreichend klar machen konnte.

    Oder wir klären alles mit der SL und machen das Forum zu, dann haben wir nämlich nichts mehr zu diskutieren.

    Ja, frage ich mich auch. Ob ich mit meiner (chronischen) Erkrankung zur Risikogruppe gehöre, werde ich wohl mit dem Facharzt klären. Bezüglich des Alters wird öfter 60 als Schwellwert genannt.

    Du hast schon Recht, aber ich kann auch Word streamen und da den Formeleditor nutzen, ist ein wenig umständlicher als von Hand, aber ich kann in Word schneller schreiben als an der Tafel, das dürfte sich ausgleichen vom Tempo her.

    Auch 'ne Möglichkeit. Irgendetwas zum "Anschreiben" ist halt schon hilfreich. Vom Word-Formeleditor habe ich keinen Plan. Aber ich überleg, falls wir nach den Ferien noch Online-Unterricht haben, ob ich mir nicht eine Dokumentenkamera aus der Schule hole/bringen lasse. Das wäre einen Versuch wert.

    Mein Material habe ich nur noch am PC, alles was ich handschriftlich hatte, habe ich entweder gescannt oder neu gesetzt,

    Ja, hier auch.

    da musste ich Platz im Schrank schaffen.

    Ich habe tatsächlich noch alten Kram in Papierform hier 'rumfliegen, den ich nicht mehr brauche. Ich nutze da die Ferien auch zum Ausmisten. Neue Sachen werden direkt digitalisiert oder entstehen digital. Insofern ergab sich durch Corona nichts neues.

    Schön ist doch für einen Projektbericht z.B. sehr wohl ein Kriterium. Wieso dann nicht auch für deine Materialien?

    Dann machen also Blumen auf dem Deckblatt etwas professioneller? ich mein, Blumen sind doch schön. Ich halte da mehr von Lesbarkeit und Übersichtlichkeit und einer angemessenen Gestaltung. By the way, Lösungen von Übungsaufgaben sind kein Projektbericht.

    Und ja natürlich meine ich das so. Wenn ich jemanden Unterlagen zur Verfügung stelle, dann empfinde ich handgeschriebene eingescannte Seiten als unprofessionell.

    Deine Empfindung in Ehren. Aber ich kann ein Tafelbild von Hand ansprechend gestalten, auf Papier geht das auch. Wie gesagt, es sollte lesbar und übersichtlich sein. Das kann man mit unterschiedlichen Medien erreichen.

    Die Zeit, die ich beim Schreiben spare, kann ich übrigens in den Inhalt stecken. Mag sein, dass die Schön-Fraktion das schon mal übersieht. Message before media.

    Und noch eines: im Mathematik-Unterricht sollen die Schüler auch lernen, wie man die Dinge richtig aufschreibt. Nachher können die sonst nicht mal die Operatoren für die Grundrechenarten richtig verwenden. Da die Schüler nunmal von Hand schreiben, brauchen Sie auch Vorbilder, wie es handschriftlich aussehen soll. Normal haben sie das an der Tafel, so halt bei den Aufgaben bzw. den Lösungen.

    Getipptes lesen sie ja schon in den Büchern. Obwohl, da ist es ja typographisch nicht immer zum Besten gestellt. Deshalb bekommen sie von mir ja nicht nur Hangeschriebenes, sondern auch.

    Dann sag das Deinem Chef/Deiner Chefin und Deinem Dienstherrn, dass Du beim Teleunterricht nicht mitmachst, Vertretung brauchst und setze Dich mit ihm auseinander. Viel Erfolg!

    Warum sollte ich das tun? Ich habe nicht vor den Online-Unterricht zu boykottieren. Ich brauche auch keine Vertretung. Wozu? Ich habe lediglich meine Bedenken bezüglich Video-Konferenzen geäußert. Kann man hier so etwas diskutieren, ohne angepampt zu werden?

    Sollte mich tatsächlich (wie gesagt, ich halte das nicht für wahrscheinlich) jemand dazu verpflichten wollen, werde ich mir vorbehalten, das auf dem Rechtsweg klären zu lassen.

    Allerdings glaube ich, dass ein nicht völlig verblödeter Schulleiter lieber einen Mitarbeiter hat, der motiviert Material online stellt, als einen der widerwillig Video-Konferenzen anbietet.

    Klar geht das etwas schneller. Aber, bitte nicht falsch verstehen, schöner und professioneller ist das nicht.

    "Schön" ist kein Kriterium. "Professionell" müsste man wohl genauer eingrenzen, damit's eines wird. Dass Dinge nur deshlab professionell seien, weil sie am Computer erstellt werden, wirst du wohl kaum gemeint haben.

    5Mb ist schon allerhand für eine einzige Seite.

    Die Schüler machen halt Handy-Fotos. Da hat man dann jede Menge Megapixel und damit große Dateien. Dass man so etwas nachbearbeiten kann, wissen wohl nicht alle. Auf Apps zur Dokumentenfotograhie hatte ich sie hingewiesen. Die einen schaffen es, so etwas zu installieren, die anderen nicht.

    Ich denke nur mit dem Argument eines möglichen Missbrauches kommst du nicht weit. Es können ja auch Kinder dich im Unterricht heimlich filmen oder Eltern beim Schulfest Fotos machen.

    Du meinst, die Möglichkeit eines Missbrauches sei nicht relevant, weil es noch andere Rechtsverstöße gebe? Nicht wirklich, oder?

    Aber ich muss gar nicht über einen (möglichen) Missbrauch argumentieren. Auch ohne den möchte ich einfach nicht gefillmt werden.

    Im Übrigen war mein Beitrag, was gegen Videokonferenzen nicht so sehr als Gesetzes-Exegese gemeint, wie es sich jetzt entwickelt. Das brauchen wir gar nicht. Ich halte es nicht für wahrscheinlich, eine Weisung zu bekommen, von zu Hause aus Video-Konferenzen halten zu müssen. Falls doch, würde man halt remonstrieren und abwarten.

    Mir ging es mehr darum zu erklären, was für mich dagegen spricht. Es ist zunächst meine Sichtweise, dass mir so etwas einfach zu viel, zu dicht wäre. Das Berufen auf Persönlichkeitsrechte möchte ich in erster Linie so verstanden wissen, dass die Verbrieftheit dieser Rechte ihre Wichtigkeit unterstreicht. Erst in zweiter Linie als Argumentation für den Rechtsweg.

    Screensharing [...] Geogebra, Excel

    An den Szellen, an denen man diese Programm einsetzt, sicher sinnvoll. Welchen Anteil am Unterricht mancht das aus?

    Hand schreiben zu können und dafür Livebilder von mir zu streamen.

    Im regulären Unterricht nutze ich die Tafel, d. h. da schreibe ich dann einiges von Hand. Für Online habe ich nur Teile des Materials am Computer gesetzt, manches habe ich tatsächlich von Hand geschrieben und eingescannt. Fand ich manchmal einfach passender. Je nach Inhalt hatte ich auch den Eindruck, dass es schneller geht. Außerdem konnte ich den Schülern zeigen, dass eine eingescannte beschriebene Seite nicht unscharf und 5 MB groß sein muss. : -)

    Die Ausrüstung kannst Du kaufen.

    Ich kann auch eine Banane kaufen, einen Kleinbus und eine Palette Dachziegel. Irgendwie habe ich aber nur für die Banane Verwendung. Die anderen Sachen lasse ich wohl im Laden.

    Es ist das eine, die vorhandenen privaten Geräte unbürokratsich und kostenfrei dem Dienstherren zur Verfügung zu stellen. Es ist aber schon etwas anderen privat nicht benötigte Geräte privat zur dienstlichen Nutzung anzuschaffen. Mir scheinen hier die Maßstäbe etwas verschoben.

    Eine weitere Möglichkeit, verschobene Maßstäbe zu präsentieren, sind unpassende Vergleiche.

    Videokonferenzen gibt es in vielen Metiers, auch in der Klinik zwischen den Abteilungen oder abend ms bei der Bereitschaft von zuhause aus.

    Ja, die schneiden auch Leuten den Bauch auf, um den Blinddarm zu entfernen. Irgendwie etwas anderes als das, was wir in den Schulen machen, oder?

    Die Beteiligten und Verantwortlichen in solchen Einrichtungen müssen beurteilen, inwiefern für ihre Tätigkeit Videokonferenzen sinnvoll, zumutbar, hilfreich sind. Und wir entscheiden das für die Schulen.

    Muss ich extra noch erwähnen, dass Videio-Konferenzen mit Kollegen noch etwas anderes sind als welche mit Schülern? Echt?

    Ansonsten kannst Du Dich ja mit dem Kollegium absprechen und ihr beschließt, welchen Teleunterricht ihr macht an der Schule.

    Welches Gremium auch immer da etwas beschließt, tut gut daran, sich an die geltenden Gesetze zu halten. Wie sonst auch.

    Da wirst Du Dich dran gewöhnen müssen, wenn Deine Schule das so handhabt.

    Äh, nein. Das ist ja das Schöne am Rechtsstaat, dass man sich an die Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte nicht gewöhnen muss.

    Einen Beitrag zum Ganzen muss man schon leisten.

    Tut das irgendjemand nicht? Die dahingehende Implikation ist eine Unverschämtheit.

    Wir nehmen als Bürger derzeit erhebliche Einschränkungen in Kauf. Als Bedienstete haben wir einen nicht unerheblichen Mehraufwand durch die Online-Beschulung. Bei beidem tun wir gut daran, die Maßstäbe nicht aus den Augen zu verlieren. Wir sollten uns bei jeder Maßnahme fragen, ob sie sinnvoll und verhältnismäßig ist.

    Ansonsten bleibt evtl noch der unbezahlte Urlaub.

    Kannste ja nehmen. Ich sehe dafür keine Veranlassung.

    Ich möchte diese Thread nutzen, um mich gegen Videokonferenzen auszusprechen. So sehr ich auch beim Online-Unterricht einen Feedbackkanal vermisse, gibt es einiges, was für mich dagegen spricht. Ja, es ist so, wenn wir unsern Schülern ins Gesicht schauen können, kriegen wir viel mit. Man kommt leichter ins Gespräch und wir wissen mehr über den Lernwirksamkeit unseres Tuns.

    Dagegen sprechen zum Einen technische Einschräkungen. Ich habe eine ziemlich alten Rechner, keine Ahnung, was da noch drauf läuft. Ich weiß auch nicht, über welche Hardware die Schüler verfügen, was bei denen läuft, welche Netzanbindung die haben etc. Ich sitze hier auch auf dem Land. Je nach Uhrzeit wird die Bandbreite zur Bandschmale.

    Man liest hier so einiges, manches scheint zu klappen, manches nicht. Viele Experimente. Ich weiß nicht, ob meine Zeit optimal investiert ist, da Versuche zu starten. Unsere Lernplattform bietet wohl sogar eine Videokonferenzmöglichkeit. Auch da habe ich mich zunächst nicht mit beschäftigt, u. a. auch weil eine Kollegin in der zweiten Woche schrieb, dass eine wohl geplante Viedokonferenz ausfiele, da die Systemressourcen das wohl doch nicht hergäben. Naja, wenn man hier liest, dass sogar Mail-Server in die Knie gehen, wenn sie zur Abwechslung man benutzt werden, muss man sich da nicht wundern.

    Hinzu kommt, wie immer, die Unklarheit beim Datenschutz.

    Technische Einschränkungen ließen sich ja überwinden. Wenn die Notwendigkeitz bei den Verantwortlichen gesehen würde und diese Geld locker machten, ginge wohl einiges.

    Der für mich wesentliche Grund ist aber ein anderer. Selbst wenn mein Home-Office während der Schulschließungen verstärkt zu meinem Arbeitsplatz wird, so ist es dennoch mein zu Hause. Und da hält erstmal keiner eine Kamera 'rein. Ein Mikro auch nicht. Ob da nun ein nominelles Arbeitszimmer ist oder meine Küche, da gibt es nichts zu filmen und nichts auszustrahlen.

    Und ich möchte auch mein eigenes Bild nicht als Stream veröffentlicht wissen. Kann ich denn sicher sein, dass da nicht doch etwas mitgeschnitten wird? Ich lasse mich schon nur von ausgesuchten Menschen zu ausgesuchten Zwecken fotographieren. Da werde ich mit bewegte Bildern nicht auf einmal laxer verfahren.

    Datin bestärkt mich, dass ich weiß, dass an meiner Schule das Verständnis für diese Aspekte des Datenschutzes nicht sonderlich ausgeprägt ist. Ich musste schon mehrfach die unerlaubte Veröffentlichung von Fotos monieren.

    Obwohl die Bilder angeblich ach so wichtig für den popelige Homepage-Artikel waren, wollte man sich doch nicht die Mühe machen, mal zu fragen.

    Nee, in eienr solchen Umgebung muss man besonders vorsichtig sein.

    Einen Textchat könnte ich mir vorstellen, wenn so etwas zuverlässig funktioniert. Eine (virtuelle) Tafel wäre praktisch, Mathematik geht gut auf Tafeln. Aber da bräuchte man ja auch etwas tablettöses für zum Auf Schreiben. Das müsste dann auch mit der vorhandenen Hardware und Netzanbindung lauffähig sein. Usw. Da sind wir dann wieder bei den technischen Einschränkungen, von denen spätestens nach der Krise keiner 'was wissen will.

    Wie viel ich an meiner neuen Schule drucken werde, weiß ich noch nicht.

    Für das, was an due and er Schule druckst, brauchst du keinen Druckee zu Hause. Und was du für die Schule zu Hause druckst, entscheidust du selbst.

    Das nur nebenbei. Ansonsten anstatt einer Empfehlung ein Erfahrungsbericht, weil ich mit meinem Brother-Monochrome-Laser sehr zufriden bin.

    Es ist ein MFC 7440, der scannt, kopiert und faxt auch. Er scannt in nicht berauschender Auflösung, dafür aber mit Einzelblatteinzug und im Netz (vis FTP). Das finde ich praktisch.

    Vom Drucken her, ja mei, er druckt. Er frisst anstandlos auch Billigtoner. Ich ahbe nach 10 ca. Jahren bisher einmal die Trommeleinheit gewechselt (da allerdings ein Original). Ich hatte nach über 10 Jahren neulich zum erstenmal einen Papierstau. Das ist einfach ein robustes, zuverlässiges Gerät. Wenn ich Bleche stanzen müsste, würde ich das wohl auch damit machen.

    Sollte dem mal die Grätsche machen, werde ich wohl als erstes wieder bei Brother kucken. Vielleicht eher ein DCP als ein MFC, die können wohl mehr. Und Duplex (insbesondere beim Einzelblatteinzug, beim Drucken finde ich's wohl nicht so wichtig) hätte ich gerne.

    Ich habe früher mehr gedruckt, heutzutage steht der schon mal tagelang in der Gegend 'rum, ohne etwas zu machen. Da bin ich ganz froh, keine Tinte genommen zu haben. Obwohl ich nicht weiß, ob die Eintrockenproblematik immer noch besteht.

    Wie gesagt monochrome, Farbe habe ich nie sonderlich vermisst.

    hth

    Und dass das hessische Kultusministerium in grotesker Verantwortungslosigkeit diese Situation wider besseres Wissen herstellt, um sich selbst verwaltungsrechtliche Schwierigkeiten zu ersparen, und darüber hinaus seine Hände in vorgeblich naiver Unschuld wäscht, hat natürlich keinerlei Relevanz...

    Doch.

    Und sie stehen vor der Prüfung in großen Gruppen vor dem Gebäude und quatschen und rauchen noch eine gemeinsam.

    Dazu besteht allerdings keine Verpflichtung. Im Gegensatz zur Teilnahme an der Klausur, kann man sich das ja aussuchen.

    Die Abiturprüfungen können abgebrochen werden. Ganz offensichlich fehlt den jungen Menschen die kognitive Voraussetzung für eine akademische Laufbahn. Eine Hochschulreife kann nicht erteilt werden.

    Analphabetismus

    Oh, fein. Das trifft's. Spinnt man die Analogie weiter, so hilft nur Fortbildung etwas. Und zwar nicht in der Form mal eben schnell eine Klugscheißerei zum Besten zu geben, sondern etwas das die grundlegende Verständnislosigkeit beseitigt. Analphabetismus behebt man ja nicht in einer Viertel Stunde.

    Der Unterschied ist allerdings, dass Analphabeten in der Regel wissen, dass sie welche sind. Die Computer-Analphabeten brauchen tatsächlich Anlässe wie solche, um zu merken, dass an "Computer kann jeder" etwas nicht stimmt.

    Normalerweise haben sie im Vorfeld sehr viel Rat und Hilfsangebote bekommen und alles in den Wind geschlagen

    Das kenne ich auch aus anderen Bereichen. Ich habe schon mehrfach für Fortbildungsnachmittage Grundlegendes zur Textverarbeitung angeboten. Meist mangels Beteiligung ausgefallen.

    Wenn aber Dokumente mit Frist fertig werden müssen, kommen die Kollegen gerne mit völlig kaputt formatierten Kram auf den letzten Drücker um die Ecke, weil "irgendetwas komisch" sei. Zeilennummern bei Prüfungsvorschlägen sind immer beliebt. Das Zeuch ist meist so verfrackelt, dass man auch mit 'nem halben Hähnchen vom Grill zum Tierarzt gehen könnte, um zu fragen, ob man da noch 'was machen könne.

    Ich verweise dann gerne auf die Fortbildungen. Der Hinweis wird auch immer begrüßt, nur kommt beim nächsten doch keiner.

    Ein gutes, aktuelles Virenprogramm

    Beim Umgang mit Office-Dokumenten lohnt es sich auch die Einstellungen für das Abspielen von Makros anzupassen.

    Nein, das hab ich nur geträumt.

    Als erste Maßnahme hättest du die kritisierte Äußerung zurückziehen können oder ähnliches, aber nö, lässt man mal so stehen. Aber Hauptsache, man ist kein Nazi, dann darf man deren Sprache adaptieren? Überleg' dir doch bitte, was du dazu beitragen kannst, dass du nicht Nazi-affin wirkst, wenn dir das wichtig ist.

    Hopp, geh jetzt woanders hin Erbsen sortieren.

    Schwacher Zensurversuch. Nein, du bist kein Nazi, die können das besser.

    Ich wollte mich lediglich darüber aufregen

    Vielleicht ist das schon der falsche Ansatz.

    dass die üblichen faulen Socken auch jetzt wieder mit faulen Ausreden geglänzt haben.

    Wie gut, dass du weißt, dass das Ausreden sind. Schön wieviel ehrenamtliche Ärzte eine solche medizinische Notlage hervorbringt, die sogar zu Ferndiagnosen befähigt sind. Aber die faulen Socken sind nicht zufällig die, die immer so oft krank sind? Da wusste man auch schon immer, dass die nur simulieren? Okay.

    Aber was mich am meisten stört, ist, dass die Kollegen keine Ausreden brauchen, sie brauchen nämlich auch keine Begründung, um sich nicht freiwillig zu melden. Eine solche Verpflichtung zur Freiwilligkeit ist auch etwas, dass ich mit Nazis verbinde. Ja, jetzt habe ich die Affinität zu Nazis unterstellt. Ob ich damit eine unbedachte Äußerung überbewerte oder ob da etwas tiefer sitzt, vielleicht tiefer als da Vokabular, vermag ich indes nicht zu beurteilen. Das machst du schön mit dir aus, während ich meinen Messschieber für die Erbsen suche.

Werbung