Formal geregelt wird da wenig sein. Bevor man sich in eine dienstrechtliche Auseinandersetzung begibt, würde ich den Verhandlungsweg bestreiten. Ich gehe mal davon aus, dass du im Prinzip bereit bist, die Aufgaben zu wahrzunehmen, dass du fachlich in der Lage bist und es dir vielleicht sogar Spaß macht, du die Sache also auf eine gewisse Art gern machst. Du möchtest dich nur bezüglich der Entlastung nicht übern Tüsch ziehen lassen?
Dann verhandeln. Sollte man eh von Anfang an. Klare Absprachen, ich maches dies und das und jenes für x Stunden, y Punkte, diese Gefälligkeit von der anderen Seite. Fixieren, fertig. Machen Schulleiter ungern. Die Stunden sind knapp, die Aufgaben reichlich, da muss man jedem was anbieten können und auch mal kurzfristig entscheiden. Da ist man froh, wenn man nicht zu viele feste Absprachen hat. Kann ich verstehen, ist aber nicht mein Problem.
Also geh' zu deinem SL, rechen ihm vor, dass du bisher Tätigkeitenmenge M für Entlastungsstundezahl z gemacht hast. Für die Stundenzahl z' würdest du dann noch M' machen können. Oder, ob er einen Vorschlag M'' hätte. Du kannst ganz konkret fragen, welche Teile der Aufgaben denn seiner Ansicht nach nicht so wichtig seien, dass er sie nicht mehr vergüten möchte, sie also wegfallen können.
Mache klar, dass du bereit bist, den ganzen Kram hinzuschmeißen. Denn Dienstrecht hin, Weisung her, wenn er möchte, dass es anständig, zeitnah, zuverlässig und engagiert erledigt wird, braucht er jemand der Lust auf die Nummer hat. Er sollte dir also den Spaß nicht verderben. Mache das klar. Ob über Andeutung oder mit der Tür ins Haus (mein Stil) ist unerheblich. Schulleiter sind manchmal etwas komisch, aber selten völig verblödet. Sie verstehen schon, was man von ihnen möchte.
Wenn ihr zu mehrt im EDV-Bereich seid, sprecht euch ab und tretet gemeinsam auf. Lasst euch nicht (auch nicht versehentlich) gegeneinander ausspielen.
Viel Erfolg, viel Spaß.