Beiträge von O. Meier

    Besucht ihr Fortbildungen, weil ihr Lust drauf habt

    Ja, nur solche. Wenn ich etwas habe, das mich interessiert, schlage ich es dem Fortbildungsbeauftragten vor. Wenn es finanzierbar ist, mache ich es.

    Ausnahme sind die schulinternen Fortbildungstage, da muss jeder irgebndetwas machen (aus einem meist recht engen Portfolio von "Themen"). Da sitze ich dann brav meine Zeit ab. Oder ich biete selbst etwas an, dann mache ich wieder etwas, das mir Spaß macht.

    Ich denke mal hier geht es um das Jobrad Prinzip,

    Es war von einem Dienstrad die Rede.

    Als Arbeitnehmer ist das Rad dann im Vergleich zum Direktkauf, durch die Steuererspanis günstiger. Wie bei Dienstwagen die man auch privat Nutzen darf.

    Wenn ich ein Fahrrad brauche oder haben möchte, kaufe ich mir eines. Wenn der Arbeitgeber/Dienstherr etwas dazugeben möchte, bitte. Aber das ist dann mein Fahrrad, kein Dienstrad.

    Bei den hier genannten Konstrukten, ist mir schon nicht klar, wer Eigentümer des Rades ist. Beim Leasing wird AFAIk kein Eigentum erworben. Warum sollte für ein Rad zahlen, das mir dann nicht gehört?

    leasen (Gehaltsumwandlung)

    Äh, d. h. der Bedienstete zahlt (anteilig) für das Dienstfahrzeug? Wie unattraktiv soll das denn sein?


    Wie attraktiv das letzten Endes wird ist fraglich.

    Finde ich nicht fraglich. Es ist unattraktiv. Oben war rhethorische Frage.

    Bestimmt 'ne Idee, um den Fahrradanteil zu erhöhen, CO_2-Ausstoß zu senken, Klimablabla. Mit so 'ner Sch**ß-Idee auflaufen und nachher wieder die Bevölkerung beschimpfen, dass sie da nicht mitspielt. Sollen die doch einfach Diensträder kaufen und hinstellen, dann fährt schon jemand damit.

    Da treibt's mir das Halbverdaute in die Mundhöhle.

    Vertrag, Verhältnis. Lassen wir uns nicht von Details ablenken. Es handelt sich um eine abhängiges Beschäftigungsverhältnis. Der Beschäftgite stellt seine Arbeitszeit zur Verfügung. Er muss nicht, wie ein Selbstständiger, eigenverantwortlich regeln, in welcher Zeit er bestimmte Aufgaben erledigt.

    So?

    Und ansonsten fände ich eine Rückmeldung des Threadstarters schön, wie's denn nun weiter gegangen ist. Solcherlei Erfahrungswerte können für alle hilfreich sein. Quid pro quo, Agentin Starling.

    Also steht in der NRW-Lehrerdienstordnung sinngemäß: "Lehrkräfte leisten im Rahmen ihrer Tätigkeit First Level-IT Support".

    Nein, die Formulierung ist etwas anders. Insbesondere kommt "IT" da nicht drin vor, die Digitalisierung irgendwaspunktnull ist in NRW noch nicht umgesetzt. Du kannst ja mal in deer ADO nachlesen und das dann absichtlich falsch verstehen.

    Darauf kommt es aber gar nicht an, sondern auf die Frage, wie man es erreicht, dass außerunterrichtliche Tätigkeiten ordentlich vergütet bzw. ausgeglichen werden. Dazu kann die Kenntnis von Vorschriften hilfreich sein, reicht aber nicht. Es geht um Einschätzungen und Abwägungen, individuelle Belastung und die konkrete Situation in der Schule. Das wird von Vorschriften nicht im Detail erfasst.

    Nein, muss er nicht. Der Widerspruch hat keine aufscheibende Wirkung. D.h. die Entscheidung, der widersprochen wird, gilt zunächst. Wenn der Schüler also nicht versetzt wurde, ist er nicht versetzt, so lange dem Widerspruch nicht abgeholfen wird.

    So zumindest meine unfachmännische Sichtweise, IANAL.

    1. Für EDV im technischen Sinne ist der Schulträger zuständig, d.h. wenn irgendwo der Computer streikt, ist es erst einmal nicht Aufgabe der Lehrkräfte für einen reibungslosen Betrieb zu sorgen.

    In NRW gibt es eine Vereinbarung zwischen Land und Kommunen, dass der First-Level-Support von den Landesbediensteten durchgeführt wird und der Second-Level-Support zu Lasten des Schulträgers geht.

    Mal wird gesagt Ethik ist kein gefragtes Fach also solle man das lieber nicht machen, mal wird empfohlen nach den eigenen Interessen zu gehen und wieder wo anders wird davon abgeraten die Fächer nach Interesse aber nach Berufschancen zu wählen. Jedoch gibt es dazu nirgendwo einheitliche Angaben wie es wo mit den unterschiedlichen Fächern steht.

    Eben, es gint für die Frage keine Musterlösung. Man muss eine Entscheidung treffen, ohne alle Fakten zu kennen. So kann sich die Entscheidung dann später als falsch herausstellen. Willkommen im echten Leben.

    Als ich mich damals für ein Mathematik-Studium entschirden habe, hatte ich nicht die geringste Idee, welche berufliche Perspektiven sich daraus ergeben. Ich hatte ja auch keine Lust zu arbeiten, ich wollte Mathematik studieren. Der Rest hat sich entwickelt, mal so mal so. Ich komm' klar.

    Formal geregelt wird da wenig sein. Bevor man sich in eine dienstrechtliche Auseinandersetzung begibt, würde ich den Verhandlungsweg bestreiten. Ich gehe mal davon aus, dass du im Prinzip bereit bist, die Aufgaben zu wahrzunehmen, dass du fachlich in der Lage bist und es dir vielleicht sogar Spaß macht, du die Sache also auf eine gewisse Art gern machst. Du möchtest dich nur bezüglich der Entlastung nicht übern Tüsch ziehen lassen?

    Dann verhandeln. Sollte man eh von Anfang an. Klare Absprachen, ich maches dies und das und jenes für x Stunden, y Punkte, diese Gefälligkeit von der anderen Seite. Fixieren, fertig. Machen Schulleiter ungern. Die Stunden sind knapp, die Aufgaben reichlich, da muss man jedem was anbieten können und auch mal kurzfristig entscheiden. Da ist man froh, wenn man nicht zu viele feste Absprachen hat. Kann ich verstehen, ist aber nicht mein Problem.

    Also geh' zu deinem SL, rechen ihm vor, dass du bisher Tätigkeitenmenge M für Entlastungsstundezahl z gemacht hast. Für die Stundenzahl z' würdest du dann noch M' machen können. Oder, ob er einen Vorschlag M'' hätte. Du kannst ganz konkret fragen, welche Teile der Aufgaben denn seiner Ansicht nach nicht so wichtig seien, dass er sie nicht mehr vergüten möchte, sie also wegfallen können.

    Mache klar, dass du bereit bist, den ganzen Kram hinzuschmeißen. Denn Dienstrecht hin, Weisung her, wenn er möchte, dass es anständig, zeitnah, zuverlässig und engagiert erledigt wird, braucht er jemand der Lust auf die Nummer hat. Er sollte dir also den Spaß nicht verderben. Mache das klar. Ob über Andeutung oder mit der Tür ins Haus (mein Stil) ist unerheblich. Schulleiter sind manchmal etwas komisch, aber selten völig verblödet. Sie verstehen schon, was man von ihnen möchte.

    Wenn ihr zu mehrt im EDV-Bereich seid, sprecht euch ab und tretet gemeinsam auf. Lasst euch nicht (auch nicht versehentlich) gegeneinander ausspielen.

    Viel Erfolg, viel Spaß.

    Wie sieht es eigentlich aus, wenn ich die Betriebe ohne PKW gar nicht mehr an einem Tag erreichen kann und bei Nutzung des ÖPNV Hotelübernachtungen notwendig werden, z.B. weil früh morgens der erste Bus erst um 6 Uhr zum Bahnhof fährt, ich aber um 4 Uhr dort sein müßte, um den Termin mit dem ersten Zug zu schaffen?

    Kläre das mit dem, der die Fahrt anweist. Melde ihm, dass du den Zielort mit dem ÖPNV nicht am gleichen Tage erreichen kannst. Dann wird er dir sagen, ob Hotel, Taxi oder Mietwagen günstiger ist und die Fahrt entsprechend anweisen.

    Ich versteh das Problem nicht. Wenn nicht genug Interessierte da sind, ist es doch auch nicht schlimm, wenn sie nicht stattfinden. Es sind dann ja nur wenige Tanzinteressierte, denen etwas entgeht.

    Ich selbst bin an einer AG beteiligt, bei der wir auch schon wenige Teilnehmer hatten. Wir haben das dann mit denen gemacht, die da waren. Der Kollege von der Schwesterschule, mit der wir zusammenarbeoten, sagte dazu mal "Lieber fünf, die regelmäßig kommen, als zehn faule Eier."

    Wir bieten also unsere AG an, bewerben die auch. Aber wir haben etwas hochwertiges anzubieten, das müssen wir nicht wie Sauerbier anpreisen. Wer Lust hat, kommt. Wer keine hat macht was anderes oder nichts.

    Die AG ist mit meinem Hobby konnotiert, das kann ich auch ohne Schüler anbieten. Ich gebe ihn aber die Möglichkeit, daran teilzuhaben.

    Nur durch Forschungsprojekte wie dieses kann der
    Lehrerberuf angenehmer gestaltet werden,

    Ohje, wenn wir von solchen "Forschungs"projekten abhängen, dann wird's eng. Ich habe die Umfrage nach 1,25 Seiten abgebrochen, weil es mir auf den Keks ging, siebzehnmal das gleiche zu beantworten. Erst wiederholte Fragen nach höheren Mächten, die einen geleitet hätten, und ähnliches Esoterik-Blabla. Und dann 68 Fragen dazu, ob meine Bezahlung gerecht/fair/ungerecht/unfair/angemessen/ungemessen sei.

    Nee, kein Bock.

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