Beiträge von O. Meier

    Ja... und da ist LaTex von der Usability einfach tot. Fängt schon damit an, daß wir unsere Word-Dokumente in der Schule am Kopierer gleich in Klassensatzstärke ausdrucken können, während du für LaTex-Dokumente einen eigenen Drucker mitbringen müßtest, weil das auf keinem Schulrechner zu finden ist.

    Noch so'n Gerücht. PDF-Dateien kann euer Kopierer auch verarbeiten? Oder hat der einen MS-Vendor-Lock?

    Hört sich für mich so an, als würdet ihr euren Schülern LaTex aufzwingen,

    Sie lernen es, so habe ich die Wollsocken verstanden. Warum man das mit Zwang konnotieren muss, verstehe ich nicht. In aller Regel haben die Schüler wenig oder keinen Einfluss auf die zu unterichtenden Inhalte. Insofern werden sie zu allem "gezwungen".

    Was meine Schüler anbetrifft, so bin ich froh, wenn sie mathematische Inhalte einigermaßen leserlich von Hand zu Papier bringen. Dass die Bruchstriche auf Höhe der Rechenzeichen gehören, wäre eine so 'ne Sache. Mathematische Schreibweisen sind nicht so ganz ohne. Das muss man lernen. Wenn man das beherrscht, die Systematik und die Struktur von Formeln durchschaut, kann man sich Gedanken darüber machen, wie das am Computer geht. Bei uns im Unterricht also gar nicht.

    Der Einsatz ist bei uns an der Schule aus Datenschutzproblemen verboten, eben weil niemand weiß wo die Daten landen.

    Es ging um Unterrichtsvorbereitungen. Welche personenbezogenen (und damit schützenswerten) Daten enthalten die nach Ansicht eures Datenschutzbeauftragten? Irgendwelche Namenslisten etc. sollte man da natürlich nicht bei haben.

    Hanschriftliche Aufzeichnungen scanne ich schon malmein, um sie digital verfügbar zu haben. Ich habe auch keinen Tabletten-Computer, hat mich nie gereizt. Ein echter Stift auf Papier überzeugt mich von der Haptik schon eher.

    Skizzen direkt in Word zu machen?
    Formeln und Gleichungen würde ich notfalls über die latex-Funktion des Formel-Editors einfügen.

    Warum so viele Menschen MS Word verwenden, habe ich auch immer nicht verstanden. Ich fand's noch nie übersichtlich und es wurde von Version zu Version immer schlimmer. Zumindest, soweit ich das beobachtet habe. Ich setze fast alle Texte in LaTeX, insbesondere alles, was Formeln enthält. Dabei habe ich nie auf einen Formeleditor oder ähnliches zurückgegriffen. Das direkte Eintippen des Quellecodes ging immer noch am schnellsten. Ich habe damals LaTeX während des Mathematik-Studiums gelernt. Das war irgendwie üblich. Scheint heute nicht mehr so zu sein, schade.


    Graphen und Konstruktionen würde ich in meiner Vorbereitung in Geogebra machen,

    Wenn es nicht dynamisch oder interaktiv sein soll, zeichne ich auch alles in LaTeX (mit PSTricks). Wenn ich etwas in GeoGebra zeigen will, bereite iches auch darin vor, klar. Als Graphiktool ist's mir zu fummelig.

    Beides (handschriftlich oder LaTeX) mündet am Ende in PDF-Dokumenten, die ich über ein SVN-Repository auch online zur Verfügung habe.

    Onenote kenne ich nicht.

    Ich würde sagen, solange du nichts bekommst, ist es keine Nebentätigkeit.

    Zum Einen ist das nicht da Kriterium, zum Anderen gilt der geldwerte Vorteil als Vergütung.


    Ob du die 2 Stunden in der Woche Trainer oder Trainierender bist, ist meiner Meinung nach egal

    Ist's bei dem Training, um das es geht nicht. Das findet ohne Übungsleiter nicht statt, während ein fehlender Teilnehmer nichts ausmacht. Insofern ist die Verpflichtung eine andere. Die Frage, die übrig bleibt, ist, inwiefern dieser Unterschied für die Rechtslage relevant ist.

    Danke für deine Einschätzung, aber die bringt mr nicht viel. Ich formuliere meine Frage um: Hat jemand konkrete Erfahrungswerte aus NRW? Oder hat jemand eine belastbare Einschätzung zur Rechtslage?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige nordrhein-westfälische Lehrer sein sollte, der im Sportverein aushilft.

    Danke.

    Man kriegt sicher auch für 400 Euro ein Auto. Ob es länger durchhält ist die andere Frage. Ich habe da sehr negative Erfahrungen gemacht und möchte die nicht wiederholen.
    10 000 Euro könnte ich gar nicht für ein Auto aufbringen.

    Zwischen 400 und 10k gibt es noch ein paar Zahlen. Aber egal.

    Die Frage, die ich noch nicht ganz aufgegeben habe ist, wie ich was an der Zweitwohnsitzsteuer drehen kann.

    Das scheint mir der Punkt zu sein, an dem man am wenigstens drehen kann.


    Deshalb ist die Situation nicht so leicht und schwer mit einem Singleleben vergleichbar.

    Ein solcher Vergleich bringt einen vielleicht nicht weiter, aber warum sollte er nicht möglich sein?

    Ich bin mir nicht sicher, ob Plastiktütenverbot' in die Unterrichtseinheit Industrielle Revolution passt-

    Sicher? Klang eben noch ganz anders:


    Ich möchte das Thema "Plastik/Kunststoff" in die Unterrichtseinheit "Industrielle Revolution" unterordnen. Was sagt Ihr dazu? Sprich: Die Auswirkungen der Ind. Revolution: "Sollte die BRD Plastik verbieten" als Stundenthema eines Unterrichtsbesuches.


    Sorry, aber deine Anfrage ging zunächst um Kunststoffe im Zusammenhang mit der industriellen Revolution. Das hast du in obigem Zitat nochmal bestärkt.

    Schau in den Bildungsplan[1] und den schulischen Stoffverteilungsplan bzw. die dortige didaktische Jahresplanung. Steht da nur das Stichhwort "industrielle Revolution" oder sind das noch genauer untergliedert? Sind Kompetenzen benannt, die die Schüler erwerben sollen? Und! Steht da was von Kunststoffen? Geh' davon aus, dass der Seminarleiter die Bildungsplan kennt.


    [1] Heißt vielleicht auch "Lehrplan".

    Was die Kosten anbetrifft, so kann man das doch einfach durchrechnen. Zimmer mit Zweitwohnungssteuer gegen Auto einschl. Abschreibung, Treibstoff Steuer/Versicherung. Der Rest ist dann, ob die aufgewandte täglieche Fahrzeit durch den Kontakt zu den Kindern gerechtfertigt ist. Aber das kannst du nur selbst wissen.

    Als Kraftwagen empföhle ich einen gebrauchten Dacia Logan MCV. Wenn man einen kriegt, hat man für 2 bis 3 kEuro was Robustes.

    Ich war übriges froh, mein Zeit im Studium nicht mit Pendelei zu verbringen, auch nicht am Wochenende. Vor Ort konnte man viel regeln, hatte Zeit zum Lernen, auch in Gruppen etc. Aber das war eine ganz andere Situation. Ein Zweitstudium kriegt man sicher auch unter anderen Bedingungen hin.

    Ich werde ab nach den Sommerferein ehrenamtlich einen Traininggruppe im Sportverein leiten. Es geht um 2 Stunden pro Woche plus eventuell einzelne Veranstaltungen, wenige Stunden im Monat.

    Ist so etwas eine Nebentätigkeit, die ich melden muss?

    Die Verordnung über Nebentätigkeiten redet von "Tätigkeiten". Der (juristische?) Begriff wird mir aber nicht klar. Umgangssprachlich ist's wohl auch eine Tätigkeit, wenn ich einkaufen gehe. In den nicht als Nebentätigkeit geltenden Tätigkeiten finde ich den Sportverein nicht.

    Weiß jemand was?

    Achja, Geld bekomme ich keines, auch keine Aufwandsentschädigung oder -erstattung. Lediglich einen geldwerten Vorteil in Form eines verringerten Eintritts in die vereinseigene Sportstätte. Das entspricht 17 Euro pro Monat. Insofern müssten die Bedingungen gemäß §7 (Allgemeine Genehmigung) erfüllt sein, so dass es sich wohl nur um die Anzeige, nicht aber um eine Genehmigung handeln dürfte.

    Wie handhabt ihr das so?

    Danke.

    Also nochmal, ich spreche gerne mit anderen Menschen und diskutiere auch gerne mit Leuten, die eine andere Meinung haben als ich.

    Aha.

    Aber du hast deine "das ist aber alles doof"-Meinung jetzt schon mehrmals verkündet

    Eine solche Meinung habe ich nicht und eine solche habe ich auch nicht verkündet. Wenn das alles ist, was bei dir hängen geblieben ist, kann es kein Fehler sein, meien Sichtweise zu wiederholen. Danke für den Hinweis.

    und sie wird ja nicht neuer

    Muss ja nicht.

    und hilft auch niemandem.

    Meinste? Das kannst du für alle, die mitlesen, beurteilen?

    Ich kann mir geradezu vorstellen, wie du wild vor dem Computer rumspringst, weil du ja sooo sauer bist, dass jemand so etwas Pöses tut.

    Deine Phantasie in Ehren. Aber selbst wenn die etwas mit der Realität zu tun hätte, wozu ist das relevant? Interessieren dich meine physischen Reaktionen vorm Computer? Ist das wichtig? Klingt sehr nach einem Troll, der hier seine Erfolgsmeldung verkündet.

    Ich kann ehrliche Meinung sehr wohl ab

    Aha.

    aber von derselben Person dieselbe Meinung, ohne irgendein weiteres Argument, bitte nicht öfter als zweimal.

    Was wäre die Alternative? Unterschiedliche Meinungen von derselben Person? Oder geht's doch nur um 'nen Maulkorb?

    Auch hier nochmal: Es geht nicht um "verlogen"

    Doch, darum geht's. Mir zumindest. Ich finde das einen wichtigen ethischen Aspekt.

    auch das hast du in diesem Thread schon mehrmals vor dich hingequengelt.

    Nein, ich habe das geschrieben. Der despektierliche Tonfall entstammt einmal mehr deiner Phantasie.

    Es geht um die Rechtsprechung und an der orientieren wir uns.

    Wer immer "ihr" sein mögt, anderen geht es vielleicht noch um mehr. Dir übrigens auch. Zumindest ist es dir wichtig, wie dein Dienstherr deine Tätigkeit moralisch einordnet. Außerdem fragst du im Subject explizit, wie "schlimm" das sei. Ist "schlimm" ein juristischer terminus technicus, den ich nicht kenne?

    Und du übersiehst das Wichtigste: Du warst gar nicht gefragt.

    Das hättest du dir vielleicht überlegen sollen, bevor du mich gefragt hast, indem du deine "Frage" in einem öffentlichen Forum gestellt hast. Aber das Internet ist ja noch Neuland, das weiß man vielleicht nicht, wie so etwas funktioniert.

    Und überhaupt. Meinst du echt, dass ich nur etwas sage, wenn du mich dran nimmst?

    Ansonsten bin ich neugierig, welchen Zweck die Threaderstellerin verfolgt

    Sie wollte, dass ihr ein "Kollege" einen Trick verrät, mit dem sie dienstrechtlich sauber aus der Nummer herauskommt. Den hat sie nicht bekommen, weshalb sie jetzt nur noch nachzuweisen versucht, dass Moral was für Lutscher ist.

    Also, soweit meine Vermutung. Was zwischen ihren Ohren vorgeht, will ich gar nicht wissen.

    Ich verstehe nicht, wieso Leute, die von dem Thema offenbar genervt sind und das ganz schlimm finden, es nicht schaffen, es einfach nicht mehr anzuklicken.

    Das Thema finde ich zunächst interessant, dein Verhalten finde ich, räusper, uncool. Aber genervt? Nein. das Thema ist mir wichtig genug, dass ich ich dazu äußern, auch wenn ich mich mit ethischen Abgründen auseinandersetzen muss. Es ist nicht immer alles schön, was wichtig ist.

    Aber warum wätmst du den Thread wieder auf, wenn du die ehrliche Meinung anderer nicht so gut abkannst?

    Klar, magst du mir denn vorher erklären, was mein Erziehungsauftrag in der Schule mit einer Tätigkeit zu tun hat, die mit der Schule gar nichts zu tun hat?

    Nee, nicht wirklich, oder? Wurde bereits ausfühtlich erläutert. Diese "Frage" ist genas so plump und verlogen, wie euer schlauer "Trick" mit der Erklärung, dass die Arbeit nicht dazu verwende würde, wozu sie angefertigt wurde.


    Neulich habe ich ne alte Oma beleidigt,

    Und du meinst, dein Verhalten an der einen Stelle, rechtfertige oder entschuldige das an anderer Stelle?


    weil du bei Aldi die Kasse blockiert hat.

    Deine Ehrlichkeit ist schon irgendwie, eh, entwaffnent. Ja, ich habe auch shcon Leute beleidigt (oder es versucht). Allerdings habe ich verstanden, dass ich das nicht hätten tun sollen und dass ich damit nicht das Vorbild war, das ich für meine Schüler sein möchte.

    Das Ghostwriting ist sicher nicht die schlimmste Sache davon.

    Ja, es gibt immer etwas Schlimmeres. Danach müsste man womöglich nur noch Völkermord als Stratat verfolgen. Alles andere ist ja weniger.


    Natürlich tue ich Dinge, die mit dem Erziehungsauftrag nicht vereinbar sind.

    Was, bitteschön, ist daran "natürlich"?

    Wie JEDER ANDERE HIER

    Das kannst du mit der Sicherheit nicht sagen, so gut wirst du uns alle nicht kennen. Aber OK, was aber ich getan, das schlimmer ist als Ghostwriting? Butter bei die Fischer, wenn du solche Behauptungen aufstellst.

    Und ansonsten: Ja, Menschen machen Fehler. Aber deren gibt es zwei Arten: die, die als Fehler erkannt und eingesehen werden, und die, auf die der Fehlende auch noch stolz ist. Langsam wird's eklig. Aber ich begrüße deine Ehrlichkeit. Wobei ich den Verdacht, dass wir hier einem Troll aufgesessen sind, immer noch nicht vollständig zurückziehen kann. Die Hoffnung, dass du doch keine Lehrerin bist, besticht doch.


    Das ist ein Missverständnis. Die Aufträge laufen über eine Firma. Mein Name taucht dort nirgends auf.

    Geschickt. Die Tätigkeit ist so legal uns koscher, dass man sie besser anonym ausübt. Ist klar.


    Und selbst wenn es so wäre: In der Schule gibt es Regeln.

    An der Uni zum Glück nicht. Patsch!

    weil sonst hat der Schüler das Recht darauf, daß die schriftliche Arbeit als Klausur gewertet wird und eben nicht bloß als eine sonstige Leistung.

    Rechtsgrundlage?

    Aus der Länge daraus zu schließen, dass etwas eine Klausur ist, ist ähnlich, wie zu konstatieren, jedes rote Auto sein ein Feuerwehrauto.


    Müßte doch eigentlich in der APO-BK stehen, oder?

    Irgendwie schon, nur nicht explizit. VV 10.2 zu §10 der Anlage D sagt:


    Zitat

    die schriftliche Übung muss den zeitlichenUmfang von Klausuren deutlich unterschreiten.

    Da wäre man mit einer Minute weniger also auch nicht im Rahmen. Vielmehr muss man aber die Länge der Klausuren in der Qualifikationsphase zu Grund legen:


    Zitat

    Die Klausurdauer beträgt in der Jahrgangsstufe 12 in den Leistungskursfächern 180 bis 225 Minuten und in den Grundkursfächern 135 bis 180 Minuten.

    bzw.


    Zitat

    9.3.1 Die Klausurdauer beträgt in der Jahrgangsstufe 13.1 in den Leistungskursfächern 210 bis 240 Minuten und in den Grundkursfächern 180 bis 210 Minuten.
    9.3.2 Die Klausurdauer in der Jahrgangsstufe 13.2 im ersten bis dritten Abiturfach entspricht der Klausurdauer in der schriftlichen Abiturprüfung, gegebenenfalls einschließlich der entsprechenden Auswahlzeit. [...]
    9.3.3 Die Klausurdauer beträgt in der Jahrgangsstufe 13.1 und 13.2 in den schriftlichen Prüfungsfächern der zweiten Teilprüfung der Berufsabschlussprüfung 180 Minuten.


    Heißt bei uns konkret, dass die angekündigten ein bis zwei schriftlichen Übungen pro Semester 45 Minuten dauern. Das ist deutlich unter der Klausurzeiten. Die 30 bis 90 Minuten aus dem allgemeinen Teil sind der falsche Maßstab.

    Keien Ahnung, wie in Berlin die Formalia geregelt sind. Aber! Du müsstest dir zwei Fächer anerkennen lassen. Das erste wäre wohl Informatik. Ob es für Mathematik als zweites reicht, müssen die zuständigen Stellen entscheiden, das weiß hier niemand.

    Darf ich mal fragen, wie alt du bist? Ab einem bestimmten Alter lohnt sich ja ein Quereinstieg nicht mehr. Auch für den Arbeitgeber.

    Etwas anderes ist es, wenn man als Vertretungskraft arbeitet, da sind die Anforderungen wesentlich geringer. Vermutlich wirst du dich dazu direkt an Schulen wenden müssen, die jemanden suchen.

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