Beiträge von O. Meier

    Es ist vieles für dienstliche Belange nötig, deswegen kriegen wir es dennoch nicht.

    Kann ich mir nicht vorstellen. Du meinst, dass sowohl Schulträger als auch Dienstherr Fehleinschätzungen unterliegen? Oder irren wir uns, wenn wir Dinge für nötig halten, nur weil sie schick, praktisch, angenehm oder modern sind?

    Ich kenne keinen einzigen Kollegen der ständig neute PCs/Laptops nur für die Schule kauft.

    Ständig nicht. Aber alle paar Jahre. Sowohl die Notwendigkeit der Anschaffung als auch die Art des Gerätes sowie seine Ausstattung werden häufig genug mit der dienstlichen Nutzung des Gerätes begründet. Erlebe ich häufig.

    Auslöser dieses Teilthreads war übrings die Aussage, man müsse bestimmte Geräte für die dienstliche Nutzung privat anschaffen. Noch Fragen?

    Ob der jetzt 12 Jahre alt ist und mein Handy erst 3, ist dann doch unrelevant.

    Richtig. Der Unterschied ist nämlich der, ob ich einen vorhandenen Rechner gelegentlich auch für die Schule nutze oder ob ich mir alle paar Jahre einen neuen Rechner oder einen anderen Scheiß für die Schule kaufe. Da gibt es die Kollegen, die meinem, ihr Unterricht würde nichts, wenn sie nicht das halbe Lehrerzimmer mit privaten Laptops vollräumen.

    Wenn es aber mich direkt betrifft, d.h. dass ich in meiner Arbeit behindert werde, oder das Kindeswohl gefährdet ist, ist es doch wichtig, ob der Empfänger meine Nachricht versteht und ich greife auf andere (ganz einfache) Alternativen zurück.

    Es ist schon traurig, dass das Kindewohl in unserem Land davon abhängt, welche Hardware die Lehrer haben. Sorry, da ist etwas grundsätzlich falsch. Da an Symptome 'rumzulaborieren, ist meines nicht. Wenn das Wohl eines Kindes gefährdet ist, sollte man das Jugendamt einschalten, vielleicht haben die ja Diensthandys.

    Unsere Eltern haben nicht mal einen Festnetzanschluss, geschweigedenn regelmäßig Guthaben auf ihrem Prepaidhandy. WLAN hat kaum einer zu Hause, sondern nur bei Mc Donalds.

    Echt nicht mein Problem. Wenn es tatsächlich für dienstliche Belange notwendig wäre, via WhatsApp zu kommunizieren, dann hätten wir die entsprechenden Geräte. Ich befürchte, dass hier vielmehr ein technische Scheuklappe den Blick verstellt. Nachdem man WhatsApp (oder irgendeinen anderen Mist) entdeckt und für praktisch erklärt hat, meint man allzu schnell, dass es ohne nicht mehr ginge. Und so wird aus dem Vorteil einer zusätzlichen Kommunikationsmöglichkeit schnell der Nachteil, nur noch diese zu haben. Das Spielchen mache ich aber nicht mit.

    Mein Leben und meine Arbeit funktonieren ohne Mobiltelefon.

    Ich wurde gebeten meine Beweggründe für ein Verbleiben im Schuldienst transparent zu machen, dies habe ich getan. Das dies auf Unverständnis treffen würde, war mir auch klar. Darüber diskutieren möchte ich jedoch nicht.

    Muss du auch nicht. Eine Diskussion hatte auch niemand im Sinn. Mir ging es darum zu klären, wie diese Aussage zu verstehen ist. Insofern sind mir deine Beweggründe für ein Verbleiben im Schuldient immer noch nicht transparent. Aber das ist vielleicht auch nicht wichtig.

    Mir verschließt sich die Idee, sich bei seinen Entscheidungen auf einen Gott zu berufen, nicht wirklich. Das erlebe ich auch an anderen Stellen. Ein Gott, ein Glaube wird als Beweggrund angegeben. Dadurch ist aber gar nichts erklärt. Und bei Nachfragen kommt dann wenig bis nichts. Wieso wird die Religion, der Glaube, der Gott erwähnt, wenn man nicht darüber sprechen möchte? Das ist zwar alles völlig legtim, aber es offenbart ein gewisses Problem, wie ich finde, wenn nämlich nicht klar ist, wie man aus dem nicht näher spezifizierten Glaubenaspekt, die Entscheidung ableitet.

    Es ist überhaupt nicht wichtig, dass die Leute im Forum oder womöglich gar ich, deinen Glauben und deine darauf basierenden Entscheidungen verstehen. Ich befürchte aber, dass du selbst die Problemlage, die aus dem Auftrag deines Gottes für dich entsteht, nicht genügend reflektiert hast. So wie du deinen Gott beschreibst, verheizt er dich. Bist du dazu wirklich bereit?

    Es schwebte an der einen oder anderen Stelle in anderen Threads ja schon mal die Idee des "missionarischen Eifers" durch den Raum. Hier könnte das mal angebracht sein, auch wenn ich nicht eifere. Glaubensfreiheit ist ein hohes Gut. Trotzdem möchte ich die Frage in den Raum stellen, ob es nicht Fälle gibt, in denen es Menschen ohne eine Glaubensüberzeugung, die sich zu opfern verlangt, besser ginge.

    Damit verbunden ist dann das Problem, dass dir die Tipps nur bedingt weiter helfen, wenn du dich dann doch für deinen Auftrag und gegen dich selbst entscheidest. Insofern weiß ich gar nicht, ob dieser Thread überhaupt zu etwas gut ist.

    Weil dich das womöglich gar nicht so furchtbar interessiert, hier noch etwas wichtiges: Pass' auf dich auf. Geh' davon aus, dass es sonst niemand tut. Falls doch, tut ihr es doppelt.

    Tippst du alle Emails auf Schulrechnern und bereitest du Unterricht oder Klassenarbeiten ausschließlich am PC in der Schule vor?

    Inwiefern ist das relevant. Bin ich in irgendeiner Form ein Maßstab? Möchtest du alles so wie ich machen?

    Mein derzeitiger Computer ist 12 Jahre alt. Ich setze ihn auch für die Schule ein. Ob ich mir einen neuen kaufe, wenn der dann mal dei Grätsche macht, weiß ich noch nicht. Die schulische Nutzung wird aber kein Argument sein, das zu tun.

    Ein Mobiltelefon habe ich nicht, insbesondere keines mit Smarties. Ich käme nicht auf die Idee, ein solches anzuschaffen, um mit Eltern zu kommunizieren. Wenn irgendjemand meint, ich solle dienstlich über WhatsApp kommunizieren, so muss er mir nicht nur das Gerät stellen, sondern auch den Schrank, in dem ich das bei Dienstende einschließe. Transport und Lagerung elektronischen Spielzeuges zu Hause ist nicht Teil meiner Dienstobligenheiten.


    Wir haben einen PC für 19 Lehrer. Und genau auf dem kleinen Tisch steht auch das Telefon, von dem ich die meisten Anrufe mache. Alles kann und will ich aber in dieser Ecke, mitten im Lehrerzimmer, wo es ziemlich laut ist, nicht erledigen.

    Wenn's nicht geht, geht's nicht. Wer von mir erwartet, dass ich dienstliche E-Mails lese, besorgt den Account und auch den Rechner, auf dem ich das tun kann. Wenn ich darüber hinaus die E-Mails auch zu Hause lese, dann tue ich das ohne irgendeine Verpflichtung einzugehen. Das ist etwas anderes, als einen Rechner dafür anzuschaffen, überhaupt einer dienstlichen Verpflichtung nachkommen zu können.

    Wenn ich mit Eltern kommunizieren soll, tue ich das mit dem, was da ist. Ein Brief ist zwar etwas altmodisch, funtioniert aber. Wenn es keinen Computer dafür gibt, nähme ich auch die Schreibmaschine. Oder ich schreib von Hand. Prinzipiell und generell gehe ich davon aus, dass Schulträger und Dienstherr mir das Arbeitsmaterial stellen, dass ich benutzen soll. Da werde ich doch nicht insubordinativ weitere Geräte anschaffen.

    Achja, ich schreibe gelegentlich auch gerne mal ein Arbeitsblatt von Hand.

    Sie hätte nun noch 1 1/2 Monate für die Wiederholung elementarer Grammatik und elementaren Wortschatzes. ,,In absehbarer Zeit'' muss ich daher klar verneinen. Auf Basis ihrer jetzigen Kenntnisse ist es für sie auch nicht möglich, in der Mittelstufe erfolgreich mitzuarbeiten.

    Danach ist's wohl entschieden. Trotzdem würde ich die anderthalb Monate noch abwarten und dann entscheiden.

    Wie belastbar ist es denn, wenn ich meine Note von dem Engagement in knapp 2 Monaten abhängig mache und ihr doch noch eine 4- gebe?

    Was ist denn 'ne 4-? Reicht es aus (4) oder nicht (5)? Eine 4- könnre auch bedeuten, dass man sich nicht entscheiden möchte.

    Wie geschrieben, in Hamburg sind die Kinder dann in Klasse 7 und bleiben bis zur Oberstufe niemals sitzen und können auch nicht mehr auf die Stadtteilschule wechseln. Die Gefahr bei so einem Leuchtfeuer ist daher recht groß, denn in der Mittelstufe fallen viele SuS in sich zusammen, da bei schlechten Noten keine Konsequenz mehr droht.

    Insofern gibt's du eine Note mit weitreichender Konsequenz. Fast schon unaständig weitreichend. Geht man davon aus, dass die schulgesetzliche Regelung Sinn macht, sollte man das eben auch durchziehen. Eine 4 zu geben, wenn es eine 5 passen würde, bedeutet letztendlich, dass man den Schüler vor den schulgesetzlichen Konsequenzen der schlechteren Beurteilung bewahrt. Letztendlich hebelt man das Schulgesetz damit aus. Kann man machen und kann man sogar legitim finden.

    Das bewahrt dich aber nicht davor, dass die Entscheidung in beide Richtung erhebliche Konsequenzen hat. Dass einem dabei unwohl ist, kann ich verstehen. Aber vor derartigen Entscheidungen stehen wir nunmal und uns wird nicht immer die Gnade zu Teil, später zu erfahren, ob wir "richtig" (in welchen Sinne auch immer) entschieden haben.

    Das hilft dir nur insofern weiter, dass du dich vielleicht darauf einlassen kannst, die Verantwortung für solche Entscheidung zu akzeptieren. Ferndiagnostisch können wir dir eigentlich nichts raten. Auch wenn das, was zu uns 'rüberschwappt, eher danach riecht, der Kandidatin den Weg auf die Stadtteilschule zu eröffnen, kann ein kräftiger Schluck aus der Pulle auf den Papillen des echten Lebens doch ergeben, dass die junge Dame zur künftigen akademischen Elite unseres Landes gehören sollte.

    Diese Frage sollte nicht aussagen, dass jemand (in diesem Fall Gott) will, dass man eine Tätigkeit ausübt, die denjenigen krank macht.

    Mal abgesehen davon, dass Fragen selten etwas aussagen, klang das was der TE sagte, für mich genau so. Um Missverständnisse zu vermeiden, habe ich nachgefragt. Das war wohl schon zu ähbä. Nun gut, offensichtlich darf man über Götter sprechen, aber wohl nicht jeder. Dazu etwas nachzufragen ist wohl auch nicht schicklich.

    Danke für die Ehrlichkeit.

    Aber ich habe mich einfach gefragt, wo Gott mich haben will. Wo sind meine Kompetenzen und Fähigkeiten? Wenn hier auch Christen unterwegs sind, verstehen die vielleicht eher was ich meine...

    Womöglich. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das verstehe. Aber es interessiert mich schon. Du meinst, dass dein Gott, dich an der Schule haben "will"? Ganzheitlich gedacht, könnte er dann ja auch ein paar Tipps für dich haben, wie du das am besten machst. Aber du fragst hier nach. Und da du krank geworden bist, wie mir scheint ziemlich heftig, hast du den Eindruck, dass er sich bisher genug um dich gekümmert hat? Ich nicht. Er will etwas und du gehst daran kaputt, scheint mir ein ziemlich einseitiges Geschäft zu sein.

    Aber da du nach Tipps gefragt hast: Tu was du willst bzw. wollen kannst. Nicht, was andere von dir wollen. Und zu den anderen würde ich dann Götter, Schulleiter, Kollegen, Schüler, Eltern und angebliche Freunde zählen.

    Für Analphabeten muss der Alltag ein immenser Stress sein, voller Bücher mit wenigstens sieben Siegeln, für die sie alternative Lösungen finden müssen.

    Mag sein, dass ich da etwas unsensibel bin, aber ich kann nicht die ganze Welt retten. Dafür ist die Justice League zuständig. Wenn es denn eben so ist, dass Menschen Einschränkungen haben, haben sie die. Die kann man in einem gewissen Maße ausgleichen, aber irgendwo sind Grenzen. Dass man privat Hardware finanziert, damit man mit wenigen Leute dienstlich kommunizieren kann, wäre wohl jenseits der Grenze.

    Zwei Dinge auf die Schnelle:

    1. Lerne liegenlassen. Wenn ich zu Beginn der Sommerferien meinen Schreibtsich ausmiste, werfe ich festmeterweise Zeug weg, das ich dort liegen hatte, weil's ja so wichtig war. War's wohl doch nicht.

    2. Sei offensiv krank. Kollegen und insbesondere Vorgesetzte vergessen sehr schnell, warum man längere Zeit ausgefallen ist. Das meinen die nicht bös', der eigene Stress lässt sie das ausblenden. Erinnere sie daran, wenn sie mit irgendeinen Mist kommen. "Ich bin krank, ich möchte noch nicht sterben." erspart jede Menge Diskussionen, warum man sich an dieser blöden Idee denn nun nicht beteiligt.

    hth

    Das Einzige, was mich dabei echt stört ist, dass wir keine Endgeräte zur Verfügung gestellt bekommen, sondern eigene anschaffen müssen auf private Kosten.

    Nein, musst du nicht. Du tust es. Du hättest es auch bleiben lassen können. Du kannst auch vom schulischen Festnetzfernsprechendgerät auf justemang dem Mobilsprechkasten anrufen, auf dem der jeweilige Elter die WhatsApp-Voicemails zu empfangen pflegt.

    Und nein, da muss man dann als Empfänger der Nachricht nicht direkt 'rangehen und also "erreichbar" sein. Auch da kann man ihm auf die Mailbox sprechen, die der zuvorkommende Mobiltelefonie-Provider im Rahmen des Vertrages zur Verfügung stellt. Technisch etwas anders, in der Wirkung äquivalent. Man soll sich wundern, aber fernmündliche Kommunikation soll es schon vor WhatsApp und Konsorten gegeben haben.

    und daher für sowas ihre Privatadresse nutzen (müssen)

    Würde mir nicht (mehr) passieren. Kann ich sicherstellen, dass bei meinem Mail-Anbieter datenschutztechnisch alles senkrecht steht?

    warum man sich als Lehrer dann nicht einfach eine Email-Adresse für ausschließlich dienstliche Zwecke herstellt.

    Dito.

    Da faseln Politiker und andere Bildungsexperten den lieben langen Tag über Digitalisierung und schafen es aber nicht mal den Lehrern eine dienstliche E-Mail-Adresse zu verschaffen? Noch peinlicher geht's nicht.

    Fakt ist, die Schule darf eine schulinterne Adresse anordnen. Diese gilt aber nur für die interne Kommunikation.
    Die Schule darf nicht einfach eine Adresse mit Deinem Namen erstellen, und diese veröffentlichen.

    Ja, mag sein. Mir ist aber noch nicht klar, welches Problem sich für dich daraus ergibt, wenn es doch eine solche dienstliche E-Mail-Adresse gibt.

    Das Problem sind Nicht-kollegen, die einen direkt kontaktieren können wenn sie frei verfügbar wird.

    Ja, die Erreichbarkeit darüber dürfte die Intension beim Veröffentlichen sein.


    "Tür und Angelgespräche" mit Eltern kalt abzublocken, weil sie nicht nachweisbar sind.

    Ich bin durchaus in der Lage ein Gespräch entsprechend zu dokumentieren.


    Da wäre so eine Kontaktmöglichkeit kontraproduktiv und ja, man kann Kontaktversuche von Eltern darüber auch ignorieren, einfacher ist es jedoch, einfach nicht bekanntzugeben.

    Wenn man prinzipiell nicht über E-Mail kontaktiert werden soll, macht die Veröffentlichunng der E-Mail-Adressen natürlich keinen Sinn. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass eine Schulleitung, die die E-Mail-Adressen veröffentlicht, einen anweist, E-Mails an diese nicht zu lesen.

    Wenn bei uns das Büro die Termine vergäbe, würden die nichts mehr anderes machen.


    Nicht schulische Nachrichten zu löschen, macht sie nicht weniger öffentlich und für jeden einsehbar.

    Vielleicht sehe ich das Problem nicht, meinst du es liegen die Spammer schon auf der Lauer, um dir dein dienstliches Mail-Postfach zuzumüllen? Welches Problem genau ergibt eine dienstliche (aber nicht mehr nur schulinterne) E-Mail-Adresse zu haben?

    Mailadresse nicht.

    Hat er eine Quelle/Rechtsgrundlage genannt? Finde ich spannend.


    Ich bin ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung für jeden auch privat erreichbar.

    Inwiefern? Nicht die Schule betreffende E-Mails an die Dienstadresse kann man löschen und ignorieren. Inwiefern bist du dadurch "erreichbar"?

    Aber so unterschiedlich können die Einchätzungen sein. In einem anderen Thread habe ich überhaut kein Verständnis für Whats-App-Kommunukation mit Schülern und Eltern, während ich hier sagen muss, dass ich eine dienstliche Mail-Adresse und die erreichbarkeit vermöge dieser durchaus praktisch finde.

    Die Sitzordnung ist nicht das Problem, die kann jeder Lehrer für seinen Unterricht herstellen bzw. durch die Schülerinnen vorm Unterricht herstellen lassen. Wer das nicht tut, sondern statt dessen zum Schulleiter rennt, hat doch 'nen Knall.

    Was immer du mit den SL oder den Kollegen besprichst, behalte im Hinterkopf, dass es nur vordergründig um die Sitzordnung geht.


    Es ist so, dass ich bisher zu allem, was die SL gesagt hat, immer mit "Ja" geantwortet habe: zusätzliche Übernahme von Aufgaben; Veränderungsvorschläge, die die neue SL in der Schule umsetzen möchte usw.

    Mach deinem SL klar, dass er den willfährigen Untertanen nicht umsonst bekommt.

    Es widerspricht doch keiner dem Umstand, dass die Aktion kacke war. Ich fand's jetzt nur müßig, noch ein 20. Mal zu sagen, wie kacke das war und was alles passieren könnte.

    Von der fäkelen Wortwahl mal abgesehen, ist das keine irgendwie genaue Beschreibung. Irgendwie Kacke wäre es, jemanden zuzuparken oder seine halbvolle Kaffeetasse in die Spülmaschine zu räumen. Hier wurde deutlich gegen de Rechte des TE verstoßen. Man muss erst mal bereit sein, dass festzustellen. Ich verstehe die Tendenz, das kleinzureden, nicht.


    Was bringt das denn dem TE?

    Das kann man bei jeder Antwort fragen. Wozu sollte man das aber tun? Letztendlich wird der TE nicht alle Ratschläge umsetzen. Ich habe im wesentlichen nur erklört, was ich täte. Was der TE daraus macht und ob ihm der Tipp etwas nützt, entscheidet er selbst.


    man könnte eine Atombombe bauen, damit auf Spatzen schießen,

    Kann man? Ich kann das nicht. Man kann sich natürlich auch mir albernen Übertreibungen lächerlich machen.

    ob in Guantanamo noch Platz für die Kollegin ist,

    Mal davon abgesehen, dass Guantanamo wohl kaum rechtsstaatlichen Prinzipien entspricht, so ist das wohl kaum Schuld und Tat angemessen. Es geht darum, das geltende Recht anzuwenden, nicht den Maßstab völlig aus den Augen zu verlieren.

    Da steht, dass angebotene Freiplätze angenommen, aber nicht nachgefragt werden dürfen.

    Auch irgendwie 'ne halbgare Lösung. Naja, mir wurscht. Ich find's prinzipiell nicht in Ordnung. Der Dienstherr ist für die Dienstreiskosten verantwortlich. Entweder er kommt dieser Verantwortung nach oder er erklärt, dass ihm Schulfahrten nicht so wichtig sind, dass er dafür zahlen möchte.

    Für das ganze 'Rumgetrickste, Verschiebe und Gedöns habe ich kein Verständnis.

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