Ich wurde gebeten meine Beweggründe für ein Verbleiben im Schuldienst transparent zu machen, dies habe ich getan. Das dies auf Unverständnis treffen würde, war mir auch klar. Darüber diskutieren möchte ich jedoch nicht.
Muss du auch nicht. Eine Diskussion hatte auch niemand im Sinn. Mir ging es darum zu klären, wie diese Aussage zu verstehen ist. Insofern sind mir deine Beweggründe für ein Verbleiben im Schuldient immer noch nicht transparent. Aber das ist vielleicht auch nicht wichtig.
Mir verschließt sich die Idee, sich bei seinen Entscheidungen auf einen Gott zu berufen, nicht wirklich. Das erlebe ich auch an anderen Stellen. Ein Gott, ein Glaube wird als Beweggrund angegeben. Dadurch ist aber gar nichts erklärt. Und bei Nachfragen kommt dann wenig bis nichts. Wieso wird die Religion, der Glaube, der Gott erwähnt, wenn man nicht darüber sprechen möchte? Das ist zwar alles völlig legtim, aber es offenbart ein gewisses Problem, wie ich finde, wenn nämlich nicht klar ist, wie man aus dem nicht näher spezifizierten Glaubenaspekt, die Entscheidung ableitet.
Es ist überhaupt nicht wichtig, dass die Leute im Forum oder womöglich gar ich, deinen Glauben und deine darauf basierenden Entscheidungen verstehen. Ich befürchte aber, dass du selbst die Problemlage, die aus dem Auftrag deines Gottes für dich entsteht, nicht genügend reflektiert hast. So wie du deinen Gott beschreibst, verheizt er dich. Bist du dazu wirklich bereit?
Es schwebte an der einen oder anderen Stelle in anderen Threads ja schon mal die Idee des "missionarischen Eifers" durch den Raum. Hier könnte das mal angebracht sein, auch wenn ich nicht eifere. Glaubensfreiheit ist ein hohes Gut. Trotzdem möchte ich die Frage in den Raum stellen, ob es nicht Fälle gibt, in denen es Menschen ohne eine Glaubensüberzeugung, die sich zu opfern verlangt, besser ginge.
Damit verbunden ist dann das Problem, dass dir die Tipps nur bedingt weiter helfen, wenn du dich dann doch für deinen Auftrag und gegen dich selbst entscheidest. Insofern weiß ich gar nicht, ob dieser Thread überhaupt zu etwas gut ist.
Weil dich das womöglich gar nicht so furchtbar interessiert, hier noch etwas wichtiges: Pass' auf dich auf. Geh' davon aus, dass es sonst niemand tut. Falls doch, tut ihr es doppelt.