Beiträge von O. Meier

    Für eine Einladung finde ich das absolut praktikabel, aber jedes Mal finde ich das auch doof. Dann hätte ich lieber eine Strategie, einmal klar zu kommunizieren, dass ich an solchen Terminen nicht teilnehmen möchte, statt mich jedes Mal rauszureden.

    Dann sag das so. "Danke für die Einladung, aber ich sehe meinen Platz nicht an einem Elternstammtisch. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und interessante Gespräche." Man kann noch ergänzen, dass man sich ale Eltern viel besser über die Schule austauschen kann, wenn kein Lehrer mithört. Müsste den Leuten eigentlich klar sein.

    Aber das geht mir irgendwie schon zu weit, weil es sich nach einer Begründung anhört, die ich aber nicht brauche. Also sollte man mit einer möglichst nichtssagenden Formulierung absagen, z. B. "Vielen dank für die Einladung, der ich leider ncht nachommen kann." oder besser : "Ich bitte um Verständnis, dass ich Ihrer Einaldung nicht nachkomme." Und die nimmt man einfach immer wieder, kann man prima als Vorlage im Mail-Client speichern. Dann dürften die Eltern merken, dass es sich um eine systematische Antwort handelt.

    Falls nein: Wie sagt ihr das? Die Frage klingt blöd, aber ich meine es Ernst, ich frage nach eurer kommunikativen Strategie, solche Einladungen abzulehnen: Seid ihr einfach ehrlich und sagt, dass ihr daran nicht teilnehmen möchtet?

    Hm, nicht wirklich eine Strategie, aber ich würde (wenn überhaupt) nur mitteilen, dass ich nicht komme. Was soll man da lange 'rummachen? Außerdem geht das ein paar hergelaufene, überengagierte Eltern 'nen feuchten F*** an, ob der Kram nicht in meinen Biorhythmus, mein Privatleben oder mein Lustfenster passt.

    Einladungen der Klasse, wenn die etwas organisieren, nehme ich nur im Einzelfall an (bisher einmal). Das prüfe ich individuell. Ich lasse mich als Klassenlehrer auf dem Abiball blicken, bin aber jedesmal genervt von dem ewig langen, völlig langweiligem "Programm". Die Gespräche am Rande sind eigentlich das Interessante.

    lass dich in Niedersachsen aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Bewirb dich gezielt auf eine Schule in NRW und dann kannst du dort wieder verbeamtet werden

    Vorsicht. Ich kenne mich da nicht aus, würde aber erst etwas prüfen wolen. Beim Länderwechsel werden Pensionsanwartschaften übertragen (deshlab machen das die Länder ungern als abgebende, dann muss nämlich aktuell Geld fließen). Wie sieht's damit bei der Wiederverbeamtung aus? Wenn ich das nicht wüsste, würde ich's nicht machen.

    Reicht es dann nicht als Klassenlehrer zu sagen, dass man da ein Auge drauf hat und in dem Fall die Mutter informiert? Hat man ja eh, wenn man die Fehlstunden der Woche addiert.

    Ja, das reicht (Warum habe ich das gefühl, auf eine rhethorische Frage zu antworten?). Eine 15-Jährige, die mal eine Stunde schwänzt, hat kein Problem. Wenn es öfter vorkommt, sich bestimmte Tage/Fächer häufen o.ä., dann muss man sehen, wie man interveniert Auf Zuruf der Mutter zum Big Brother werden muss man deshalb nicht.

    Die Schulleitung ist dagegen, wegen dem Verwaltungsaufwand und wegen der Tatsache, dass Eltern sich von den Kindern die Informationen holen sollen

    Dann ist doch alles klar. Kann die SL der Mutter dann doch so mitteilen.

    Unabhängig davon dürfte es wohl klar sein, dass man die Eltern informiert, wenn unentschuldigte Fehlstunden auftreten. Das dürfte wohl eine Stelle sein, an der man mit der Mutter zusammen arbeiten sollte. Insofern passt es doch, wenn sie sich interessiert. Das geht aber prima ohne sie über jede einzelne ausfallende Stunde zu informieren. Sollte die Schülerin schon durch unentschuldigte Fehlstunden aufgefallen sein, kann man die Mutter auch bei geringen Verstößen (einzelne Stunde "abgehängt") informieren. Mit 15 Jahren dürfte das Mädel wohl noch schulpflichtig sein.

    Ich würde den Eltern auf Antrag einfach auch Zugang ermöglichen, unabhängig vom Zugang der Schüler

    Das darf mal schön der Schulleiter entscheiden.

    Generell halte ich nichts davon, Kollegen, die fehlen, an den digitalen Pranger zu stellen, indem man die entsprechenden Daten weit streut. Es reicht auch ein Plan, der in der Schule hängt, damit der Unterrichtsbetrieb läuft. Mit solchen Online-Plänen weckt man nur Begehrlichkeiten an Informationen.

    Evnetuell macht es Sinn, Teilinforationen (Untericht für diese Klasse beginnt erst um blabla, endet um blablabla) zu veröffentlichen.

    Und dass mehr Leute Autofahren und dort die schlimmeren Unfälle passieren ist ja nun auch nicht überraschend.

    Wieviele mehr sind's denn? Ist das im Verhältnis, so dass man sicher weiß, dass man nicht überrascht ist. Nunja, man müsste wohl das relative Risiko vergleichen.

    Insgesamt finde ich es aber etwas perfide über die vielen Menschen, die beim Autofahren eine (vielleicht schwere) Kopfverletzung erleiden einfach so hinwegzugehen. Nicht nur, dass das erhebliche Kosten für die Krankenkassen bedeutet, sind das eventuell schwere Schicksale für die Individuen. Das als "nicht überraschend" abzutun, finde ich etwas knapp.

    Was hättest du denn gern für einen Nachweis?

    Zunächst müssten die, die einen Nutzen vermuten, diesen spezifizieren. "Sieht gut aus" ist nichts, was man nachweisen muss. "Verhindert tödliche Kopfverletzungen." würde bedeuten, dass man nachweisen kann, dass man mit Helm auf dem Fahrrad keine tödlichen Kopfverletzungen erleidet. Wer meint, dass ein Helm das Risiko einer (schweren/todlichen) Kopfverletzung reduziert, sollte entsprechende Zahlen vorlegen.


    ch stelle mir gerade Studien für Motorradfahrer ohne Helm und Lederkluft vor

    Du meinst der Nutzen dieser Schutzkleidung ist auch nie nachgewiesen worden?


    Obwohl, mir fällt sogar eine Studie ein: Melone mit und ohne Fahrradhelm fallen lassen.

    Ja, könnte sein, dass wir ganz falsche Vorstellung vom Nutzen der Objekte haben und es handelt sich bei denen nur um fehldeklarierte Melonenkörbchen.

    Patsch!

    Meines Wissens hast du dich mit der Aussage aus dem Fenster gelehnt, dass Helme keinen Nutzen haben. Wenn du einen Beleg dafür hast, kannst du ihn ja einfach nennen.


    Keinen nachgewiesenen Nutzen.
    Der Beleg dafür ist, dass mir trotz längerer Beschäftigung mit dem Thema
    noch keine Studie, keine Untersuchung und kein Wirknachweis begegnet
    ist. Sollte ich da etwas übersehen haben, bitte ich um Nennung.


    Vewünschung: Weder implizit noch sonst irgendwie. Was ich implizit geschrieben habe: ich wünsche dir NICHT, dass du mal auf den Nutzen eines Helms angewiesen bist, wenn du keinen trägst.

    Ja, das meinte ich. Danke.

    Aber eigentlich will ich mich auf das Thema gar nicht mehr einlassen.

    Aha.

    Er sollte nur nicht versuchen, anderen Leuten einzureden, dass sie keinen Nutzen haben.

    Tut das jemand? Oder wird hier vielleicht andersherum die Andeutung gemacht, es gäbe einen Nutzen. Wer einen Beleg dafür hat, kann ihn ja einfach nennen.

    Ich bin jetzt aber auch nicht so fies, dass ich den Leuten wünsche, dass sie mal merken, wie gut der Nutzen wäre. Das macht man nicht.

    Aber so ganz kann man sich die Verwünschung dann doch nicht verkneifen? Zumindest implizit möchte man sie nennen?

    Zur Kenntnis genommen.

    Und überhaupt. Wo gibt es denn das noch im öffentlichen Dienst, dass die Beamten Spenden sammeln für ihre Dienstreisen. Oder andere windigen Finanzierungstricks. Nee, die lassen sich die Rese genehmige und wissen dann, das auch das Geld dafür da ist. Das Ganze ist lächerlich.

    Der Posten, den die Eltern bisher als Umlage zahlten, soll als " freiwillige Spende " dem hiesigen Förderverein gezahlt werden, der mit diesem Geld wiederum den Reisekostenetat aufstockt.
    Damit legal,

    Keine Ahnung, wie legal das ist. A G'schmäckle hat's aber auf jeden Fall. Warum sollte sich aber überhaupt die Mühe machen, so etwas zu initiieren? Irgendjemand muss sich auch um ein solches Verfahren kümmern. Warum, frage ich, warum?

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