dass ich den Tonfall bzw. die Botschaft ("selbst Schuld, du Naivchen!") einiger der letzten Posts wirklich erschreckend und völlig unangebracht finde.
Das möchte ich unterstreichen. Keine Ahnung, ob die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den SL nun Not getan hat oder ob sie angemessen war. Aber offensichtlich war vorher schon etwas im Argen. Sollte der SL daraufhin interveniert haben, um bei der zuständigen Schulausfsichtsbehörde die Versetzung in Gang zu setzen, hat da der TE nichts verkehrt gemacht, sondern da läuft eine Sauerei. In dem Fall werden die aber nicht so doof sein, das als Begründung in die Versetzung zu schreiben. Da fehlt halt ein Physiklehrer, oh da ist einer, nehmen wir doch den.
Zur Behebung eines Konfliktes halte ich eine Versetzung angemessen, wenn geringere Maßnahmen keinen Erfolg haben.
Ob andere Aspekte (Familienbindung, Wohnort) schwerer wiegen, kann ich nicht beurteilen. Neben dem Gang zum Anwalt, mit dem Ziel, die Versetzung kassieren zu lassen, würde ich mich schon mal informieren, welche Rechte ich als Versetzter habe. Trennungsgeld? Erhöhte Fahrtkosten? Hilfe beim Umzug? Keine Ahnung, was es da so geben könnte.
Dann würde ich mir die neue Schule mal ansehen, vielleicht ist's da gar nicht schlecht. Allerdings würde ich vermeiden, dort mit der "Sek I ist unter meiner Würde"-Attitüde aufzutreten. Alternativ kann man deutlich sagen, dass man gegen seinen Willen dem neuen Club beigetreten ist (einschließlich vorgenannter Attitüde). Wenn man sich dann konsequent so verhält, soweit das die Dientsvorschriften hergeben, versucht der neue Chef vielleicht, einen wieder los zu werden. Mir wäre das Risiko aber zu groß, wo zu landen, wo man noch weniger hin will.
Dass das Engagemant für den Sek-II-Unterricht keinen Nutzen mehr abwirft, sind Reibungsverluste, die leider im öffentlichen Bildungssystem nicht wahrgenommen werden.