Beiträge von O. Meier

    Die SL behauptet, die Schule könne kein Konto für diesen Zweck eröffnen, weil sie juristisch keine Person ist.

    Trotzdem ist der SL in der Verantwortung, scih zu kümmern. Z.B. kann das Konto hierfür beim Schulträger angesiedelt werden. Es ist doch wenig effizient, wenn jeder Kollege einzeln nach einer Bastellösung, wenn doch eine Lösung für die ganze Schule (eigentlich für alle Schulen des Landes) gebraucht wird. Haste schon beim zuständigen Minsterium nachgefragt, was die empfehlen?

    Bitte keine Antwort a la "Dann biete halt keine Studienfahrt an und das Problem ist gelöst." Das weiß ich selbst und solche Antworten helfen mir nicht weiter.

    Ich denke schon. Ohne Studienfahrten fällt eben das Problem mit der Abrechnung auch nicht an.

    PayPal etc.

    Ich weiß nicht, ob ich zu PayPal raten würde. In der c't waren in der Rubrik "Vorsicht Kunde" schon mal Artikel zu PayPal. Tenor: wenn's schief geht, dann richtig. Einige Leute hatten erhebliche Probleme, an ihr Geld zu kommen, bzw. sind auf dem Schaden sitzen geblieben. Keine Ahnung, ob so etwas aktuell noch auftritt. Aber eine richtige Bank wäre mir lieber.


    doch wieder auf mein Privatkonto überweisen lasse

    Wozu?


    Das Problem entsteht ja nur, weil der Reiseveranstalter keine EInzelüberweisungen der Schüler haben möchte.

    Na lokal. Der schließt ja einen Vertrag für die ganze Gruppe, nicht mit jedem Schüler einzeln. Der höhere Aufwand wäre im Preis zu erkennen.

    Ich denke nicht, dass du darüber entscheidest, wer nachschreibt

    Aber eben doch.

    Es ist ein entschuldigtes Fehlen, da es von der Schulleitung bewilligt wurde.

    Und die Schulleitung hat auch brav vorher alle Aspekte abgewogen.

    Da würdest du mit mir sowohl als Kollege als auch als Elternteil Probleme bekommen, da ich das nicht hinnehmen würde.

    Welcherlei sollten denn diese "Probleme" sein?

    Klar, jetzt kannst du natürlich argumentieren, dass du nicht nachschreiben lassen musst und stattdessen eben die mündliche Prüfung durchführst. Da kann ich dann nicht mehr viel machen, außer meinen Unmut äußern.

    Unmut worüber? Eben war der versagte Prüfungsversuch noch eine Todsünde, jetzt sind wir unmütig darüber, dass es doch einen gibt? Wie denn nun?

    Ganz offensichtlich ist es für alle Seiten einfacher, wenn der Schüler am regulären Termin an der Klausur teilnimmt. Über alles, was hinterher kommt, kann man sich vorher Gedanken machen.

    Es geht übrigens nicht darum, Schülern auch mal etwas außer der Reihe zu ermöglichen, wenn es tatsächlich eine Bedeutug hat. Anlass dieses Threads war wohl eher die Häufung mit denen der Unterrichtsexodus heutzutage auftritt. Wenn jemand meint, dies und das sei furchtbar wichtig, soll er das machen. Wenn er anderen damit Ärger, Arbeit oder Unannehmlichkeiten macht, muss er auch mit Gegenwind rechnen. Der Scheuklappenblick, der einem vermittelt, das eigene Projekt rette die Welt/das Abendland/den Bildungsstandort, ist nicht professionell.

    Aber was machst du, wenn dann wegen einer Exkursion/ eines Austauschs einige Schüler fehlen? Genau. Du erstellst Nachschreibarbeiten.

    Nö, nicht unbedingt. Ich entscheide darüber, wer nachschreibt. Wenn ein Schüler meint, ihm sei etwas anderes wichtiger und die bisher festgestellten Leistungen reichen ihm, dann wir uns doch schnell einig. Ich nehme auch gelegentlich mündliche Prüfungen statt Nachschreibeklausuren ab. Wenig Aufwand, aber hohe Trennschärfe.

    Ich bin absolut der Meinung, dass entgegenstehende Klassenarbeiten nachgeschrieben werden müssen.

    Findet der Sportlehrer, der mit den Arbeiten, die die Kollegen stellen, keine Arbeit hat. Danke schön.

    Ich hingegen finde es toll, wenn junge Menschen in ihrer Freizeit Sport treiben. Aber warum sollte dafür Unterricht ausfallen?


    Viele sind schließlich mal in der Situation außerunterrichtliche Aktivitäten zu planen und ist dann auch auf die anderen Kollegen angewiesen.

    Ebend. Die Selbstverständlicheit, mit der man davon ausgeht, dass andere einem zuarbeiten geht mit erheblich auf den Keks.


    Und wer dies nicht planen muss, der darf sich darüber freuen, dass ihm dieser Planungsaufwand erspart geblieben ist, denn das erledigt sich schließlich auch nicht von selbst.

    Warum sollte ich noch Aufwand mit etwas haben, dass ich nicht für sinnvoll halte? Geht's noch.

    Das Problem wird von vielen im Kollegium gesehen, jeder kann aber begründen, warum ausgerechnet seine Exkursion etc. unangetastet bleiben muss.

    So lange nicht eingesehen wird, dass es in der Schule um Unterricht geht, machste gar nichts.

    Was die Klassenarbeiten anbetrifft, so lege ich die Termine frühzeitig fest. Wenn dann noch jemand anderen Kram hat, muss der sich kümmern, dass es terminlich passt.

    hs

    Das habe ich eingetragen, nachdem ich im Bereich Seiteneinsteiger gebeten wurde es genauer einzutragen, daher sorry das ist das was ich machen könnte.

    Ich mag mich irren, aber ich kann mich nicht entsinnen, dass das "evtl." stand, als ich die Bemerlung zu den Profilangaben schrieb. Aber schön zu wissen, dass du - falls du mal in den Schuldienst kommst - keine Probleme mit unangekündigten Unterrichtsbesuchen haben wirst. Dadurch wird alles erheblich entspannter.

    Der Schulleiter wird doch auch wissen, dass man sich zwar gut vorbereiten kann, dann aber der Plan nicht umgesetzt werden kann.

    Schulleiter wissen vieles nicht. Insbesondere wissen sie sieben Minuten nach der Ernennung nichts mehr von den Sorgen und Nöten, die ein normales Lehrera******** so umtreiben. Und wenn das eine echte Krampe ist, die Spaß daran hat, seinen Mitarbeiten vors Reisegepäck zu defäktieren, ist es ohnehin besser, wenn er nicht allzuviel weiß.

    Vorweg gesagt ich bin keine Lehrerin.

    Deine Profilangaben sagen etwas anderes. Aber danke für deinen wertvollen Beitrag.

    Bevor dieser Thread jetzt wieder in die Frage abgleitet, ob und wie man Lehrer kontrollieren muss, damit sie das, was sie tun, auch ordentlich tun, sei gesagt, dass es darum mal gerade nicht geht, sondern darum, wie dämlich man als Schulleiter doch sein kann, seinen Mitarbeitern mit völlig sinnlosen Begründungen daher zu kommen.

    Nicht, dass sich die Diskussion wirklich lohnte ...

    Aber dass ich Chemie und Musik weiter mache wird schwierig oder wie?

    Ähm, sorry, aber nee. Du bist nunmal in Chemie totgeprüft. Wie wenig Bedeutung muss man einer solchen Prüfung zumessen, dass man trotzdem dieses Fach abschließen und unterrichten möchte? Falscher Ansatz.

    Wenn es unbedingt Chemie sein soll, kann man das wohl noch an einer Fachochschule studieren. Zumindest war das mal so. Seit Bologna mag sich das geändert haben. Wenn es unbedingt Lehramt sein soll, dann anderes Fach.

    Oder man nutzt einen solchen Einschnitt, um seine Lebens- und Karriereplanung noch mal neu aufzustellen. Schülern, die eine (schulische) Berufsausbildung anfangen, rate ich, sich eine Alternative zu überlegen, falls es nicht klappt. Tun sie meist nicht, weil sie ja unbedingt XY werden wollen. Wen's dann für den Abschluss nicht reicht, stehen sie meist näse da, und überlegen nur, wie sie doch noch XY werden können, obwohl die Tür zu ist.

    Da muss man gar nichts begründen. Derartige Analogieschlüsse sind überhaupt nie Argumente, wenn man nicht begründen kann, dass analoge Vorausetzungen vorliegen. Und das hat dein Chef nicht. Eigentlich hat er erklärt, dass er keine Argumente hat.

    Du kannst ihm entgegnen, dass es auf dem Mond gar keine Unterrichtsbesuche gibt.

    PS: "Die freie Wirtschaft" gibt es in der Einheitlichkeit nicht. Solche Dinge sind je nach Branche, Betrieb etc. unterschiedlich geregelt.

    Es waren die Sportlehrer - inwieweit eine ausdrückliche Genehmigung des SL vorliegt, weiß ich nicht; ich gehe aber davon aus.

    Schulleiter haben nicht immer von allem Ahnung. Trotzdem können die Schüler (oder die Eltern) dier verfassungsgemäße Sonntagsruhe einfordern. Wie ausgeht, sieht man dann.

    Generell finde ich es OK, wenn Schüler las Schulteam bei einem solchen Lauf teilnehmen. Ob man sie verpflichten kann, weiß ich nicht. Gelegentlich kommt ja auch mal der Anspruch hoch, mit einem möglichst großen Team aufzulaufen, um irgendwie die Schule gut dastehen zu lassen. Das mit dem Nexus Note für Teilnahme einzufordern, halte ich aber für missbräuchlich.

    am Montag danach werde ich mit dem Fall unentschuldigten Fehlens von SuS bei der Veranstaltung konfrontiert werden (bin Stufenleiterin).

    Ja, stimmt, die meisten werden eine Entschuldigung der Eltern haben. Aber es wird trotzdem Diskussionen geben - je nach Entschuldigungsgrund bzw. bei SuS, die tatsächlich keine Entschuldigung beibringen und sei es aus Unaufmerksamkeit.

    Nur, dass ich das richtig verstehe. Es gibt Kollegen, dir dir ein Gespräch drücken, weil Schüler fehlen? Sonst geht's denen gut? Wenn du Stufenleiterin bist, wirdt du ja wohl entscheiden, ob der Grund anerkannt und das Fehlen damit entschuldugt wird. Was gibt es da noch zu diskutieren? Haben die sonst nichts zu tun? Die sollen sich beim Hausmeister melden und den Keller aufräumen. Da kann man überschüssige Energie abbauen, ohne Leuten, die ihre Arbeit machen wollen, im Weg zu stehen.

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