Beiträge von O. Meier

    er hat vor Jahren Diplom-Pädagogik studiert und unterrichtet im BdU z.B. bei Erziehern, die Abitur machen, und da ist er falsch aufgehoben, die Schüler haben sich schon darüber beschwert, dass der Unterricht so anspruchslos ist und sie im Thema nicht weiterkommen und immer das selbe machen.

    D3? Zentralabitur? Da darf dann im Zweifelsfall jemand anders krz vor knapp in die Zentrifuge klettern und die Brocken beisammen drücken.

    Fachlichkeit

    Selbst in hochspezialisierten Bildungsgängen sollten die fachlichen Inhalte immer von dem, was man im Studium gelernt hat, überboten werden können. Das man hier oder da das eine oder andere Detail nachlesen muss, spielt dabei keine Rolle. Man muss eine fachliche Tiefe haben, die über das, was die Schüler lernen hinaus geht, damit man überhaupt etwas beurteilen kann. Man muss die Themen auch in einen fachlichen Gesamtkontext einordnen können. Wie will man bei Kram, den man gerade so selbst versteht, denn eine didaktische Entscheidung treffen?


    Aber wenn jemand gut mit Schülern aber fachlich nicht klar kommt, dann ist er fehl am Platz

    Andersherum übrigens auch. Man muss halt - oh, Wunder - beides können.

    Aber zur Sache: Irgendetwas ist schief gelaufen, wenn man kurz vorm Ende der Ausbildung feststellen muss, dass die Zusammenarbeit nicht funktioniert. Das hätte früher auffallen können und da wäre man dann als Ausbildungslehrer in der Pflicht Rücksprachre mit dem AKO, SL, anderen Ausbildungslehrer ... zu suchen.

    Ich hatte damals zumindest in einem Fach Glück. Da hat sich die Ausbildunsglehrerin einfach Zeit genommenn, um mit mir im Vorfeld der UPP einfach mal ein paar Ideen auszubaldowern, hier und da mal etwas durchzuspielen oder mich in einer Parallelklasse etwas ausprobieren zu lassen. Obwohl wir einen anderen Arbeitsstil haben und ich nach ihrer Auffassung immer zu knapp dran war mir den Entwürfen, haben wir ein freundschaftliches Verhältnis. Das war viel wert, aber das kann man wohl nicht erwarten.

    Wenn allerdings eine Woche vor der UPP noch nichts in trockenen Tüchern ist, kann man es doch eh vergessen. Da schreibt man doch nicht mehr am Entwurf. Da kopiert man Material und dergleichen.

    Kurzer Rede, langer Sinn: Ich weiß nicht, was ich dir in der konkreten Situation raten soll. Aber beim nächsten Mal wäre ich früher dran, Alarm zu schlagen, wenn etwas nicht läuft.

    Anrufe außerhalb der Geschäftzeit gehören sich auch nicht, es sei denn man hat explizit was vereinbart. E-Mails sind da harmloser, da kann man steuert, wann man sie liest.

    Das ist so nicht richtig, zumindest in NRW

    ADO §10

    (5) Lehrerinnen und Lehrer können verpflichtet werden, als Ausbildungslehrerinnenund -lehrer an der Lehrerausbildung (Vorbereitungsdienst) undbei den Praxiselementen des Lehramtsstudiums (§ 12 LABG - BASS 1-8)sowie als Prüfer an staatlichen Prüfungen und in Prüfungsausschüssennach § 40 Absatz 2 BBiG und § 34 Absatz 2 HwO mitzuwirken.

    Von der Verpflichtung gehen die Uhren aber nicht langsamer. Es ist wie immer, wenn eine Aufgaben hinzukommt, muss was anderes liegen bleiben. Das kann man z.B. über Anrechnujgnsstunden regeln. Oder es bleibt ungeregelt, dann ergibt sich etwas.

    Und wenn eine höhere Stelle meint, so etwas könne "so nebenbei" laufen, muss man sich auch nicht wundern, wenn man die "So nebenbei"-Leistung bekommt.

    Jedoch sind die Kompetenzen, die beispielsweise das KC im Fach Sachunterricht an der GS in Nds aufführt, größtenteils auch gut mit dem Internet / digitalen Medien zu verbinden und zu erreichen:

    Also wenn die das in er Grundschule schon lernen, müssten sie's ja in der SekII können. Leider ist das genau so zappenduster wie bei Rechtschreibung und Grundrechenarten.

    Ist das Thema nicht mittlerweile auch im Lehrplan verankert? Bei uns ist es das jedenfalls:

    Sorry, was euer Ministerium dazu schreibt, ist größtenteils Gewäsch. Vermutlich hat auch in NRW im Ministerium jemand den Phrasomaten angeworfen und solche Allgemeinplätze zu Papier gebracht. Der Bezug zum unterrichtlichen Alltag ist eher überschaubar.

    Und die Beispiele aus dem Sachunterricht sind vielleicht auch was für'n Display mit anständiger Größe.

    Hm, komisch, jetzt machst du eine Feminismusdebatte daraus?

    Nein. Ich mache da ger keine Debatte draus. Ich nehme nur deine Sichtweise zur Kenntnis. Zum Glück hält diese aber Schwangere nicht davon ab, weoter so zu handeln.

    Es ging um etwas ganz anderes. Aber das scheint dich ja nicht so zu interessieren.

    Gut beobachtet. Wie so oft, finde ich nicht relevant, was du zu sagen hast.


    Hauptsache, du kannst etwas DAGEGEN sagen, nicht wahr?!

    Nö. Muss nicht. Deine Aussagen sprechen für sich.

    Aber du brauchst dich natürlich nicht wundern, wenn deine Schüler*innen im Internet nur Mist finden. Man muss ihnen auch beibringen, wo man fundierte Informationen findet.

    Kann man gerne. Dann muss man aber auch sagen, was dafür aus dem Lehrplan verschwinden soll. Man muss Geräte anschaffen und die Kollegen fortbilden, damit sie das auch tun können.

    Und auch dann ist eine gezielte Online-Recherche immer noch etwas anderes als "die googlen mal schnell was."

    Ich habe nunmal nicht mehr das Wissensmonopol. Und wo die SuS nun ihre Kenntnisse erlangen, ist mir doch egal. Bereitet sie auch auf die Uni vor.

    Wissen aus dem Internet. Ja, kenne ich. da wird gerne irgendein Mist ausgedruckt. Das Internet ist nicht viel anders als Sperrmüll. Da darf jeder seinen Mist abladen. Dass da gelegentlich auch was Brauchbares mit rumsteht, äbndert nichts daran, dass alles ander Müll ist.

    Ein Monopol auf minimal strukturiertes Wissen haben wir dann doch noch.

    Sensoren, grafische Darstellung und (bspw. mit Wolfram Alpha) CAS Operationen, wogegen die CAS-Möhre von TI echt alt aussieht.

    Da ergeben sich durchaus Möglichkeiten. Die "graphik"fähigen Taschenrechner mit ihren Lego-Pixeln sind Technik aus den Achtzigern. Die haben tatsächlich ausgedient. Statt dessen Smartphones im Unterricht einsetzen, kann man aber nur, wenn jeder Schüler eines hat, dass bestimmte technische Mindestvoraussetzungen erfüllt. Deshalb und wegen des Displaygröße greife ichbdann doch lieber zum iPad-Koffer oder gehe in den Computerraum. Da bin ich denn vielleicht etwas altmodisch.

    Ich habe aber keine Lust mich darum zu kümmern, dass alle Schüler eine geeignete App auf dem Gerät haben. Und selbst, wenn ich das gewährleisten könnte, wüsste ich nicht, ob sie nicht morgen ein anderes Handy haben, weil das bisherige ins Klo gefallen ist.

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