So meint das O.Meier nicht.
Ach? Was meine ich wie nicht?
So meint das O.Meier nicht.
Ach? Was meine ich wie nicht?
ie Arbeit häuft sich und häuft sich und häuft sich und am Ende kommt man überhaupt nicht mehr hinterher...
Der wichtige Kram wird erledigt, der unwichtige kann in die Tonne.
Was ist daran schade?!?
Schade, dass du keine Möglichkeit zum Abschalten findest.
dass man seinen Beruf lebt und liebt
Was auch immer das bedeuten mag. Ich übe meinen Beruf aus. Ein professionelles Verhältnis zu meiner Profession erscheint mir verhältnismäßig.
Wer sagt denn immer 7 Tage Woche?
Solche Beispiele wurden hier benannt.
Also das ich sagen kann, ich habe gar nichts für die Schule gemacht, auch nicht im weiteren Sinne, gibt es wirklich selten.
Schade.
Vielleicht gibt es Fächer bei denen man nicht nur Texte lesen kann, die schon 10 Jahre alt sind? Also ich überarbeite meine Reihen schon noch gerne, baue aktuelle Texte ein, schmeiße welche raus, die ich nicht mehr mag oder die veraltet sind. Wenn im Lehrplan ein neuer Roman steht muss der auch gelesen und vorbereitet werden. Die Abivorgaben ändern sich halt auch mal und es kommen auch komplett neue Themen dazu.
Wenn sich diese Notwendigkeit ergibt, muss man woanders sparen. Ständig immer alles neu geht nicht. Mein Archiv ist durchaus auch keine Einbahnstraße, aber die Zeit, etwas zu aktualisieren, muss ich auch haben. Je mehr ich mit Driss davon abgehalten werde, um so öfter muss ich auf eine "altes" Arbeitsblatt zugreifen.
Und wer jeden Tag arbeitet, arbeitet ja nicht zwingend länger als jemand der einen Tag nichts macht.
Richtig. Allerdings geht regelmäßig bis Mitternacht genau so wenig auf Dauer gut wie immer 7-Tage-Woche. Bevor ich mir Gedanken über die Verteilung mache, überlege ich, was wirklich gemacht werden muss.
ber wer ständig seinen Unterricht überarbeitet und schon seit Jahren Lehrer ist der macht definitiv etwas falsch.
Nach ein paar Jahren sollte man was im Archiv haben.
Joah, und dann geht's halt regelmäßig bis 23, 24 Uhr...
Einfach mal was liegen lassen.
Nun ja, das wird mal wohl am besten selbst wissen, was man auf Dauer aushält und was nicht.
Oder man verschätzt sich und geht dran kaputt.
Ich würde es zum Beispiel nicht aushalten (wie andere Kollegen) unter der Woche bis 22, 23 oder gar 24 Uhr am Schreibtisch zu sitzen.
Wenn das öfter passiert, ist auch etwas falsch. man muss natürlich darazf achten, dass die Arbeitszeit insgesamt im Rahmen bleibt. Es geht nicht ur um die Frage, wohin man die Überlastung verteilt.
weil oft Infos für den drauf folgenden Montag am Sonntag kommen.
Die sind aber nicht wichtig, sonst wären sie schon am Freitag gekommen.
Ich versuche sogar bewusst einen Teil meiner Vorbereitung immer auf Wochenende oder freien Tag zu legen
Semantic mismatch. Wenn du da arbeitest, ist es kein freier Tag mehr.
Einen Teil des WE zu nutzen, um die anderen Tage zu entlasten mag ja OK sein, aber eine 7-Tage-Woche hält doch auf Dauer keiner aus. Einfach mal was liegen lassen.
Aber was sage ich der Schulleitung
Nichts. Andersherum wird's ein Schuh. Wenn jemand Geld von dir will, muss er einen Grund angeben. Nicht zahlen wäre mal der erste Schritt. Wenn dich jemand anspricht, dass du dieses oder jenes bezahlen sollst, kannst du erklären, dass du nicht wüsstest warum. Dann kann derjenige dir ja was erzählen. Das hörst du dir an und zahlst trotzdem nicht.
Ey, wo leben wir denn?
Ist das eigentlich überhaupt rechtens?
Das Bezahlen durchaus.
Das Verlangen eines solchen Beitrages aber bestimmt nicht.
Ich würde einfach nicht zahlen. Da brauche ich keine Argumentation. Wenn man mir das Kopieren verwehrt, kopiere ich halt nicht. Ich schreibe ganz gern an die Tafel, die Schüler schreiben dann schön ab.
Wenn einem irgendwelche Pappnasen quer kommen, kann man auf Stufe zwei schalten und den Einsatz privater Schreibgeräte verweigern. Da hat der geschätzte Schulleiter bestimnmt eine Spitzenidee, wie ich ohne Dienststift korrigiere und ins Klassenbuch eintrage.
Eine Office-Lizenz brauche ich für den Tafelanschrieb auch nicht. ![]()
Da würd ich doch eher Open Office nutzen als der Schule so Lizenzen zu finanzieren.
Sowieso. Wenn der Schulträger oder der Dienstherr meint, MS-Lizenzen kaufen zu müssen, so ist das seine Entscheidung, die er vertreten muss. Von seinem Mitarbeitern Beiträge zu verlangen, um eine Software zu kaufen, für die es kostenfreie Alternativen gibt, ist aber auf mehrerlei Weise absurd.
Dafür ist sie Schulleiterin, irgendwer muss nun mal das sagen haben.
Hast du auf deine Schulleiterin keine Lust => Versetzungsantrag
Ah, "Geh doch nach drüben" gibt's doch immer noch. Sorry, das ist Quatsch. Man darf seine Arbeit auch dann sinnvoll machen, also ohne dass man systwmatisch davon abgehalten wird, wenn man an der gleichen Schule bleibt.
Dass die SL "das Sagen" habe, ist so auch nicht richtig. Sie leitet zunächst mal eine Schule. Um das zu tun, hat sie auch gewisse Weisungsbefugnisse. Das heißt aber noch lange nicht, dass alles a) rechtens und b) sinnvoll ist, was sie anordnet. Sitzungen, die stattfinden, damit sie stattfinden, und künstlich mit Themen befüllt werden, nützen nichts und nerven nur.
Andersrum gibt es aber auch genauso Kollegen, die einfach machen, was sie wollen und es ihnen scheißegal ist, ob das sinnvoll, gut oder förderlich ist.
Mag sein. Daraus kann ich aber nicht ableiten, dass alles was Schulleitungen aich ausdenken, immer was taugt. Neben denen, die immer gegen alles sind, gibt es auch Kollegen, die begründet bestimmte Maßnahmen ablehnen. Denen sollte man zuhören.
So ganz nebenbei bemerkt ist Erziehung natürlich schon Teil Deines Berufsauftrags.
In der Tat. Allein, je mehr Ressourcen für diesen Teil verwendet werden, umso weniger bleibt für die anderen Teile übrig. Nach meinem Empfinden stimmt das Verhältnis schon lange nicht mehr. An der Schle im Eingangsbeispiel mit Sicherheit.
Mit so ganz banalen Dingen fängt es aber an und da will mir nicht einleuchte, wie einem das zu anstrengend sein kann, einfach mal auf minimale Umgangsformen zu bestehen.
Mir auch nicht. Im Ausgangsbeispiel scheint die Selbstverständlichkeit dieser Umgangsformen aber schon längst überwunden zu sein. Es ist ein echtes Problem, allein das pünktliche Erscheinen zum Unterricht sicher zu stellen. Sonst müssten die nicht einen solchen Aufwand betreiben.
Erweiteter Aufwand benötigt erweiterte Ressourcen, die die Kollegen an jener Schule wohl auch nicht bekommen. Und so können wir sie lange dafür bewundern, dass sie es "durchziehen", das nützt ihnen wenig. Unterm Strich müssen sie den zusätzlichern Aufwand irgendwo abknapsen.
Gut, dann nenne ich es nicht Multitasking. Dann nenne ich es: ich nehme meinen Laptop, ziehe den von meinem Schreibtisch in einen anderen Raum um (in diesem Beispiel das Labor, in dem der Schüler gerade putzt) und arbeite dort ganz normal weiter. Ohne grosses Getöse.
Mach' das so. Das ist eine Notlösung, womöglich sogar eine Lösung, aber eben kein Konzept. Aus diesem Einzelfall die Illusion abzuleiten, dass immer alles nebenbei laufen kann, kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.
Und: einen dienstlichen Laptop haben bei uns nur ganz wenige Kollegen, immer begründet mit besonderen Aufgaben. Auch dieses Beispiel scheitert daran, dass die Nebenbei-Tätigkeit an einem Ort stattfindet, an dem die Veraussetzung für die Regelarbeit nicht gegeben sind.
Zweitens bin ich soweit multitaskingfähig, dass ich mich während der "Putzaufsicht" selbst auch sinnvoll beschäftigen kann.
Ja, ich glaube das ist eine der fehlerhaften Grundannahmen bei der Zuordnung zusätzlicher Aufgaben. Minister, Staatssekretäre und Schulleiter meinen all zu oft, dass man dies und das und jenes noch einfach so nebenbei erledigen könne. Und deshalb muss man sich auch keinen Kopp machen, wo die ganze Arbeitszeit für die zusätzlichen Aufgaben herkommt, die braucht's nämlich gar nicht.
Deshalb braucht's ja auch keine Zeit, um Lernsituationen zu entwickeln, Berichte für die Web-Seite zu schreiben oder ein tolles Selbstlernprojekt zu planen. Das machte die rechte Hand, während die linke korrigiert oder das Klassenbuch führt.
Das hat wenig mit Multitasking und ähnlichen Buzzwords zu tun, sondern mit der Qualität der Arbeit, die neben Zeit einfach auch mal Konzentration und einen passenden Rahmen (Arbeitsplatz) benötigt. Das widerspricht der Nebenbei-Logik.
Der Unsinn geht mir auf den Keks. Und "ich mache das so, macht ihr das doch auch so" ebenso.
Wenn du keine Anwesenheitspflicht hast dann geh doch einfach nach Hause. Ich kann morgen z B theoretisch um 11:30 Uhr die Segel streichen und zu Hause Nase bohren wenn ich Lust dazu habe.
Es geht ja nicht um die Anwesenheit im Schulgebäude, die ist überhaupt kein Maßstab. Maßstab ist die Zeit, die ich mit dienstlichen Vorgängen insgesamt verbringe. Und wenn da irgendwo eine Stunde Putzaufsicht dazukommt, muss woanders eine Stunde wegfallen. Meist ist das dann die Unterrichtsvorbereitung.
Wer allerdings gar nicht den Anspruch hat, seine Arbeit ordentlich zu erledigen, muss sich darüber keine Gedanken machen. Hauptsache früh nach Hause und den Finger in eine Körperöffnung kriegen. Finde ich übrigens legitim, so lange nicht Arbeit an anderen hängen bleibt. Darüber machen sich die Popler leider zu wenig Gedanken.
Ich habe übrigens nichts dagegen, wenn die Schüler das Schulgebäude ordentlich halten, putzen, aufräumen etc. Nicht nur als Strafarbeit, sondern auch gerne generell, um von der Idee wegzukommen, dass das Schulgebäude morgens magisch sauber und ordentlich ist, damit man es tagsüber zumüllen kann.
Für derartige Erziehungsaufgaben wird aber Personal benötigt. Entweder das wird eingestellt oder das vorhandene Personal muss woanders sparen, also bei den Bildungsaufgaben. Das ist auch bei den Erziehungsaufgaben so, die Krabappel beschreibt.
Letztendlich könnte ich auch den Versicherer in Niedersachsen anfragen, also die DGUV in Niedersachsen.
Sowas müsste dir auch dein Schulleiter sagen können.
Jetzt haben wir eine neue Schulleiterin, die überehrgeizig ist und alles neu und nur so machen will, wie sie mag.
Lasst sie machen. Ihr müsst ja nicht mitmachen. Formal vielleicht, aber nicht inhaltlich. Womöglich gibt es eine Verpflichtung an diesen "Sitzungen" teilzunehmen. Schon schwieriger wird es, euch dazu zu bringen, gute Ideen zu haben und sich an Diskussionen zu beteiligen. Ich würd' mich g'rad mal da hinsetzen und zuhören.
Wer mehr Staub aufwirbeln will, kann Anträger zur Geschädtordnung stellen, z.B. wenn man feststellt, dass ein unsinniges Thema aug der Tagesordnung steht. Dann kann man einen Antrag auf Änderung der Tagesordnung stellen.
Die Zeit, die du in Sitzungen absitzt, musst du woanders wieder 'reinholen. Also bleibt dir nichts anderes über, abzulehnen, wenn dir jemand eine Aufgabe zuschustern will. Natürlich mit der erfassten Sitzungszeit als Begründung.
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