Beiträge von O. Meier

    Zur Rechtslage kann ich nichts sagen. Aber dazu haben sich wohl die Experten, die diese Maßnahme angewiesem haben, Gedanken gemacht. Oder? Einfach mal nachfragen.

    Das aber wäre für mich nicht das Problem. Auch nicht die Idee, (systematisch) Material auszutauschen. Das sollten wir ohnehin viel mehr machen. Was mich störte, wäre eher, dass das Bereistellen der Materialien (zunächst) zusätzliche Arbeit erfordert, ohne zu wissen, wie groß der Nutzen enschließend sein wird.

    Zunächst mal müssen die Materialien überhaupt digitalisiert vorliegen. Zu vielem habe ich nur handschriftliche Aufzeichnungen. Z.B. plane ich meine Tafelbilder nicht am Computer sondern handschriftlich. Guess why!

    Mal abgesehen davon erfordert die digitale Materialsammlung eine minimale Medienkompetenz der Beteiligten. Da sehe ich durchaus Defizite, räusper, bei einigen Kollegen.

    Zum anderen können Aufzeichnungen, die ich für mich mache, erheblich knapper sein als solche zur Veröffentlichung. Auch da fließt also zusätzliche Arbeit 'rein.

    Keine Ahnung, wie das mit der Nachmittagspräsenz gemeint. Handelt es sich echt um Absitzzeizen oder ist die Anwesenheit mittelbar wegen vieler Termine erforderlich? So oder so, derjenige, der eure Arbeitszeit dergestalt bindet, muss damit leben, dass diese an anderer Stelle (z.B. Vorbereitung) nicht mehr zur Verfügung steht. Darauf mit mehr Arbeitsaufträgen zu reagieren, ist schon arg widersinnig.

    Und dann wären da noch weitere Fragen offen. Wer kümmert sich um den Betrieb des Servers? Wer gibt die Kriterien vor, nach denen das Material sortiert wird? Und sorgt dafür, dass diese auch eingehalten werden? Oder kann da jeder kreuz und quer irgendetwas 'reinstellen, damit man auch ja nichts findet?

    Das sind Fragen, mit denen sich die "Wir machen das jetzt alles am Computer"-Fraktion selten bis nie beschäftigt. Ich würde sie einfach mal stellen.

    erbitterter Debatte

    Muss das auch noch sein?

    Ich kann mir unter diesem Veranstaltungstyp wenig vorstellen. Ich sehe aber keine Anzeichen dafür, dass es sich um etwas Sinnvolles handelt. Schulleiteridee eben.

    Da wäre es mir doch noch egal, ob das nun mit Glühwein oder mit einem Punsch aus Markenlimonade abgehalten wird. Ich glaube nicht, dass diese Veranstaltung des Veranstaltens wert ist. Also ist sie es auch nicht wert, darüber zu diskutieren.

    mein SL hat in einsamer Mission beschlossen, dass auf einer Weihnachtsbegegnung (Eltern, Schüler, Lehrer, im Schulhaus) Glühwein ausgeschenkt wird. Keinerlei Kontrollmöglichkeiten, wer davon trinkt. Ausschank liegt in der Hand der Abiturienten.

    Was auch immer das für eine Veranstaltung sein soll, würde ich mich davon fern halten. Insbesondere würde ich dort nicht in dienstlicher Funktion auftauchen.

    die Klassenpflegschaft aller Parallelklassen hat getagt und da wurde das alles wohl eingetütet. Ich war nicht da, weil ich abends parallel Abendschule hatte und der Unterricht nicht ausfallen sollte.

    So habe ich dann nur den Zielort erfahren und die Dauer sowie die maximalen Kosten. Das wars. Mit diesen wenigen Informationen baue ich derweil das Programm zusammen und bereite mich jetzt schon darauf vor, daß es wohl Ärger geben wird, meine Vorstellungen und die meiner Klasse dann doch etwas von den Vorstellungen der Kollegen abweichen.

    Verstehe ich das richtig? Es gibt einen Beschluss, wo alle Parallelklassen hinfahren und dann plant jeder Klassenlehrer einzeln? Verstehe ich nicht.

    Ich freu mich schon wieder, wenn ich den angehenden Technikern (Alter 25-50) auf dem Weihnachtsmarkt den Glühwein verbieten darf.

    Ich frage mich, zu welchem schulischen Zweck man überhaupt auf einen solchen Markt geht. Wenn mich Schüler fragen, ob sie auf den Weihnachtsmarkt dürften, entgegne ich nur, dass ich für deren Freizeitgestaltung nicht verantwortlich sei.

    Klar. Als Lehrer muss man die Welt erziehen und natürlich auch den Kassierer in irgendeinem Supermarkt. O.o

    Beschäftigt euch doch einfach mit euren eigenen Aufgabenbereichen, das ist doch wirklich Arbeit genug...

    Es ist der eigene Bereich. Der Kassierer hat den Lehrern den Ball zugespielt. Die schieben ihn nur zurück. Unentschieden.

    Wenn die strikte Einhaltung des Gesetzes in diesem Fall nicht möglich ist,

    ..., sollte man eben nicht fahren. Wenn ich von vorherein weiß, dass etwas nicht klappt, steigt die Aktion nicht.

    trinken und greife dann ein, wenn es zu viel zu werden droht.

    Wenn das möglich ist, warum kann man nicht auch schon vorher eingreifen? Ich befürchte, dass die gesellschaftliche Akzeptanz, die dem Alkohol-Abusus entgegen gebracht wird, den einen oder anderen zu falscher Solidarität mit den saufenden Schülern treibt.

    Ich finde es gruselig, dass man unter den besonderen Bedingungen, die Schule zu bieten hat, es noch nicht einmal versuchen möchte, einen Freiraum zu schaffen, in dem junge Menschen zusammenkommen, ohne sich die Rübe zu vernebeln. Das wäre sicherlich auch denen angenehm, die sich sonst dem Gruppendruck zum Mitsaufen ausgesetzt sehen.

    Zudem hat die Schulkonferenz auch mal gleich das Ziel vorgegeben und einen groben Zeitrahmen abgesteckt.

    Aha. Und haben die Kollegen, die in der SK dafür gestimmt haben, auch schon Angebote eingeholt? Oder überlassen sie das dir? dann bleibt zu hoffen, dass es noch genug freie Plätze im Zielort gibt. Daumendrück.

    Ansonsten sehen aber die Wanderrichtlinien etwas anderes vor, nämlich


    Zitat

    Die Klassenpflegschaft bzw. die Jahrgangsstufenpflegschaft entscheidet über Ziel, Programm und Dauer auf der Grundlage eines Vorschlags der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers bzw. der Kursleiterin oder des Kursleiters unter Beachtung des von der Schulkonferenz vorgegebenen Rahmens. Bei mehrtägigen Veranstaltungen und bei Veranstaltungen, die mit erhöhten finanziellen Belastungen verbunden sind, ist die Entscheidung in geheimer Abstimmung zu treffen.

    Wenn die Schulkonferenz schon alles in trockenen Tüchern zu haben glaubt, haben die Eltern eben nicht mehr die Möglichkeit, dagegen zu sein. Finde ich schwierig.

    Als Klassenlehrer oder Tutor MUSS man in NRW fahren

    Ah, eben war noch alles toll, weil beim Nichtfahren des einen, mehr Möglichkeiten für den anderen blieben. Jetzt wird "MUSS" schon groß geschrieben.

    In den Wanderrichtlinien des Landes NRW ist übrigens kodifiziert, dass dem Klassenlehrer in der Regel die Leitung der Fahrt obliege. Das ist etwas anderes, als "Der Klassenlehrer MUSS mit". Ob diese erlassliche Regelung einer gerichtlichen Überprüfung stand hält, habe ich noch nicht überprüfen müssen; darauf ließ es noch niemand ankommen.

    und da die Reisekosten vom Land übernommen werden, kann man sich da auch nicht rausziehen.

    Soweit der Etat da reicht.

    Außerdem läuft die Regelung nicht rund, an der Stelle, an der Geld fließen muss. Das Land geht in seiner Weisheit davon aus, dass es reiche, die Kosten im Nachhinein zu erstatten. Woraus es allerdings die Verpflichtung seiner Bediensteten ableitet, dem Land dem Land ein zinsfreies Darlehen zu gewähren, bleibt unklar.

    Den Hoscher möchte ich erleben, wenn ein SL einen KL zur Klassenfahrt dienstverpflichtet und dann keiner zuständig ist, den ersten Abschlag an des Reiseunternehmen zu leisten.

    Insofern kann ich dieses "ich bin schlauer als Ihr, weil ich nicht mitfahre" nicht nachvollziehen.

    Ich auch nicht. Schreib jemand so etwas? Es ist schlicht so, dass ich gute Gründe habe, nicht zu fahren, und mich deshalb darum kümmere, nicht fahren zu müssen. Vielleicht hat der stellvertretende Klassenlehrer mehr Lust, da wird man sich doch einig. Nein, da bin ich nicht schlauer als diejenigen, die sich darum kümmern, fahren zu können, damit sie für "lau" mal "quer durch Europa" düsen können.

    Klappt bisher bei uns.

    Solche Diskussionen sind einer der Gründe, nicht auf Klassenfahrt zu fahren. Ich bin gerne bereit, den Schülern dabei zu helfen, die Widersprüche in ihren Köpfen aufzulösen. Aber ich werde mich deswegen nicht verbiegen.


    Die Schüler wollen gerna auf Klassenfahrt, aber sie wollen sich nicht an die dafür geltenden Regeln halten. So bin ich dann entweder der Spielverderber, der die "nicht mal ein Bier trinken" lässt. Oder ich darf meinen Kopf für deren Fehlverhalten hinhalten. Nö, kein Bock.


    Insbesondere bei volljährigen Schülern verstehe ich nicht, warum die nicht zusammen saufen fahren, wenn sie zusammen saufen wollen? Warum muss das eine Schulveranstaltung sein und ein Lehrer muss da mit? Letztendlich erwarten sie doch vom Lehrer die Leistungen eines Reisebüros, der soll schön die Orga übernehmen. Nö, kein Bock.

    Ich habe hier an keiner Stelle Werbung für irgendwas gemacht !

    Nein, nein. [...] Auftreten hier unter dem fuschneuen Account "Mondschule" hat mit seiner im Oktober ins Leben gerufenen Web-Seite "Mondschule" nichts zu tun. Zufall. Dort behauptet er ja "Forschungsergebnisse" bzw. mittlerweile "Erkenntnisse aus [einer] systematischen Analyse", hier wollte er nur mal so gefragt haben.

    Danke für die Klarstellung.

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    So wie polemisierende Lehrer mir auch Angst machen - nun, Angst nicht, aber ich finde sie auf den ersten Blick nicht so sympathisch....

    Ganz offensichtlich sind wir in einer weiteren Phase typischer esoterischer "Argumentationsmuster" angekommen. Um die Sache geht's her nicht mehr. Wie auch, der Momdspinnkram wurde als Spinnkram identfiziert. Die Diskussionsatmosphäre wird kritisiert. Ich allerdings finde Polemik angesichts des dreisten Versuchs hier Werbung für eine Web-Seite mit zusammengelogenen Forschungsergebnissen zu machen, mehr als angemessen.

    Aber [...] selbst könnte zur Versachlichung beitragen, indem er mal offen legt, wie er zu seinen "Forschungsergebnissen" gekommen ist. Oder gibt einfach zu, dass es diese "Forschung" gar nicht gibt.


    Und Lehrer, die versuchen immer Recht zu haben. Furchtbar.

    Recht haben, heißt doch, dass das, was man gesagt hat, richtig war. Dass man also korrekte Fakten benannt hat, korrekte Schlüsse gezogen hat und mit seinen Einschätzungen richtig lag. Das gelingt nicht immer, ist aber für einen Lehrer wichtig. Also sollte man es zumindest versuchen. Mondgefasel, vom dem einem egal ist, ob's stimmt, ist keine Alternative.

    Und Lehrer, die andere immer von etwas zu überzeugen versuchen.

    Von Mondgeeier? Nee, braucht's nicht. Ansonsten bin ich doch recht erpicht darauf, zu erfahren, warum meine Kollegen von etwas überzeugt sind, etwas auf eine bestimmte Art machen o.ä. Wenn sie sachliche Argumente haben, höre ich mir die gerne an. Ja, und vielleicht überzeugen mich diese sogar.

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    Edit by Mod: Beitrag gemäß der Nutzungsbestimmungen angepasst. kl. gr. frosch


    Hat eventuell etwas mit den Nebenrhythmen zu tun - die sind da bewußt nicht "eingearbeitet" in die Tabelle. Mondknoten, vermute ich.

    Wäre ja auch gelacht, wenn die Esoteriker nicht eine Ausrede vorbereitet hätten, wenn der Spinnkram doch nicht zutrifft. Monknoten, Radix, ja aber, blabla. Andersherum kann man da auch so lesen, dass die Tabelle von vorherein gar nicht so gedacht ist, dass sie zuverlässig Auskunft gibt, da ja relevante Informationen weggelassen wurden.

    Tja, vielleicht ist's auch einfach schwierig, das Verhalten von Mitmenschen einzuschätzen. Einfach mal nur in der Tabelle nachsehen und man weiß Bescheid, ist halt eine Illusion.

    Und wenn ich irgendwann zu dem Schluß komme, ja, auch der Mond hat was damit zu tun, muß ich mich dann dafür schämen und nur noch an Privatschulen arbeiten ?

    Wenn du nach deinen bisherigen "Methoden" zu diesem Schluss kämest, also ohne irgendeinen Beleg, sollte man dich auch nicht an einer Privatschule unterrichten lassen. Solltest du einen belastbaren Beleg finden, dann bitte, her damit. Allerdings empfehle ich zunächst eine konkrete, überprüfbare These zu formulieren. "Der Mond hat irgendwas mit irgendwas zu tun." ist doch etwas schwach.

    Mal ehrlich : Wer Lehrer ist, ist doch irgendwie auch Forscher...So verstehe ich meinen Beruf.

    Ich weiß nicht, wie das in Berlin geregelt ist, aber in NRW findet sich das nicht im Schulgesetz. Aber, worin besteht denn deine "Forschung"?

    Unpassende Vergleiche sind zwar bei Esoterik-Propagandeuren beliebt, sind jedoch keine wissenschaftliche Methode:

    Wenn jemand morgens auf sein Barometer schaut und sagt aha, Tiefdruckgebiet, vielleicht regnet es, ich mache Sport im Kaufhaus, und er denkt sich einen guten Parcours durch die Innenstadt aus,

    Das Schlüsselwort "vielleicht" zeigt doch, dass es sich um eine Vermutung handelt. Wo ist da überhaupt der Anlass zu reagieren? Angst vor Regen? Echt? Ist gar so schlimm, das Dihydroniummonoxid? Oder sind das Tränen der Götter, die Unheil verkünden? Mit Regen können wohl alle umgehen, und dass Meteorologie mehr ist als das Gleichsetzen von Tiefdruck und "schlechtem" Wetter, ist wohl auch keine Neuigkeit. So what?

    Ganz etwas anderes ist es allerdings, junge Menschen, die einem anvertraut wurden, nach willkürlichen Zuordnungen (wie Tierkreiszeichen, Häusern oder Chakren) zu beurteilen und zu behandeln. Ebenso könnte man konstatieren, dass die im Winter geborenen Kinder eh doof sind, oder die, die aus einem bestimmten Dorf im Einzugsgebiet der Schule stammen, das weiß man doch. Genau so wenig wie solches gehört es sich, zu unterstellen im Zeichen des Löwen geborene seien bei Vollmond streitsüchtig, besonders aufmerksam oder müssten häufiger zur Toilette.

    Wenn einem diese Idee, man könne das Verhalten von Menschen errechnen, nicht komsich vorkommt, so sollte man zumindest merken, wie sehr sie entindividualisiert.

    Ich hatte ja eigentlich nur eine ganz einfache Frage.

    Nicht ganz so naiv, bitte. Du hast von einem "Praxisforschungsprojekt" gesprochen, von "Beobachtungen" und "Erfahrungen", allerdings ohne Nachfragen nach Konkretem zu beantworten. Du hast einen Haufen Vermutungen und Annahmen in den Raum geworfen. Und zwar unter dem Account "Mondschule". Nee, hier wurde nicht einfach mal so nachgefragt, ob da schon mal jemand was von gehört hat. Nee, hier wird versucht esoterische Pseudethesen unters Volk zu bringen.

    Aber: Vermutungen bezüglich des Mondes stellen Menschen schon seit geraumer Zeit an. Nichts davon wurde jemals belegt. Das dürfte einem schon alles sagen.

    Und manchmal laufen Gruppenspiele gut, manchmal sind die Kinder besonders ehrgeizig, wollen unbedingt weit springen oder schnell rennen, manchmal wollen sie vielleicht was über Muskeln und Sehnen hören und sich wenig bewegen. Ich finde es spannend die Hintergrunde dafür herauszubekommen.

    Und da kommst du als erstes auf den Mond? Gewagt, wenn man nicht weiß, welche Wasseradern unter dem Schulgebäude langfließen. Aber wenn du so gar keine Idee hast, wie man Verhalten von Menschen erklären kann, kannst du ja mal vielleicht bei der Soziologie und der Psychologie vorbeischauen.

    Es wird doch sonst jeder Quatsch untersucht. Warum nicht dieser Quatsch ?

    Hier sind anti-wissenschaftliche Tendenzen zu erkennen. Na? Irgendwie alles Quatsch, was da untersucht wird? Oder ist auch diese Formulierung so ganz ohne Implikation?

    Nebenbei: Natürlich kann man sich auch wissenschaftlich mit Quatsch beschäftigen. hanuta hat einen Link geschickt. Damit dürfte die Frage hinreichend beantwortet sein. Ob die Mondschule jetzt aber konstatiert, dass damit alle Mond-Vermutungen ad acta zu legen seien, darf bezweifelt werden. Wenn noch etwas kommt, dann wohl eher ein "Aber könnte es nicht sein ...".

    Das ist etwa so, als würde man erforschen wollen, wovon sich Einhörner ernähren.

    Von Mondlicht, was glaubst du denn? Patsch!

    Die Formulierung war nicht als Unterstellung gemeint.

    Welche? Was ist an Zitaten so schlimm?


    Ich denke, das kann der geneigte Leser auch vermuten.

    Ja, vermuten kann man viel. Darum geht's wohl in diesem Thread.



    Auch diese sind natürlich anzweifelbar, ich war nämlich nicht dabei, als diese entstanden und ausgewertet wurden.

    Nein, man muss nicht dabei sein, um die Ergebnisse von Studien zu verifizieren. Dazu gibt es in der Wissenschaft tatsächlich andere Kriterien.

    ...weil ich die Erfahrung gemacht habe. Es trifft zu.

    Ich sage ja "typische". Umda was genaueres sagen zu können, wäre ein Radix nötig - und das hast du nicht "mal eben"; das ist Rechnerei und dann eben etwas Analyse.

    Und diese "Daten" hattest du, als du deine "Erfahrung" gemacht hast? Und von den Schülern hast du die auch, damit das hier klappt:

    Ich schaue mir schon an, welche meiner SuS zB welches Sternzeichen haben - war schon oft nützlich, um zu wählen, wen du wie "besser erreichst".

    Ob du da was von hältst - mir doch egal, das sieht eh jeder wie er will.

    Neben der Meinung, die jedem zugestanden sei, gibt auch auch noch eine Realität. An der sollte man sich vielleicht orientieren, wenn man Verantwortung für junge Menschen hat, nicht an unbelegten Annahmen, von denen man gerne hätte, dass sie zutreffen.

    es gibt Einflüsse, sei es vom Mond oder sonstwas, die sich wissenschaftlich kaum oder gar nicht erklären lassen.

    Aber Schlüsse will man daraus ziehen? Und seinen Unterricht danach ausrichten. Ganz ohne Erklärung? Die Minimalanforderung sollte doch aber sein, dass man Belege für solche "Einflüsse" liefert. Das ginge sogar ohne Erklärung. Bisher allerdings höre ich nur von Annahmen und Vermutungen.


    Genauso wie es bestimmte Eigenschaften gibt, die bei "typischen" Vertretern ihrer Sternzeichen eben vorlieen

    Was auch immer ein "Sternzeichen" sein soll. Die Mondschule war ja noch so bodenständig, wenigstens von "Tierkreizeichen" zu sprechen. Ansonsten ist diese Aussage natürlich zu einer Trivialität abgeschwächt. Die "typischen" Vertreter haben also die typischen Eigenschaften. Ja, klar.

    Und das ist nicht schlecht, wie ich finde. - Sowohl die eigenen, als auch die Stimmungen der Schüler ganz bewusst wahrzunehmen

    Ja. Geht ganz gut ohne Mond und unbewiesene Annahmen. Die implizierte Unterstellung, dass Leute, die sich nicht um den Mond kümmern, keine Stimmungen wahrnähmen, ist schon frech.

    Ich schlafe übrigens bei Vollmond schlecht – wenn ich vergessen habe, den Rollladen 'runter zu lassen.

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