Dass Hobbies Arbeitszeit sind, weil man dabei auch mal an die Arbeit denkt nehme ich aber wirklich nicht ernst.
Nein, darum geht es immer noch nicht. Das verdrehst du. Vielleicht sogar bewusst. Niemand behauptet, dass es Arbeit sei, „auch mal an die Arbeit zu denken“. Du widersprichst hier einer Behauptung, die niemand aufgestellt hat. Auch behauptet niemand, das Playstation oder Fußball grundsätzlich Arbeit wären. Vielmehr geht es um die Frage, wann diese vornehmlichen Freizeittätigkeiten zur Arbeit werden. Das ist eine relevante Frage, der du mit deinen Fehlinterpretationen ausweichst.
Der wirklich wichtige Punkt ist doch, wie wir privat und Dienst trennen können, wenn sie so dicht zusammen hängen. Wann beginnt die Arbeitszeit, wenn ich beim Stöbern im Internet auf unterrichtsrelevante Quellen stoße?
Gerade der Umstand, dass die Arbeit uns immer wieder einholt, sich in Erinnerung ruft, macht doch einen Teil der Belastung aus.
Das ist mit der Stechuhr schwer zu erfassen. Wenn es aber um eine Erfassung der Arbeitszeit geht, müssen eben auch solche Grenzfälle geklärt werden. Das wäre für unser aller Gesundheit wichtig. Geblödel über Playstation dagegen hält uns nur auf und lenkt ab.
Zur Fahrrad-oder-Schreibtisch-Frage möchte ich noch anmerken, dass ich den Versuch, meine Arbeit im Kopf danach zu bewerten, wo sich mein Hintern befindet, unverschämt finde.