Beiträge von O. Meier

    Wusste ich nicht, ist aber auch ganz schön frech. Bei uns geht's und das nehme ich gerne in Anspruch.

    Damit entlässt du das Land aus der Pflicht, diese Kosten zu tragen. Wissen bei euch die Eltern, wenn sie über die Teilnahme entscheiden, dass mit den Kosten, die sie tragen sollen, die Lehrerplätze finanziert werden?

    Man sollte an dieser Stelle vielleicht wissen, dass Dienstreisen, Fortbildungen, Klassenfahrten, eintägige Ausflüge, schulinterne Fortbildungen (und mehr) in Niedersachsen allesamt aus ein und demselben Budget bezahlt werden / es dafür insgesamt einen Betrag gibt.

    Ist das wirklich wichtig, für meine Entscheidung, nichts zu verschenken zu haben?

    Ich beantrage etwas, die Schuleiterinnen prüft irgendeinen haushaltsrechtlichen Driss, der mich nicht interessiert, es wird abgelehnt, ich fahre nicht. Inwiefern hat die Anzahl der Töpfe hier einen Einfluss?

    Genau so übrigens, um mal auf das Thema des Threads zurückzukommen, interessiert mich nicht, warum es keine dienstlichen Verwahrkonten gibt. Dass es keine gibt, ist der Punkt, dann kann kein Geld eingesammelt werden.

    Es war allen wichtig, dass die gegebenen Stunden bezahlt werden. Das werden sie auch.

    Jetzt ist mir nur noch wichtig, was mit den (wegen Krankheit) NICHT gegebenen Stunden passiert - sprich: ob sie ihr auch zustehen.

    *seufz*

    Wenn die Kollegin einfach Teilzeit in dem Umfang mächte, in dem sie auch tatsächlich unterrichtet, wäre alles klar. 14 Stunden kämen aufs Konto.

    Die Unklarheit vor der ihr steht, habt ihr eich selbst geschnitzt. Ihr könntet das beim nächsten Mal anders machen.

    Ich kann in der Sache nicht weiterhelfen. Ich möchte nur anmerken, dass ich es für angebracht halte, so etwas vorher zu klären. Wenn jemand zwei Stunden „mehr“ macht, zu welchen Bedingungen macht sie das dann?

    Da sie dauerhaft zwei Stunden mehr im Plan hat (also 14 statt 12, so habe ich das verstanden), hätte der Teilzeit-Umfang entsprechend angepasst werden müssen. Dann gäbe es jetzt nichts zu spekulieren.

    Ich sehe da die Schulleiterin und die Betroffene in der Verantwortung. Beide meinten mit „Passt schon.“ gut und unaufwändig zu fahren. Hm.

    Aber da ist nun ein Praktikant, der wie ich früher, Bock hat, sich ALLEIN in so einer Klasse zu versuchen.

    Vielleicht sollte die Praktikantin frühzeitig Professionalität lernen. „Bock“ ist keine Grundlage für berufliches Handeln.

    Die Praktikantin befindet sich in Ausbildung, sie hat noch nicht dir Qualifikation einer Lehrerin. Insofern wird es aber schwierig, eine solche zu ersetzen.

    Es beantwortet deine Frage nicht, aber die Praktikantin fährt am besten (und einfachsten), wenn sie das macht, was fürs Praktikum vorgesehen ist.

    kommt. Insofern sind wir uns wohl einig.

    Da bin ich mir nicht sicher.

    Ob die Probleme an der Organisation als Aktiengesellschaft liegen, kann ich nicht beurteilen, es schien dir aber nötiger, einen Wikipediaartikel zu der Abkürzung AG zu verlinken, statt einfach zu erklären, warum das deiner Meinung nach ein Problem darstellt oder eben auch nicht.

    Pamp’ doch mal ein Bisschen ’rum. Die von dir jetzt implizierte Frage hast du gar nicht gestellt. Außerdem habe ich keinen Artikel verlinkt, sondern eine Begriffserklärungsseite.

    Die meisten Leute fahren halt nicht mit zwei Kindern mit dem Fahrrad von Berlin nach Nürnberg.

    Die meisten Leute fahren das auch nicht mit der Bahn sondern eh mit dem Auto. Der Streik macht da wenig.

    Die meisten Leute fahren auch viel kürzere Strecken mit dem Auto, sogar welche, die man gut zu Fuß gehen kann. Der Streik macht da wenig.

    Von den 365 Tagen im Jahr bleiben noch genug übrig, in denen man klimafreundlich verkehren kann. Machen trotzdem die „meisten Leute“ nicht. Wenn das an ein paar Tagen im Jahr wegen Streik schwieriger sein sollte, macht das fast nichts. „Ich muss mit dem Auto fahren wegen Streik.“ ist doch eher eine schwache Ausrede.

    Wenn man die Bahn als klimafreundliche Verkehrsalternative in Stellung bringen wollte, müsste man diese ganz anders organisieren. Dazu bräuchte man auch motivierte Mitarbeiterinnen.

    weil "die Bahn" zu teuer und dabei unzuverlässig ist.

    Eben. Eigentlich kann man die Bahn gar nicht bestreiken, wenn man nur sieht, wie viele Züge ohnehin ausfallen. Da muss man dann ordentlich was drauflegen, damit’s überhaupt auffällt.

    fürs Klima tun will, ist jetzt besonders verärgert, weil wieder mal nichts geht. Dann wird mehr Auto gefahren.

    Ja, genau dann, wenn in den kleinen Kopf nur das Auto als Alternative passt. Glückwunsch.

    Na, dann sollten sich die Lokführer mal mit ihren Kollegen, den Zugbegleitern, zusammen tun.

    Finde ich gut, dass du denen mal erklärst, wie sie sich zu organisieren haben.

    Lokführerinnen führen Züge. Der Streik besteht darin, dass sie das nicht tun. Dann stehen die Züge. Eigentlich ganz einfach.

    Die ganzen Diskussion darum, was wir möchten, was die Lokführerinnen statt dessen tun sollen, dienen doch nur dazu, dass wir uns weiter in der Komfortzone der Unbetroffenen einkuscheln wollen. Ein so öffentlicher Bereich wie Bahn geht aber alle etwas an, deshalb geht das nicht.

    Ich mag mich wiederholen: ja, es soll weh tun. Dem Arbeitgeber. Nicht dem Kunden. Der ist dann im Dienstleistungsbereich ein "Kollateralschaden", der von der Gewerkschaft bewusst in Kauf genommen wird.

    Diese Unterscheidung möchte ich nicht machen. Wie kommst du darauf, dass es nur der Arbeitgeberin weh tun soll? Es soll weh tun, und zwar ordentlich. Und in einem so öffentlichen Bereich eben auch öffentlich. Einfach mal mit dem Wagenheber in die Vitrine.

    Das ist kein Kollateralschaden sondern volle Absicht.

    Man kann sich schön über die Streikerei bei der DB aufregen, sollte dabei aber nicht vergessen, dass Personalmangel bei den Lockführern ein mindestens genau so großes Problem ist. Unterm Strich scheint der Beruf nicht so attraktiv zu sein, dass Leute ihn in Scharen ergreifen wollen.

    Beim Streik geht es auch um die Arbeitszeiten im Schichtdienst. Der ist für Lokführerinnen besonders übel. Da gibt es nicht so etwas wie Nachtschicht von 22 bis 6. Die Dienstzeiten müssen ja zum Fahrplan passen. Die Lokführerin kann man nur im Bahnhof tauschen. So haben die sehr zerrissene Arbeitszeiten.

    Das macht krank. Ja, das ist unattraktiv.

    Als ich las, dass sie insbesondere fordern eine Fünf-Tage-Woche mit mindestens 48 Stunden frei zu bekommen. Dachte ich mir „Scheiße, das haben die noch nicht?“

    Für die, die sich darüber aufregen, dass so ein Streik unangenehme Folgen hat. Das Wort kommt vom englischen „Strike“, was so viel heißt wie „Schlag“, „Treffer“ oder „Angriff“. Das soll weh tun.

    Mir ist eine Schule bekannt, die jährlich Klassenfahrten durchführt - was das Budget schlicht nicht hergibt - und daher die Gesamtkonferenz hat beschließen lassen, dass Lehrkräfte die Fahrtkosten nur nach einem Verteilungsschlüssel anteilig erstattet erhalten. Dass

    Eben. Darum geht’s. Nicht darum, dass einzelne das für sich entscheiden. Sondern darum, dass bitte alle mitmachen müssen. That’s the spirit.

    Ich denke, ich hätte schon vor der Abstimmung darauf hingewiesen, dass ein solcher Beschluss die Rechtslage nicht aushebelt, dass ich nicht fahren werde und dass die potentielle Mehrheit mich mit ihren infantilen Allmachtsphantasien mal gehörig am Arsch lecken kann. Ich hätte das nur nicht so zurückhaltend sondern etwas deutlicher formuliert.

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