Dort:
"müssen sich Lehrkräfte in Niedersachsen zusätzlich unter anderem um [...] die Verwaltung von Klassenkonten oder die Abrechnung von Reisekosten kümmern."
Da sprechen wir ja gerade nebenan von.
Dort:
"müssen sich Lehrkräfte in Niedersachsen zusätzlich unter anderem um [...] die Verwaltung von Klassenkonten oder die Abrechnung von Reisekosten kümmern."
Da sprechen wir ja gerade nebenan von.
Die verbleibenden Gesamtkosten werden durch die Anzahl der Kinder geteilt, und das müssen dann die Familien bezahlen.
Da muss man dann halt noch 'rumrechnen. Gäben die Reiseveranstalterinnen den echten Preis an, wüsste man gleich, was jede zu bezahlen hat. So legen sie die "Frei"plätze um und wir rechnen sie dann wieder 'raus.
Ich denke schon, dass die "Frei"plätze eine stillschweigende Übereinkunft zwischen Reiseveranstalterinnen und Land sind, um dem Land die Kosten zu erlassen und trotzdem Fahrten verkaufen zu können.
Ich nähme als Lehrerin keinen Freiplatz in Anspruch. Ich habe damals nicht bei Veranstalterinnen gebucht, die kein Angebot mit echten Preisen abgeben wollten.
Wir schweifen aber etwas ab. Eigentlich ging es im Thread um die Fragen der organisatorischen Voraussetzung für die Zahlungsabwicklung. Da fehlt es, so habe ich das bisher verstanden, an befriedigenden Lösungen.
Über Leute, die heutzutage noch dem Land die Dienstreisekosten schenken, kann ich nur noch den Kopf schütteln. Etwas zu diskutieren gibt es da eigentlich nicht.
die außerunterrichtlichen Aufgaben erheblich gestiegen sind
Sach ich ja. Es gibt genug Kram, den wir uns von der Backe schaffen sollten. Dann hätten wir Zeit für Unterricht UND Konferenzen.
dass dann die Dienstreise nicht genehmigt wird
And another problem solved.
Bei Themen, die an der Struktur, rechtlichen Vorgaben etc. scheitern, führt es leider zu endlosen Diskussionen
Ich will mal so sagen. Wenn die „Strukturen“ es nicht hergeben, dass eine Reiseveranstalterin das dafür vorgesehene Geld vom Land bekommt, gibt es wohl keine Fahrt. Da muss ich mir weder eine Kopp zerbrechen noch etwas diskutieren.
Djino Kann es sein, dass du dir anderer Leuts Köpfe zerbrichst? Wenn ich auf eine genehmigte oder angeordnete Dienstreise gehe, ist das Geld dafür ja schon vorhanden. Es muss nur von einem Konto des Landes zur Reiseveranstalterin überwiesen werden. Der Umweg über dad Konto der Lehrerin ist das gar nicht nötig.
Natürlich reiche ich anschließend eine Abrechnung ein. Geld, das ich nicht verbraucht habe, zahle ich zurück. Wenn noch etwas hinzukommt, weil z. B. das Programm angepasst werden musste, sich bei den Verpflegungspauschalen etwas getan hat oder so, bekomme ich das dann erstattet.
Dass ich nicht mit 500 Euro in Vorleistung gehe, heißt ja nicht, dass ich auf einmal völlig unflexibel bin.
Diese sind auch - pepe - keine Mehr[arb]eit, sondern gehören zu den ganz gewöhnlichen dienstlichen Aufgaben.
Jepp. Notenkonferenzen am Nachmittag sind völlig legitim. Es sind eher andere Dinge, die einfach mal wegfallen könnten, damit wir die wichtigen Dinge entspannt angehen können.
Ein pädagogischer Tag dauert bei uns einen ganzen Tag, sieh mal an. Das geht nicht, ohne Unterricht ausfallen zu lassen. Ob sich das gelohnt hat, wissen wir meist hinterher. Oft nicht.
Sowohl unter dem Aspekt, dass du selbst Notenkonferenzen nachmittags hast
Deine Entscheidung als Elter hat nichts damit zu tun, in welchen Schuhen du den Müll ’rausbringst. Oder was bei dir auf der Arbeit so läuft.
Ich kann nicht beurteilen, ob der Unterrichtsausfall ein Problem darstellt,
Dann machte ich auch keins draus.
Was willst du denn? Stört dich der Unterrichtsausfall? Möchtest die, dass deinen Kindern diese Lernzeit gewährt wird. Dann musst du aktiv werden. Oder ist dir das mit dem zusätzlichen freien Tag und ausschlafen recht, weil den Kindern die Erholung mehr bringt als ein tag Schule. Dann musst du nichts machen.
Mir gefällt die Variante mit „gar nicht in Vorleistung gehen“ ich glaube, damit konfrontiere ich die Schulleitung mal.
Have fun.
dass die Praktikumsbesuche mit privaten KFZ erfolgen und recht erstaunt war, als ich kein Auto dafür hatte….
Same here. Den zweiten Lacher hatte ich, als ich auf Nachfrage, ob ich mir denn nicht mal ein Auto zulegen wolle, weil das ja praktischer wäre, erklärte, dass das auch nichts ändere, weil ich überhaupt keine Lust habe, ein privaten Kraftwagen dienstlich einzusetzen. Mir passten da schlicht die Konditionen nicht. „Nein, nein“, sagte ich, „ohne Auto passt für mich.“
Mittlerweile wissen die Kolleginnen dann auch, dass sie keinen Privatwagen dafür nehmen müssen. Machen sie aber trotzdem. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln käme man ja nicht überall hin, dann könnte man manche Praktikantinnen gar nicht besuchen. Ach.
Wenn die Fragenstellerin jetzt eine unbefristete E13-Stelle hat und nachher auch nur eine unbefristete E13-Stelle bekommen kann, ist das bodenständige Referendariat der totale Wahnsinn.
Die TE merkt an, dass sie in ein paar jahren zu alt für die Verbeamtung sein könne. In einem halben Jahr wäre die also noch drin. Ob Sie jetzt tatsächlich eine unbefristete Stelle in Aussicht hat, wissen wir nicht. Und überhaupt kommen die Informationen etwas zäh uns spärlich. Zu Bundesland und Schulform wissen wir nichts bis wenig. Auf der Basis kann man gar nichts raten.
6 Monate an einer Regionalen Schule. Allerdings ist bin mittlerweile fix und fertig von diesem ständigen Druck und Kritik. Ich habe eine Aussicht auf eine unbefristete Stelle im DaZ-Bereich, wo ich mich richtig wohl und von Kollegen geschätzt fühle. Deswegen würde ich gerne die Stelle annehmen und das Ref abbrechen. Mir würde E13 vollkommen ausreichen. In ein paar Jahren bin ich aber zu alt für die Verbeamtung nach dem Referendariat.
Wie nun, ein halbes Jahr oder mehrere? Wie lange dauert dein Referendariat noch?
Bist du sicher, dass dir eine Planstelle ohne zweites Staatsexamen angeboten wird. Kann ja sein, Bedarf bei DaZ ist hoch. Aber meinst du nicht, dass du in einem gesuchten Bereich auch in einem halben Jahr mit zweitem Staatsexamen unterkommst? Und zwar als Beamtin?
Druck und Kritik kommt leider im Referandariat vor. Zum einen gerechtfertigt, weil es dich auf einen stressigen Beruf vorbereiten soll. Zum anderen liegt das aber auch ein gutes Stück an der Unfähigkeit der Seminarausbilderinnnen, die es selbst nicht besser können und sich hinter Gemecker und überzogenen Ansprüchen verstecken.
Ich schlage vor, du machst das noch fünf Monate und brichst dann ab. Danach schlägst du dich dann mit Vertretungsstellen durch.
Vielleiht hier nochmal:
Die Kollegin, deren Konto gepfändet worden ist, hat womöglich noch ein größeres Problem. So ein Konto wird ja nicht gepfändet, weil man den Deckel in der Dorfkneipe drei Tage zu spät zahlt. Sollte das das Ergebnis einer „nicht amtsangemessenen Lebensführung“ sein, wird’s womöglich unangenehm.
Wenn es sich aber gar nicht um eine Insolvenz handelt (eine Kontopfändung kann es auch geben, wenn man beim Nebengewerbe eine Frist beim Finanamt versäumt hat), dann ist die Kollegin womöglich auch nicht zahlungsunfähig und kann das eingesammelte Geld von woanders an die Reiseveranstalterin überweisen.
Ich wäre interessiert an weiteren Fakten in der Sache, RosaLaune Wie ging's denn nun weiter?
Guter Witz, im konkreten Fall lag der Fehler bei der SL.
Ich mein das schon ernst. Eben, der Fehler lag bei der Schulleiterin, also soll sie ihn auch ausbaden. Auch, wenn die Schulleitung alles richtig gemacht hätte, erwartete ich, dass sie mir bei der Rückerstattung hilft. Sie könnte sich z. B. an die Schulaufsicht wenden, und das Problem dort vorbringen. Da du schon angekündigt hast, zukünftig nicht fahren zu wollen, kann sie das gleich mit verkünden.
Derzeit kursiert bei uns im Landkreis die Info, dass sie Fahrten bis 185€ anstandslos bezahlt werden.
Sollte das also Methode haben, ist es umso wichtiger sich zu wehren. Gewerkschaft?
Alles dümmer hinaus nicht.
Das ist ein schöner Vertipper.
Nicht fahren, weil die Finanzierung nicht sichergestellt ist, ist ein gute Variante. Aber auch wenn man fährt, muss man ja nichts vorstrecken. Es gibt keine rechtliche Verpflichtung, der Dienstherrin/Arbeitgeberin ein zinsfreies Darlehen zu gewähren. Wer sich z. B. einer Weisung zu fahren gegenüber sieht, kann seine wirtschaftliche Interessen auch so schützen.
Zu Freiplätzen habe ich so meine Meinung. Die sind ja nicht wirklich „frei“, sondern werden von der Veranstalterin auf die Teilnehmerinnen umgelegt, sodass also das Land fein 'raus ist, weil die Eltern für die Lehrerinnen zahlen. Man selbst hat natürlich kein Rückerstattungsproblem.
Warum lasst ihr Leute nachschreiben, die nicht krank waren?
Viele Krankheiten sieht man nicht. Wir haben einen ziemlich Bausch an züchischen Erkrankungen. Da tritt dann auch mal gerne eine Prüfungsangst als Symptom auf.
Die jungen Menschen gehen da sehr unterschiedlich mit um. Einige erzählen sehr viel. Die muss man dann stoppen, weil man das alles gar nicht hören will. Andere halten dich eher zurück, wollen nicht, dass man etwas über ihre Krankheit weiß, oder wollen sie sich selbst nicht eingestehen. Und dann lügen sie vielleicht lieber eine Erkältung zusammen.
Ja, die machen Arbeit. Ich bin da auch nicht glücklich drüber. Oft ist das vergebens, weil sie dann abbrechen, weil sie den Stress nicht aushalten. Oder sie versagen in der Prüfung und trauen sich keine Wiederholung zu.
Das sind alles komplizierte Fälle und da sollte man nicht im Vorübergehen Diagnosen stellen.
Klar, die Gemengelage öffnet Raum für Missbrauch. Keine Regelung ist vor Missbrauch sicher.
Ich aber nehme nicht un Anspruch eine Depression von Faulheit oder Prüfungsangst von taktischem Fehlen unterscheiden zu können.
Und wenn halt jemand taktisch fehlt, um noch einen Tag mehr zum Lernen zu haben, dann hat sie sich wenigstens einen Tag auf die Klausur vorbereitet. Dafür hat sie dann etwas anderes verpasst. Ob das immer eine gute Strategie ist?
Die meisten hoffen doch, irgendwie um die Klausur rumzukommen oder wollen sich am Wochenende dann mal richtig hinsetzen. Machen sie eh nicht. Schlumpfinen bleiben Schlumpfinen.
Ich habe nicht den Eindruck eines sonderlichen taktischen Vorteils durch Nachschreiben. Das geben die erzielten Ergebnisse auch nicht her.
Insofern. Was soll das Theater? Nachschreiben, weitermachen.
und mehr Zeit zur Vorbereitung
Nein. Krankheit erlaubt in der Regel keine Vorbereitung.
aber zu > 90% halte ich die Krankheitsgründe für Ausweichmaßnahmen.
Diese Zahl ist ohnehin eine Adhoc-Behauptung. Du hast dafür keine Grundlage. Überhaupt ist das nur ein unverschämte und dreiste Unterstellung.
Fahrt wurde genehmigt, obwohl Budget bereits überzogen war, das er die Ausrede.
Dann hat wohl jemand beim Genehmigen einen Fehler gemacht. Das Land kann die dann wohl in Regress nehmen. Dann passt sie hoffentlich beim nächsten Mal besser auf. Insofern, richtig, du hast eine genehmigte Dienstreise durchgeführt, du hast Anspruch auf Erstattung.
PS: Ich hätte keine Lust, den Fehler der Schulleiterin auszubaden. Ich sagte ihr das und bäte Sie, sich um die Rückerstattung zu kümmern. Ich schlüge vor, dass sie mir den entsprechenden Betrag auszahlt und ich ihre Bankverbindung bei der Erstattung angebe. Dann hätte ich meine Kohle und sie kann warten.
Ich habe bisher alle Fahrten die ich absetzte mit 100% dienstlich angegeben und entsprechend auch zu 100% angerechnet bekommen/zurück bekommen…entweder ich hatte bisher Glück mit der SSB oder wir reden hier aneinander vorbei 😅
Im Steuerbescheid nach der Erklärung, steht ja nur, wie viel du zurück bekommst, nicht wie viel davon auf welchen abgesetzten Posten entfällt. Woher weiß t du, welche Anteil an der Erstattung durch die abgesetzten Fahrtkosten entstanden ist?
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